Ich bin verzweifelt

Mein kleiner ist 8 Tage alt und seit gestern Nachmittag ist bei uns Land unter. Er schreit meine Brust an, dockt an und ab, zieht nicht richtig und weiß auch gar nicht mehr wie es geht. Nach einer Zeit ist er dann frustriert und brüllt sich die Seele aus dem Leib. Nach langen probieren gebe dann irgendwann auf und pumpe ab. Was soll ich auch machen er hat ja Hunger. Heute Nacht hat es einmal wunderbar geklappt er hat die Brust nach viel Geduld gut angenommen und getrunken. Heute früh das gleiche Spiel aber er hat die Brust nicht angenommen. Also abgepumpt. Er bekommt von Anfang an einen Schnuller zum schlafen. Bis gestern Nachmittag war es kein Problem. Nun denke ich wir haben ne klassische Saugverwirrung 😭. Kann ich das irgendwie wieder beheben?

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Ruf am besten deine Hebamme an, sie müsste ja eigentlich noch täglich kommen, oder? So aus der Ferne ist es schwer zu beurteilen... vielleicht probierst du tagsüber die Position aus, bei der es nachts funktioniert hat?

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Hab ich probiert. Klappt nicht. Keine Stellung motiviert ihn zum trinken.

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Kommt deine Hebamme denn noch?

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Hey meine Liebe, definitiv die Hebamme mit ins Boot holen! Gerade wenn dein kleiner erst 8 Tage alt ist. Das soll sich nochmal jemand professionelles anschauen und dafür ist sie ja da ❤

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Ja hab sie angerufen sie wird gleich da sein.

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Ich würde auch mit der Hebamme sprechen und sie bitten vorbeizukommen. Vielleicht ist er zu hungrig es ist zu hell und/oder zu laut und er zu abgelenkt, ihr habt noch nicht die passende Haltung,.. Das kann man aber am besten beurteilen wenn man vor Ort ist.

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Hey!
Meine Tochter hat auch oft an der Brust geschrien und meine Hebamme hat mir damals den Tipp gegeben sie in Bewegung zu stillen, wenn es gar nicht geht und das hat bei uns richtig gut geholfen. Ansonsten ging es immer am besten, wenn sie gerade aufgewacht ist. Bevor sie richtig die Augen aufgemacht hatte, habe ich sie dann schnell angelegt. :)

Ich wünsche euch alles Gute und das sich die Situation schnell entspannt

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Wir hatten das auch. Angeblich ein zu kurzes hinteres Zungenband, der neuste Trend 🙈 Versuch ihn mal während du läufst anzudocken, das hat bei uns geholfen

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Ja soll meiner auch haben 🙈

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Das ist deren einfachste Lösung im Moment für alles. Meiner ist mittlerweile 6 Monate und ich wurde damals völlig falsch beraten. Die Stillberaterin riet mir zum Zufüttern... und natürlich schnell durchtrennen! Die versteht was von ihrem Job! Ich bin darauf zu einer Logopädin, die gleichzeitig Stillberaterin war. Sie zeigte mir Entspannungsübungen für die Zunge und Kiefer. Das hat schon etwas geholfen. Unfassbar, jeder 2. bekommt einfach nur noch diese Diagnose hingeknallt. Und wenn du mal schaust, diese Probleme, die wir haben, haben einige Babys.

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Vielen Dank für die Tipps und den Zuspruch. Meine Hebamme war da und hat mir noch mal gezeigt wie ich ihn anders anlegen kann. Siehe es klappt wieder. Saugverwirrung glaubt sie nicht aber ich soll den Schnuller trotzdem erstmal zur Seite legen bis das stillen ohne Probleme klappt. Dann darf ich ihn gerne wieder einführen. Mein kleiner klappt seine Zunge schnell nach oben und so kann du Brustwarze natürlich nicht andocken. Dadurch der Frust beim Kind. Nur wenn’s gar nicht klappt soll ich abpumpen. Fühle mich wieder gestärkt und freue mich aufs nächste stillen.

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Lass den Schnuller weg!! Das hört sich für mich nach einer Saugverwirrung an! Bitte nur an der Brust stillen. Das Saugen an der Brust ist anders, als das Saugen am Schnuller. Dieser Wechsel kann das stillen - wie es gerade zu sehen ist - gefährden. Weil das Baby verlernt, so kräftig an der Brust zu saugen, stattdessen wird nur genuckelt. So kommt aber keine Milch!
Schnuller weg, ab ins Bett, viel kuscheln und stillen, dann wird das wieder!!

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Ich denke das er auch Blockaden haben könnte . Meine Tochter hat am Anfang nur die rechte Seite genommen . Bei der Linken wurde nur geschrien . Jetzt haben wir Physiotherapie mit voijta und solangsam wird auch wieder die linke Seite genommen …

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Mein Kleiner hat das auch von Anbeginn an gemacht. Was uns durch die ersten Monate gerettet hat war in Bewegung zu stillen und teilweise war das wirklich viel Bewegung. Treppensteigen, tanzen und Gymnastikball, bei Bedarf mit lautem Singen untermalt. Jetzt mit 5 Monaten haben wir es endlich halbwegs überstanden.

Uns konnten dabei die Schwestern und Hebammen auf der Geburtenstation nicht weiter helfen. Da hieß es, sie hätten sowas noch nie gesehen und dass es nach dem Milcheinschuss von alleine besser werden würde. Wurde es aber nicht.

Ich hab nie abgepumpt oder die Flasche gegeben, da ich immer der Überzeugung war, dass er das lernen muss und dass das sicher der langsame Ausstieg aus der Stillbeziehung sein würde.