Mütter verraten:

Was mich im Wochenbett entlastet hat

Das Baby ist da und deine Gefühle fahren Achterbahn. Gerade noch himmelhoch jauchzend und nun völlig betrübt. Hinzu kommen noch Schmerzen und Unsicherheit. Und jetzt? Unsere urbia-User haben Tipps für dich, damit du das Wochenbett wirklich genießen kannst.

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Ausreichend Zubehör und eine einfühlsame Hebamme

„Beim ersten Kind besorgte ich mir nach einigen Tagen ein zweites Fläschchenset, damit ich nicht dauernd spülen musste. Außerdem einen Dampfsterilisator für die Mikrowelle und eine Thermoskanne, um das Wasser für die Flaschen schnell parat zu haben. Wir hatten auch eine tolle Nachsorgehebamme, die immer zur Stelle war, wenn ich Probleme oder Sorgen hatte."

Meine bessere Hälfte

„Mein Mann hat mich jeden Tag tatkräftig unterstützt und mir geholfen, z.B. im Haushalt, wenn er von der Arbeit kam oder am Wochenende, indem er mir einfach mal das Kind abnahm. So hatte ich wenigstens etwas Zeit für mich alleine. Diese sollte man sich auch gönnen, nur so schöpft man neue Kraft."

Eine kleine Ball-Einheit

„Mir hat der Pezziball, den ich geschenkt bekommen habe, wirklich sehr geholfen. Und dass mir mein Mann immer einen Liter Tee hingestellt hat, sobald unser Sohn gestillt werden musste. Denn währenddessen hatte ich sehr großen Durst."

Lieferdienste und Co

„Ich hab recht viel vorgekocht und eingefroren... Lasagne, Bolognesesoße, Geschnetzeltes... Außerdem hatten wir einen super Pizza-Lieferdienst – danke an der Stelle! Ich weiß nicht, was ich ohne diesen gemacht hätte."

Meine Mama ist die beste Oma

„Auf meine Mama hätte ich nicht verzichten können. Erstens wegen den Säcken von Wäsche, die sie mir abgenommen hat, aber auch für ihr offenes Ohr in den ersten Wochen – gerade als ich mit dem Baby Blues zu kämpfen hatte."

Nicht stressen lassen

„Das wichtigste ist: Ein Haushalt kann auch mal warten! Konzentriert euch im Wochenbett auf euch selbst. Erlebe die Rolle als Mutter und lerne dein Baby kennen. Es gibts nichts Schöneres als das Wochenbett – finde ich!"

Bequeme Unterwäsche

„Oma Unterhosen – einen Sack voll am besten. Ich konnte nicht mal ein Tanga oder Spitzenhöschen ansehen, ohne dass sich bei mir alles zusammengezogen hat. Hilfreich waren auch Still-BHs."

Vorratsschrank und Gefriertruhe

„Vor der Geburt habe ich unseren Vorratsschrank gut auffüllt, damit ich jetzt nicht ständig einkaufen muss. Ansonsten habe ich auch viel eingefroren, z.B. mein Lieblingsbrot."

Alle helfen mit

„Mir hat es immer geholfen, wenn ich am Sofa/Bett (wo man eben stillt) etwas zu trinken hatte oder die Fernbedienung für's Radio (habe immer Hörbücher beim Stillen gehört). Und ich finde, man kann die Großeltern ruhig auch mal fragen, ob sie was für einen einkaufen oder andere Kleinigkeiten erledigen können. Und wenn jemand zu Besuch kam, habe ich immer gefragt, ob sie noch einen Liter Milch – oder ähnliches –mitbringen könnten."

Vorsorge ist das A und O

„Wenn eine spontane Geburt geplant ist, kannst du dir vielleicht schon vorab Dinge für eine eventuelle Dammnaht besorgen. Ich habe Calendula-Essenz oder Tannosynth verwendet und war froh, dass ich das bereits im Haus hatte. Wenn du stillen willst – besorg dir Brustwarzensalbe."

Richtige Kleidung

„Ich kann dir nur eines empfehlern: Viele Spucktücher/Kleidung für dich und das Baby. Unsere Kleine hat oft gespuckt und meine Milch ist überall hingelaufen. Außerdem habe auch viel sommerliche kurze Kleidung gebraucht – mein Baby kam im April, aber nach der Geburt habe ich die ersten Wochen nur geschwitzt ! Sonst fand ich das Video Babyphon sehr entspannend. Da konnte ich auch entspannt in einem anderen Zimmer was machen und nebenbei meinem Baby beim Schlafen zusehen."

Praktische Erfindung

„Folgendes hat mir bereits in der Schwangerschaft super geholfen: Ein Supermarktlieferdienst. Hier kannst du ganz einfach online bestellen und alles wird nach Hause gebracht. So mussten wir nicht noch stundenlang einkaufen gehen und konnten trotzdem immer frisch kochen."

Gute Vorbereitung

„Wenn ich vormittags alleine war, hat mir mein Mann oft das Frühstück vorbereitet – denn meistens hat er sich auch was für die Arbeit gerichtet. Ein geschmiertes Brot im Kühlschrank ist immer Gold wert gewesen, genauso wie ein geschnittener Apfel. Dafür bin ich heute noch sehr dankbar!"

Praktische Alltagshelfer

„Sehr hilfreiche Haushaltsgeräte waren und sind für mich: Waschmaschine, Trockner, Geschirrspülmaschine, Mikrowelle – und beim Stillen, oder wenn das Kind mal wieder auf mir eingeschlafen ist, das iPad oder der eBook Reader. Sehr gut fand ich auch unsere Biokiste, die wir einmal die Woche geliefert bekommen haben! Ansonsten geht das Leben und der Alltag einfach ganz normal weiter. Spätestens beim zweiten Kind geht das eh nicht anders."

Erst die Arbeit, dann das Wochenbett

„Ich habe vor der Entbindung noch einen ausgiebigen Hausputz hingelegt – so konnte ich die Zeit des Wochenbetts viel besser genießen, weil ich in ein sauberes Haus zurückgekehrt bin. Auch unangekündigter Besuch war mir dann nicht besonders unangenehm."

Babytrage

„Meine Babytrage hat mir wirklich sehr geholfen! Gerade mit meinem Schreihals (hihi), der sich nicht ablegen lässt, war es genau das richtige. So hatte ich beide Arme/ Hände frei und konnte vieles erledigen. Außerdem hatte ich auch immer eine Kühlbox neben dem Bett stehen... So waren kühle Getränke und vorgeschmierte Brot stets griffbereit."

Was wir empfehlen

Mach dir keinen unnötigen Stress, höre auf deinen Körper und vertraue deiner inneren Stimme. Auch wenn die Zeit im Wochenbett sicherlich nicht nur schöne Dinge bereit hält, sie ist unvergesslich und ein ganz besonderer Teil deines Lebens.
   
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