Alltag mit 8 Wochen altem Baby -wie macht ihr's?

Hallo Mädels,
man sollte meinen nach 2 Monaten ist man so langsam mit Baby im Alltag angekommen. Aber nein.

Nachdem Motte jetzt endlich besser gelaunt ist und nicht mehr stundenlang täglich schreit, ist es schonmal viel entspannter. Trotzdem stellt sich mir die Frage "Was zum Henker soll ich tagsüber mit ihr anfangen?"

Wir stehen gegen halb8 auf. Papa bespaßt sie etwas, zieht sie an, gibt die erste Flasche. Ich bereite derweil Flaschen für den Tag vor, spülen, sterilisieren, warmes Wasser bereitstellen...
Gegen halb10/10 ist Sie wieder müde, lässt sich aber kaum dazu überreden, einzuschlafen. Meist endet es im Kinderwagen. Nach dem Schäfchen hat sie Hunger, kaum fertig getrunken gähnt sie schon wieder. Und dann geht's dann mehr oder weniger den ganzen Tag von quengeln über dösen über trinken über gähnen über quengeln immer weiter bis es dann ins Bett geht.
Richtige Wach-Phasen in denen ich Sie unterm Spielebogen/Mobile ablegen kann und sie sich tatsächlich damit beschäftigt gibt es im Moment kaum. Meist ist sie nach spätestens 5 Minuten genervt/überreizt/gelangweilt?! und fängt an zu schreien.
Im Moment mag sie tagsüber weder lange auf dem Bauch noch auf dem Rücken liegen. Auch auf dem Arm findet sie kaum Ruhe. Gackert zwischendurch mal mit mir und grinst mich an, wird dann aber schnell wieder zappelig und nörgelt. Also auch einfach nur kuscheln geht nicht, sie ist unheimlich hibbelig.
Ich würde sie trotzdem gerne entsprechend ihrer Möglichkeiten beschäftigen, sie kann Geräusche orten, halbwegs gezielt nach den Dingen am Spielebogen schlagen, mit den Augen Gegenstände verfolgen und recht gut den Kopf halten, sowohl in Bauchlage als auch auf dem Arm.

Am meisten nervt mich aber dieses rumgezappel, wenn Sie müde ist, aber partout nicht einschlafen will. Sie wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, egal ob auf den Arm oder abgelegt.
Ich kann sie dann 30-60 Minuten mit Schnulli an meiner Brust eingeklenmt auf dem Arm schaukeln, bis sie mal die Augen zumacht, richtig tief schläft sie aber nicht. Den einzigen tiefen Schlaf am Tag bekommt Sie im Kinderwagen -ich bin aber ganz ehrlich zu faul, die Runde ums Dorf (ca. 1- 1,5 Std) dann noch ein 3. oder 4. Mal täglich zu laufen. Federwiege klappt jetzt zwar auch halbwegs, da döst sie aber auch Ur leicht, und nur wenn ich ständig dran bin das Ding anzuschaukeln.

Wie macht ihr das mit euren Würmern in dem Alter? Wie beschäftigt ihr sie & euch?
Und wie schlafen eure Futzis tagsüber ein?

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Huhu,
Meine wird morgen 9 Wochen alt und es klingt alles sehr ähnlich, wobei meine recht schnell, aber nur kurz, einschläft.

Kuscheln geht auch fast garnicht, da hat sie kein bock drauf 🤷‍♀️ (sie hat aber auch grad eine Tübinger Hüftschiene, Vll daher)

Sie beschäftigt sich auch mit sich selbst, ich nutze die Zeit für mich (so doof es klingt, aber die 15 Minuten alle paar Stunden gönn ich mir)

Ansonsten machen wir das selbe wie du : spielen, auf dem Bauch liegen und üben, füttern, ne runde spazieren gehen.. Dösen, quengeln, weinen wegen Bauchschmerzen, spielen, füttern, rumalbern..

Kommt mir bissl eintönig vor, aber wer kleinen gefällt es so, ihr wird nicht langweilig :&

Liebe Grüße

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Huhu,

Hmm, scheint normal zu sein. Kommt mir nur so "langweilig" vor, nur im Wagen rzmzuschieben, mal 5 Minuten hier zu liegen, mal 5 Minuten da zu liegen und ansonsten zu quengeln und zu dösen ;)
Ich versteh ihre Signale vielfach immer noch nicht. Mal zeigt Sie Hunger, verweigert dann aber (heute fast jede) die Flasche. Ob sie den Spielebogen/das Spielzeug jetzt langweilig findet oder ihr alles zu viel ist -keine Ahnung, gequengelt wird sowieso.
Gähnen und Augen/Ohren-reiben kann Sie irgendwie den ganzen Tag, versuch ich dann sie im Arm zu schaukeln ist sie teilweise hellwach und erzählt mit mir.

Ich hoffe das ist der 2. Schub in in ein paar Tagen wird sie wieder etwas entspannter und "wacher" :) und ich BETE dass diese Kämpfe fürs einschlafen bald aufhören. Bin jetzt seit 18uhr dran, sie ins Bett zu bringen, aber es wird wieder gebrüllt und gestrampel, was das Zeug hält, gegähnt wird aber auch fleißig. So langsam döst sie ein, ich hoffe sie knackt gleich so tief dass ich sie ablegen kann.

Finde leider bei mir in der näheren Umgebung auch keine Muttis, mit denen ich zusammen spazieren könnte, dann wäre zumindest die Zeit etwas geselliger wenn man mal wen hat, mit dem man sich normal unterhalten kann ';)

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Ja, ich kann dich super verstehen,ähnliches Schlafproblem und auch die Unruhe. Bei uns hat tatsächlich nur die Zeit geholfen. Paar Tage bevor er 3 Monate wurde, wurde es schlagartig besser. Die ersten 3 Monate haben wir uns wirklich durchgequält, anders kann ich es nicht sagen, aber jetzt genießen wir

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Hi,
Ja, von der magischen 3-Monats-H<rde hör ich von Bekannten und Verwandten auch immer wieder :) ich kanns kaum abwarten, hoffentlich ist es dann wirklich alles etwas entspannter.
Bisher hab ich echt wenig Ahnung, was ich mit ihr anfangen soll, wird vielleicht besser, wenn sie "endlich irgendwas kann" und man tatsächlich mit ihr spielen kann.
Nur füttern, windeln, trösten, rumschieben und Gebrüll-anhören kommt mir einfach so wenig vor. Und trotzdem ist es soooooo anstrengend, ununterbrochen nur damit beschäftigt zu sein.

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Die magische 3 Monatsgrenze.. Auf die warte ich bzgl der Koliken.. 😯

@TE : hast du sie versucht ma später ins Bett zu bringen? Meine schläft erst ab 9 Uhr tief ein, egal wann ich sie ins Bett bringe. Da spar ich mir das weinen und lasse sie bei mir.

Und ich kann dir eine einschlafapp empfehlen, bei der monotone Geräusche abgespielt werden, wie Fön, Staubsauger etc.

Das hat bei dem übermüdeten einschlafschreien Wunder bewirkt bei uns 😱

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Tja, das ist der Alltag, würde ich sagen, spannender war es bei uns auch nicht :-D Wir genießen gerade den 12-Wochen-Schub und hoffen dann auf Besserung. Was das Gezappel und Gebrüll betrifft: Ich merke, dass es bei unserer Kleinen mit Deprivation am besten klappt. Also möglichst dunkel und still, dann richtig festhalten. Nicht singen, nichts sagen, nicht schaukeln, nicht rumlaufen - einfach nur das Wutbündel etwas fester an sich drücken. Das Geschrei wird dann nochmal ein paar Minuten ohrenbetäubend, dann kommt sie runter und ich fange an, leise was zu summen und ein bisschen zu schaukeln. Ich habe immer den Eindruck, dass bei diesen großen Gefühlsexplosionen weniger mehr ist, weil es sonst zu viele aufschaukelnde Reize sind.

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Werd ich auch nochmal testen, bisher nutzt ja mal wieder eh nichts von dem was ich tu ;)
Ich hoffe nur, Sie kreischt dann nicht so ewig.
Ich wundere mich eh, dass hier noch nicht Polizei & / Jugendamt vor der Tür standen, die kreischt immer als ob wir sie bei lebendigem Leib häuten würden. Klingt nachher wie ein Esel, die Stimme überschlägt sich, sie läuft rot an, bekommt keine Luft mehr und kreischt trotzdem weiter....

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Eine Freundin erzählte mir neulich, dass sie neue Nachbarn im Haus bekommen hat. Nach ein paar Wochen begegnete sie ihnen zum ersten Mal - und die beiden offenbarten ihr, dass sie ab und an daran gedacht hatten, das Jugendamt zu kontaktieren, weil das Kind so irre schrie...und vor allem endlos :-D

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Maaaaaan, heute ist aber wirklich der Wurm drin. Nach 1.5 Std rumschaukeln, zureden, summen...... Hat sie grad mal 40 Minuten geschlafen. Kreischt auf einmal los, macht nichtmal die Augen dabei auf. Nuckelt mir fast das Fleisch vom Finger, ich mach ne Flasche. Und bekomm mich Müh indNot 50ml in das Kind rein. Heut trinkt sie echt beschissen, nuckelt meist nur kurz oder verweigert komplett... Heut morgen hat sie 2 oder 3 Flaschen gut leergezogen, seit heut Mittag nichtmal 200ml insgesamt.....

Mir reichts für heute, jetzt ist Papa dran und ich gönn mir ne laaaaaange heiße Dusche... Soll er sich jetzt mal anschreien lassen...

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Meine konnte man mit 8 Wochen auch nur 5 Minuten für ein Spiel begeistern und das ist völlig normal. Mehr schaffen sie einfach nicht unbedingt.

Ich hatte Motte eigtl im Tragetuch... den ganzen Tag. Und bin dabei gelaufen, nur dabei schlief sie. Also viel durchs Haus getingelt (übrigens war Staubsaugen ein garant fürs Schlafen; nur das Geräusch reichte nicht, aber im Tuch und dabei saugen war super. Ich hab manchmal 2 mal täglich gesaugt, hier hat es geblitzt 😂😂), spazieren gegangen ooooder aufm Pezziball gesessen (der kam erst in Woche 10 leider ins Haus), wenn sie da geschlafen hat, konnte ich sogar Fernsehen 😁

Es wird besser mit der Zeit 😅 so rückblickend bin ich grade echt froh, dass die Zeit rum ist 🙊 das soll nicht gemein sein, sondern dir Mut, dass es sich lohnt und es wird echt immer schöner 😁

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Oh Gott, Staubsaugen müsste ich dringend mal wieder ;)
Tragetuch hasst Sie aktuell wie die Pest, schreit wie am Spieß bis ich sie wieder auswickle. Den Sound von unserem Sauger mag sie, aber da sie sich so auf dem Arm windet, kann ich nicht sie UND den Sauger halten :(
Der Fernseher lief hier schon ewig nicht mehr, eben kurz versucht aber direkt wieder ausgemacht. Ich hör sowieso nix vom Programm. Und dass SIE sich gebannt das Lichtspiel anschaut ist ja auch nicht Sinn der Sache....

Hach....
"Es wird besser, es ist alles nur eine Phase, bald ist es vorbei, alles wird gut, nur Geduld, ich liebe dieses Kind, es wird besser, es ist alles nur eine Phase............"

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Meine hat immer nur beim reinwickeln und dann noch so 5-10 Minuten Terz im Tuch gemacht und dann war ok zum Glück 😅

Dafür waren ihre Schreistunden abends erst mit 10 Wochen weg dann 😅

Naja... es vergeht alles irgendwann und tatsächlich vergisst man das negative total schnell! Dachte immer, die anderen Mamas übertreiben, wenn sie das sagen, aber es stimmt. 😁

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Scheint bei uns allen recht ähnlich zu laufen :-). Mein Kleiner wird morgen 9 Wochen alt und tja: Stillen, vielleicht ein bisschen schlafen, aufwachen, nörgeln, wickeln, stillen, nörgeln, schreien, stillen... :-D
Ich bin gerade ganz froh mitten in der Stadt zu wohnen. Bin gerade viel draußen mit ihm (in der Trage), da ist er ganz zufrieden und ich gehe durch den Park, ins ein oder andere Geschäft,... außerdem mache ich zwei Kurse mit dem Kurzen. Anders würde mir die Decke auf den Kopf fallen. Wohnt ihr denn alle eher ländlich?

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Wohne eigentlich in ner Großstadt, da aber in nem Rand-Stadtteil weit außerhalb. Bin ganz froh drum, hab statt Trubel viel Grün drumrum. Viel unternehmen tagsüber trau ich mich aktuell kaum, sie schreit eh schon viel, wenn wir dann noch viel unternehmen ists noch schlimmer abends :( und dass sie ewig in nem Geschäft rumkreischt muss ich auch nicht haben. Wobei mir das gestern erst ne eigene express-Kasse im Supermarkt beschert hat ;) dann spazier ich lieber ne Stunde durchs Grüne einmal um den Stadtteil rum durch alle Parks :)

Wir versuchen es morgen mal mit dem Elterncafé, und undb Februar sind wir zur Baby Massage angemeldet. Bin sehr gespannt wie das wird, bis dahin hat sich das mit dem Gebrüll hoffentlich etwas reduziert.

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Alltag? Eat, sleep, shit, repeat 😅🤪 Unsere Maus wird am Samstag 8 Wochen und viel mehr machen wir eigentlich nicht... Vormittags schläft sie noch prima, nachmittags powernappt sie seit neuestem dahin im 7 Minuten takt, jedes aufwachen wird mit Gebrüll und genörgel begleitet, bis sie sich wieder an der Brust ins nächste 7 Minuten schläfchen nuckelt. Wenn ich ganz viel Glück habe, kann ich Brust gegen nuckel austauschen, das bringt mir ein ca 5 minütiges Zeitfenster zum Brust entspannen, dann merkt sie meistens dass was anders ist und wir beginnen von vorne 😅🤪 gestern hat sie das erste mal 10 Minuten unterm spielebogen gelegen, ohne zu nörgeln und hat tatsächlich ein bisschen zufrieden ausgesehen 😅

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Unsere nimmt den Nuckel überhaupt nicht...sie spuckt ihn mit einer Todesverachtung aus, begleitet von hochdramatischen Würgegeräuschen. Ja, die Eltern wollen sie vergiften #augen Interessanterweise geht der kleine Finger aber ganz gut. Ist wahrscheinlich vom Gefühl her ähnlicher. Vielleicht kannst du sie ja so überlisten :-D ?

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Kommt mir bekannt vor 🤣 die Empörung wenn sie den Schwindel entdeckt ist natürlich noch größer, aber das sind mir die 5 Minuten wert 😅 den kleinen Finger hat sie zu Anfang auch klasse gefunden, der ist mittlerweile aber auch doof 🤪

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Lustig, ich hatte schon überlegt dieselbe Frage zu stellen. Unser Kleiner ist jetzt etwas über 5 Wochen alt und wenn er mal wach ist ist der am quengeln. Wenn ich Glück habe kommen wir alle paar Stunden tagsüber auf ungefähr 20 bis 30 Minuten Schlaf. Ansonsten sind wir wach und versuchen es mit einer trage. Aktuelles der Rhythmus immer gleich: er wacht auf, quengelt, ich schaue ob er Hunger hat, dann wird rumgelaufen bisher hoffentlich einschläft und das Spiel von vorne beginnt.

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Man steckt einfach nicht drin. Ich versteh einfach noch nicht, was immer das Problem beim Einschlafen ist und wie ich helfen könnte :/

Heute läufts halbwegs, keine Ahnung was heut anders ist. Heute morgen im Elterncafé aufm Arm ne Stunde, ohne Zetern, ohne Strampeln, ohne Tieropfer an den Gott des Schlafes.
Zuhaus nachm Trinken wieder aufm Arm, ohne Murren. Die nächste Runde im Tuch aufm Ball hüpfend, mit nur kurzem Protest. Und nu im Kinderwagen seit 45 Minuten, und keine Anstalten aufzuwachen obwohl wir wieder zuhause sind. Normalerweise kommen wir zur Tür rein und Gebrüll geht los.
Ich hab etwas Angst vor der nächsten Nacht. ;)


Es hilft wohl wirklich nur abwarten. Tee trinken -auch wenn der meist kalt wird bevor man dazu kommt. Und das "Irgendwann wird es besser"- Mama-Mantra summen.

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Kennt ihr auch diesen Moment, in dem man denkt "Hmmm.... Es ist so ruhig...so lange schläft er/sie doch sonst nicht. Atmet das Kind noch?"

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