Kostenübernahme

    • (1) 28.08.14 - 10:51

      Guten Morgen, nachdem ich vor kurzem den Frauenarzt gewechselt habe und dieser doch wesentlich mehr Wert auf Infos legte als der alte, riet er mir über ein Organscreening nachzudenken. Ich habe FSHD und auch wenn die Untersuchungen nicht wirklich nachweisen können ob das Baby betroffen ist, so riet er mir dazu einfach um jetzt vielleicht eventuelle Beeinträchtigung der Organ Muskulatur sehen zu können. Es passiert eher seltener das Herz oder Lungenmuskulatur betroffen sind - ist aber nicht ausschließbar. Ich finde es eine gute Sache und hatte auch so schon darüber nachgedacht, nicht unbedingt wegen der FSHD einfach das man vorbereitet ist sollte etwas mit den Organen nicht stimmen. Glauben Sie mit meinem Vorbefunde besteht die Möglichkeit darauf, das ein Teil von der Kasse übernommen wird? Zur Info: ich lebe in Österreich und bin ganz normaler Kassenpatient, eine Zusatzversicherung gibt es leider nicht - der Befund hat abgeschreckt. :)

      • (2) 28.08.14 - 11:16

        Hallo, miss...
        schöne Grüße nach Österreich.
        Für alle, die Ihre Frage lesen und nicht wissen, was FSHD ist: das ist eine spezielle Form der Muskeldystrophie, die besonders den Schultergürtel umfasst.

        So weit ich weiß, ist die FSHD molekulargenetisch nachweisbar. Wenn Sie also wissen möchten, ob Ihr Kind davon betroffen ist, sollten Sie Kontakt zu einem Humangenetik aufnehmen und fragen, ob sein Institut in der Lage ist, FSHD zu untersuchen. Er oder sie
        wird Ihnen sicherlich weiterhelfen können.
        Um eine pränatale, also vorgeburtliche molekulargenetische Untersuchung durchzuführen,
        benötigt der Genetiker Chorionzotten. Es müsste also, im Rahmen einer Erst-Trimester-
        Untersuchung eine Chorionzottenbiopsie (Zellentnahme aus dem Mutterkuchen) durchgeführt werden. Die anderen Symptome einer Muskeldystrophie sind im Ultraschall nur im Ausnahmefall zu erkennen.
        Wir drücken ganz fest den Daumen für ein gutes Ergebnis,
        Dr.D.Masson

        • (3) 28.08.14 - 12:37

          Okay also wird vermutlich in Bezug auf die Muskel Dystrophie kaum ein Ergebnis erkennbar sein und somit die Kostenübernahme wohl auch nicht unbedingt durchsetzbar sein? Diese Gewebeuntersuchung möchten wir nicht.

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