Weitere Einschlaftipps?

    • (1) 15.08.19 - 21:33

      Huhu liebe Eltern,

      ich hab schon einen Post wegen des Einschlafens geschrieben, bin aber mittlerweile ein nervliches Wrack.

      Mein kleiner ist mittlerweile 5 Monate. Und war die ersten zwei Monate ein richtiges Schreibaby. Es hat sich daraufhin gebessert und es hat alles geklappt. Seit dem 4 Monat wird das einschlafen eine Qual und ist sogar noch schlimmer geworden. Tagsüber und mitten in der Nacht klappt es mit wippen relativ gut, auch wenn er zwischendurch immer wieder quengelt, schläft er dann doch innerhalb 10 Minuten ein.

      Nur abends wehrt er sich extrem stark. Er kriegt meist zwischen 20 - 20:30 seine letzte Flasche und wird dann auch langsam müde. Er gähnt und reibt seine Augen. Also nehme ich ihn in den Arm und genau da eskaliert er. Er strampelt, wendet sich und schreit dann extrem. Nur mit Mühe klappt es mit dem Pezziball oder einfaches rumlaufen, das geht dann fast 1 - 2 Stunden. Mir tut alles weh.
      Der Raum ist vollkommen Dunkel und komplett leise.
      An Kinderwagen und ähnliches will ich ihn nicht gewöhnen. Schlafmusik, Summen, Meeresrauschen, Pucken, Föhngeräusche etc. klappen überhaupt nicht.

      Mein Partner versucht zwar jeden Abend mir unter die Arme zu greifen, aber bei ihm schreit er meist noch mehr.

      Es gab mittlerweile Tage, wo ich ihn für einige Minuten im Arm habe schreien lassen, weil ich mit den Nerven am Ende bin.

      Habt ihr vielleicht noch Tipps für mich?

      • (2) 15.08.19 - 21:48

        Guten Abend,

        Vielleicht ist der dunkel Raum das Problem. Das hatte ich mit meiner 5. Geborenen. Ich habe über unserem Kleiderschrank eine LED Lichterkette. Diese Schalte ich mir rotem abgedunkelten Licht immer ein. Und sie schlief seit dem immer wunderbar ohne Probleme ein. Heute reicht es wenn ich die Rollos ein wenig auf Ritze setze so das ein klein wenig Licht einfällt.

        Ansonsten kann ich ihnen nur viel Ruhe und Geduld wünschen und raten.

        Lg

        • (3) 15.08.19 - 21:52

          Licht hasst der kleine zum schlafen. Da klappt leider nur alles dunkel.

          • (4) 15.08.19 - 22:04

            Okey... hätte ja sein können. Ich hasse auch Licht....

            Auf YouTube sind schöne Einschlafmelodien für Kinder. Babys mögen hohe Töne(musikwissenschaftlich Erwiesen). Des wegen habe ich meinen Kindern sehr oft auf der Piccolo ruhige Melodien vorgespielt. Das beruhigt sie. Und diese stupide immer das gleiche Gedudel bringt sie zum schlafen. Wäre auch ein Versuch Wert. Also das YouTube. Ich gehe mal nicht davon aus das ein Piccolo zu Hause haben.... aber schön wäre es

            Lg

      (5) 15.08.19 - 21:52

      Hab ich richtig verstanden:
      er wird müde und ihr versucht ihn auf dem Arm zu beruhigen und er wehrt sich?

      So ging es uns nämlich auch immer. Mit nichts haben sich unsere Zwillinge beruhigen lassen. Ich dachte immer, auf dem Arm bei Mama oder Papa müssen sie doch am Besten einschlafen können.
      Irgendwann hab ich dann einfach mal versucht, sie ins Bett zu legen und einfach zu streicheln. Und zack, schlafen sie innerhalb weniger Minuten. Seitdem lege ich sie immer sofort ab, wenn sie müde sind und quengeln (wenn sie nicht weinen, wird natürlich weiter gekuschelt). Sie hören meist sofort auf mit weinen und schlafen innerhalb weniger Minuten ein. Ich geh dabei natürlich nicht weg, sondern leg meine Hand noch auf den Bauch oder streichel die Stirn, bis sie wegduseln. Aber seit die 2 ca. 4 Monate alt sind, möchten sie nicht mehr auf uns schlafen. Nur ganz selten mal schlafen sie auch auf dem Arm ein. Vielleicht hat dein Kleiner auch gerade so eine Phase?

      • (6) 15.08.19 - 21:56

        Das hab ich leider auch schon versucht. Sobald ich den kleinen auf die Seite oder auf den Rücken lege, dreht er sich auf den Bauch und schaut dann wie eine Schildkröte nach oben. Nach einigen Minuten reißt er sich dann den Schnuller aus dem Mund und schreit. Egal ob streicheln, kuscheln oder leichtes massieren.

        Er will einfach seinen Kopf nicht liegen lassen.

        • (7) 15.08.19 - 21:59

          Hm...
          Dann kann ich dir leider auch keine Tips weiter geben. 😬
          Das war jetzt so meine Idee, weil es eben bei uns dann geklappt hat. Aber unsere 2 drehen sich auch noch nicht (sie waren 6 Wochen zu früh und hinken immer etwas hintereher).
          Dann kann es sein, dass das auch noch auf uns zu kommt 😬

    (8) 15.08.19 - 21:54

    Und wenn du ihn einfach mal hinlegst? Vielleicht mag er nicht mehr im Arm sein, soll es ja auch geben 😅

    Ganz ehrlich, wenn es im KiWa klappt, würd ich es machen. Besser als Geschrei. Und mit 5 Monaten macht man da sicher noch nix falsch 🤷‍♀️ Hauptsache Ruhe 🙈 aber das ist nur meine persönliche Meinung :)

    Ich denke, so wie sich das Schlafverhalten immer ändert, ändert sich auch das EINschlafverhalten und kein Kind muss mit 18 noch im KiWa gefahren werden ;)

    • (9) 15.08.19 - 21:59

      KiWa klappt leider nicht, auch Maxicosi und Auto fahren klappt nicht. Er muss verdammt Müde sein damit es klappt.

      Hinlegen habe ich bereits versucht, egal ob in eigenem Bett oder in unserem. Er dreht sich immer direkt auf den Bauch und reißt sich den Schnuller aus dem Mund und schreit dann wie am Spieß.

      • (10) 15.08.19 - 22:03

        Oh nein, da hast du ja wirklich schon viel probiert...

        Sonst fällt mir vllt nur noch die Trage ein. Oder starke Nerven und Durchhaltevermögen! Und dass es sich bald von selbst legt 😅

(11) 15.08.19 - 21:56

Hm, nicht einfach deine Situation! Denke daran, es gibt viele Kinder, die insbesondere beim abendlichen einschlafen weinen. Das ist so und gehört dazu. Was kannst du machen? Am besten ist: Ruhe bewahren. Leicht gesagt... Überlege dir, was du für dein würmchen tun kannst. Da sein, es halten, singen... Und das ok. Mehr musst du nicht tun. Das Schreien geht nicht gegen dich. Du bist keine schlechte Mutter, weil dein Kind weint. Sei einfach nur da. Das wird schon! Alles Gute

(13) 15.08.19 - 21:58

Hm vllt mit einem angenehm warmen kirschkernsäckchen ins bettchen legen...evtl auch auf den bauch zusammen mit einem gerollten handtuch das du kreisrund um ihn legst sodass kopf und füße etwas berühren.

(14) 15.08.19 - 22:02

Ihn im Arm halten und nichts machen ist völlig in Ordnung. Manchmal ist auch schon dieses ständige beruhigen wollen zu viel für die kleinen. Ich kann dich verstehen! Ich denke auch, wenn mein Sohn weint, muss ich ständig singen, ihm zeigen das ich da bin etc.... aber er ist in meinem Arm und weiß das ich da bin. Solange du ihn nicht einfach irgendwo hinlegst und ewig lange weggehst ist das gut. Du machst das gut.
Hilft das Tragetuch gar nicht?
Ich wünsche dir, dass es ganz bald vorbei geht.

(15) 15.08.19 - 22:04

evtl ist es auch einfach zu spät für ihn, wenn er sich bereits die augen so dolle reibt ist er evtl bereits übermüdet? die babys sind ja da alle ganz unterschiedlich. unsere grosse musste ich immer ins bett kriegen bevor sie wirklich sehr müde war. bin dann halt fast ne ewigkeit bei ihr am bett gesessen aber sonst war einfach nur noch ewiger terror bis zum einschlafen.
ich hoffe ihr findet einen weg oder es geht einfach wieder vorbei und war am ende nur ne lange phase

(16) 15.08.19 - 22:16

Mit unserer Tochter (mittlerweile 3 Jahre alt) hatten wir auch immer wieder Hochs und Tiefs über die Jahre. In jeder Phase half etwas anderes. Du hast ja auch schon viel versucht. Wie sieht es denn mit Ritualen zum Einschlafen aus? Macht ihr da immer was Bestimmtes und immer in derselben Reihenfolge und möglichst zur selben Uhrzeit? Vielleicht braucht der Kleine auch „richtigen“ Lärm zum Einschlafen. Also nicht nur leises Gedudel, sondern lautes? Manche Babys können nur schlafen, wenn es laut ist... Oder wie sieht es mit Tragetuch aus? Das war für uns eine ganze Weile lang die Rettung.

Wünsche dir viel Kraft! Ich kenne deine Situation sehr gut, hatten wir auch ständig solche Schwierigkeiten. Wichtig für dich als Mama ist halt auch, dass dein Mann dir den Kleinen dann mal den GANZEN Abend abnimmt und du auch Nächte durchschlafen kannst. Wir haben uns damals so aufgeteilt, dass er in meiner Elternzeit an einem seiner freien Tage komplett die Nachtschicht übernommen hat (inkl. Zu Bett bringen) und in seiner Elternzeit ich dann eine Nacht die Nachtschicht übernahm. Das hat ungemein geholfen, einfach mal einen Abend zu haben, an dem man komplett raus ist und sich erholen kann.

  • (17) 15.08.19 - 22:52

    Meist windele ich ihn vor 20 Uhr, dann wird das Schlafzeug angezogen und noch ein bisschen rumgeblödet.

    Anschließend wird er langsam müde, reibt sich die Augen kurz und gähnt. Daraufhin versuche ich ihn dann mit aller Mühe hinzulegen. Wir haben wirklich alles versucht, mit Licht, verschiedene Farben, laute Musik, Fernsehgeräusche oder alles stumm. Autofahren in der Maxi Cosi oder spazieren im Kinderwagen.
    Tragetuch funktioniert nur wenn er so stark müde ist, das ihm alles egal ist. Sonst eskaliert er aber, da er sich nicht frei bewegen kann...

    Nachts gibt es selten Probleme, er schläft schon immer bis 6 - 9 Uhr durch je nachdem. Nur dieses blöde einschlafen will nicht klappen.

    Danke aber für die Ideen und aufmunternden Worte.

    • (18) 16.08.19 - 03:26

      Hm... vielleicht ist das rumblödeln am Schluss ja das Problem und dass er dann die Müdigkeitsanzeichen zeigt BEVOR du ihn hinlegst. Eigentlich ist es besser, wenn man vor dem Schlafengehen ein Stündchen vorher schon runterfährt und die Mäuse nicht mehr toben/man nicht mehr „spielt“, sondern ruhiger macht. Kuscheln, wenn sie größer sind dann auch Buch gucken/lesen usw. Vielleicht probiert ihr das noch aus :-). Mehr wüsste ich jetzt auch nicht.

      Und ist doch schon mal sehr gut, wenn er schon durchschläft. Denn das ist keineswegs immer so in dem Alter. Meine Tochter fing erst kurz nach ihrem zweiten Geburtstag an, richtig durchzuschlafen. Ein Spaß war das, jede Nacht aus dem Schlaf gerissen zu werden über zwei ganze Jahre #schwitz.

(19) 15.08.19 - 22:26

Hihi, oh jee! Ganz so krass kenn ich es nicht. Aber wir waren als mein kleiner 4 Monate alt war, dann bei einer Heilpraktikererin die auch Schlafexpertin ist. Und: es funktioniert. 🤩 seither gehts uns besser. Sie sagt: je besser der Tagschlaf ist desto besser der Nacht -Schlaf. Je früher du anfängst, desto besser!

Überleg dir mal wie du ins Bett gehst. Immer (Meist) nach dem gleichen Ritual. Du isst zu Aben, putzt dir die Zähne, Veto duschen, Schlafanzug an und ins Bett. Da bist du noch nicht müde genug und liest (hoffentlich) ein Buch 😅 ( nicht am Smartphone tippen, denn das kratzt eher auf). Und genau so sollte es dein Baby auch machen.

Also unser neues Motto: WACH, SATT UND ZUFRIEDEN  EINSCHLAFEN!!!

Und GAAANZ WICHTIG IN DER REIHENFOLGE. Also erst Stillen, wenn es geht mit beiden Busen, aufstoßen lassen und erst dann Bettfertig machen. WICHTIG IMMER NACH DEM GLEICHEN RITUAL (dann ist es auch egal wer (ok keine ganz Fremden😅) die Spätze ins Bett bringt). Dann ins Bett bringen. Da leg ich ihn hin, Spieluhr aufziehen, beten, ne kurze Geschichte, er spielt solange mit seinem Elefanten (1-2-3 Minuten Gute Nacht Geschichten von Ravensburger die sind so schööön), und dann bleib ich sitzen bis er schläft. Wenn er noch etwas quengelt dann schaukele ich ihn IM BETT und singe noch etwas dazu. Auch IMMER DASSELBE.  Er dreht den Kopf dabei schnell rechts und nach links, die Arme hoch und pennt. 🤩 so hab ich mittags 2,5 -3 h meine Ruhe (halt etwas! Andere Rituale nur stille, wickeln, schlafsack und Spieluhr, dass noch ein kleiner Unterschied zu Nachts ist) und ich bring ihn auch nachts so ins Bett und schläft 12h.
Gut, anfangs hab ich mich dazu gelegt, nebens Beistellbet, also in mein Bett😅 und hab so getan als würde ich schlafen. Das hat am Anfang das ganze unterstützt. Anfangs lag er natürlich immer neben mir auch schon wegen Stillen. Später hat er dann angefangen so ab 4Uhr unruhig (laut) zu schlafen und er ist dann immer ab diese Uhrzeit in SEIN Bett im Kinderzimmer ausgezogen. Mittlerweile ganz, weil es mehr geworden ist und weil wenn ich ins Bett geh, genieße ich mein Einschlafritual und les ein Buch. Das Ritual funktioniert übrigens auch bei meiner Mutter zuhause wenn es dort später wird, oder beim Sonntagsbesuch.

Irgendwann fällt dann der Vormittagsschlaf (bei uns 1h) weg und dann bleibt nur noch der Mittags. Bei Kindern die in der Schule schon in der 1. Klasse nicht richtig sitzen bleiben können, haben nicht gelernt sich zu entspannen. Da heißt es dann schnell "HDAS" ( und das wird eigentlich erst später diagnostiziert). Manchmal schläft er auch noch so um 17Uhr ne halbe Stunde im Kinderwagen (unter Aufsicht!!!) Ist auch ok. Und er schläft dann später trotzdem gut ein😎.

Wichtig dabei NIE NIE NIE AM BUSEN EINSCHLAFEN LASSEN!!!! (Was man anfängt muss man treiben) Weil irgendwann kommt der Abendbrei(essen) und da legt er auch nicht den Kopf auf den Tisch und schläft. 🤣 Wenn du dir das bildlich vorstellst dann ist es total logisch. Und echt nicht mit dir erst um 22-23Uhr ins Bett sondern schon von 18-20 Uhr. Einer Freundin ihre Tochter 6 Monate, geht um 17 Uhr ins Bett und schläft mit evtl. Einer Unterbrechung durch bis 6 Uhr morgens. Die chillen dann noch im Bett und stehen um 7Uhr auf. Gut so einfach ist es bei uns nicht, wir haben dann 6h Ruhe. Das ist eben von Kind zu Kind anders. Eine Andere Freundin wiederum lässt ihre Tochter auch 6 Monate  immer noch am Busen EINSCHLAFEN weil es anders nicht mehr geht. Meine Nichte braucht heute noch mit 3Jahren n Schoppi zum EINSCHLAFEN.🙈 Gut die isst auch schlecht, weil meine Schwester den Mittagsbrei nicht richtig eingeführt hat und zu früh (meine nicht Uhrzeit) mit dem Abendbrei angefangen hat. Gut das ist wieder eine andere Geschichte aber gehört doch alles zum Kind bzw. Zusammen.

Wichtig auch nicht auf dem Sofa, weil's A zu gefährlich ist und B wir schlafen im Bett oder Beistelbett (ggf. Weiter runter stellen wenn sich die Spätze zu drehen anfangen).Auch nicht Stubenwagen!

Wenn mein Spatz Abends auch Mittags zu spät ins Bett kommt und dann einfach nicht in den Schlaf findet und nur noch weint und brüllt, ist er über DEN Punkt drüber. 😅🙈 dann braucht er n Busen, was echt nicht gut ist. Dann früher ins Bett. Kennst du dass, wenn du selber (früher) mit ner Party die Nacht durch gemacht hast und TOTAL müde bist und nicht richtig einschlafen kannst weil du so überdreht bist? Genau das ist bei deinem Baby auch der Fall! Nur extremer. Das heist, wenn dein Baby besser schlafen soll dann FRÜHER ins Bett. Und NICHT auf Andere hören und später hinlegen. Die Einschlafzeiten können sich auch mit der Zeit ändern. Zuerst war er je nach Rhythmus um 17:30 -18:30 im Bett. Dann war das doch zu früh und dann um 19:30 -20:30 Uhr und jetzt bekommt er Punkt 18:30 seinen Busen (auf den er schon wartet😂) und ist um spätestens 19Uhr im Bett und schläft 10-15min später. Dann hab ich Feierabend und Zeit für Zweisamkeit die ECHT wichtig ist.

Wenn dein Schatz weint, nicht gleich raus nehmen. (was man anfängt muss man treiben)Nur wenn es nicht mehr geht. Sowie auf dem Arm zum Einschlafen bringen.

So... jetzt hab ich echt viel geschrieben. Aber es hängt halt echt alles zusammen. Und so sind wir von den nur kurzen Powernapps , die ECHT immer schwieriger zum Einschlafen wurden, weggekommen und zum Mittagsschlaf über. Und Abends ist es auch kein Drama mehr.

Und jetzt heißt es ausprobieren und nicht erst nörgeln. Eigene Erfahrungen machen.  Ich war auch erst skeptisch und hab der ganzen Sache nicht geglaubt, aber seither leben wir als Familie besser. Schon krass, wie so eine (scheinbare Kleinigkeit) ein Leben ändern kann...

Liebe Grüße Dani

  • Ich habe glaube ich ein seltenes Exemplar von Baby erhalten.

    Zurzeit schläft er Tagsüber 4x zwischen 15 - 30 Minuten. Danach beschäftige ich mich mit ihm. Essen klappt, Flasche trinkt er auch ordentlich (8kg Baby..) und die Anzeichen von Zähnen und Krabbeln ist da. Tagsüber ist sein einziges Müdigkeitszeichen sein quengeln. Er gähnt nicht, reibt sich nicht die Augen und starrt auch nicht an die Decke.

    Ich habe nur leider keine anderen Möglichkeiten außer den kleinen auf den Armen einschlafen zu lassen. Da er egal auf welcher Unterlage sich direkt auf den Bauch dreht und mit dem Kopf durch die Gegend schaut. Danach schreit er richtig, dreht und wendet sich mit dem Kopf und richtet sich immer wieder auf. Wäre es nur leichtes schreien/weinen dann würde ich ihn auch nicht rausnehmen, aber er schreit sofort los als ob man ihn geschlagen hätte. Sogar den Schnuller zieht er immer mit Gewalt raus, schmeißt ihn weg und sucht ihn dann. Jeden Tag hole ich mindestens 4 Schnuller unter dem Bett vor, da wir ihn in der Nacht in sein Bettchen legen sobald er schläft.

    Meist wird der kleine kurz vor 20 Uhr Müde. Da ist auch immer das selbe Ritual mit Windeln, Schlafanzung anziehen, Kuscheln und reden. Mein Problem ist nur, er will einfach nicht liegen bleiben. Im Arm kommt er nicht weit und beruhigt sich somit nach einer weile, sogar da windet er sich und versucht sich zu drehen. Aber im Bett funktioniert es überhaupt nicht.

    Deswegen bin ich auch mit meinem Latein am Ende. Beim Heilpraktiker, Ostheopathen und sogar Orthopäden waren wir. Es wurde zwar was gemacht, aber wenn ich sage das es nicht geklappt hat, dann heißt es nur "sie haben ein aktives Baby, das legt sich wieder.

    Danke aber für die Mühe und Worte. :)

    • Hmmm,
      Versuch mal einen ruhigen und entspannten Tag. Versuch mal ab 12Uhr dein Baby genau anzuschauen. Stille es, und mach wie ich gesagt habe. Aufstoßen und Schlafsack, Spieluhr und zusammen in DEIN Bett (für den anfang). Leg es ins "Gräbele" und Kissen drum (nur zum Testen) und dich dazu. Wichtig es ist wach satt und (Noch wenigstens) zufrieden. Versuch es wenigstens. Leg deinen Arm um es und Schaukel es im Bett. Oder sing dazu sein Lieblingslied. Wenn es dann Abends 20Uhr ist dann probier mal 18Uhr. Wenn du dein Baby erst ins Bett legst wenn es sich an den Augen reibt ist es zu spät. Wichtig wach!!! Du bekommst das am Ehesten hin, müde ins Bett zu gehen, aber nicht ein Baby welches es noch nicht kann. Dran bleiben!!! Und Geduld.

      Bei uns gab es auch mal eine Zeit da ist der dann Nachts und Mittags öfters gekommen. Legt sich echt wieder.

      Schau morgen wieder rein.
      Lg

(22) 15.08.19 - 22:35

Hallo, meine Tipps wären:
- früher hinlegen, also schon bei dem ersten Müdigkeitsanzeichen gleich den Schlafanzug anziehen und die Flasche im Bett geben. Wenn das Kind nicht bei der Flasche einschläft evtl einen Schuller und einfach ganz ruhig liegen bleiben. Vielleicht auch mal eine Weile meckern lassen aber dabei liegen und streicheln, summen usw
- wenn der Kinderwagen klappt dann macht es einfach. Ich war mit meinem Sohn 4 monate lang 4 mal am tag spazieren damit er seine power naps hält. Anders einschlafen ging nicht und das gebrüll war gross. Irgendwann ging es von selbst auch ohne.
- Föhn app, staubsauger oder Föhn an 😅
für mich hört es sich so an das dein kind nicht geschaukelt werden möchte
Das aller wichtigste ist wirklich selber ganz ruhig und entspannt zu bleiben auch wenn das Baby brüllt. Ich habe es selber gemerkt je aufgeregter und nervöser ich wurde, umso schlimmer wurde es.
Einfach durchhalten! Irgendwann findet ihr die beste Lösung für euch :)

  • Guten Morgen, wie hat meine Heilpraktikererin gesagt: ihr lebt im Hier und Jetzt. Du kannst später von deinem Kind nicht erwarten, dass es nach dem Essen den Kopf auf den Tisch legt und schläft. Schwester hat mit 3 Jahren noch Probleme.

(24) 16.08.19 - 00:42

Habt ihr mal darüber nachgedacht das er abends die Nähe vielleicht nicht "will"?
So war es jedenfalls bei meinem Zwerg. Er hat bei mir im Bett geschlafen und ich hab mich immer mit ihm hin gelegt. Was ihm beim einschlafen geholfen hat hat sich alle paar Wochen geändert, ne Zeit lang hab ich den Bauch gekrault, dann war es mal Köpfchen streicheln, nur den Arm um den Kopf legen oder einfach nur die Hand halten.
Mit Ende 4Monat/ Anfang 5 Monat fing es dann an das er es nicht mehr wollte, nach 5min im Bett und streicheln hat er meine Hand weg geschoben oder hat angefangen danach zu hauen (Oma is schuld-zu viel Patsche Patsche Peter 🙈) und hat sich damit selbst wieder richtig wach gemacht.
Ich hab's dann einfach mal versucht, bin raus aus dem Zimmer und hab ihn durch den Türspalt beobachtet was er macht... hat sein Kuscheltier am Ohr gekrault, kurz etwas erzählt und 5min später war Ruhe und er hat geschlafen.
Hat mich doch leicht verwundert aber ich hab es am nächsten Tag gleich nochmal versucht, mit ihm hingelegt, sein Lied vorgesungen und dabei gestreichelt, Küsschen und dann bin ich wieder raus und ein paar Minuten später hat er geschlafen.
Seitdem schläft er alleine ein und es gibt abends keinen Kampf mehr ihn zum schlafen zu bringen. Wenn er weint dann geh ich natürlich zu ihm und beruhige ihn.
Jetzt ist er fast 10monate alt, schläft in seinem Bett (neben meinem) und es funktioniert immer noch.

Ob es für jedes Baby was ist weiß ich nicht, sind ja alle unterschiedlich. Als ich einer Freundin erzählt habe er schläft alleine ein wollte die mir ein schlechtes Gewissen einreden weil ich ihn in dem Alter allein einschlafen lasse, aber für uns war es die Lösung

  • (25) 16.08.19 - 13:10

    Genauso war es bei uns auch. Monatelang haben wir teilweise Stunden am Bett verbracht bis er endlich eingeschlafen ist. Irgendwann war ich es leid und dachte mir, da soll er halt im Bett sitzen und noch rumrobben, ein müdes Kind wird ja wohl kaum den Kampf gegen die Müdigkeit gewinnen 🤷🏼‍♀️ und es hat tatsächlich funktioniert und das tut es bis heute. Ich habe eher das Gefühl, die Anwesenheit einer Person am Bett stört ihn eher noch. Gewisse Sachen wie Sternprojektor und Meeresrauschen haben wir beibehalten um eine angenehme Schlafatmosphäre zu bieten.
    Natürlich würde ich mein Kind nie schreien lassen bis es schläft, das tut er glücklicherweise selten.
    Ich hoffe die TE findet hier unter den Antworten ihre Lösung

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