Quellen in einer wissenschaftlichen Arbeit ordnen und sortieren

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Beitrag von __corazon__ 18.08.07 - 22:00 Uhr

Hallo zusammen,

ich muss demnächst eine längere wissenschaftliche Arbeit schreiben, bei der ich auch so ungefähr 20-30 Quellenangaben habe. Momentan fange ich grade an, die ganze Literatur zu recherchieren und durchzuarbeiten.

Mit Schrecken erinnere ich mich an meine Diplomarbeit, wo ich um die 100 Quellen hatte- Bücher, Zeitschriftenaufsätze, Internetquellen, alles mögliche..... Ich kann mich aber überhaupt nicht mehr erinnern, nach was ich die alle damals sortiert hatte - weiß nur noch, dass das System scheixxx war und nicht wirklich funktioniert hat!! #hicks

Habt Ihr eine Idee?
Wie fang ich das möglichst effektiv und sinnvoll an?
Sortiere ich nach Themen? Nach Alphabet (Nachname der Verfasser)?


Danke

Beitrag von marmo 18.08.07 - 22:14 Uhr

Hallo,

keine Ahnung, ob es dir hilft, aber ich habe meine Magisterarbeit (Geschichte) nach PRIMÄRER Literatur und sekundäre Literatur sortiert.

Dann nach Zeitschriften, Archiven, Internet und Bildquellen. Alles schön seperat und nach Alphabet: Bsp. Müller, Michael...
Schulz, Christian....


Es kommt drauf an, für wen du es schreibst. Schon alleine an der Uni gibt es von Fakultät zu Fakultät verschieden.

Gruß

Monika

Beitrag von marmo 18.08.07 - 22:16 Uhr

ups, ich wollte eigentlich schreiben, dass es an der Uni von Fakultät zu Fakultät verschieden ist#hicks

Beitrag von __corazon__ 19.08.07 - 00:29 Uhr

Danke.... das wird bei mir nicht funktionieren, denn ich hab ja nur Primärquellen, aus verschiedenen verschiedenen Themenfeldern.
Überlege, ob ich die irgendwie alle mit farbigen Klebezetteln kennzeichne, mir eine kurze Inhaltsangabe notiere, und dann nach Nachnamen sortiere....

#gruebel

Beitrag von nsd 19.08.07 - 08:10 Uhr

Wenn es das persönliche Sortieren ist, um damit zu arbeiten und nicht die Quellenangabe in der Arbeit, dann würde ich es nach Thema sortieren. Sonst suchst du dir evtl. den Wolf, wenn du was nachlesen/zitieren willst.

Beitrag von kapulli 19.08.07 - 09:33 Uhr

Hallo Corazon!

Hast Du denn schon eine Gliederung Deiner Arbeit vorliegen? Wenn ja, dann würde ich die Quellen nach den benannten Abschnitten bzw. Themen sortieren. Mir hat das immer sehr geholfen. Parallel dazu kann man die Literatur nach Namen bzw. Personen ordnen, um sich die Erstellung des Literaturverzeichnisses zu erleichtern.

Habe bei meiner Diplomarbeit auch merken müssen, dass die Vorabstrukturierung ein wesentlicher Bestandteil des eigenen Tuns ist. #augen

L.G. Nicole

Beitrag von marmo 19.08.07 - 10:05 Uhr

Hallo,

habe eine Frage:-)- ich habe mein Studium mit Magister abgeschlossen, aber uns wurde es schon im Grundstudium beigebracht, wie wissenschaftliches arbeiten "abläuft"- sprich, wir müssten mehr Hausarbeiten schreiben, als wir Klausuren geschrieben haben, WEIL das ein wichtiger Bestandteil des Studiums war- damit dürften/konnten wir uns in jedem Tutorium anhören, wie richtig ziteriert, gegliedert, recherchiert usw. wird. Bei der Magisterarbeit war es dementsprechend Routine, wie ich an die Sache rangehen muss/soll. Hinzu kamen noch die zahlreichen Referate.

Wir das in den Diplomstudiengängen gar nicht gemacht?Hat mich schon immer interessiert;-)
Danke für die Antwort:-)

Gruß

Monika

Beitrag von __corazon__ 19.08.07 - 10:42 Uhr

Wir haben das NIE gelernt!!!

Das fand ich ziemlich blöd.

Die Hausarbeiten, die wir schreiben mussten (waren ca. 10 im gesamten Studium) mussten nur teilweise den wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werden. Meist waren es einfach nur Referate mit einer längeren Ausarbeitung dazu.

Wenn man mal nicht so ganz astrein nach wissenschaftlichen Ansprüchen gearbeitet hatte, dann hat der Prof zwar seinen Kommentar dazu abgegeben, aber das lief dann alles so zwischen Tür und Angel, und den Schein hat man halt irgendwie bekommen.

Bei den Diplomarbeiten ist deshalb dann bei manchen auch alles in einem riesen Chaos ausgeartet, weil wir halt wirklich alle keinen Plan davon hatten, wie man vorgeht. Wenn man Glück hatte, dann hatte man halt Freunde, Bekannte, Familie, die einem da helfen konnten.

Mein Professor hat mir 2-3 Bücher zum wissenschaftlichen Arbeite empfohlen, die ich lesen sollte, bevor ich anfange, das wars!!

Aber es gibt einen Schwesterstudiengang zu meinem, der ziemlich ähnlich ist, DIE mussten dazu eine Vorlesung belegen, gleich im Grundstudium!!!

Soweit ich weiß, ist mein Studiengang jetzt von Diplom auf BA/ MA umgestellt und die Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten ist mittlerweile auch schon im Grundstudium Pflichtveranstaltung.

LG
corazon

Beitrag von marmo 19.08.07 - 11:54 Uhr

Wow, das hört sich natürlich nicht so prickelnd an.

Bei meiner Magisterarbeit war ich sehr dankbar dafür, dass sie uns bis zum "Schreien" damit gequält haben;-)

Wenn bei uns eine Hausarbeit nicht wissenschaftlichen Ansprüchen entsprach, dürften/MÜSSTEN wir sie überarbeiten. Es waren die Details, wie Randabstand, richtig zitieren, Gliederung, Literaturliste usw.
Tutorien zu den Grundkursen waren Pflicht(da wurde es halt meistens gemacht) und im Hauptstudium musste das alles sitzen.

Trotzdem viel Glück für deine Arbeit noch:-)

LG

Moni

Beitrag von __corazon__ 19.08.07 - 10:33 Uhr

Hab noch keine genaue Struktur, da das Thema auch noch nicht wirklich präzise feststeht.
Ich lese mich gerade ein, suche Literatur, mache mir Gedanken.

Aber Deine Vorgehensweise find ich gut!!! So werd ichs glaub ich machen :-)

Bei der Diplomarbeit hatte ich locker das 5fache an Quelle, wie ich jetzt wahrscheinlich haben werde. Da sind mir so einige Quellen hinterher durchgerutscht. Ich hatte sie vorliegen, hab sie auch zumindest quergelesen, wollte sie mit reinnehmen, dann sind sie aber im Chaos versunken und ich hab sie nach der Abgabe beim Aufräumen erst wieder gefunden #schock





Beitrag von accent 19.08.07 - 19:18 Uhr

Hallo,
ich habe die anderen Antworten nicht gelesen, deshalb ist das vielleicht doppelt gemoppelt:
Ich habe lange in einem wissenschaftlichen Institut gearbeitet. Bei den Studien dort wurde die Sekundärliteratur mit einer Fußnote versehen und unten auf der Seite war dann die entsprechende Quellenangabe.
LG
Linda