Schiefhaltung Kopf

    • (1) 08.08.19 - 11:41

      Hallo ihr Lieben,
      meine Tochter ist 4. Monate alt und bei ihr wurde ein leichter Torticollis festgestellt.
      Wir waren jetzt beim Orthopäden und hatten schon einen Termin zur Krankengymnastik.
      Der Arzt will jetzt abwarten ob die Gymnastik was bringt...wenn nicht soll ich nochmal kommen...dann bekommen wir wahrscheinlich ne Überweisung zur Kinderklinik 😓
      Kann mir jemand aus Erfahrung sagen ob das was bringt? Ich überlege mir einen Termin beim Osteopathen geben zu lassen. Lg

      (4) 08.08.19 - 11:58

      Hallo also mein Sohn hatte damals auch eine Schiefhaltung wir waren damals beim Orthopäden der gleichzeitig osteopath waf der hat mein Sohn geröntgt da war tatsächlich eine Wirbel schief der hat das eingerenkt und da war die Sache auch schon erledigt. Ich hoffe du wirst auch so schnell ein Erfolg sehen. Lg Lia777

    Hallo,
    unser Sohn kam damit auch auf die Welt. Wir hatten die Empfehlung bekommen ihn zu lagern. Also viel auf die Seite zu legen. Wir haben ein Spicktuch unter gelegt und mit einem gerollten Handtuch ihm den Rücken gestützt.
    Als er älter wurde haben wir auf die Seite die es betrifft etwas hin gegangen was ihn interessiert und ihm in Alltag immer wieder Dinge gezeigt.
    Das hat geholfen und es ging von alleine Weg.

    Bei euch ist es vielleicht nochmal eine gute Unterstützung neben der Krankengymnastik. Da wir keine gebraucht haben, kann ich nicht aus Erfahrung sprechen, aber unser Kinderarzt meinte mit Krankengymnastik verschwindet es meistens komplett.

    Liebe Grüße

Wir haben vom Kinderarzt eine Überweisung zur Physiotherapie bekommen wegen eines Plagiocephalus 3. Grades, die Therapiepraxis hat dann auch noch eine Torticollis festgestellt. Wir waren dort das erste Mal als unser Sohn 5 oder 5,5 Monate alt war, mussten zwischendrin wegen den Windpocken einige Wochen pausieren und hatten letzte Woche unsere 7. und letzte Behandlung (Er ist jetzt 7,5 Monate alt). Die Therapiepraxis Ist auf Kinder spezialisiert und die Therapeutin war wirklich super. Sie hat uns jedes Mal Übungen gezeigt (Behandlung nach Bobath) die wir zu Hause zwei bis dreimal täglich machen mussten. Die Differenz des Schädels konnte von 8 mm auf 2 mm reduziert werden Und auch die Schiefhaltung ist so gut wie behoben. Für uns war die Therapie ein voller Erfolg und wir so wie auch die Therapeutin sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Aufgrund unserer positiven Ergebnisse würde ich dir auf jeden Fall zur Physiotherapie raten.

Beim Osteopathen waren wir im Vorfeld auch dreimal, das hat allerdings rein gar nichts gebracht.

  • Wir sind in Therapie...gestern war quasi das Kennenlernen...sie ist auf Kinder spezialisiert und macht Krankengymnastik nach Bobath.
    Mir wurde bisher nur gezeigt wie ich sie hoch nehmen soll.

    • (10) 08.08.19 - 12:53

      Gut, ich denke man wird euch dann noch ein paar hilfreiche Übungen zeigen.
      Bei uns war übrigens das Problem dass eine Seite der Hals-Muskulatur total verspannt und die andere nicht gut ausgebildet war. Wir mussten also die eine Seite stärken und die andere lockern, was wir mit leichter Massage unterstützt haben.

      Bei uns waren es hauptsächlich:
      - Hochheben über die Seite, um Bauch und Halsmuskulatur zur stärken.
      - Dehnen der Verspannten Halsmuskulatur durch Neigen des Kopfes (also quasi Ohr zur Schulter führen)
      - stärken der Schwachsinn Seite durch drehen des Kopfes zur Seite (quasi über die Schulter schauen)
      - zusätzlich noch ein paar Gleichgewichtsübungen, wie zur Seite kippen auf dem Pezziball

      Zuerst im Liegen, später im sitzen weil unser Sohn nicht mehr liegen wollte. Als Hilfe haben wir den Petziball und einen großen Spiegel genommen. Wenn’s gar nicht ging haben wir kurz den Fernseher angemacht, um seinen Blick kurzzeitig in diese Richtung zu lenken. Ging nach den 10 Minuten Übungen aber natürlich gleich wieder aus 🤣

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