Einmal Einleitung ... immer Einleitung?

Hallo :-)

Im Oktober kommt unser zweites Kind.

Unsere Tochter kam 40+1 nach einer Einleitung mit Prostaglandin Tampon (sehr hohe Dosis) wegen Gestationsdiabetes.

Nun Frage ich mich, ob es wahrscheinlich ist, dass ich dieses mal auf eigene Wehen warten kann (normale Entwicklung des Kleinen voraus gesetzt) oder ob ich wieder einleiten lassen muss. Ich habe 4 Versuche gebraucht ... mit Gel und Tampon und alle blieben erfolglos. Erst die hohe Dosis ließ die "Bombe" platzen.
Ich hatte keine Wehenpausen bekam Wehenhämmer ink. Herzrasen und Erbrechen und durchweg fiese Rückenwehen. Ich hab jetzt keine Sorge vor einer Einleitung aber möchte gerne ein natürliches Geburtserlebnis und Frage mich, ob das möglich ist. Die OÄ im KH sagte immer "Frau .... Bekommen sie irgendwann mal eigene Wehen?"

Ich hoffe das war nur so daher gesagt. Man hört n
Ja auch das es wohl Frauen gibt wo es Probleme mit der Wehentätigkeit ist und da ich wieder keine Übungs- und Senkwehen merke mach ich mir da Gedanken.

Vielen Dank und liebe Grüße :-)

Hallo mirajia,

ich verstehe gut, dass sie sich darüber Gedanken machen. Keine Sorge, eine zuvor erlebte Geburtseinleitung muss ohne Grund nicht wiederholt werden. Wenn sich ihr Baby im Bauch gut entwickelt, die Herztöne zum Termin in Ordnung sind, dann kann man bestimmt auf eigene Wehen warten. Sollte es doch einen Grund für eine Geburtseinleitung geben ( zb. erneuter Diabetes...,) heißt es nicht zwangsläufig dass es wieder so viele Tage mit verschiedenen Medikamenten dauert, sondern kann genauso sofort wirken, wie ein kleiner Schubs zur Geburt eben. Das sollten sie im Vorfeld aber gern ruhig schon vor dem ET in ihrer Geburtsklinik ansprechen, erst recht wenn sie sich Gedanken darüber machen. Senk- oder Übungswehen müssen sie noch überhaupt nicht spüren.

ich wünsche ihnen eine weitere schöne Schwangerschaft

f.weigert