Verkürztes Zungeband - trennen?

Hallo ihr Lieben,

bei unserem Sohn wurde ein verkürztes Zungen- und Lippenband diagnostiziert. Die Stillberaterin rät zur Trennung. Meine Hebamme meint sie würde es nicht machen.
Wer kann mir von Erfahrungen berichten? Wem wurde es auch geraten, hat sich aber dagegen entschieden? Gab es im Nachhinein Probleme?

LG :)

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Hallo,
wir hatten das. Haben es in der zweiten Lebenswoche trennen lassen. War überhaupt kein Ding. Kurz in einer Sekunde mit der chirurgischen Schere durchgeknipst. Mein Kind hat nicht mal geweint. Warum ist deine Hebamme dagegen? LG

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Meine Hebamme meint es wäre nicht nötig. Aber ich glaube sie ist da fachlich auch nicht gut weiter gebildet... Obwohl ich ansonsten sehr viel von ihr halte!

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Hallo...
Bei meinem Sohn wurde das verkürzte Zungenband erst spät erkannt, so mit ca 6 Monaten. Wir haben es von einem Kieferchirurgen trennen lassen. Seit dem brabbelt unser Kleiner viel mehr und isst und trinkt auch besser. Uns wurde gesagt, dass es sonst auch zu Sprachproblemen hätte kommen können. Es wurde ohne Betäubung oder so getrennt. Er saß bei mir auf dem Schoß, eine Helferin hat den Mund geöffnet und der Chirurg schnell geschnitten. Das war ne Sache von 20 Sekunden.Wir mussten danach nichts beachten. Der Kleine hat natürlich geweint, aber nach 1 Minuten auf dem Arm war wieder gut. Nur 2 Tage war er etwas empfindlich im Mund, wenn er auf etwas gekaut hat. Ich würde es wieder machen. Aber kann natürlich bei jedem anders sein. Vielleicht hilft dir ja unsere Erfahrung.
Viele Grüße

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Genau so war es bri uns auch! Haette vob mir geschrieben sein koennen
Vg

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Wir haben es auch in der 2. Lebenswoche machen lassen. War völlig unspektakulär. Ich bin froh darüber, denn je früher, desto weniger Aufwand. Er hatte auch Probleme beim Saugen dadurch.

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Wir haben es in der ersten Woche trennen lassen.
Hatten Probleme beim anlegen. Seit dem ist alles super.
War kein großes Ding. Maus hat ganz kurz das Gesicht verzogen und einen kurzen Weiner. Gleich angelegt zum trösten und das Thema war erledigt.
Ich bin froh das wir es gemacht haben, wollte es nicht drauf ankommen lassen das sie beim Reden Probleme hat.

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Genauso war es bei meinem zweiten Kind auch. Kann ich auch nur empfehlen.

Mein drittes Kind hat nach meiner Einschätzung ein minimales Zungenbändchen, stört im Alltag nicht. Beim Zungerausstrecken ganz ganz minimal an der Zungenspitze erkenntlich. Nun frag ich mich immer: lieber nochmal fragen, ob durchzutrennen? Wegen Corona habe ich das aber bisher vermieden.

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Besser so, als später eine OP riskieren.
Wenn du einen Arzt hast bzw Hebamme der du vertraust, sprich es dort an.

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Hallo

Bei meiner Tochter wurde das ganze tatsächlich erst mit 11 diagnostiziert.
Ich will dir also erzählen was passiert wenn es später trotzdem gemacht werden muss.

Im januar hatte meine Tochter die op und ja in dem Alter ist es bereits eine op.
Sie hatte 3 Tage heftige Schmerzen und konnte 1 Woche nur flüssig essen.

Wäre das mal jemand früher aufgefallen hätten wir uns bestimmt die Logopädie sparen können als Kind.
Ich hab früher immer gesagt wenn sie Hals schmerzen hatte wieso sie den die Zunge nicht richtig rausstreckt ja sie konnte das einfach gar nicht.
Seit es getrennt ist bez bei ihr komplett entfernt fühlt sie sich viel besser kann besser Eis schlecken usw.

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Bei uns hat das der Kinderchirurg gemacht, in der ersten Lebenswoche.

Alternativ macht es der HNO wohl auch. Mir wurde gesagt, daß Kinderärzte da oft nicht so sensibel drauf sind, üblicherweise fällt sowas eher den Stillberaterinnen oder Hebammen auf.

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Wie alt ist er denn und wer hat es diagnostiziert? Klappt das stillen, oder wieso rät die Stillberaterin dazu? Ich würde mal bei einem Spezialisten nachfragen. Bei den ganz ganz kleinen ist es schnell und harmlos, später ist das Zungenbädchen durchblutet und dicker, da wirds anstrengender das zu trennen

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Er ist knapp 5 Monate.
Die Diagnose kommt vom Osteopathen und der Stillberaterin. Habe immer wieder (aushaltbare) Schmerzen beim Stillen.
Geht mir grundsätzlich gar nicht mehr so stark ums Stillen sondern mehr um die Auswirkungen für das Kind

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Die Auswirkungen können unter anderem Zahnfehlstellungen und Sprachprobleme sein. Ich würde mal ne Meinung beim Kinderchirurg oder kinderzahnarzt einholen. Die können sicher besser beurteilen, obs Folgen haben wird

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Ich kenne einige, die es gemacht haben. Alle Stillberaterinnen raten dazu. Macht der Kinderchirurg in nullkommanix

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Unbedingt. Mein Baby hatte das. Der Kinderarzt im Spital wollte es zunächst nicht trennen, weil es nicht so ausgeprägt war. Wegen Stillproblemen (starke Schmerzen, Baby nahm nicht zu) haben wirs dann am 10 Tag doch machen lassen. Nachher war alles top. Die Kinderärztin, welche es gemacht hat, sagte, es könne keine negativen Effekte haben. Der Eingriff hat 2 Sekunden gedauert und das Baby hat praktisch nicht geweint (weniger als bei einet Impfung).