Kann man ein 2jähriges Kind verziehen (im materiellen Sinn) ?? LANG

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von allegra24 14.08.07 - 21:45 Uhr

Hallo,

mich würde mal interessieren, was Ihr so über o.g. Thema denkt.

Meine liebe Schwie-mu hat mal vom Stapel gelassen, dass unser Kind ein Konsumkind wird, wenn es soviel zu Festtagen geschenkt bekommt.

Benita ist das einige Kleinkind in meiner Verwandschaft, und deshalb möchte ihr jeder (oma+opa, Patentante, mein Bruder und eben wir zwei eltern) etwas schenken. Bei uns gibt es keine Süßigkeiten, sondern nur nützliches.

Beispiel Ostern: Sandkasten vom Onkel, Klamotten und Sandspielzeug von Oma + Opa, Geld und Unterwäsche von Patentante, und von uns ein NICI-Kissen und ein Bilderbuch.

Klar, für viele leser mag das sehr viel erscheinen, aber es ist nunmal so. (Bei uns wurde schon immer viel geschenkt, und ich bin nicht verzogen, verschwenderisch usw.)

Mir macht es einfach Spaß unserer Benita was Schönes zu kaufen, wenn es auch mir gefällt. Letztes Beispiel: Im Urlaub vor 2 Wochen habe ich wunderschöne Ohrringe für sie gekauft und etliche Klamotten von Benetton (alles 50%) - und es ist kein Geburtstag oder sonstiger Festtag. Gleichzeitig hat mein Bruder für sie zuhause ein Miniauto zum reinsetzen gekauft.

Kann ich mein Kind mit sowas zum Konsumkind "verziehen"?

Danke schon mal für eure Meinungen.#blume

Beitrag von rosa_hamster 14.08.07 - 21:54 Uhr

Huhu,

ach, ich weiß nicht. Natürlich ist das viel, was sie zu Ostern bekommen hat - bei uns gab es das nicht - aber eigentlich doch schön für sie. Ich glaube, dass das Alter noch irgendwann kommt, wo man ihr aber erklären muss, dass das nicht immer so ist und es auch Familien gibt, in denen das aus verschiedenen, meist ja auch finanziellen Gründen, nicht geht. Ich denke, es kommt eher darauf an, wie Ihr als Eltern damit umgeht. Dass sie automatisch zum verwöhnten Konsumkind wird, glaub ich nicht.

Ich würd meiner Süßen auch so gern öfter was kaufen, aber das Geld ...#schmoll

Liebe Grüße!

Katrin mit Karolina 11.09.2005 und #huepf ET 15.10.2007

Beitrag von onetta 14.08.07 - 22:42 Uhr

Hallo Katrin,
alles gut bei euch? #liebdrück

Lieben Gruß
Miriam

Beitrag von allegra24 14.08.07 - 22:54 Uhr

Kennen wir uns?

Beitrag von onetta 15.08.07 - 15:49 Uhr

#hicks . Mein Beitrag sollte eigentlich unter den Beitrag von "Rosa Hamster".

Beitrag von diamant78 14.08.07 - 21:57 Uhr

Hallo,

oh, ich finde diese Diskussionen darum auch immer so schlimm und unser Sohn bekommt auch immer sehr geschenkt. Warum denn nicht!

Wenn wir z.B. einkaufen gehen, dann darf sich unser Sohn IMMER etwas aussuchen, mal etwas Größeres und dann man etwas Kleines.

Er ist jetzt 2 1/3 und hat Autos ohne Ende und es kommen ständig neue dazu, ich finde immer, daß viele vergessen, daß auch die Kleinen Bedürfnisse haben.

Ich finde es schön für unsere Kinder etwas zu kaufen und sie freuen sich immer aufs Neue darüber und sie sind auch nicht verzogen. Was für ein Schwachsinn - finde es viel schlimmer, wenn die Eltern an der Kasse stehen, eine Schachtel Zigaretten aufs Laufband legen und dann nicht mal EUR 0,50 für ein Ü-Ei übrig haben und die Kinder an der Kasse einen Aufstand machen, weil sie es wieder weglegen sollen! Da kann ich nur sagen, wie egoistisch!

Nein, außerdem leben wir vom Konsum, wenn nicht konsumiert wird, dann gibt es später noch weniger Arbeitsplätze und noch mehr arbeitslose und ein noch schlimmerer Kreislauf entsteht. Konsumieren ist dringend erforderlich!

LG
Julia mit Coco 10.05.05 + Tyler 10.06.07 (für die wir liebend gerne Geld ausgeben)

Beitrag von gaku 14.08.07 - 23:06 Uhr

was sind denn das für blöde Argumente? Was Du machst, ist das Kind verziehen.

Beitrag von allegra24 14.08.07 - 23:08 Uhr

Kannst du mir das genauer erklären bitte?

Beitrag von gaku 15.08.07 - 00:23 Uhr

Hallo,
damit meinte ich nicht Dich, sondern den Beitrag von diamant78.
Man müsse wohl konsumieren und den Kindern IMMER was kaufen, damit die Wirtschaft nicht unter geht. #augen


Mary

Beitrag von diamant78 15.08.07 - 08:38 Uhr

Hallo,

das ist ja zum Glück immer Ansichtsache!!! Wenn du es dir nicht leisten kannst, dann kann ich nichts dafür. Aber ich verziehe mein Kind ganz bestimmt nicht damit, was für ein dummes Argument!!

Beitrag von 9605paja 14.08.07 - 21:57 Uhr

Hallo,

Nein ich denke nicht das du dein Kind "verziehst"!
Niklas bekommt auch sehr viel, besonders zu Weihnachten,Ostern und Geburtstag aber auch mal so wenn kein Fest ansteht.

Ich kaufe Niklas gerne Dinge, und ich denke auch das er sie gut gebrauchen kann-also in meinen Augen nix unsinniges!
Er hat am Freitag ein Laufrad bekommen- warum soll ich bis Weihnachten warten wenn er jetzt schon fahren kann.

Ich gebe zu ch verwöhne ihn gerne und oft- aber es gibt auch Grenzen. Süßigkeiten gibt es bei uns so gut wie nie!

Du bekommst jetzt sicher viele Antworten, deren Meinungen das Gegenteil sind aber aber da spricht auch etwas der Neid#schein!

Wenn ihr euch es leisten könnt warum nicht?

lg paja mit Niklas 2J

Beitrag von tagesmutti.kiki 14.08.07 - 22:06 Uhr

Natürlich freut sich ein Kind, wenn es viel bekommt, weil es noch nicht einschätzen kann wieviel es da eigentlich hat.

Ich für meinen teil habe 2x die Erfahrung gemacht, das unsere Kinder tatsächlich zuviel bekommen haben, denn sie waren völlig überfordert mit den geschenken und wusset nicht mehr mit was sie wirklich spielen sollten.

Seid dem halten wir uns zurück und sie bekommen zwar zwischendurch mal etwas, aber dann lieber eine Kleinigkeit. Das leuchten in den Augen sagt mir: es war richtig so.

Mein Nachbarskind ist ein Einzelkind und das war der kleine (4Jahre) an Spielzeug hat#schock da träumen andere von. Nee das finde ich viel zu viel, denn auch da sehe ich, das er lieber mit den ganz einfach Sachen spielt und keine teuren elektrischen Autos braucht, geschweige denn die 2 Bobbycars, 2 Dreiräder, ein elektrisches Motorad, viele Kipper und Bagger.......ect.pp. Aber jeder macht es anders und für sich richtig ;-)

knuddels KiKi

Beitrag von steinchen80 14.08.07 - 22:23 Uhr

Hallo am Abend...

Ich finde, das ist ein recht schwieriges Thema.

Ich finde nicht, das man Kinder automatisch verzieht wenn sie viel bekommen.
Ich selbst bin oft "traurig" weil Oma und Opa (meine Schwiegis) unserem Sohn gegenüber alles andere als großzügig sind.

Meine Eltern schenken ihm immer etwas Kleines wen sie sich mal wieder sehen (ca. alle 10 - 12 Wochen) und er hat immer soooo strahlende Augen.

Ich kaufe auch gerne etwas für ihn, aber ich halte mich oft zurück, wir haben noch andere Träume ;-)

Zu Konsumkinder erziehen tut man sie, wenn man ihnen beibringt das Marke grundsätzlich etwas Besseres ist als "Preiswert"
Also ich meine damit, wenn man seine Kinder auf den ganzen Markenscheiß trimmt.
Wenn man Kindern erzählt wie toll WinniPhoo ist und ihnen alles davon kauft. #schock
Oder wenn 1,5 Jahre alte Mädchen wissen was "Lilifee" ist. #schock
Oder wenn ein knapp 3 jähriger weiß, das sein Esprit T-shirt was besonderes ist #schock

Ich hoffe ihr versteht was ich meine :-)

Ganz liebe Grüsse und Gute Nacht.

Steinchen und Constantin 03.12.05. und Nr. 2 - 18.SSW

Beitrag von allegra24 14.08.07 - 22:56 Uhr

Ich danke euch allen für eure Meinungen, und ich bin nun sehr erleichtert, dass 1. meine Schwiegermutter nicht recht hat und 2. dass ich nun ungeniert für Benita (oder auch für mich) weiter einkaufen kann.

Ich denke, spätestens wenn ich soweit bin, dass Benita 2 Tage nach Weihnachten sagt, sie möchte noch eine 5. Puppe haben, dann sollte ich mir Gedanken machen. #kratz

Schönen Abend euch allen...#danke

Beitrag von eisbaer.baby 15.08.07 - 07:44 Uhr

hallöchen!

ich hab dazu eine geteilte meinung! ich selbst mag auch nicht, dass angelina gar so viele geschenke bekommt - allerdings weil ich denke, dass sie sich gar nicht so richtig darüber freuen kann, wenn's so viel auf einmal ist! bei uns erledigt sich das thema allerdings von selbst, da die verwandtschaft weit weg wohnt und zum geburtstag/weihnachten nicht alle gleichzeitig da sein können, so bringt halt jeder seine geschenke mit, wenn er kommt, egal ob das nun zwei wochen vor weihnachten ist oder zwei wochen danach oder direkt am heiligen abend! so spielt sie immer schön mit den sachen, die sie gerade bekommt und die verwandtschaft ist glücklich, weil sie sich ja sooo freut! ;-)

richtig ärgern tun mich allerdings meist die urgroßeltern: es hat sich leider so eingebürgert, dass sie geld schenken, was ich mehr als doof finde! da bekommt ein zweijähriges kind einen schlafanzug und einen 50€-Schein und das obwohl ich vorher gesagt hab, dass sie mich fragen können, wenn sie nicht wissen, was sie kaufen sollen. wenn ich dann sage, sie möchte z.b. klamotten für ihre püppi haben und schreib ihnen sogar die größe noch auf, dann sagen sie, ach, eh sie was falsches kaufen, geben sie doch lieber geld... :-[ dafür hab ich überhaupt kein verständnis!

ach ja, was ich noch sagen wollte: wir selbst als eltern kaufen kein spielzeug zwischendurch, klar, wenn's notwendig ist mal ein sandspielzeug oder neue stifte oder knete oder auch mal ein kleines buch aber kein richtiges spielzeug! wenn meine eltern oder schwiegis kommen, bringen sie immer etwas mit und das reicht dann auch für zwischendurch! wenn wir unterwegs mal was schönes sehen und es kaufen, wird es aufgehoben bis zum nächsten geburtstag/weihnachten oder sie darf es sich mal vom geld, was sie von den urgroßeltern bekommt, aussuchen. so wollen wir das auch in zukunft machen!

mein mann ist da allerdings etwas großzügiger als ich, er hat ihr letztens, als sie stifte kaufen wollten, ein silbernes armband gekauft, weil sie so auf ketten steht! naja, sie hat sich gefreut, er hat sich gefreut und ich war gerührt (und hab natürlich gefragt, wo sie denn mein armband gelassen haben ;-)#schein )

also, ich glaube nicht, dass man ein kind, nur weil man halt auch mal was mehr kauft, gleich zu einem konsumgeilen monster verzieht. die grundeinstellung der eltern spielt da schon eine wichtige rolle. sie merken schon, ob die eltern mit geld um sich werfen oder eben auch mal länger sparen müssen, bis sie sich das ein oder andere leisten können!
aber im endeffekt liegt das doch immer im ermessen der eltern und in deren finanziellen rahmen! und wenn ihr euch das eben mal nicht mehr leisten könnt, dann werdet ihr das eurer tochter erklären und sie wird deshalb auch nicht zur massenmörderin werden! also, man kann auch alles übertreiben...

in diesem sinne - lg bianca

Beitrag von kirchbergc 15.08.07 - 10:08 Uhr

Hallo,

das ist eine schwierige Frage und hängt sicherlich von der gesamten Erziehung in den nächsten Jahren ab.

ich denke, dass es nicht gut ist, wenn ein Kind immer alles und zu jeder Zeit haben darf, denn das prägt sich ein und wenn es nicht mehr geht, dann wird es schwierig, das zu erklären. Ich könnte mir auch vorstellen, dass daher die vielen schulden kommen die schon Jugendliche und junge Erwachsene haben - sie können sich das Geld nicht einteilen und müssen ihre Wünsche sofort realisieren und merken oft gar nicht, dass sie sich gewisse Sachen einfach NICHT leisten können.

Damit meine ich aber nicht, dass nun die Verwandtschaft nichts schenken soll, klar kommt immer viel zusammen (wir haben auch eine große schenkwütige Verwandtschaft, denn Conrad ist noch das einzige Kind weit und breit), aber dann sollte man eine Liste machen und Wünsche aussprechen (so brauch man weniger selbst zu kaufen).
Oder nicht jedesmal nachgeben, wenn ein Kind mit was ankommt, was man kaufen soll.
Auch im Supermarkt mache ich es mit Conrad so, das er sich entscheiden muss, ob er jetzt z.b. Würstchen oder Milchbrötchen kaufen möchte.

Es geht darum, dass man auch Verzicht lernen muss (auch wenn man sich vielleicht alles leisten kann).

So finde ich es auch gut, bei größeren Anschaffungen zu sagen: "Du das ist sehr teuer, dafür müssen wir sparen." Und dann zusammen mit dem Kind jede Woche Geld weglegt für diese Sache, um sie dann, wenn es immer noch interessant ist, es zu kaufen.

Genauso ist es natürlich auch, dass man ein Laufrad kauft, wenn man es braucht und nicht erst bis Weihnachten warten muss, da kann man ja eh grad kein Rad fahren (meistens) ;-)

Kinder erwarten nicht Berge von Geschenken, viel wichtiger ist es den einen Wunsch heraus zu finden. Genauso wenig ist es schlimm, wenn ein Kind auf ein Laufrad verzichten muss, die Eltern aber unterdessen jede Woche mit ihm ins Schwimmbad gehen z.B. oder was anderes machen, was es gern unternimmt.

Liebe Grüße Corinn

Beitrag von visilo 15.08.07 - 10:29 Uhr

Ich denke ja man kann ein Kind zum Konsumkind erziehen, ob das bei euch der Fall ist kann ich nicht beurteilen ich kenne euch ja nicht. Ich halte nichts davon Kinder so mit Geschenken zu überhäufen, wenn ich hier teilweise lese was Kinder zum Geburtstag, Weihnachten & Co bekommen da fallen mir die Augen raus. Lukas hat zum 1. Geburtstag ein Buch bekommen das war es dann auch schon, Wenn er was braucht kaufen wir es ( meist Second Hand) aber wenn ich sehe was andere Kinder in seinem Alter schon haben dann graut es mir, das hat nichts mit neid zu tuen ich verstehe nur einfach nicht warum ein Kinderzimmer eines 2-3jährigen Kindes besser sortiert ist wie mache Spielzeugabteilung. Lukas hat (relativ) wenig Spielzeug aber damit spielt er auch jeden Tag, wir lassen uns lieber Geld schenken und kaufen dann das was er braucht und das was er mag. Ich denke die Kinder gewöhnen sich daran viel zu bekommen und sind später enttäuscht wenn es mal weniger wird oder sie nicht bekommen was sie gerade wollen. Die Kleine von Freunden (6 Jahre) hat einen rießigen Aufstand an ihrem Geburtstag gemacht weil sie die teuren Schuhe nicht bekam die sie wollte und weil sie von jemanden eine No Name Puppe bekam ( sie wollte unbedingt eine Barbi) sie schmiß die Puppe weg und meinte das ist Scheiße sie will was anderes. Ich muß gestehen ich hätte da eingegriffen und meinem Kind mal gehöhrig die Meinung gesagt, die Mutter meinte nur, na ja sie ist halt enttäuscht weil sie soooo gerne eine Barbi wollte ( hat je erst knapp 20 Stück davon:-p) Ich weiß das ist nicht die Regel aber ich denke Kinder sollten Geschenke als etwas Besonderes ansehen und nicht als Normalität sie verlieren sonst schnell den Bezug dazu.

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von esanna 15.08.07 - 20:17 Uhr

hallo,

hmmm ich weiß nicht. ich finde es auch schön für julian dinge zu kaufen, die er sich wünscht oder von denen ich weiß, dass er die sicher ganz toll findet. kleidung sehe ich in dem alter zum beispiel noch nicht als geschenk in dem sinne an. kleidung brauchen sie schließlich immerwieder. und was machen wenn die kleinen am ende des jahres zusammen mit weihnachten geburtstag haben(so wie mein kleiner) alles auf gut glück im vorrauskaufen und in den tagen von geburtstag und weihnachten regelrecht mit geschenken überhäufen?
julian hat auch ziemlich viele spielsachen (besonders bücher), aber er spielt mit allem. und vieles haben wir gebraucht bei e-bay oder auf flohmärkten gekauft. wenn ich merke er ist für bestimmte dinge zu groß geworden dann tu ichs zur seite.
ich denke auch dass das mit den geschenken beim 2. nachlassen wird. da hat man ja schließlich schon viele dinge, die dann weitervererbt werden können.
ich denke ein konsumkind entsteht vor allem wenn etwas kaputt geht sofort ersatz besorgt wird und wenn man nicht mehr den wert der dinge (auch den der kleinigkeiten) zu schätzen weiß.

liebe grüße #blume