Frage wg. Schwiegereltern...+Stillen

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Beitrag von flauschiraupe 09.08.07 - 20:51 Uhr

Hallo!

Ich hoffe, Euch gehts allen gut #gruebel!


Also ich habe am 05.07.07 entbunden. Alles ist guddi, uns gehts gut und wir haben uns eingelebt.
Nun beschäftigt mich folgende Frage:

Wie verläuft seitdem der Smaltalk mit Euren Schwiegereltern?
Wieso kommen immer wieder die selben Fragen?
Und, alles schön? Trinkt sie noch gut? Hast Du genug Milch?
Das Kind liegt schlafend da und was macht sie??? Sie wurschtelt an dem Baby rum, damit sie ja aufwacht. Geht man mal auf die Terrasse: Ist das nicht zu hell draußen? #kratz
Bin ich zu empfindlich??? Am meißten nervt mich aber die Stillfrage :-(... ist es denn sooooo sehr wichtig, ob ich noch stille oder nicht??? Im Moment stille ich auch voll. Bei unserer Großen habe ich es nicht lang ausgehalten. Aber sie war anders.... #schmoll es sollte einfach nicht sein. Sie bekam eben die sogenannte Zwiemilchernährung. Jetzt 1,5 Jahre später kam natürlich die Frage: was war damals bei Leonie eigentlich los? Wieso hast Du nicht gestillt?
Ich fühl mich so beschissen bei solch Fragen. So minderwertig.
Ich habe auch Probleme, vor Fremden zu stillen, deswegen verdrücke ich mich immer dazu in Ihr Schlafzimmer. Ich mag es absolut nicht, wenn uns da jemand zuschaut...und was kam für ne Spitze: als ich Thilo (mein Freund) gestillt habe, hat öfters mein Vater (Thilos Opa) dabei zugeschaut, weil er es so schööön fand. War das ein Wink mit dem Zaunspfahl??

So, das musste jetzt mal raus... #hicks
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

LG Romy

Beitrag von lausi. 09.08.07 - 21:00 Uhr

Hallo Romy!

Du sprichst das aus was ich mir immer denke. Mir gehts genau so.
Meine Kleine ist jetzt 8 Monate alt und sie hält nicht viel von Beikost also still ich sie noch. Aber dann immer diese blöde Frage von der Schwiegermama: Stillst du immer noch?
Ich kann es echt nicht mehr hören. Wenn nochmal so ne Frage kommt dann flipp ich echt aus.
Ich still auch nicht vor anderen, außer es lässt sich nicht vermeiden.

Aber das schaffen wir schon, einfach nicht hinhören.

LG
Tanja + Amara 19.11.06

Beitrag von lucie_neu 09.08.07 - 21:01 Uhr

Weißt du was man als frischgebackene Mutter als allererstes Lernen muss?

Ooooohren ganz weit aufsperren uuuund..........

schhhhhhhhschhhhhhhhhhhhhhschhhhhhhhhhhhh....

auf Durchzug schalten, sobald Verwandschaft, Freunde und selbst ernannte, meistens kinderlose, Kinderexperten #augen Tipps geben.

Emma kam mit 2225 Gramm zur Welt und ich musste mir die ersten 3 Monate STÄNDIG anhören, dass ich mein Kind so quäle weil ich es stille, das ist doch Folter, sie braucht doch "Was Gescheites", früher gab man doch den so nahrhaften Reisschleim, und was ich doch für eine Rabenmutter bin weil mein Kind diese "eklige Muttermilch" (O-Ton meiner Mutter, auch heute noch) trinken muss....

Bleib #cool, denn egal wie du es machst, du machst es für die anderen meistens vööööllllig verkehrt

lg
Lucie
mit Emma (die nichts inniger liebt als Mamas "eklige Muttermilch" und bei Flaschenmilch sofort die Nase rümpft)

Beitrag von daisy1307 09.08.07 - 21:28 Uhr

bbooooahhhhhhhhhh jaaaaaaaa! ich kenn das. tolle aussagen, wie: wann kriegt sie denn jetzt endlcih was "gscheites" zum essen? was, du stillst noch immer?

uuuuuaaaaaaaaahhhhhhh............. mich reibt das so auf *lol*

lg und es freut mich, dass ich da gar nciht alleine bin ;-)

Beitrag von nicolep 09.08.07 - 21:02 Uhr

Hallo Romy,

lass Dir nicht reinreden!
Meine Schwiegermutter hat auch bei jedem Besuch gefragt, ob ich noch stille. Dann hat sie mir immer einreden wollen, ich sollte doch mal Zwieback in Fencheltee auflösen und Therese geben. Dann brachte sie irgendwann Karottensaft angeschleppt: "Komm, dass probieren wir gleich mal aus". Gott sei dank, hat sich da mein Freund eingeschalten und gemeint, dass wir das nicht wollen. Ich habe immer gesagt, dass ich versuche voll zu stillen, bis Therese 6 Monate alt ist.

Sie wollen uns reinreden, weil sie denken, dass wir das nicht allein schaffen und entscheiden können. Schließlich haben sie ja schon Erfahrung darin.

Ich hab dann immer genickt und mich um das Geschwätz nicht weiter gekümmert. Am Anfang habe ich mich sehr darüber aufgeregt und mir hat´s vor jedem Besuch meiner Schwiegereltern gegraut.

Z.B. kommen sie am Samstag zu uns und ich habe von eineinhalb Wochen mit Gläschen angefangen. Die Fragen kannst Du Dir ja sicher denken. Ich freu mich schon drauf!
Einfach standhaft bleiben und halt immer wieder sagen, dass es Eure Entscheidung ist. Und mir beim Stillen zusehen lassen? Das muss jede Mami für sich entscheiden. Mich störts mittlerweile nicht mehr.

Liebe Grüße

Nicole

Beitrag von chica74 09.08.07 - 21:09 Uhr

hi romy,

ich kann dich sooooooooooo gut verstehen.

meine schwie-mu. fragt z.b.: "wann kommt sie denn?"
hä, ??? ich stell mich dann total doof und frage, wer denn kommen soll. ihrer meinung nach soll ich alle vier stunden stillen und nicht, wenn meine kleine hunger hat.
die frage, ob ich noch genug milch habe, kommt ständig. das regt ich sooo sehr auf.

wenn wir bei schwiegereltern zu besuch sind, muss ich um meine tochter kämpfen. ständig hat meine schwie-mu meine tochter auf dem arm. ewig möchte sie meine tochter beruhigen, wenn sie schreit.

als ich unsere tochter geboren habe, sind am selben tag (4 stunden später!!!!!) sofort die schwiegereltern aufgetaucht. sie nahm meine tochter, die total schrie und gab sie mir nicht wieder. erst, als ihr mann sagte, dass das kind zur mutter gehört, wenn es schreit, gab sie mir mein kind zurück. ich bin halb wahnsinnig geworden.

weitere fragen:

"hälst du denn die kleine richtig?"
"willst du sie wirklich impfen?"
"nicht an den beinen ziehen"
"ich gehe jetzt mit ihr spazieren" (hallo, wo ist das fragezeichen)

ach man, mich regt die frau auf.

sorry, für das blabla.

mit meiner mama ist irgendwie alles toll.

liebe grüße und schönen abend

sandra

Beitrag von daisy1307 09.08.07 - 21:25 Uhr

du bist damit ganz sicher nciht allein... ich bin auch so hyperempfindlcih, wenn die was sagen...

früher gings bei einem ohr rein und beima nderen raus. heute regt mich das beim schlafengehn oft noch auf...

cool bleiben, is dein kind! indem wir uns ihr geschwafel zu herzen nehmen, lassen wir uns wertvolle zeit zum glücklichsein stehlen :-p

Beitrag von insomnia79 10.08.07 - 07:27 Uhr

Hallo ;-)

ERst Mal möchte ich sagen, dass ich mit meinen schwiegereltern ein sehr gutes Verhältnis habe. Ich mag sie sehr gerne. Sie sind wirklich wie zweite Eltern für mich. Auch wenn ich sorgen habe, kann ich zu ihnen kommen. Wenn es mal was gibt (STreit mit meinem Mann) wo ich Rat einer Freundin brauche, kann ich zu meiner Schwiegermutter gehen ;-)

Aber ich habe mir auch immer anhören müssen: du kannst dem Kind jetzt ruhig mal was anderes geben, als nur Muttermilch. Lara war das erste Enkelkind. Aber ich war stur! Ich habe Lara 7,5 Monate voll gestillt und dann nach ihrem ersten Geburtstag abgestillt.
Mirco habe ich eigentlich acht Monate voll gestillt. Es gibt heute noch Tage, wo er nicht essen, sondern nur trinken will.
Zum Glück war Lara immer gut beieinander. Mirco ist etwas schmaler, aber dafür lange ;-) Somit konnte mir nie jemand einreden, dass das Kind nicht satt wird. Ich habe auch ehrlich immer genug Milch gehabt. Das haben sie gesehen. (denn ich habe schon überall gestillt. Kann es aber auch verstehen, wenn man nicht vor anderen Leuten oder in der Öffentlichkeit stillen will. Es ist halt doch ne Intime Sache. Aber ich betrachte meine Brust, so lange ich stille, als den Schoppen meiner Kinder ;-) )

Bei Mirco kam dann nichts mehr. Denen war klar, dass ich wieder länger stillen werde ;-)
Es war auch beim zweiten Enkel irgendwie kein Problem mehr.
Aber ich verstehe meine Schwiegereltern auch irgendwie. Vor über 20 Jahren wurde den Müttern eben gesagt, dass die Muttermilch nicht reicht, dass das nichts richtiges ist und dass sie auch nicht gut für das Kind sei! Nach all diesen Gerüchten ist es klar, dass sie eine andere Auffassung vom Stillen haben.
Die Zeiten haben sich geändert. Ich habe meiner Schwiegermutter mal ein Heftchen der STillkommison gegeben. Und dann fanden es alle toll, dass ich stille ;-)

Meine Schwägerin hat ende Mai eine Tochter bekommen. Sie hat auch voll gestillt, gibt jetzt z.T. das Fläschchen. Auch das ist ok.
Und selbst wenn jemand nicht stillt, ist er noch keine schlechte Mutter. Ich denke, das muss eine Mutter selbst entscheiden. WEnn es Probleme gibt, man sich nicht gut beim Stillen fühlt, hat es auch keinen Sinn. Ich denke, STillen muss auch Spaß machen ;-)

LG ESther mit Lara 2 Jahre, 11 Monate + Mirco 8 Monate

Beitrag von velvetsnail 10.08.07 - 09:47 Uhr

Hallo Romy,

ich verstehe das auch. Ich habe am 8.7. meinen 3. Sohn entbunden und mußte mir jedesmal von meiner Schwiegermutter solche Sachen anhören.

Stillst Du immernoch, Hat er auch zugenommen, beim Stillen kann man das ja nicht messen. Er schläft nicht so lange weil er keine anständige Flaschennahrung bekommt usw.

Dazu muß man sagen das die Generation, meine Schwiegermutter ist Jahrgang 1948, es so gelernt hat, nur alle 4 std stillen, Kind schreien lassen, das kräftigt die Lungen (Wenn ich das höre, könnte ich kotzen). Sie läßt sich von mir auch nichts sagen, das es mittlerweile anders ist, das glaubt sie nicht. Jetzt beim 3. Kind sage ich nichts mehr, hör mir das an und gut.

Wie gesagt, sie wissen es nicht besser.

Gruß Kristina

Beitrag von flauschiraupe 10.08.07 - 14:00 Uhr

Lieben Dank für Eure aufmunternden Worte #liebdrueck!
Nicht das es jetzt falsch rüber kam, meine Schwiegereltern sind echt super lieb. Nur wenns ums Baby geht, nervt es ein wenig. Sie ist eine Verfechterin des Stillens und deswegen kommen wahrscheinlich immer diese Fragen und deswegen war es Ihr wohl unklar, warum ich unsere Große nicht "richtig" oder nicht lang genug gestillt habe.
Naja...es gibt sicherlich schlimmere Probleme mit den Schwiegereltern, aber es hat mich gestern echt sehr belastet!
Lieben Dank nochmal für Eure Meinungen und Zusprüche!!!

LG Romy