Schwangerschaft verkünden

Schwanger: Wie sage ich es meinem Partner?

Du bist schwanger? Herzlichen Glückwunsch! Wie willst du die frohe Botschaft verkünden? Einfach gerade heraus, ganz kreativ oder lieber geheimnisvoll? Es gibt viele Wege, wie man dem Partner eine Schwangerschaft mitteilen kann.

Autor: Sibylle Eßer / Heike Byn
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Hurra, ich bin schwanger!

Paar Ultaschallbild anschauen
Foto: © panthermedia/ Yuri Arcurs

"Im ersten Augenblick war ich einfach nur sprachlos. Wir hatten uns das Baby schon so lange gewünscht. Aber es hatte nie geklappt. Und jetzt sagte mein Arzt: 'Herzlichen Glückwunsch. Da ist das Baby, auf das Sie und Ihr Mann so lange gewartet haben.' Da habe ich vor Freude einfach geweint," so erinnert sich Sabine Horstmeier an den Augenblick des Glücks.

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Schwanger: Luftballons mit froher Botschaft für den Partner

Dann setzte sich die 31-Jährige ins Auto, kaufte sieben rosafarbene und blaue Ballons ("Einen für jedes Jahr, das wir gewartet hatten. Blau und Rosa mußten die Ballons sein, weil ich ja noch nicht wußte, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird") und ließ jeden einzelnen davon beschriften. "Du wirst Papa" stand auf einem. Auf einem anderen "Ich liebe dich", auf einem dritten nur ein Wort: "Endlich". Auf die vier anderen ließ sie vier Namen schreiben, die sie und Albert, ihr Mann, schön fanden. Isabell stand in Riesenbuchstaben auf einem – das war die Favoritin. Die blauen Ballons trugen Jungennamen wie Maximilian, Christian, Alexander und Martin. Einige ganz groß, andere in kleiner Schrift. Mit den Ballons im Kofferraum fuhr Sabine zur Firma ihres Mannes und ließ sie vor seinem Bürofenster in den Himmel steigen. Nicht ohne ihn vorher per Handy zu informieren, er möge doch bitte mal aus dem Fenster schauen. Überraschung gelungen. Albert stürzte seiner Frau im Büroflur in die Arme – und wirbelte sie herum. Eine Riesenfreude!

Eindeutige Hinweise für den Partner: Handgestrickte Babyschuhe

Der kleine, zufällig produzierte Bengel war DIE Überraschung nach zwölf Ehejahren. Als kleinster im Bunde mußte er auch gebührend angekündigt werden. "Mein Mann ahnte nichts von seinem Glück!", erzählte Silke Heinrichs im Gespräch. Der erste hormonelle Umschwung bescherte ihr einen Aufräumtick – alles musste plötzlich besonders ordentlich sein. Als sie sich den Schuhschrank vornahm, kam ihr die Idee: Sie kaufte ein paar winziger handgestrickter Babyschuhe und setzte sie dekorativ in die Schuhe des werdenden Vaters. Den Morgen darauf kam dieser zu spät ins Büro...

Kinderschaukelstuhl als Hinweis

Susanne ist begeisterte Flohmarktgängerin – sie entdeckte einen alten englischen Kinderschaukelstuhl und stellte ihn ihrem verdutzten Mann ins Arbeitszimmer. Zur Erinnerung, dass ab jetzt Zeit geteilt werden mußte und etwas nettes Kleines auf ihn wartete. Ein Symbol, mit dem ihr Mann sofort begriff, was angesagt war. Der Kinderstuhl wurde ein tradiertes Lieblingsteil in der Familie. Und so diente er noch oft als Botschafter für die nächste Generation.

Kreative Idee: Fotoalbum in Windel gewickelt

Auch dem werdenden Vater Philipp wurde ein besonders schönes Geschenk überreicht, das ihn auf das frohe Ereignis hinwies: Ein großes, in eine Windel gewickeltes Buch, das mit Fotos aus dem letzten Urlaub begann, in dem der neue Erdenbürger entstanden war. Liebevoll beschriftet und zur Fortführung mit anderen Mitteln empfohlen.

Schwangerschaft verkünden: Klassiker Ultraschallfoto

Manchmal löst die Schwangerschaft auch erst spät das tiefe Glücksgefühl aus. Corinna und Ludger waren beide nicht sonderlich überrascht, als der Schwangerschaftstest positiv ausfiel. "Anfangs habe ich kaum registriert, das ich schwanger war. Erst als ich mein Kind bei der ersten Ultraschalluntersuchung schwarz auf weiß gesehen habe, wurde mir überhaupt klar, was es bedeutete, schwanger zu sein. Ich konnte zwar kaum etwas erkennen, aber ich habe geheult vor Glück. Der kleine Punkt war mein Kind? Von Mal zu Mal wurde er größer. Schließlich war ein richtiger Mensch daraus geworden. Es war einfach unglaublich." Corinna hat inzwischen drei Kinder, doch die Ultraschallaufnahme, auf der niemand etwas erkennen kann, trägt sie noch immer bei sich. Mit der ersten Ultraschallaufnahme lassen sich auch nette Aha-Effekte beim Partner auslösen...

Unvergleichlicher Augenblick: Das Baby ist da!

Den Augenblick, in dem sie ihr Baby zum ersten Mal sehen und anfassen dürfen, erleben junge Eltern als einen besonders starken Eindruck. Die Erleichterung ist immer groß, auch wenn Schwangerschaft und Geburt ganz normal verlaufen. Silke erinnert sich so an den großen Augenblick: "Schon bei der ersten Wehe habe ich gedacht: Jetzt geht es endlich los. Angst hatte ich keine. Als die Hebamme mir meinen glitschigen Sohn in die Arme legte, war ich einfach nur grenzenlos glücklich. Es war ein wunderbares Gefühl, als er auf meinem Bauch einschlief." Ein paar Tage später auf dem Heimweg aus dem Krankenhaus. Mein Mann summte ein Liedchen, als Josephine das erste Mal aus ihrem Reisekörbchen aufblickte und lächelte. Es war so rührend – niemals möchte ich auf diesen Anblick verzichten. Immer habe ich dieses Bild vor Augen. 


Überraschung unterm Weihnachtsbaum

Manchmal gibt es ja Wunschdaten für den Geburtstag – ein Kind, das im Frühling oder Sommer geboren werden soll. Wenn’s denn klappt, kann der Überschwang der Gefühle auch schon mal eine traditionelle Weihnachtsbaumdekoration zum Kippen bringen. Anke Steinbach hat sich so auf ihr Baby gefreut, dass sie bis Heiligabend gewartet hat, um es mit einem Riesentusch ihrem Mann beizubringen. Der Baum war diesmal nicht mit Äpfeln und Strohsternen geschmückt, sondern mit lauter halben Walnüssen, die eine Wiege für Minifiguren darstellten, die unter karierten Bettchen lagen. Mehrlingsgeburt nicht ausgeschlossen...

Wenn sich der Winzling durchboxt

Ein ganz anderer Aspekt bewegte Marietta Kopnick in der Schwangerschaft. "Ich habe mich in dieser Zeit nie allein gefühlt. Da war immer jemand bei mir. Es war ein sehr schönes Gefühl," erinnert sich die heute 42-Jährige. Was Thomas, ihr Mann empfand, beschreibt er so: " Es war wunderbar, miterleben zu können, wie der Bauch meiner Frau wuchs. Denn ich wusste, das Kind, das da heranwächst, ist von mir, ist also ein Teil von mir. Kann es überhaupt etwas Schöneres geben?" Anscheinend nicht, wie sonst wäre es zu erklären, daß ein werdender Vater sogar im "Schmerz" noch großes Glück empfindet? "Eines Nachts" erzählt er, "wurde ich durch einen Tritt meiner Tochter ins Kreuz geweckt. Sie hat mich durch den Bauch meiner Frau getroffen. Natürlich tat das nicht richtig weh, aber ich war hellwach und konnte nicht mehr einschlafen. So sehr hatte mich dieses nächtliche Erlebnis aufgewühlt." Thomas Tochter ist übrigens sehr durchsetzungsfähig. Aber daran hatte der junge Vater schon damals keine Zweifel!

Besonders lustige Baby-Ankündigungen kannst du hier sehen:

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