Neugeborenes - ein Auge halb zu

    • (1) 01.05.07 - 23:32

      Vorhin ist mir eingefallen, dass mein Sohn (inzwischen 8,5 Mon. alt) als Neugeborener mehrere Wochen lang das rechte Auge oft halb geschlossen hatte, das linke ganz geöffnet. Es ist nie einem Arzt aufgefallen, war auch nicht immer. Nach einer Zeit hat es sich von selbst verloren. Was könnte das für eine Ursache gehabt haben? Er war 18 Tage zu früh dran, kann es daran gelegen haben? KISS hatte er nicht, zumindest hat nie ein Arzt was gesagt.

      • (2) 01.05.07 - 23:38

        Hallo du,

        war das Auge verklebt? Wenn ja, dann ist das normal. Das hatte unser Junior auch die ersten Wochen. Habe den Schleim dann von innen nach aussen mit einem Waschlappen sanft aus dem Auge rausgerieben und irgendwann war es dann vorbei.

        LG Mannu

      (4) 01.05.07 - 23:46

      Hallo!

      Bei meiner Tochter war es ähnlich. Sie hatte einen verkürzten rechten Halsmuskel, weshalb sie den Kopf nur nach rechts drehen konnte. Durch die einseitige Lage hat sich ihr Köpfchen in den ersten Wochen ziemlich verformt und sie bekam manchmal das eine Auge nur halb auf. (Weiß leider auch nicht, wie das nun genau zusammenhing).
      Bei der U3 wurde daraufhin Krankengymnastik verschrieben.
      Heute hat sie keinerlei motorische Einschränkungen mehr, die Augen sind symmetrisch und das Köpfchen auch (fast).
      Wenn Dein Sohn das selbe gehabt hätte, wäre es Dir bestimmt aufgefallen, oder zumindest dem Arzt.

      LG Dina

      • (5) 01.05.07 - 23:58

        Hallo Dina,

        ich hab gerade Deinen Beitrag gelesen und hoffe, ich kann Dich noch was zu Deiner kleinen Maus fragen.

        Meine Tochter Romana ist gerade 3 Wochen alt und hat wie Deine Tochter einen verkürzten Halsmuskel mit einer Verhärtung und kann auch nur den Kopf nach einer Seite drehen. Das eine Auge war auch am Anfang ganz zu - es wird aber langsam schon besser. Allerdings scheint der Hals ihr schon zu schaffen machen, da sie kaum auf dem Rücken liegen kann und auch beim Wickeln immer schreit.

        Wie lange hatte Deine Kleine Krankengymnastik bekommen und was wurde da gemacht?

        Unsere Behandlung hat noch nicht angefangen, somit interessieren mich noch ein paar Erfahrungsberichte.

        Danke,
        Acey

        • (7) 02.05.07 - 10:46

          Hallo Acey,

          die medizinische Diagnose hieß bei meiner Tochter "Torticollis", also muskulär bedingter Schiefhals.
          Wir haben 20 mal Krankengymnastik verschrieben bekommen, verteilt über 2,5 Monate.
          Anfangs wurden Dehnübungen gemacht, d.h. die Physiotherapeutin hat mit bestimmten Griffen die Halsmuskulatur gedehnt. Später kamen Übungen dazu, die die linke Seite stärken sollten. Ich mußte dann regelmäßig diese Übungen zu Hause wiederholen und durfte meine Tochter auch nur in bestimmten Haltungen tragen oder lagern.
          Ganz wichtig war, sie so oft wie möglich in Seitenlage liegen zu lassen. Gegen Ende der Behandlung war meine Maus dann soweit, daß sie den Kopf in Bauchlage symmetrisch halten konnte.
          Gerade am Anfang war es für uns alle schwer, denn sie hat nur geschrien. Ich hatte dann immer ein Fläschen mit dabei, daß ich ihr zur Beruhigung gegeben habe (was sehr gut z.B. während der Dehnübungen ging).
          Übrigens habe ich auf Anraten der Physiotherapeutin noch zusätzlich 5 Behandlungen beim Osteopathen machen lassen. Die muß man allerdings selbst bezahlen (war bei uns 60 Euro pro Sitzung).

          Ich wünsche Dir und Deiner Kleinen gute Besserung!

          LG Dina

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