Baby schläft tagsüber kaum/schreit abends

Hallo!
Unsere Tochter ist jetzt sieben Wochen alt und seit einigen Tagen fällt es ihr sehr schwerem über Tag zu schlafen. Wenn überhaupt, ist es Max eine halbe Stunde. Abends wie zb gestern schreibt sie dann sehr lange und schrill, Hunger ist gestillt, Windel gewechselt und wir können sie kaum beruhigen. Sie ist allgemein ein sehr ungeduldiges Persönchen, aber ich denke, der Schlafmangel tagsüber fördert das Ganze noch. Habt ihr Tipps, wie sie besser in den Schlaf finden könnte? Da sie schon gut das Köpfchen heben kann und viel gucken will, macht sie das natürlich lieber als schlafen.
Und das mit dem schreien, ist das eventuell auch jetzt für die Woche normal?

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Sie schreit möglicherweise, weil sie müde ist.. um so müder sie werden, desto schwerer wird das einschlafen.

Reintheoretisch solltest du schauen, dass sie alle 1.5 Stunden tagsüber mal schläft. Habt ihr es schon mit einem abgedunkeltem Raum versucht? Da gibt es wenig zu schauen..
Ich lege meine immer bei dem kleinsten müdigkeitsanzeichen hin und dann dauert es natürlich etwas bis sie einschläft aber sie schläft dann, wenn man ihren kopf streichelt 😅
Ansonsten - kinderwagen und trage sind bei uns zuverlässige Orte, an denen sie schläft.

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Ja aber das ist sehr schwierig bei ihr. Wenn sie nicht schlafen will, will sie nicht schlafen, auch wenn sie müde ist. Manchmal schläft sie an der Brust ein, da lasse ich sie dann auch aber wenn ich sie ablege, wird sie meistens kurz danach wach.
In der Trage schläft sie auch ein aber auch da-sobald ich sie rausnehme und ablege wird gemeckert 🫣
Sie ist einfach sehr unruhig in ihrer Art und trinkt auch oft sehr unruhig..ich würde ihr da so gerne helfen, dass sie allgemein etwas entspannter wird 🙄puh..nicht einfach

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Dann lass es mit dem Ablegen. Es ist halt einfach so, dass viele Babys nicht alleine sein können und wollen. Sie können die Welt nicht begreifen und brauchen instinktiv ihre Bezugspersonen. Das bedeutet, dass das Kind lange und viel an einem klebt, aber so ist das halt.

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Hallo,
hast du’s mal mit ner trage probiert? Da wurde bei uns immer wunderbar stundenlang geschlafen. Und auch jetzt mit 11 Monaten wird jeden Abend ne Runde bei Papa in der trage geschlafen und an schlechten Tagen, an denen im Bett keine Ruhe gefunden wird, pack ich das Baby ebenfalls in die Trage.
LG
Bibi

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Sie schreit, weil die übermüdet ist, das ist leider ein Teufelskreis..

Was hilft ist Reize und spannendes minimieren. Also abgedunkelter Raum, keine große Geräusche, Musik, oder Fernsehen im Hintergrund. Wenn ich den Großen beschäftigen muss und der Kleine keine Ruhe findet packe ich in ihn die Trage und ziehe noch den Sonnenschutz hoch, damit er so gut wie möglich abgeschirmt ist, das klappt dann irgendwann. Kinderwagen ist auch immer eine gute Lösung. Wenn’s nicht gerade regnet, ist ein schöner langer Spaziergang in der Regel für alle Beteiligten hilfreich (natürlich tagsüber..).

Und sonst zu den 30min, das ist in der Regel der Übergang zwischen den Schlafphasen. Viele Babys Schafen den Übergang in die nächste Schlafphasen nicht, da hilft es wenn die Schlafbedingungen genau wie beim einschlafen sind. Also nicht ablegen, wenn’s anders geht… tagsüber kann man sich aber auch so helfen, dass das Kind auf dem Stillkissen weiterschläft

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Na, du gibst dir doch die Antwort selber. 😉 Nicht ablegen. Ihr seid grad mal aus dem Wochenbett raus, es ist ganz normal dass dein Baby aufwacht, sobald du nicht mehr da bist. In der Woche wurde bei uns tagsüber nur im Arm und nachts nur mit Körperkontakt geschlafen. Dann ging Federwiege und mit ca. drei Monaten konnte ich sie Abends im Bett lassen und gehen. Natürlich erst, nachdem
sie eingeschlafen ist. Am Anfang ist sie oft aufgewacht, bin dann immer gleich wieder hin. Mittlerweile ist sie knapp sechs Monate und schläft „alleine“ von sieben bis gegen elf.

Viele Grüße,
Mellie

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mein kleiner hasst es auch von Geburt an zu schlafen, als hätte er Angst irgendwas zu verpassen ... auch jetzt mit 7 Monaten kann ich ihn tagsüber nur dazu "zwingen", wenn ich ihn eine halbe Stunde bis Stunde durch das stockdunkle schlafzimmer trage, es darf nicht rein Lämpchen leuchten oder irgendein Reiz da sein an dem er sich weiter wach halten kann ... das ist mega anstrengend, Trage ging die ersten Monate gar nicht, nur im Arm und wenn er schläft lässt er sich äußerst selten auch Mal hinlegen, meistens verbringe ich dann seine tagschlafphasen, wenn er beim Tragen eingeschlafen ist, auf der Couch und warte möglichst still und unbewegt seinen Schlaf an, der hoffentlich dann möglichst lang ist, damit er danach nicht so schnell wieder quängelig und müde ist ... es ist zwar auch irgendwo nervig und teilweiser zermürbend so gebunden zu sein, aber ich Versuche die Zeit, die ich ihn bei mir habe, zu genießen, sie rennt soooo schnell

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Bei uns hat es geholfen ihr ein Tuch auf die Augen zu legen dann ist sie innerhalb von 2 Minuten eingeschlafen. Wir haben bis zur 16. Woche getragen im Tuch und danach kam die Federwiege. Mittlerweile ist Madame 7 Monate und schläft immer noch am besten in der Federwiege. Vielleicht ist das eine Alternative für euch ( sind zwar teuer aber ihr Geld Wert und man bekommt sie gut wieder verkauft)

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Danke für eure Antworten!
Es ist aber generell nicht das „nicht ablegen können“ das Problem, sondern generell ihre Unruhe und Unzufriedenheit. Wenn sie auf mir einschlafen könnte abends oder beim stillen, das wäre ja super, aber das funktioniert seit ein paar Tagen einfach nicht mehr. Auch das stillen im abgedunkelten Zimmer bringt nichts, sie wird nach einiger Zeit immer unruhig beim trinken, dockt sich immer wieder selbst ab und ist zappelig. Mir fehlt einfach dieses „sie beruhigen können“🙁
Man ist einfach so hilflos, weil man nicht ausmachen kann was ihr in dem Moment fehlt. Nähe geben wir ihr ja dann, aber auch das ist nicht das Richtige 🤷‍♀️ Dann verzweifelt man einfach manchmal…

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Hallo 🙋‍♀️

Ich verstehe dich gut, dass man sich da hilflos fühlt, wenn die Kleinen sich einfach nicht beruhigen lassen. Wir haben/hatten hier auch so ein Exemplar.

Zum Beruhigen tagsüber gab es ja schon viele Antworten: nicht ablegen, Geräuschkulisse wie weißes Rauschen, Bewegung, konsequent auf Müdigkeitszeichen achten und nicht erst mit Beruhigen beginnen, wenn sie übermüdet ist usw.

Zu abends: es hilft bei einigen Babys wohl, wenn der Tag insgesamt reizarm gehalten wird, das Baby tagsüber gut und viel schläft und ihr einen relativ gleichbleibenden Rhythmus habt.
Unserer Maus war das egal. Selbst nach einem Tag im Bett wurde gebrüllt. Manche Babys haben auch einfach eine Schreistunde. Ab 3,5 Monaten wars von einem Tag auf den anderen weg. Einschlafen ist zwar immer noch ein Kampf (5 Monate), aber kein Geschrei mehr. Bis dahin hat mal der Gymnastikball oder Singen ein bisschen geholfen, mal ging es bei meinem Mann etwas besser... insgesamt ging es darum, das auszuhalten und sie nicht allein zu lassen.

Drücke euch die Daumen, dass es bald besser wird und vielleicht nur ein kurzer Schub ist!