Längerer Krankenhausaufenthalt, stark fremdelnde Zwillinge zuhause

Hallo zusammen.
Ich stehe vor einem riesigen Problem.
Meine Zwillinge sind jetzt ca 7 Monate alt. Sie fremdeln schon seit sie 4 Monate alt sind extrem. Nichtmal beim Papa fühlen sie sich wohl. Sie schreien so lange bis sie fix und fertig einschlafen. Sie nehmen auch keine Flasche bei wem anderen. Sprich, ich bin rund um die Uhr (gefühlt Alleinerziehend) für die zwei da.
Nun zum eigentlichen Problem:
Ich muss für eine OP ins KH mit anschließender Reha. Danach bin ich länger nicht 100 pro fit. Etwas kann es noch rausgeschoben werden, aber kein Jahr mehr.
Hat jemand Erfahrung damit, sein Kind trotz großem Fremdeln beim Papa oder Oma länger alleine zu lassen? Würden sich die zwei an die Situation gewöhnen?
Mir dreht sich der Magen um, wenn ich nur dran denke...
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Gerne nehme ich Tips an, wie wir die Zeit überstehen können.

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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn es wirklich sein muss (Krankenhaus etc), dann funktioniert es auch. Ist in Vorfeld immer schwer zu glauben.

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Also meine ältere Tochter hat auch extrem stark gefremdelt. Es fing mit 3-4 Monaten an. Teils brüllte sie schon los wie am Spieß, wenn jemand anders sie nur aus ein paar Metern Entfernung anguckte.

Ich habe das immer akzeptiert und sie sofort getröstet, zu mir genommen, Abstand für sie geschaffen etc. AUßER beim Papa.
Ich erinnere mich an eine Szene, als ich duschen wollte und sie bei Papa auf dem Arm schrie, da war sie ca. 4-5 Monate alt. Und ich hab sie „einfach“ bei ihm gelassen und bin duschen gegangen.
Natürlich war das total stressig für uns alle. Aber hätten wir es nicht so gehandhabt, wären meine Bedürfnisse irgendwann komplett hinten übergefallen und ich wäre nur noch fertig gewesen. Da haben wir rechtzeitig vorher die Reissleine gezogen.
Meine Große und der Papa haben übrigens eine tolle und innige Bindung entwickelt und beibehalten (sie ist heute 4).
Das Fremdeln anderen gegenüber hat sich mit der Zeit einfach von selbst gelegt, besonders ab dem 2. Geburtstag wurde es besser. Eher schüchtern ist sie heute noch, aber das ist ja total ok.

Ich plädiere also klar für eine „Gewöhnung“ an den Papa, vor allem wenn es um so wichtige Themen wie deine Gesundheit geht.