Keine PDA möglich - was gegen die Schmerzen ??

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von phoenix1970 10.08.07 - 08:08 Uhr

Hallo, bin jetzt dazu verdonnert worden, Heparin zu spritzen (bis 6 Wochen nach der Geburt) . Muss leider sein, damit das Baby gut versorgt bleibt und ich keine Thrombose bekomme.

Jetzt hab ich gelesen im Beipackzettel, dass eine PDA nicht möglich ist, wenn man Heparin spritzt.

eine PDA wollte ich unbedingt zur Geburt haben! Gibt es Alternativen??

Danke für Eure Antworten

LG ANGI

Beitrag von nickyvicky 10.08.07 - 08:18 Uhr

gibt auch wehenhemmende infusionen und schmerzlindernde soweit ich weiss auch. hatte ich.
frag einfach mal im kh nach.


lg nicky und maurice 29-03-07

Beitrag von pycnan22 10.08.07 - 09:11 Uhr

Waru wolltest du unbedingt eine PDA?
Ich habe 2 Kinderohne alles bekommen und es ging auch.
Es gibt auch Akkupunktur in den Kopf, tut nicht weh.
lg nancy (39.ssw)

Beitrag von anyca 10.08.07 - 09:57 Uhr

Wie wäre es mit eine Wassergeburt? Ist sehr schmerzlindernd und man kommt ohne weitere Schmerzmittel aus!:-)

Beitrag von blablibla 10.08.07 - 10:35 Uhr

Hi
gingmir ähnlich,nur daß ich wg Gestose und rapide fallenden Thrombozyten eingeleitet wurde, und man mir vorher nicht gesagt hat- obwohl ich deshalb gefragt worden bin- daß keine PDA möglich ist, bei 30 Stunden schmerzhaften Wehen und 4 Stunden Wehenflut ohne Pausen hätte ich alles genommen, gegeben hat mir die Hebamme(die noch Schülerin war, aber zu Glueck wenigstens nicht die Ärzte deswegen kontaktiert sondern eine erfahrene osteuropäische Hebamme) zuerst aufmein Flehen Wehenhemmer, daß ich wenigstens eine Minute ohne Schmerzen war, geht aber nur für den Zweck, da man die Wehe braucht um das Kind herauszukriegen
schliesslich blieben noch Opiate- Info hatte ich mir vorher besorgt- die Schülerin hatte Skrupel davor, doch die Hebamme am Telefon übernahm die Verantwortung, war eine sehr gute Entscheidung, hat zwar sehr lange gedauert bis es gewirkt hat und hat immer noch wehgetan, aber war nicht mehr so von den Schmerzen verkrampft, ging dann auch schnell, weil ich wieder Kraft schoepfen konnte
also im Zweifelsfall Dolantin nehmen, auch wenn sie zoegern
grüße von mir

Beitrag von magret 10.08.07 - 10:57 Uhr

Hallo,

ich musste auch Heparin spritzen und hatte trotzdem eine PDA.
Mach dich nicht schon vorher verrückt-wird alles gut!

Ich hatte dmals ganz klein angefangen
hatte nach vielen Stunden wehen erstmal ein Zäpfchen bekommen,
dann eine spritze und erst ganz zum schluss eine PDA !

Am wichtigsten ist aber, dass du auf dich deinen Körper vertraust
und ZUM SCHMERZ HIN ATMEST, das hilft enorm viel.
Ich wünsch dir alles Gute,
magret#klee

Beitrag von budges... 10.08.07 - 12:02 Uhr

alternativen?

ohne schmerzmittel z.b.




ich hatte erst was homöopathisches und dann irgendwas was mir watte in den kopf gemacht hat, hat aber null gegen die schmerzen geholfen

Beitrag von daisy2.2. 10.08.07 - 13:09 Uhr

Hallo,

dass man gar keine PDA bekommen kann ist Quatsch. Es müssen nur bestimmte Zeitabstände zwischen der Spritze und dem Legen bzw. nachher auch dem Ziehen der PDA eingehalten werden. Sonst ist das Risiko einer Blutung, die zu auch bleibenden Nervenschäden führen kann zu hoch.

Bei "normalem" Heparin müssen 4 Stunden eingehalten werden, bei den sog. niedermolekularen Heparinen (Clexane, Fraxiparin, Moniembolex etc) sind es 12 Stunden. Und zwar auch nacher beim Entfernen des Katheters wieder.

Das ist in vielen Kliniken schlicht und einfach ein organisatorisches Problem zumal die meisten Anästhesisten auch ganz aktuelle Gerinnungswerte anfordern müsssen und das natürlich je nach Labor auch nochmal dauert.

Am besten sprichst Du das Problem bei der Kreissaalbesichtigung an und/oder läßt Dir einen Extratermin in der Klinik Deiner Wahl geben. Eventuell gibt es dort auch eine Anästhesieambulanz in der Du das klären kannst.

Alles Gute für die restl. SS

Sanne + Lukas (4.1.05)

Beitrag von br0211 10.08.07 - 16:44 Uhr

Sehr gut geschrieben!!#herzlich

Dem kann ich nur zustimmen!!#pro#liebdrueck Genau so ist es!!

Da ich auch Fraxi spritzen muß,hatte ich mir vorab schonmal einen Beratungstermin beim Anästhesisten in der Klinik geholt und ganz genauso wurde es mir erklärt! Es müssen lediglich bestimmte "Fristen" nach letzter Heparingabe eingehalten werden und einer PDA oder Spinalen steht nichts im Wege!

Alles Gute#liebdrueck

LG Michi ET-12

Beitrag von daisy2.2. 10.08.07 - 19:59 Uhr

Danke für die #blumen!!!

Wäre aber auch schlimm, wenn ich das nicht wüßte, sitze ja schließlich öfter mal auf der "stumpfen Seite der PDA-Nadel"#schein#hicks

Schönen abend noch

Sanne

Beitrag von br0211 10.08.07 - 20:13 Uhr

Bitteschön,gern geschehen!!#herzlich

Hab mir aber fast schon sowas gedacht!#pro Man hörte doch sehr viel Fachwissen raus!#liebdrueck. Dankeschön,ist auch für mich immer sehr hilfreich!:-)

Ebenfalls einen schönen Abend!


LG Michi ET-12

Beitrag von ali939 10.08.07 - 14:28 Uhr

Hallo Angi!

Kann dir leider nicht wirklich helfen, dir vielleicht nur Mut machen für eine ganz natrüliche Geburt.

die Schmerzen sind zwar enorm, ganz klar, aber du wirst sie überleben und hinterher ist das Gefühl ein Baby ganz ohne Medikamente und Schnick Schnack zur Welt gebracht zu haben einfach soooo unglaublich.

Ich bin soo stolz auf mich, dass ich mich so entschieden habe, die ganze Geburt ganz bewusst erleben zu "dürfen" (es ist auch eine Einstellungssache - sieh es positiv nicht von Medikamenten benebelt zu sein!

Ich wünsch dir alles Gute!

Alexandra

Beitrag von wm7271 10.08.07 - 16:27 Uhr

Hallo Angi,

kann diene Angst gut verstehen, dich aber auch beruhigen.
Ich hab erst während der Geburt erfahren, dass ich keine PDA bekommen darf, bzw das wurde dann so entschieden zu dem Zeitpunkt als ich eine wollte, sagte der Anästhesist "nein". tolle Wurst, dachte ich. Aber komischerweise ging es danach mit Schmerzen und Atmen besser. Vorher dachte ich immer: "Zur Not nimmst du halt die PDA. " Darauf war ich irgendwie fixiert und dachte, die Schmerzen gehen nicht weg, ich schaff das nicht und ich brauch mal eine Pause (Muss dazu sagen hatte wegen Einleitung und Blasensprung 7 Std. Dauerwehen ohne Pause...). Als das Thema PDA durch war, habe ich mich besser auf die Atmung konzentrieren können - da musste ich dann ja durch - von da an gings mit der Geburt und den Schmerzen viel besser!
Vertrau deinem Körper - du schaffst das alles - wir sind starke Frauen und dafür gemacht!!!
Sonst habe ich homöopathische Kügelchen bekommen, die den Muttermund weich machen. Kochsalzlösung in die Nähe des Steißbeins gespritzt gegen Schmerzen in der Gegend, etwas morphiumähnliches, was die Spitze des Wehenschmerzes nimmt - war aber eigentlich keine Zeit mehr für, weil man das zum Ende hin nicht mehr nehmen darf, damit das Kind fit für die Endphase ist, eine Ginsengwurzel um den Buch fürs schnellere Rauspressen:-) Du siehst - meine Hebamme hat alles gegeben, als das mit der PDA nicht ging #freu

Du schaffst das und hinterher bist du stolz, dass es ohne ging!

LG Wiebke mit Max 10 Wo(Gewicht bei der Geburt übrigens 4000g, KU 36cm)

Beitrag von coco1902 10.08.07 - 22:16 Uhr

Hi,

ich konnte auch (überraschenderweise) keine PDA bekommen, weil ich nen Bandscheibenvorfall hatte. Das sagten sie mir aber erst bei der Entbindung, dass es nicht geht. :-(

Allerdings bin ich auch sehr stolz, dass ich es ohne geschafft habe.

LG, Conny mit Lena *13.04.2007#freu

Beitrag von kati543 11.08.07 - 22:44 Uhr

Immer mit der Ruhe. Mach dich nicht verrückt. Was du willst weißt du jetzt noch nicht. Warte einfach bis zur Geburt.
Es gibt auch andere schmerzhemmende Spritzen, aber irgendwie wirken die nicht so richtig - zumindest war das bei mir der Fall. Allerdings war mein Kleiner auch nach 2 Stunden da. Dann legt dir niemand ein PDA.
Geh immer in den GVK und lerne ordentlich veratmen. Ansonsten hilft vielen auch Yoga. Und mach die Akupunktur. Das alles lindert sicher nicht so die Schmerzen wie die PDA, aber es ist immerhin eine Möglichkeit. In der Wanne sind Wehen für viele Frauen auch leichter zu ertragen - so war es bei mir.