Neugeborenes Schlaf in der Nacht, seltsam für Mutter

Hallo! Meine Tochter kam am 4.2 zur Welt, untertags schläft sie bis zu 3 h durch, trinkt brav Flasche (bitte keine Diskussion), schreit manchmal (hauptsächlich anziehen und Windeln wechseln). Nur in der Nacht ist der Schlaf schwieriger, wir schaffen 3 h im beistellbett, danach kommt sie oft zu uns ins Bett. Sie schläft im Schlafsack, manchmal pucke ich sie. Zudem ist es für mich irgendwie ungewohnt, neben ihr zu schlafen. Sie macht auch Geräusche, aber das ist normal. Habt ihr einen Tipp, damit der Nacht Schlaf ruhiger ausfällt? Oder pendelt sich das ein? Danke! Lg

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3h im Beistellbett schlafen finde ich schon viel.Als meine so klein war,hat sie maximal 2h an Stück geschlafen und das auch nur bei mir im Bett.Man gewöhnt sich aber dran und mittlerweile genieße ich diese Kuschelzeit :) Je älter die Kleinen werden,desto länger und ruhiger schlafen sie für gewöhnlich.
Dein Kind ist noch so klein und braucht die sichere Nähe.

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So kleine Babys kennen noch keinen Tag/Nacht-Rhythmus. Das muss sich alles erst einpendeln.
Unser Sohn hat die erste Woche nur bei uns im Bett geschlafen. Da sind eure drei Stunden am Stück im Beistellbett schon viel...

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Und hatte er einen Schlafsack oder dergleichen an, also zusätzlich zum Schlafanzug?

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Ja,er hat immer im Schlafsack geschlafen. Zwischen unseren Kopfkissen und nicht unter unseren Bettdecken

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Unser Sohn hat die ersten drei Monate exklusiv auf uns geschlafen, das Beistellbett war hier nur deko 😅 mein Tipp: wählt den Weg des geringsten Widerstands. Euer Baby schläft besser bei euch? Super, dann schläft es halt bei euch. Evolutionär bedingt völlig logisch und richtig. Alles andere wäre damals für Babys gefährlich geworden.

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Danke. Du hast recht, man muss sich durchprobieren. Besonders beim ersten Kind. Es ist wie in einem anderen Universum zu leben. Ich beneide da die Mehrfachmamis. :)

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3 std im bett dind super:)
Meinem sohn war es mit schlafsack bei mir im bett zu warm.
Er ist jetzt 6 Wochen alt und schläft km Beistellbett mit schlafsack und wenn er wach wird und ich ihn zu mir hole, ziehe ich ihm den aus. Sether schläft er besser weiter

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Euer Baby ist noch so klein und noch gar nicht richtig in der "Draußenwelt" angekommen, da ist es normal, dass nichts normal ist. Zudem ist jedes Kind, jede Mama, jeder Papa etc. anders.

Mein 1. Kind war alle 30 Min. bis 2 Std. wach nachts. Tagsüber wurde ähnlich geschlafen, am besten schlief sie bei der größten Aktion. Dies ging bei uns ein halbes Jahr so, dann wurde es langsam besser. Wir haben es mit Schlafsack im eigenen Bett neben unserem Bett gehandhabt. Mein Kind hat es so am besten gefallen. Sie wollte immer viel Platz, aber auch sofortige Nähe bei jedem Mux. Tragen hasste sie, weil sie sich nicht strecken konnte, Pucken kam da für uns nicht in Frage.
Mein 2. Kind: Tagsüber meistens wach, nachts 6-8 Std. durchgeschlafen (wenn das Kind so viel schläft bekommt man übrigens auch Angst). Dann eher neben uns, auf uns aber am liebsten, wenn es möglich wäre, in uns. Ein sehr kuschelbedürftiges Kind, das Enge bis heute liebt. In unserem Bett sah es dann so aus, dass sie im Schlafsack lag, unsere Decke ging bis maximal ihrer Hüfte und ich hatte eine extra Decke für meinen Oberkörper, weil mir kalt war. Die lag dann zwischen meinem Baby und mir. Auch praktisch, falls gespuckt wurde. Sie liebte es. Bis heute braucht sie ein Kleidungsstück von mir zum Schlafen, sie ist mittlerweile 4 Jahre alt.

Wenn Mama/Papa entspannt sind, ist es das Baby auch. Nur mit viel Schlafmangel ist das manchmal schwierig. Die ganze Familie muss sich auch erst mal so richtig kennen lernen und aufeinander einstellen, das dauerte bei uns schon so 1 Monat.
Wir haben es bei unserer Großen so gemacht, dass wir uns nachts abgewechselt haben tageweise. Sie war echt anstrengend. Wir haben bei jedem Kind versucht herauszufinden, was es am liebsten hat. Das dauert aber, bis man es weiß. Einen richtigen Tag-Nacht-Rhytmus hatten wir bei unserer Großen erst so nach einem halben Jahr und dann aber auch nicht immer. Mit 1 Jahr war es viel besser.

Meine beiden Kinder und auch wir Eltern sind Bauchschläfer (dies ist vererbbar). Hier werden manche aufschreien, aber wenn man 3 Tage durchmachen musste, probiert man es eben aus. Mit Schnuller im Mund ist die Nase auch gut frei. Meine Kleine konnte ab Geburt schon den Kopf heben, da waren wir entspannter. Ich empfehle dir jetzt nicht, dein Kind auf dem Bauch schlafen zu lassen, bei uns hat es geholfen, wir hatten hierbei auch Rücksprache mit unserer Hebamme.

Was ich nervig, aber auch beruhigend fand, war mein "Mutti-Gehör". Ich bin bei jedem kleinen Ton meines Kindes wach geworden. Daran musste ich mich gewöhnen. Das ist vollkommen natürlich, wir Menschen leben instinktmäßig noch in der Steinzeit. Das blöde war nur, dass unser Kater die Babygeräusche imitiert hat und mich voll im Griff hatte XD Sogar die Milchproduktion konnte er ankurbeln, das war unangenehm.

Vielleicht hilft es bei euch dem Baby etwas von dir immer zu geben, etwas, das regelrecht nach dir stinkt (Pullover vom Vortag z.B.). Eine weitere Idee wäre es, einen Handschuh mit Reis o.ä. zu füllen, ihn zu verschließen und als Handattrappe auf das Baby zu legen (am Kopf, auf dem Bauch, ...). Das imitiert eure Hand, mit deinem Geruch zusammen, könnte es beruhigen. Wir haben auch vieles ausprobiert, ein Patentrezept gibt es nicht. Vielleicht braucht euer Kind auch viel Nähe, lass es mal auf dir schlafen. Probiert euch aus.

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Danke für die Tipps. Ich wache wirklich sehr schnell auf, auch bei Lauten, die zum Schlaf gehören. Andererseits auch gut, weil man sofort wach ist, wenn das Baby was braucht

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3 Stunden am Stück im Beistellbett wären hier ein Traum. Unsere Kleine ist 8 Wochen alt und hat noch nie in ihrem Beisttellbett geschlafen. Sobald man auch nur drüber nachdenkt sie da rein zulegen gehen ihre Augen wieder auf.
Sie schläft bei uns im Bett, ganz dicht an mich gekuschelt und wehe ich rutsche auch nur ein Stück weg, da kommt sie sofort mit dem Kopf wieder zu mir gerutscht und kuschelt sich an meiner Brust an. Auch von den 3 Stunden am Stück können wir träumen. Meistens wird sie stündlich wach.

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Da musste ich Schmunzeln, ich würde das ganz genau so beschreiben bei uns, nur dass der kleine Mann erst knappe 4 Wochen ist und noch nicht nachrobben kann. Er fängt sofort an zu meckern, wenn ich wegrücke😅

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Hey, ich versteh dich voll. Mein Kleiner kam auch am 4.2. zur Welt :)
Neben ihm ist total ungewohnt, er hat bisher die Angewohnheit mich beim Stillen zum einschlafen zu bringen und schläft dann auf mir ein.
Beistellbett habe ich heute Nacht probiert, wegen Bauchweh aber dann ihn zu mir geholt. Ende vom Lied, wieder zusammen eingeschlafen und dann 3 Stunden durch. Der Papa War schon freiwillig ins Wohnzimmer umgezogen die Nacht. Werde es weiter probieren und zur Not eben im Arm. Das Beistellbett mochte er im Klinikum schon nicht. Tagsüber in seinem Nestchen hier aber kein Problem.
Ich hatte ihn im Bett mit Schlafsack, den aber ausgezogen als ich ihn zu mir geholt habe. Meine Decke bekommt er knapp drüber und damit er sie sich nicht doch überziehen kann habe ich immer meinen Arm zwischen ihm und Decke. Ich bin aber auch ein ruhiger Schläfer und wache immer in der Position auf in der ich eingeschlafen bin.
LG

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Unser kleiner Mann konnte, als er so klein war, auch nur ganz eng an mir oder auf meinem Partner schlafen. So hat er einfach am besten geschlafen. Die erste Woche musste ich mich auch daran gewöhnen und konnte nicht schlafen. irgendwann war ich einfach so müde, dass ich dann doch einschlief. Geräusche, wie drücken ,wurden dann irgendwann auch ausgeblendet.
So haben wir dann lange geschlafen. Er kam alle 2 stunden zum stillen an die Brust. Und schlief direkt wieder ein.

Mittlerweile gehört das abendliche kuscheln zum abendritual und lässt ihn so sehr gut zur Ruhe kommen und sich dann ins beistellbett überlegen und schläft dort dann auch selbst ein. Ohne meckern o.ä.

Es hat sich einfach gezeigt, dass er erstmal ankommen musste, bevor er das Vertrauen hatte allein schlafen zu können. Das ging am besten bei Mama und Papa.

LG Kiseki mit 3 Monate jungen Mann ❤

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Wir haben unsere Tochter jeweils direkt zu uns genommen, Beistellbett haben wir gar nicht probiert. Ich kannte die Schlafpositionen, die so gehen, schon von Katzen, die ab und zu auf mir geschlafen haben, meine Frau hat sich auch schnell daran gewöhnt. Die Schlafphasen werden mit der Zeit länger und das Nähebedürfnis geringer, so dass ihr ohne Körperkontakt schlafen könnt, aber bis zum von den Eltern gewünschten Durchschlafen dauert es glaube ich im Schnitt so etwa ein Jahr, bei manchen auch länger. Aber es gibt hier alles mögliche, du wirst sicher auch Postings lesen können von Eltern, deren Kinder schon kurz nach der Geburt durchgeschlafen haben. Die Norm ist es aber sicher nicht und wenn deine Tochter es nicht tut, hast du deswegen nichts falsch gemacht.