keine wassergeburt bei gestationsdiabetes?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von angle07 09.08.07 - 12:01 Uhr

hi ihr,

habe jetzt schon öfter in diabetesforen gelesen das man wohl keine wassergeburt machen darf wenn man gestationsdiabetes hat.

hat jemand von euch erfahrungen damit?

meine hebi kommt leider erst dienstag zu mir und ich mag sie jetzt auch nicht wegen jedem pups nerven.

liebe grüße
angi

Beitrag von vrabec 09.08.07 - 12:11 Uhr

Hallo,

habe leider keine Antwort, nur eine Frage an Dich: Wo finde ich solche Foren? Bei mir besteht Verdacht auf SS-Diabetes, habe morgen den oGTT. Waere dankbar fuer Informationsmoeglichkeiten, sollte sich der Verdacht bestaetigen (Kind recht gross, zuviel Fruchtwasser).

Danke schoen!
vrabec#blume 20+6

Beitrag von angle07 09.08.07 - 12:16 Uhr

huhu,

am besten du gibst das mal im google ein....: http://www.google.com/search?hl=de&rls=com.microsoft%3A*%3AIE-SearchBox&rlz=1I7ADBF&q=gestationsdiabetes+forum&lr=

auf der seite: http://axaris.diabetes-lernwelt.de/cgi-ax/diabetes-lernwelt/diskussion/db_TalkToMeV2.cgi?forum_name=schwangerschaft

findest du super viele infos...ist auch ein forum. da habe ich auch geschrieben.
sind einige dabei die echt viel wissen.

ach und kopf hoch... so schlimm ist die diabetes zum glück nicht, wenn man aufpasst und regelmäßig misst.

liebe grüße
angi

Beitrag von vrabec 09.08.07 - 12:27 Uhr

Danke schoen, auch fuer den Zuspruch. Ehrlich gesagt, wuensche ich mir fast, dass es Diabetes ist. Damit waere wenigstens das zuviele Fruchtwasser geklaert, und ich weiss, was ich dagegen tun kann. Denn das macht mir schon Sorgen, und auch einige Probleme - es ist in den letzten Tagen quasi explodiert, mein Bauch weiss gar nicht, wohin und mein Magen vertraegt nur ganz kleine Mengen Essen, dabei habe ich doch Hunger#schmoll.

Mein Vater war TypII-Diabetiker, insofern kenne ich mich auch zum Glueck schon ein wenig aus. Aber die Essensumstellung wird mir bestimmt schwerfallen!

Alles Gute noch,
vrabec#blume

Beitrag von hibblerin1979 09.08.07 - 12:41 Uhr

Hallo

sei mir bitte nicht böse, aber wünsch Dir sowas nicht!!!! Ich habe SSDiabetes und muss spritzen. Dir ist klar, das die Wahrscheinlichkeit, nach der Schwangerschaft dauerhaft an Diabetes zu erkranken, bei 50 % liegt? Das Du dann Dein Leben lang auf´s Essen achten musst? Das Dein Krümel mit Diabetes auf die Welt kommen kann (was ich viel schlimmer finde als alles andere)....
"Ich weiß dann was ich dagegen tun kann...." ja, 6x täglich messen, auf jeden Bissen achten, Listen führen oder sogar spritzen und nach Broteinheiten essen. Mhhh.... da kann ich mir schöneres vorstellen. Meiner Meinung nach kann man Diabetes nicht behandeln, sondern nur in Grenzen halten. Und sich jeden Tag zu spritzen ist auch nicht toll, zumindest sehe ich das so...

Wünsch es Dir nicht!!!

Alles Gute für Deine restliche Schwangerschaft

Tanja, 35ssw

Beitrag von vrabec 09.08.07 - 13:51 Uhr

Hallo Tanja,

natuerlich faende ich SS-Diabetes sehr laestig, und ich wuerde es mir normalerweise nie wuenschen! Aber es ist m.E. das kleinere Uebel bei einem Polyhydramnion (zuviel Fruchtwasser). Die alternativen Erklaerungen waeren naemlich z.B. eine Behinderung des Foetus beim Schlucken (z.B. bei verschiedenen Trisomien, Beckwith-Wiedemann-Syndrom, Mukoviszidose...). Und selbst wenn das Kind gesund ist, besteht ein deutlich erhoehtes Risiko einer Frueh- oder Fehlgeburt. Je nach Staerke muss das Fruchtwasser regelmaessig abgelassen werden - ebenfalls Frueh-/ Fehlgeburtsrisiko, wie bei einer Fruchtwasserpunktion. Dazu kommt mein Zustand - wegen der so stark gewachsenen Gebaermutter kann ich kaum essen, der Bauch spannt extrem, und dann mache ich mir natuerlich auch Sorgen wegen der Unwissenheit. Bei einer SS-Diabetes kann man das Risiko wenigstens kontrollieren, und es kaeme zu keiner weiteren Vermehrung von Fruchtwasser. Das Diabetes-Risiko fuer das Kind besteht m.W. nur bei schlecht eingestelltem bzw. unbehandeltem SS-Diabetes. Wie gesagt, mein Vater war Diabetiker, ca. 20 Jahre lang. Er ist letztlich auch an den Folgen gestorben (Nierenversagen), ich verharmlose Diabetes bestimmt nicht. Aber ich halte ihn fuer besser behandelbar als die anderen Alternativen und somit fuer das kleinere Uebel, denn das Wichtigste ist mir, dass es meinem kleinen Kruemel gut geht und er eine Chance hat zu Leben! Wenn ich dafuer meine Ernaehrung strikt kontrollieren und eventuell spritzen muss, werde ich das gerne fuer ihn tun.

Vielleicht verstehst Du mich jetzt etwas besser. Letztlich aber hilft das Wuenschen sowieso nicht, ich werde es nehmen muessen, wie es kommt.

Wuensche Dir trotzdem alles Gute fuer die restliche SS und eine gelungene Entbindung,
vrabec#blume

Beitrag von hibblerin1979 09.08.07 - 14:00 Uhr

Hallo

ich hoffe doch, Du nimmst mir meine Meinung nicht übel. Und ich weiß, wie das ist, auch mein Vater leidet an Diabetes, geht aber so fahrlässig damit um, das es nur eine Frage der Zeit ist. Ist aber ein anderes Thema.

Zur Fruchtwassermenge: Ja, da versteh ich Dich schon, das Du Diabetes dann als kleineres übel ansiehst. Ich kann nur erzählen, wie es bei mir war: Trotz höherer Fruchtwassermenge scheint mein Kind gesund zu sein. Ich war am Montag bei einem Humangenetiker, der eine Stunde lang geschallt hat, und er konnte keine Auffälligkeiten entdecken. Doch auch er bestätigte mir, das es die Möglichkeit gibt, auch bei einer behandelten D., das mein Kind krank zur Welt kommt. Aber da will ich gar nicht dran denken.

Ich wünsch Dir aber weiterhin alles Gute, und das Dein Krümel gesund ist/bleibt!!!

Grüßle
Tanja

Beitrag von vrabec 09.08.07 - 14:32 Uhr

Natuerlich habe ich es Dir nicht uebel genommen! Ich hatte uebrigens geschrieben, ich wuerde mir "fast" wuenschen, es sei Diabetes. Bin eben auch etwas durch den Wind von der Diagnose.
Zum Glueck deutet auch bei meinem Kind bisher nichts auf eine Behinderung. Aber das Fruchtwasser macht mir wirklich Sorge. Die Menge ist innerhalb von gut einer Woche regelrecht explodiert, von normal auf doppelte Menge, der Fundusstand in derselben Zeit von Nabelhoehe bis unter die Rippen gerutscht, und wie kann ich wissen, ob die Menge nicht noch weiter zunimmt? Wenn morgen etwas entdeckt wird, kann ich gleich etwas tun. Ansonsten habe ich erst am 21.8. die naechste Kontrolluntersuchung beim FA - was, wenn es bis dahin noch mehr Fruchtwasser wird, wo ist die Grenze? Erst, wenn es zu Wehen kommt und/oder die Fruchtblase platzt? Im Moment haette mein Kleiner noch keine Chance...

Sorry, will jetzt hier nicht rumjammern. Morgen nach dem Test werde ich noch mal mit meiner Hebamme reden.

Dir auch alles Gute und ein gesundes Baby,
vrabec#blume

Beitrag von momo_nrw 09.08.07 - 12:23 Uhr

Ich glaube, das kommt ein wenig auf das KH an. Meine Entbindungsklinik hat gesagt, es gibt wenige Ausschlußkriterien. Diese wären: Extrem großes Kind (ab 4800g), Risikogeburten (z.B. Zwillinge), zu erwartende Komplikationen, Infektionen, aber sonst wurde nichts erwähnt.

Momo + Leandra Sophie (heute ET) #huepf