Baby spuckt nachts viel Milch und stört so seinen Schlaf

Hallo zusammen,
mein Kleiner ist jetzt knapp 3 Wochen alt und ich glaube wir haben ein Speikind.
Tagsüber stößt er immer mal wieder Milch auf, aber das ist nicht so dramatisch, er nimmt auch super zu.
Ich stille ihn voll und nach Bedarf, er meldet sich nachts dann meist alle 3-4 Stunden, das ist ja eigentlich schon echt angenehm. Er wird dann gewickelt und anschließend gestillt, evtl noch etwas gekuschelt, er macht meistens ein kräftiges Bäuerchen und danach lege ich ihn neben mich ins Bett oder in sein Beistellbett.
Egal ob er vorher auf mir einschläft oder ich ihn wach ablege, er stößt nach dem Stillen für eine halbe Stunde bis Stunde alle paar Minuten auf und oft kommt auch Milch mit. Er wirkt unruhig und strampelt viel, ich denke weil er viel Luft im Bauch hat. Nach jedem aufstoßen kommt er kurz zur Ruhe und ist am Einschlafen, dann wird aber von seinem nächsten aufstoßen schon wieder wach. Ich bin dann nur damit beschäftigt im halbdunkeln die Milch aufzutupfen und ihn ein paar cm zu verlegen, damit er nicht im nassen liegt. Sein Schlafsack wird an den Schultern dann auch immer feucht, aber ich kann ihn ja auch nicht jedes mal umziehen.
Manchmal schlafe ich aber zwischendrin auch ein und habe ein ganz schlechtes Gewissen wenn ich wieder wach werde und er dann mit Milch im Gesicht und unter sich schon eingeschlafen ist 😭

Habt ihr Ideen wie sich das alles besser händeln lässt oder noch Tipps um das spucken einzudämmen?
Seine Matratze leicht erhöht habe ich schon und habe auch den Eindruck dass es ein bisschen hilft.
Die Stillposition macht keinen Unterschied, es scheint egal zu sein ob ich ihn im Liegen oder sitzen stille.
Dann habe ich versucht ihn zuerst zu stillen und im Anschluss zu wickeln, damit er nicht so lange warten muss, weniger hastig trinkt und so weniger Luft schluckt. Stattdessen schläft er dann aber beim stillen ständig ein und trinkt viel weniger, nach dem wickeln ist er wacher.

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Hi,
so sehr das nervt, mit der Zeit wird es in der Regel besser. Hatten wir leider auch.. Ich würde definitiv die Matratze erhöhen und schauen, dass er eben so liegt, dass die Milch nicht am Gesicht bleibt. Und ja, nasser Schlafsack an den Schultern ist halt so.. Du könntest auch versuchen vorm Schlafengehen als Abendritual eine kleine Bauchmassage zu machen, damit ein bisschen Luft rauskommt. Und eben schauen, dass er rechtzeitig an die Brust kommt, damit er weniger hastig trinkt. Das nächtliche Wickeln kannst du wirklich guten Gewissens weglassen, vorausgesetzt natürlich, dass nur Pipi in der Windeln ist. Wie du auch schreibst, passen tut das weder vor noch nach dem Stillen. Ja, haben wir anfangs alle gemacht, ist aber wirklich unnötig. Die Windeln sind dafür gedacht die ganze Nacht trocken zu halten und der Po wird in der Regel auch nicht rot.
Zum Spucken allgemein ist es nur wichtig, dass sich das Baby dabei ich quält. Wenn die Milch einfach mit hochkommt, ist es leider halt so. Wenn die richtig hochschiesst, wie beim Übergeben, sollte das beim Kinderarzt überprüft werden

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Danke für deine Antwort :)

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Hallo!
Natürlich soll durch Beuerchen überschüssige Luft aus dem Magen, die sonst zu Blähungen führen kann, aber ich habe festgestellt, dass es unserer kleinen (6 Monate und Speikind) besser damit geht wenn ich sie nachts erst wickel, dann stille und direkt ohne Aufstoßen wieder ablege.
Am Anfang hatte ich das gleiche Problem wie du, dass die Zeit zwischen zwei Mahlzeiten durch spucken, umziehen etc. gestört war.
Sie pupst dann zwar in der zweiten Nachthälfte mehr, aber das scheint sie nicht zu stören.
Wenn alles gar nicht fruchtet, einmal zum Arzt und abklären lassen!

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Die erste Woche hat das auch gut geklappt so wie du es schreibst, weil er beim Stillen einfach eingeschlafen ist und sich dann meistens gut ablegen ließ, aber wenn er nach dem Stillen jetzt so wach und unruhig ist habe ich ihn dann doch ein bäuerchen machen lassen. Ich versuche es aber auch nochmal ohne :)
Danke für deine Antwort :)