Saugverwirrung oder Schub?

Hallo ihr Lieben, ich mal wieder 🤪


Ich verzweifle langsam und habe echt ein bisschen Angst.
Seit Freitag befinden wir uns Laut der App Ohje ich wachse im ersten Schub. Viel Geschrei, nur schwer zu beruhigen und schlafen war auch schwierig.
Samstagabend fing es dann an, dass der kleine Mann die Brust nur angeschrien hat, kaum getrunken hat.
Gestern schien der Spuk dann vorbei. Liebstes Baby, super getrunken und kein geweine.

Heute Nacht ging es dann wieder los, dass er die Brust angeschrien hat, super hektisch war und immer wieder aufgehört hat, sich überstreckt und mit den Armen herumfuchtelt und weint.
Dann wird er richtig hysterisch, trinkt kurz und das gleiche Spiel geht von vorne los. Eben auch wieder. Wurde nur durch pucken minimal besser ..

Nun habe ich das Problem, dass ich mit stillhütchen stillen muss und es anders noch nicht geschafft habe. Milch ist genug da, eigentlich schon zu viel, sodass wir beide manchmal Probleme haben, hinterher zu kommen.

Letzte woche haben wir ein paar mal den Schnuller gegeben, weil er sich so schlecht beruhigen lässt. Meist hat er ihn kurz Drinne und spuckt ihn dann wieder aus. Zum schlafen zb nehmen wir ihn gar nicht.

Nun habe ich aber Angst, dass es zur saugverwirrung gekommen ist .. stillen ist sowieso schon eine Herausforderung … vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken aber ich bin grad echt verzweifelt, weil ich Angst habe, dass er nicht genug Flüssigkeit bekommt, da er auch oft spuckt.
Oder liegt es doch an dem Schub ..

Ich will eigentlich bis Donnerstag warten, da haben wir die u3 aber ich weiß nicht, ob ich so lange aushalte.

Hat jemand ähnliches durch?:(

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Das gleiche Drama haben wir im letzten Schub (12-Wochen-Schub) durchgemacht. Einen Tag ließ sie sich nur an der Brust beruhigen und am nächsten Tag hat sie die Brust minutenlang angeschrien. Das gibt sich wieder. 😊

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Hallo!
Meine Kleine ist noch keine 5 Wochen alt und macht das auch manchmal.
Trinken, abdocken, überstrecken, Kopf schütteln, schreien und weitertrinken.
Ich bleibe immer ganz ruhig, warte ab, bis sie ihren Kopf wieder ruhiger hält und führe sie dann mit dem Kopf vorsichtig, aber bestimmt zur Brust.
Das klappt dann ganz gut, manchmal halte ich den Kopf auch noch ein bisschen, wenn ich das Gefühl habe, sie lässt gleich wieder los.

Würde hier weder auf Schub, noch auf Saugverwirrung tippen.

die Kleinen können sich jetzt mehr bewegen und wissen damit wahrscheinlich noch nicht umzugehen 🤗

Alles Liebe 🍀

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Wenn du das Stillhütchen irgendwann loswerden willst, dann ist der Schnuller kontraproduktiv. Das Saugen an der Brust ist ein ganz anderes als mit Stillhütchen oder Schnuller. Besser wäre es natürlich, dass er an der natürlichen Brust das richtige Saugen übt. Bei Unruhe vielleicht etwas wiegen, tragen und dann nochmals probieren. Schauen, dass die Windel leer ist. Stillen wirkt abführend.

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Huhu, wir hatten das auch immer phasenweise. Ich glaube bei uns war es wirklich immer in der Entwicklung. Insgesamt hat meine Tochter oft an der Brust geschrien hat sich aber immer wieder gefangen. Bleib dran das geht sicherlich wieder weg!
Alles gute und gute Nerven 🙈

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Meiner hat das gemacht, wenn er zu müde war.
Saugen ist unheimlich anstrengend für den kleinen und wenn er müde ist, dann ist das echt hart.
Das ist wie wenn du total erschöpft und hungrig bist, das leckere Essen aber auf verschiedene hohe Bäume verteilt ist und du einen Baum nach den anderen beklettern musst um einen happen zu essen.

Wenn du merkst, dass es so ist, dann füttere Bissel und leg ihn hin. Und wenn er nach 10min nicht schläft, füttere erneut und erneut. Immer Bissel in kleinen Abständen. Meiner hat immer alle 1,5-2h getrunken. Erst seit er beikost bekommt ist es seltener.

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Hallo, das erinnert mich an meinen Sohn. Ist tippe auch darauf, dass dein Baby müde ist. Auch heute noch mit 19 Wochen ist trinken an der Brust viel zu anstrengend für ihn, wenn er müde ist. Dann bringe ich ihn durch tragen und schuckeln zum Schlafen, wenn er dann mehr oder weniger ausgeschlafen ist meldet er sich eh von alleine wieder. Dann stille ich ihn ganz in Ruhe. Bei uns gab es die ersten drei Monate sowieso abendliche Schreistunden. Da konnte man machen, was man wollte. Er war so überreizt und übermüdet, stillen war eine einzige Katastrophe.
Das hört sich für mich normal an, denke das wird sich mit der Zeit geben.

Habe übrigens auch 9 Wochen mit Stillhütchen gestillt und parallel hat er nur einen Schnuller einer bestimmten Marke zum Einschlafen akzeptiert. Saugverwirrung hatte er meines Wissens nach nicht.

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Hallo, ich denke schon, dass das eine Saugverwirrung sein könnte. Am besten den Schnuller radikal weglassen. Manche Kinder können problemlos zwischen Schnuller, Flasche und Brust hin und her wechseln,manche nicht (eine Saugverwirrung kann übrigens während der gesamten Stillzeit auftreten,nicht nur am Anfang).
Bezüglich Siltillhütchen - gibt's bei dir in der Nähe vielleicht eine Stillberaterin? Die könnte dir dabei sicher helfen und auch besser unterstützen als der Kinderarzt.

Alles Gute und dass es schnell wieder klappt bei euch :)

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Kenn ich auch. Bei uns hat stillen beim rumtragen geholfen und im abgedunkelten Raum.
Nach der Phase wars btw immer wieder ganz normal also auch stillen musste ich nicht permanent im laufen:)