Alleine unterwegs mit Baby?

Hey Ihr!

Noch ist unser Baby gar nicht auf der Welt, aber allzu lang dauert es nicht mehr😍

Wir leben sehr zentral in der Stadt, ich bin aber supergern außerhalb unterwegs. Hier gibt es tolle Orte, die man in 30-90min mit dem Auto erreicht (wohnen unweit vom Meer) und ich liebe es, spontan rauszufahren und die Umgebung zu erkunden. Jetzt, einen Monat vor der Geburt, denke ich manchmal, dass ich schnell noch gaaaaanz viel rausfahren muss, weil das dann bestimmt lange Zeit nicht mehr geht.Aber dann denke ich wieder, dass ich das Baby doch einfach mitnehmen kann😊Man muss ja nicht immer durch unseren Kiez oder den Stadtpark spazieren, sondern kann den LĂŒtten ja auch genauso gut einpacken und ihm die Umgebung zeigen.

Was ist denn realistisch?Mein Freund wird vier Wochen nach der Geburt wieder arbeiten gehen, das heißt ich wĂŒrde dann öfter alleine mit dem Kleinen losdĂŒsen. Macht man sowas mit einem SĂ€ugling oder ist die Vorstellung total naiv?Oder kommt es einfach auch aufs Baby an?

Bin gespannt auf Eure Erfahrung dazuđŸ€©

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Das kommt echt aufs Baby an. GrundsĂ€tzlich bin ich dafĂŒr mit den Babys einfach raus zu gehen und sie nicht zusehr abzuschirmen. Aber es gibt auch Babys die das Autofahren hassen und alles zusammenbrĂŒllen sobald sie im Auto sind. Es gibt auch Babys denen sind die eindrĂŒcke zuviel und sie schreien abends dann sehr viel bis sie alles verarbeiten. Es gibt aber auch Babys denen ist das völlig egal solange sie bei mama sind und die gerne unterwegs sind. Das kannst du jetzt noch gar nicht wissen wie dein Baby sein wird. Probiere es einfach aus, es wird sich ja dann zeigen wenn es soweit ist.

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Dankeschön🙂Ja, Du hast Recht.Ich habe noch gar nicht wirklich im Blick, was fĂŒr unterschiedliche Charaktere schon Babies haben können.FĂŒr mich sind die als ganz Kleine noch alle irgendwie gleich😅

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Das kommt auf Mama und Baby an.
Es gibt Mamas die vorher Ă€hnlich aktiv waren wie du und danach gar nicht mehr das BedĂŒrfnis hatten raus zu gehen. Genauso gibt es Babys die ihren MĂŒttern solche AusflĂŒge einfach nicht "genehmigen".
Und dann gibt es natĂŒrlich die Mamas die genauso leben wie vorher... Nur eben dann mit Kind.
Da kann man sich kaum darauf einstellen oder vorbereiten, außer entspannt bleiben und es eben so nehmen wie es kommt. Lass dir nicht einreden das irgendwas nicht geht. Wir heißt es so schön ... "Das geht nicht. Da kam einer und wusste das nicht und hat es einfach gemacht."

Alles Gute.

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Oh toll, danke😃Den Spruch werde ich mir abspeichern.Das heißt, es ist nicht völlig ausgeschlossen, weiterhin aktiv und unterwegs zu sein, das klingt gut!

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Kommt natĂŒrlich drauf an, aber prinzipiell auf jeden Fall möglich.
Du musst halt "logistisch" vorbereitet sein. Klappt zum Beispiel stillen und wickeln im Auto? WĂŒrde außerdem keinen Kinderwagen sondern eine Tragehilfe nehmen. Und denk dran dass du anfangs vielleicht nicht so lange laufen kannst. Aber wenn dein Baby Autofahren ok findet dĂŒrfte es kein Problem sein. Ob du nun Zuhause vor der TĂŒr spazieren gehst oder ne halbe Stunde fĂ€hrst ist deinem Baby ja prinzipiell egal, solange das Autofahren nichts ausmacht.

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Dankeschön fĂŒr Deine Tipps! Wir haben zum GlĂŒck einen tollen großen Kombi, da geht das mit dem Wickeln bestimmt gut.Und alles ist am Start - Kinderwagen mit Wintersack, Tuch, Trage, Unterlage fĂŒr unterwegs. Logistisch also gut aufgestellt. Bleibt nur abzuwarten, ob der Kleine auch ein Abenteurer ist😉
Die ersten Wochen werden wir aber sicher schön zuhause bleiben und maximal in den nahen Park gehen, so wie sich das gehört im Wochenbett😊

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Waren auch meine Gedanken.
Trage wĂŒrde ich mir auf jeden Fall besorgen.
Wenn du stillst, ist es organisatorisch einfacher als mit FlÀschchen.
Wickeln im Auto (Kofferraum oder Beifahrersitz mit RĂŒckenlehne heruntergekurbelt) sollte gut möglich sein.
Ich wĂŒrde zuerst kurze Touren mit wenig Anfahrt probieren und mich dann langsam steigern.

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Ich denke auch, dass es auf das Baby ankommt. Meiner z. B. mag gar nicht gern Auto fahren und schreit, bis ihm die Luft wegbleibt. Daher fahre ich nur sehr ungern alleine mit ihm im Auto. Allerdings fand er auch den Kinderwagen anfangs doof und mittlerweile geht es (kommt auch immer auf die Tagesverfassung an). Die Kleine einer Freundin dagegen liebt es von morgens bis abends unterwegs zu sein.

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Hi,
ich hatte GlĂŒck, und beide Jungs waren gerne unterwegs.

Im Auto hatte ich ein kleines Kissen, das aufs Lenkrad, und ich hatte die perfekte Stillposition. Gewickelt wurde im Kofferraum. Ich hatte auch Tuch, beim kleinen Trage, und Kinderwagen, bzw. Jogger.

Auch wenn die Kids grĂ¶ĂŸer sind, im Auto immer nochmal Windeln und extra Klamotten, Flasche Wasser und dann kann komme was wolle. Auch habe ich seit Beikost, immer lange Babylöffel in der Handtasche.

Alles Gute

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Das habe ich auch gedacht. Wobei ich fahre eh kein Auto, weil ich mein Baby nicht alleine hinten im Auto lassen möchte.

Ich habe gedacht, ich kann jeden Tag mit Tragetuch stundenlang Spazierengehen. Geht aber nicht, da meine Tochter nicht so lange drin bleiben möchte und das Bett bevorzugt. Sie mag kein Kinderwagen.

Nun, deshalb verbringen wir den grĂ¶ĂŸten Teil des Tages im Bett und kuscheln und spielen. Einmal um den Block spazieren. Vielleicht einmal pro Woche mit dem Auto, zum Einkaufen. Manchmal hat sie den Schub, da möchte ich sie nicht zusĂ€tzlich ĂŒberfordern und bleibe Zuhause.

Sie ist eine sehr ausgeglichenes Baby. ❀

Babyzeit ist einmalig, da bleibe ich gerne Zuhause, wenn sie es braucht. Eines Tages lĂ€uft sie und will raus o.Ă€., dann ist es nicht mehr mit stundenlang im Bett verbringen. ❀

Alles Liebe fĂŒr die Geburt. Genieße die Zweisamkeit.

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Wie meine Vorredner sagten: es kommt ganz darauf an.

Es kommt darauf an, wie du dich nach der Geburt fĂŒhlst und wann du selbst dazu bereit bist mit Baby ne lĂ€ngere Strecke oder ĂŒberhaupt Auto zu fahren.

Dann kommt es auf dein Baby an und deine eventuelle Stressresistenz. Der Stress den ein schreiendes Baby im Auto in einem verursacht bemerkt man erst, wenn es da ist. HĂ€tte ich auch nicht gedacht 🙈.

Bei uns kann ich sagen, dass es easy ist. Sie fÀhrt gerne Auto und ist gerne draussen. Habe aber erst mit ca. 4 Monaten begonnen, weil es davor einfach zu stressig und undenkbar war. Da habe ich von Tag zu Tag gelebt.

Bei einer Bekannten ist es so, dass das Kind sofort das Auto vollbrĂŒllt. Da ĂŒberlegt sie sich auch zwei mal, ob die Fahrt wirklich nötig ist.

Dann habe ich Bekannte, bei denen das Baby im Kinderwagen durchgebrĂŒllt hat, aber die sind trotzdem tĂ€glich raus und haben es halt ausgehalten bzw. hatten vllt. auch keine Probleme mit dem Aushalten đŸ€·đŸŒâ€â™€ïž.

Guck wie es kommt und mach dir bestenfalls erstmal gar keine PlĂ€ne fĂŒr nichts đŸ€Ș

Dir/Euch alles Gute đŸ€—

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Mein Plan war es auch, dass ich das Baby einfach ĂŒberall mithin nehmen könnte. Das hat sich als schwer bis unmöglich herausgestellt. Auto fahren ging z.B. nur die ersten zwei Monate, seitdem wird sich weg gebrĂŒllt. Bahnfahren oder zu Fuß gehen ist besser. Aber auch hier: LĂ€nger als zwei Stunden hat sie es nicht "still" ausgehalten und brauchte "Freiheit". Das ist bis heute (13 Monate so). Das schrĂ€nkt also auch den Zeitraum ein. Inzwischen kann ich sie einfach laufen lassen, aber als sie jĂŒnger war war es fĂŒr uns schwer sie unterwegs zu bewegen. Da ging nur sie direkt auf dem Arm zu tragen, was im Winter, wenn sie nur Tragekleidung anhatte, auch schwer war. Des Weiteren fand sie Parks recht schnell uninteressant und hat lieber spannende Dinge zu gucken: Autos und andere Menschen. Selbst heute ist sie an der Hauptverkehrsstraße oder der Einkaufsstraße zufriedener und meckert lautstark, wenn wir nur durch ein stilleres Wohngebiet gehen. ;-)

Überreizt war unsere nie. Sie mochte es einfach nicht und musste wirklich durch andauerdes Singen abgelenkt werden. Nun bin ich aber nicht der Typ, der singend durch den Park geht. Also sind wir Stadt-SpaziergĂ€nger und -shopper geblieben.:-)

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Wie die anderen schon geschrieben haben, es kommt sehr aufs Baby an. Ich habe es mir vorher deutlich unkomplizierter vorgestellt, bei manchen Babys ist es das sicher auch. Bei uns wĂ€re es im ersten Jahr leider nicht gegangen, aus dem einfachen Grund, dass der Kleine beim Autofahrern wirklich wie am Spieß um sein Leben gebrĂŒllt hat. Ansonsten war er ein sehr ausgeglichenes Baby und hat fast nie geschrien, nur im Auto und im Kinderwagen. Da er sehr schnell sehr schwer wurde und ja auch den Kinderwagen (bis er mit 6 Monaten sitzen konnte) verweigert hat, sind wir anfangs auch nicht viel spazieren gegangen, weil es uns nur mit Trage sonst Schmerzen gemacht hat.
Ich kenne aber viele Kinder, die schon als Babys gerne Auto gefahren sind und sowohl im Auto als auch im Kinderwagen gut schlafen konnten. Und ich kenne MĂŒtter, die auch mal einen lĂ€ngeren Spaziergang mit Trage durchhalten.

Mit dem Wickeln im Auto ist es auch so eine Sache. Wenn das Auto vorher gestanden ist, wird es da im SpĂ€therbst und Winter fĂŒr ein kleines Baby eventuell zu kalt sein zum Wickeln. Im Sommer ist unterwegs wickeln in der Natur ĂŒberhaupt kein Problem, Decke auf den Boden reicht ja auch, aber im Winter braucht man bei den Kleinen schon einen warmen Ort. In der Natur wird's dann schwierig. Falls es Restaurants oder einen DM gibt, wĂ€re das eine Option.

Es kann also sein, dass es mehr Sinn macht, auf den FrĂŒhling zu warten. Ganz einfach ist es dann trotzdem nicht (Babys schlafen beim Autofahren oft ein, das kann den Schlafrhythmus völlig durcheinander bringen und das kann dann wieder zu nĂ€chtlichen Partys fĂŒhren, die man als Eltern nicht gebrauchen kann), aber mit etwas Übung lĂ€sst sich dann sicher ein Weg finden. Von Babys, die nicht gerne draußen sind, habe ich zwar hier im Forum mal gelesen, aber das habe ich persönlich noch nie erlebt. Man muss sich dann eben dem Tempo des Babys anpassen. Im Krabbelalter fand unserer SpaziergĂ€nge blöd, er wollte sich lieber selbst bewegen. Aber meistens ließ sich ein Kompromiss finden, mit dem wir beide zufrieden waren.