Verzweiflung... 😔

Hallo liebe Mamis,

Schon mal im Vorfeld, es wird ein etwas längerer Text.

Meine Tochter wird jetzt bald 4 Monate.
Wir plagen uns schon seit knapp 2 Monaten mit gewissen Schreistunden herum.
Besser gesagt ihre „Schreiattacken“ kommen wenn wir sie in den Wagen (Wanne) legen, Maxi Cosi legen, wenn ich den Raum verlasse, im Auto, teilweise wenn wir sie ablegen.... also fast eigentlich bei allem 🥴
Waren schon beim Osteopathen und KA auch.
Leider irgendwie ohne Erfolg.
Spazieren gehen ist echt anstrengend bzw teilweise dann gar nicht möglich mit Kinderwagen.
Trage sie eigentlich fast den ganzen Tag.
Zum spazieren gehen nehme ich ein Tuch von Hoppediz das geht eigentlich ganz gut jedoch auch nur wenn sie gute Laune hat. Habe auch eine Manduca aber darin kreischt sie auch wie am Spieß.
Ich bin langsam echt ratlos 😥😞
Also Probiert haben wir echt fast alles... auch mit einer Spieluhr, vorsingen etc. 😣

Klar sie lacht auch manchmal aber ich sag mal so, dass kommt 1-2 mal am Tag vor und das auch nur 5-10 min ansonsten wird gequengelt oder geschrien.

Ihren Schlaf bekommt sie definitiv. Wir legen uns abends um ca 20 Uhr hin und morgens um 7:30 stehen wir auf.
Tagsüber machen wir ca 3-4 Schläfchen die Liegen ca zwischen 30-45 min. Manchmal auch 1-2 Stunden.
Ich stille komplett voll und seit es so heiß war möchte sie teilweise alle Stunde an die Brust, was aber okay ist. Ist zwar anstrengend Aber so ist das nun mal 😅
Seit knapp 1 Woche ist sie nachts auch verdammt unruhig wird knapp alle Stunde wach.

Könnte ein Schub sein zwecks Schlaf, jedoch das Kreischen is ja echt fast 2 Monate 😔

Geht es vielleicht jemanden auch so? Oder ging es jemanden so und es wurde vielleicht besser?

Würde mich über ein paar Tipps oder Antworten freuen und wünsche euch einen schönen angenehmen Tag und schonmal ein schönes Wochenende 🌸

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Für mich klingt das wie ein Baby, das noch viel Nähe braucht. Wenn sie sich im Tuch tragen lässt, dann mach das einfach. Kinderwagen oder Auto waren bei uns auch viele Monate nur mit weinen verbunden. Dann lässt man das, nach Möglichkeit.

Das mit dem Schlaf ist sicher dem 19. Wochen-Schub geschuldet, bzw. Schlafregression mit 4 Monaten.

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Hört sich für mich jetzt auch nach einem normalen baby an. Es braucht halt etwas mehr nähe als vielleicht ein anderes.

Akzeptieren und durchhalten.
Es wird besser.
(Und dann mal wieder schlechter-> aber immer wieder besser)

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Erst mal vielen lieben Dank für die netten Antworten 🙂

Ja sie bekommt selbstverständlich meine komplette Nähe. Tagsüber sowie Nachts auch. Die Nähe bekommt sie 24 Stunden was ich auch echt sehr genieße und mich auch freue jedoch dachte ich vielleicht das etwas sein könnte und ich vielleicht übersehe 🥴

Aber das beruhigt sehr das es bei anderen auch so ist und dann werden wir weiterhin so fort fahren und es einfach genießen die Nähe und die „Schreiattacken“ versuchen auszublenden 🤪

Danke nochmals 💞

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Unser Sohn war auch so. Kinderwagen ging gar nicht. Im Auto irgendwohin fahren auch nicht. Ablegen war überhaupt nicht möglich. Meinen Rückbildungskurs habe ich kaum machen können, weil er nicht abgelegt werden konnte. Duschen allerhöchstens 2 Minuten, sonst war das Gebrüll groß.
Es ging nur das Tuch, sonst nichts. Er hat darin quasi gewohnt. Eine wahnsinnig anstrengende Zeit, die irgendwann vorbei war.
Jetzt, mit 10 Monaten, ist er ein so aufgeschlossenes Baby. In jeder Krabbelgruppe begrüßt er alle erstmal persönlich, letztens ist er sogar aus dem Raum raus gekrabbelt, um mal zu schauen, was im Flur so passiert. Er krabbelt auf andere Menschen zu, nimmt Kontakt mit ihnen auf.

Meine Hebamme sagt immer: Es gibt Babys die einfach ganz viel Nähe brauchen. Wenn man ihnen diese Nähe gibt, wird man später die Lorbeeren dafür ernten. Und so ist es auch. Dein Baby braucht höchstwahrscheinlich deine Nähe.

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Vielen vielen Dank für die Nette Antwort 🙂

Das hört sich total super an und dann drücke ich mir einfach selber die Daumen das wir die Schreiattacken bald los sind 🙂🙏🏼

Und meine Nähe bekommt sie in vollen Zügen. Ob sie es will oder nicht 🤪

Aber danke nochmal für die Antwort💞
Es tut gut drüber zu sprechen mit Menschen die es ähnlich ergeht oder ergang 🙂

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Was sagt denn der Ostheopat...ist der auf Kids U Babys spezialisiert?
Hast du es schon Mal Craniosacral probiert?
Ich hatte den Spass vor 10 Jahren U habe mich dann an eine Schreiambulanz gewandt. Vielleicht wäre das was für euch. Vielleicht ist auch dieser eine Rückennerv noch nicht vollständig ausgebildet so dass er sich unwohl fühlt. Unser Zwerg kriegt Physio U die Therapeutin meinte dass ein spezieller Nerv noch nicht ganz ausgebildet ist U er noch nicht seine Körpermitte gefunden hat. Dadurch ist es für unseren Zwerg die Rückenlage unangenehm. Erst Recht im Kiwa wo sie sich stetig auszarieten müssen.

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Danke erst mal für die liebe und nette Antwort 🙂

Ja ist die Osteopathin ist auf Kinder und Babys spezialisiert.
Sie meinte bei unserem 2. Besuch das die Blockade gelöst ist.
Also sie eine Blockade hatte aber jetzt nicht mehr. Nach unserem 2. Termin ein Tag danach war die Hölle! Sie hat den ganzen Tag nur geschrien bis ich ihr abends dann ein Zäpfchen gegeben habe (mit Rücksprache Hebamme) und dann ging es einiger Maßen.
Der Kinderarzt meinte das sie auf keinen Fall nach dem Termin weinen sollte.
Ja super dachte ich mir 🥴 haben jetzt über nächste Woche den 3. und letzten Termin bei der Osteopathin.
Hat sie vielleicht letztes Mal was schlimmer gemacht? 😔 aber kann ich mir auch nicht vorstellen... oder ?

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Es ist vollkommen normal dass es nach einer Ostheopatischen Behandlung sich erstmal verschlimmern kann. Das habe ich ab u an sogar als Erwachsene wenn die Blockade punktgenau getroffen wurde U auch von meiner großen Tochter kenne ich es. Zum Teil waren es 3Tage die reinste Hölle. Aber von Mal zu Mal besserte es sich.
Aber erzähl es ihr wenn ihr wieder da seit U vielleicht ob dich ein wenig Physio angebracht wäre

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Meine Motte war auch so ein Klammeraffe ;)

Meine Rettung: die passende Trage (unbedingt eine Beratung besuchen!!!), denn Tuch fand sie irgendwann auch blöd. Auto fahren hab ich mega beschränkt, sie hat IMMER geschrien, selbst wenn einer bei ihr saß.

Sie hat 8 Monate auf uns gelebt.

Was unsere Wunderwaffe war: der Pezziball. Denn Nuckeln zu Beruhigung ging hier auch gar nicht. Auf dem Pezziball wurde sie sofort ruhig, ich konnte bei meinem Mann sitzen abends (oder er bei mir, wir haben abgewechselt), ich musste nicht Stunden mit ihr auf dem Arm rum rennen.

Mit 4 Monaten gibts ne Schlafregression, da ist der Schlaf öfter unnormal.

Und jetzt noch das Gute und Mutmachende: es wird!! Meine Motte ist 17 Monate, Auto fahren in 90% der Fälle kein Problem, selbst Buggy usw geht auf kürzere Strecken (20-30 Minuten), ich kann sie überall mit hin nehmen. Es ist einfach herrlich!

So mit knapp 12 Monaten merkte man, dass es immer entspannter wird und vieles geht.

Halte nur durch, du schaffst das 🙌🙌

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Ohhh vielen vielen lieben Dank für die nette Antwort 🙂💞

Das hört sich so ähnlich an eigentlich fast Genauso und gibt ganz große Hoffnung das es bald besser wird 😌

Und ja bei uns ist der Pezziball auch unser bester Freund Abends 🙂

Vielen vielen Dank 🙂 hat mir sehr geholfen und neue Kraft getankt 💞

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Hallo,

Dein Post könnte 1:1 von mir sein. Unsere Tochter war auch sehr fordernd und vorallem laut. Da lagen die Nerven schon ziemlich oft blank, aber mit etwa 6 Monaten wurde es viel viel besser. Da konnte sie krabbeln und die Welt entdecken.

Ich habe einige Babys im Bekanntenkreis und keines war so anstrengend wie meins, da dachte ich auch, dass etwas nicht stimmt. Der Kinderarzt hat uns auch nicht wirklich ernst genommen, naja wir haben es dann dann einfach durchhalten und jetzt mit 14 Monaten ist alles viel schöner und entspannter.

Also halte durch, das wird besser ✊🍀

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Oh vielen lieben Dank für die Antwort 🙂

Ja man verzweifelt dann echt und denkt man macht jedesmal was falsch 😞
Dabei will man nur wissen was los ist.

Aber scheint einfach durch halten und alles so angenehm wie möglich zu machen.

Und immerhin ist ja auch nicht mehr lange bis dahin und ich hoffe das alles etwas entspannter wird 🙏🏼

Vielen Dank 💞

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Hallo, also das Baby meiner Bekannten war auch sehr weinerlich oft am Tag, unzufrieden, Spaziergänge wurden immer schwieriger, auch der Alltag. Sie wollte dann immer mehr an die Brust. Schließlich kam nach Untersuchungen heraus dass sie eine Allergie auf Muttermilch hatte und Hunger. Sie hat zwar viel getrunken, hat sich aber durch die Allergie nie körperlich ganz gut gefühlt und war hungrig. Seit der neuen Nahrung kam definitiv eine Veränderung für das Kind. Mal so als Tipp, ich wusste auch nicjt dass es Allergien auf eigene Muttermilch gibt.