Warum Betreuungsgeld?

Das Betreuungsgeld gibt es seit dem 1. August 2013 und galt ab dann für alle Kinder, die nach dem 1. August 2012 geboren wurden. Es wurde zeitgleich mit dem Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für Kleinkinder eingeführt. Mit dem Betreuungsgeld sollten auch diejenigen Familien finanziell unterstützt werden, die ihren Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung nicht geltend machen. Eingeführt wurde es in einer Höhe von 100 Euro, seit dem 1. August 2014 beträgt es 150 Euro pro Monat. Die Leistung ist steuerfrei, wird aber auf das Arbeitslosengeld II und die Sozialhilfe angerechnet. BAföG-Empfänger und Eltern, die Arbeitslosengeld I erhalten, wird das Betreuungsgeld (bis zu einer Höhe von 300 Euro) nicht als Einkommen angerechnet.

Ende 2014, also 1,5 Jahre nach der Einführung, gab es 386.483 Betreuungsgeld-Bezieher.

/magazin/recht-und-finanzen/20-fakten-zu-kita-anspruch-und-betreuungsgeld Start am 1. August 2013 20 Fakten zu Betreuungsgeld und Kita-Anspruch Seit dem 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab einem Jahr. Wichtige Fakten rund um diese Leistung. Kritik am Betreuungsgeld

Schon vor seiner Einführung stand das Betreuungsgeld in der Kritik. Drei Ausschüsse des Bundesrats hielten es schon 2012 für "verfehlt, weil es Kinder vom Bildungsangebot der Kindertagesstätte abhält und überholte Rollenvorstellungen über die Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit verfestigt." Ende 2014 waren es tatsächlich 94,7 Prozent Frauen, die das Betreuungsgeld bezogen.

Bis Ende 2015 muss die Bundesregierung dem Bundestag einen Bericht über die Auswirkungen des Betreuungsgeldes vorlegen. So sieht es das Betreuungsgeldgesetz vor.

Im April 2015 befasste sich das Bundesverfassungsgericht das erste Mal mit dem Betreuungsgeld. Die SPD-Landesregierung Hamburgs hatte dagegen geklagt. Ein Urteil über die verfassungsmäßigkeit der Leistung steht noch aus.

/magazin/familienleben/politik-und-gesellschaft/betreuungsgeld-nicht-sinnvoll Experten-Interview zur Familienpolitik "Betreuungsgeld nicht sinnvoll" Was brauchen Familien? Wie sinnvoll ist das geplante Betreuungsgeld? Und haben die Vätermonate mehr Gleichberechtigung gebracht? urbia fragte einen der renommiertesten Familienforscher in Deutschland. Lesen Sie hier das Interview. http://static.dev.urbia.net:4000/static/user/cms/media/23815--vater-mutter-zwei-kleine-kinder--2ae3955ed9.jpg 310 200 Vater Mutter zwei kleine Kinder /magazin/familienleben/politik-und-gesellschaft/betreuungsgeld-studie-belegt-negative-effekte Sechs Jahre "Herdprämie" in Thüringen Betreuungsgeld: Studie belegt negative Effekte Finanzielle Anreize für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, senken die Frauenerwerbsquote und wirken sich nachteilig auf die frühkindliche Entwicklung aus. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) jetzt veröffentlicht hat. http://static.dev.urbia.net:4000/static/user/cms/media/24355--mutter-fruehstueck-kinder-kueche--447316db39.jpg 310 210 Mutter Frühstück Kinder Küche Was kommt nach dem Betreuungsgeld?

Mit dem dritten Geburtstag des Kindes erlischt der Anspruch auf das Betreuungsgeld. Eine Kindergartenpflicht gibt es in Deutschland nicht, allerdings besuchten schon 2012 fast 90 Prozent der Dreijährigen einen Kindergarten.

Familien haben in Deutschland jedoch Anspruch auf zahlreiche finanzielle Hilfen. Dazu gehören das Kindergeld, Mutterschaftsgeld für Schwangere und diverse Freibeträge, die sich steuerlich bemerkmar machen. Hier erfahren die die Details: 

/magazin/recht-und-finanzen/geld-das-eltern-zusteht Von Mutterschutz bis Elterngeld Geld, das Eltern zusteht urbia hat für dich die wichtigsten Fördermöglichkeiten für Familien mit Kindern zusammengestellt. Ein Überblick: von Mutterschutz bis Kindergeld. http://static.dev.urbia.net:4000/static/user/cms/media/31014--geld-fuer-eltern--7517d70b55.jpg 310 200 Geld für Eltern /magazin/recht-und-finanzen/wo-gibt-es-geld-fuer-familien Neben Kinder- und Elterngeld Wo gibt es Geld für Familien? Nicht nur Vater Staat, auch Wohlfahrtsverbände, Stiftungen und Kommunen springen ein, wenn Schwangere oder junge Familien in einer finanziellen Notlage stecken. Lies hier, an wen du dich wenden kannst, wenn dir zum Beispiel Geld für die Erstausstattung fehlt. http://static.dev.urbia.net:4000/static/user/cms/media/21368--familie-rechnet-geld--2f1a7ae07d.jpg 310 200 Familie rechnet Geld /magazin/recht-und-finanzen/steuern-sparen-fuer-familien Mehr Netto vom Brutto Steuern sparen für Familien Kinder sind uns lieb und teuer – in jeder Hinsicht. Laut Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft kostet ein Kind bis zum 18. Lebensjahr etwa 120.000 Euro. urbia hat Informationen und Tipps zusammengetragen, mit denen Eltern sich etwas mehr Netto vom Brutto sichern können. http://static.dev.urbia.net:4000/static/user/cms/media/23162--familie-steuer-sparen--a326c116a3.jpg 310 200 Familie Steuer Sparen