Nabelschnurblutentnahme und Entspannung vor der Geburt in der Wanne

    • (1) 05.09.13 - 13:24

      Hallo Frau Edenhofer,

      leider habe ich von meinem Vorhaben einer Wassergeburt Abstand genommen, da ich Nabelschnurblut entnehmen lassen möchte und dies laut der einlagernden Firma und auch des Krankenhauses nicht geht, v. a. aufgrund von möglichen Keimen in der Wanne, aber auch aufgrund des kurzen Zeitfensters zur Entnahme.

      Spricht etwas dagegen, zuerst während der Wehen in der Wanne zu entspannen und dann später für die Geburt selbst aus der Wanne zu steigen?
      (Ich wundere mich etwas über die Argumentation einer mgl. Keimbelastung in der Wanne, schließlich ist auch die Geburt selbst nicht keimfrei, oder?...)

      vielen Dank,

      sommerkindchen

      • Hallo Sommerkindchen,

        ich sehe überhaupt keinen Grund vor der Geburt NICHT in die Wanne zu steigen. Schließlich können Sie da gut entspannen und haben ggf. eine gute Eröffnung des Muttermundes. Da nach der Geburt das Blut aus der Nabelschnur entnommen wird und diese vorher desinfiziert werden muss, gibt es überhaupt keine Probleme. Die Nabelschnur Ihres Kindes hängt ja nicht vor der eigentlichen Geburt in der Wanne herum und die Scheide ist niemals keimfrei.
        Also, bloß rein in die Badewanne und wenn Ihr Krankenhaus Probleme macht und Sie wollen unbedingt da hin, dann rufen Sie doch bei der Firma an mit der Sie einen Vertrag abgeschlossen haben und stellen Sie dort diese Frage noch einmal. Bei uns dürfen die Frauen auch mit Blasensprung vor einer Nabelschnurblutspende in die Wanne.

        LG Iris Edenhofer

        • Die Firma meinte zur Entspannung wäre das i. O., aber zur Geburt selbst nicht.

          Das KH meint ebenso, eine Wassergeburt wäre nicht möglich.

          Ich hatte mich eigentlich auch auf eine richtige Wassergeburt gefreut, aber unter den Umständen würde ich die Wanne lediglich vor der Geburt zur Entspannung nutzen. Das Argument der Keimbelastung verstehe ich wie gesagt nicht, aber das Argument der Klinik, dass die Geburt in der Wanne eine Entnahme aus zeitlichen Gründen sehr schwierig macht.

          Habe ich Sie ricihtig verstanden, dass Sie sogar eine Geburt im Wasser als unproblematisch bezüglich der Blutentnahme einschätzen?

          vielen Dank,

          sommerkindchen

          • Hallo Sommerkindchen,

            ich wollte Ende April ursprünglich in der Wanne entbinden, durch Komplikationen unter der Geburt war dies leider nicht möglich.

            Da wir uns auch für eine Nabelschnurblutentnahme entschlossen hatten haben wir den Anbieter gefragt ob eine Wannengeburt hinderlich sei, die meinten dort aber nur das wäre kein Problem, die Entnahme müsste nur so gekennzeichnet sein da dann das Labor bei der Untersuchung dann etwas anders mit dem entnommenen Blut umgehen müsste.

            Außerdem kannst du ja nach vollbrachter Geburt die Wanne verlassen und das Abnabeln und die Blutentnahme können dann ja außerhalb gemacht werden (in hoffentlich keimfreierer Umgebung ;-) )

            LG Krebs83 mit Sohnemann 2J. 4 Mon.

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