Diazepam in der SS!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von maren912 03.08.07 - 14:11 Uhr

Hallo an Alle. Habe heute vom FA Partusisten bekommen und Diazepam zur Beruhigung der Muskeln und zur Bekämpfung der Nebenwirkung des Partusistens. Habe aber Angst das Zeugs zu nehmen weil es ja ein starkes Psychopharmaka ist und man abhängig werden kann. Mein FA sagte er wüßte schon warum er es mir verordnet. Ich soll mir keine Gedanken machen. Habt ihr auch Erfahrungen damit gemacht?

Gruß Maren

Beitrag von emmy06 03.08.07 - 14:16 Uhr

Hallo....

ich möcht wahrlich nicht mit Dir tauschen... #liebdrueck
Hey...vielleicht hilft Dir das, hab mal im Forum gesucht, da ich wußte, das dieses Thema vor ein paar Tagen schonmal aktuell war und Mädels ihre Erfahrungen dazu berichtet haben....

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=search&s=Diazepam+in+der+Schwangerschaft&bid=-1


LG Yvonne 24.SSW

Beitrag von kati543 03.08.07 - 14:23 Uhr

Diazepam ist doch eigentlich ein ziemlich starkes, krampflösendes Mittel. Warum brauchst du so was starkes?

Beitrag von katjanne 03.08.07 - 14:39 Uhr

Hallo Maren, Diazepam (Valium) macht in der Tat abhängig. Wenn du vorzeitige Wehen hast, solltest du ins Krankenhaus gehen zur Lungenreifebehandlung und i.v.-Wehenhemmung. Das Diazepam ist nur zur Beruhigung, würde ich nicht nehmen.

Beitrag von angelchild 03.08.07 - 15:37 Uhr

Hallöchen,

hab dir auf deinen anderen Beitrag zwar schon geantwortet, aber ich weiß ja nicht ob du das schon gelesen hast.
Also mir wurde gesagt Partusisten oral bringt absolut nichts, nur unangenehme Nebenwirkungen. Bringt wohl nur i.v. was. Aber ob das nötig ist entscheiden die Ärzte im Krankenhaus. Es heißt ja nicht immer das man mit vorzeitigen Wehen eine Frühgeburt bekommt. Versuch ruhig zu bleiben und schone dich. Außerdem hole dir eine Meinung von einem anderen Arzt, am besten aus dem Krankenhaus. Oder falls du eine Hebi hast kannst die ja auch mal fragen.


LG

Beitrag von inella 03.08.07 - 15:39 Uhr

das kenne ich,habe in der 1.ss partusisten nehmen müssen.ab der 25.ssw.
allerdings lag ich zur einstellung im krankenhaus.

nebenwirkungen sind vorallem absolutes herzrasen,sodas ich auch noch beta-blocker nehmen musste.
legt sich aber mit der zeit.
habe 6 mal 1 tbl. part. nehmen müssen und das 13 wochen lang.davon 6 wochen mit strenger bettruhe im kk.


meine tbl waren:partusisten,valium,magnesium,eisen und 3wochen penicillin wegen einer b-streptokokken inf.
ich dachte immer mein armes baby das kann doch nicht gut sein.kam aber völlig gesund zur welt und ist jetzt stolze 10 jahre alt.das einzige war das er ein absolutes schrei-baby war.völlig hysterisch.#schrei
manchmal bilde ich mir ein das er vielleicht sowas wie einen entzug#kratz durchgemacht hat.

jetzt in der 2.ss kamen die wehen in der 19.ssw,wollte jedoch diesmal auf wehenhemmer verzichten,strenge bettruhe eingehalten und was soll ich sagen ab der 26.ssw konnte ich wieder arbeiten und bin jetzt in der 36.ssw.

drück dir die daumen.

lg
ines

Beitrag von wacker 03.08.07 - 19:52 Uhr

hallo-
ich habe in der ersten Schwangerschaft auf Partusisten (oral) nehmen müssen. War im Krankenhaus. Auch dort wollten sie mir Diazepan andrehen. Ich habe es nicht genommen. Ich habe das Herzrasen in Kauf genommen. Ich habe mich nach der SS darüber im Netz informiert. Es soll u. a. dafür verantwortlich sein, dass Kinder später unkonzentriert und/oder hyperaktiv werden. Vom Entzug nach der Geburt wollen wir gar nicht erst reden. Die FA und Ärzte im KH geben das gerne (ohne auf die Nebenwirkungen einzugehen), damit die Frauen chick ruhig im Bett liegen bleiben. Ich war immer überrascht, wie viele Frauen im KH ungefragt die verteilten Pillen schluckten, ohne zu wissen, was sie da überhaupt nahmen. Im vollen Vertrauen, dass die Ärzte schon das Richte machen.
Ähnlich ist es z. B. auch mit Partusisten selbst. Es gibt ein viel besseres Medikament: Atosiban. Dieses hat viel weniger Nebenwirkungen; es ist jedoch 50% teurer und für die KH-Behandlung in Deutschland von den Kassen nicht zugelassen.
Partusisten soll u. a. auch für Schreibabys, Hyperaktivität und geistigen Verzug verantwortlich sein. U. a. gibt es eine Studie, die angibt, dass die Partusisten-Kinder eine seltene Krebsart in den Geschlechtsorganen direkt nach der Pupertät entwickeln können.
Dies alles ist bekannt; wird jedoch von keinem Arzt erwähnt, da es hier in Deutschland keine Alternative gibt.