Oberkörper knickt weg + Verkrampfen

Hallo,

ich habe zwei Fragen zu meiner 7 Monate alten Tochter (Sie ist 6 Wochen zu früh per Kaiserschnitt geholt worden).


1. Oberkörper knickt rechts weg:
Ausgangssituation: ich habe Vanessa auf dem Arm (mich ansehend und sie liegt mehr oder weniger auf der entsprechenden Schulter).
Habe ich sie auf meiner rechten Schulter, knickt sie mit dem Oberkörper nach rechts weg. Habe ich sie auf meiner linken Schulter gelegt, ist sie dagegen stabil.
Wenn man sie auf den Rücken ablegt, kann man sehen, dass ihr Oberkörper auf der rechten Seite nach innen und auf der linken Seite nach außen gewölbt ist, jedoch nur sehr leicht. Im Buch "Die ungestörte Entwicklung des Babys" wird ausgesagt, dass in Rückenlange die Nase-Kinn-Brustbein-Bauchnabel-Schambein-Linie gerade sein sollte. Ist diese leichte Wölbung bei Vanessa bereits Grund zur Sorge? Sollte ich sie dem Kinderarzt vorstellen? Bei der damaligen U5 ist dem Kinderarzt nichts aufgefallen. Jedoch weiss ich auch nicht mehr, ob es mir damals schon aufgefallen ist.
Was kann zu dieser Verformung führen? Und was kann ich tun, um die rechte Seite zu stärken?

2. Verkrampfen
Wenn Vanessa auf dem Rücken liegt, bekommt sie in letzter Zeit immer folgende "Anfälle":
Sie drückt, bekommt entsprechend einen roten Kopf. Sie stößt sich mit den Beinen von dem Boden ab, hebt dabei den Po hoch. Dabei knurrt sie böse vor sich hin. Eine Positionsänderung stellt sie nicht zufrieden, auch auf dem Arm macht sie sich dann entsprechend steif.
Was kann das sein? Ist das Unzufriedenheit, weil sie noch nicht so kann wie sie möchte (sie kann sich leider noch immer nicht drehen)? Oder könnten das sogar Probleme mit der Verdauuung sein (sie bekommt Mittags und Abends Brei, zur Zeit wird die Nachmittagsmahlzeit mit Brei vorsichtig ersetzt, ansonsten gibt es Muttermilch)? Oder habt Ihr sonstige Erfahrungen damit?

Für ein paar Anmerkungen wäre ich sehr dankbar.

Lieben Gruß,
Andrea

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Hallo Andrea,

zu dem ersten Punkt kann ich dir wirklich nur raten deinen KA auf zu suchen. Denn nur er kann dir sagen, ob es besorgniserregend ist oder nicht. Da Lana aufgrund einer Rumpfhypotonie nach Vojta turnt, weiß ich, dass der Oberkörper schon in einer geraden Linie sein sollte. Vielleicht braucht sie wirklich etwas Unterstützung, damit es auch mit dem Drehen klappt. Vielleicht ist sie etwas unzufrieden, aber das weiß nur sie alleine.

Den zweiten Punkt würde ich auf diesem Wege dann natürlich auch gleich ansprechen, denn wenn du besorgt bist solltest du auch ernst genommen werden. Aber wie du das mit dem Abstützen beschreibst, hört es sich nach einer Brücke an!? Das macht Lana auch seit einiger Zeit und ihre KG meinte, dass die Kinder dieses irgendwann können. Hat aber leider nichts mit dem Krabbeln verkehrt rum zu tun.#schmoll Hatte ich gleich gefragt natürlich.#freu

Alles Gute!

LG
Jacqueline + Lana Morgen 20 Wochen#schock

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Hallo,

auch ich kann dir zu Frage 1 nur den KiA empfehlen.

Zur Frage 2 kann ich sagen, dass meine Tochter (9 Monate) das auch schon lange macht. Ohne drücken und Geräusche einfach so (weils Spaß macht :-p), mit drücken, rotem Kopf und knurren, wenn ihr was gegen den Strich geht. ;-)

LG, Sanna