Einleitung in 38.SSW. Kann ich vorher schon etwas für die Wehen tun?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von redangelfire 22.08.07 - 11:03 Uhr

hallo!

ich bin jetzt in der 38. ssw und muß am montag (27.08.) in die klinik zum einleiten. ich habe leider antikörper im blut die im ernstfall das baby schädigen können oder sogar noch schlimmeres... fast seit beginn der ss muß ich alle 10 tage zum ultraschall und blut abzapfen in unsere uni- klinik. dort bin ich mittlerweile bekannt wie ein bunter hund, und alles an gyn- ärzten, hebammen, schwestern und kinderärzten wartet schon auf mich.
meinem kleinen mann im bauch gehts prima, aber bei der letzten prenatalen konferenz der ärzte wurde beschlossen kein risiko einzugehen und die geburt ab 38. ssw einzuleiten. nun ist es aber so daß ich schon 4 kinder habe und keines von ihnen der meinung war vor der 41. ssw rauszukrabbeln. meine große tochter, also die erstgeborene, war sogar der meinung sich bis zur kompletten 42. ssw zeit zu lassen. bei meinem 2. kind wurde aufgrund der antikörper bei 40+4 eingeleitet. das war eine erfahrung die ich eigentlich nicht noch einmal machen wollte. ab dem zeitpunkt der einleitung (morgens 7.30 uhr) mit gel hatte ich alle 5 minuten wehen die immer häftiger wurden. nachmittags gegen 17 uhr war der mumu gerade mal 2 cm offen. das blieb die nächsten 8 1/2 stunden auch so während ich vor schmerzen nicht mehr wußte ob ich männlein oder weiblein bin. dann ging es innerhalb von 20 minuten nur noch schlag auf schlag und um 02.01 uhr war mein sohn dann endlich da.
ich habe eine heidenangst daß es wieder so ein höllentrip wird. meine ärztin hat mir ja gesagt wie sie mit dem einleiten vorgehen: es gibt gel an den mumu das gute 6 stunden wirkt. tut sich dann nix von alleine wird noch einmal gegelt. das macht dann laut adam riese 12 stunden wehen, vielleicht für nichts. für die nächsten 24 stunden lassen mich die ärzte in ruhe, damit es dann am 3. tag wieder munter weitergehen kann. hilfe!!! ich habe angst daß ich das einleiten tagelang mitmachen muß. dazu kommt daß ich in der ss an herzrhytmusstörungen und absoluter körperlicher schwäche leide und tagelang nur auf der couch liege weil ich keine kraft habe. wie soll ich da tagelanges einleiten überstehen???
gibt es eine möglichkeit die wehentätigkeit im vorfeld schon anzukurbeln, oder aber den mumu irgendwie vorzubereiten damit vielleicht gleich das erste gelen etwas bringt??? bin über alle tipps mehr als dankbar. bitte nur keinen sogenannten wehencoktail. von dem habe ich schon gehört, aber das kommt für mich nicht in frage.
danke im voraus!

Beitrag von pebble19 22.08.07 - 11:15 Uhr

Also ich kann Dich gut verstehen.
Bei meiner Tochter musste auch am ende der 42. Woche eingeleitet werden.
Ich habe die Schmerzen zwischenzeitlich als mehr als nur unerträglich empfunden, und als die Hebamme dann noch sagte dass sei alles umsonst, da sich der Mumu nicht mehr weiter öffnete habe ich gedacht ich drehe ganz am Rad.

Habe vorher alles versucht um die Wehen zu unterstützen...
Vielleicht bringt es bei Dir ja was.... frag am besten mal bbei einer Hebamme nach...

Ich habe damals Wehenfördernde und Schmerzlindernde Akkupunktur bekommen.
Am letzten TAg habe ich einen in Nelkenöl getränkten Tampon einführen sollen.
Soll die Gebärmutter anregen mit den Wehen zu starten...
Ich habe allerdings auch einen Wehencoktail getrunken :-)
War das einzige was wenigstens kurzzeitig Wehen ausgelöst hat, aber ich würde es nie wieder machen.... :-)

Im Endeffekt war das Beste überhaupt die PDA.
Als mein Mumu sich nicht mehr weiter öffnen wollte hat meine Hebamme mir dazu geraten.
Ich hatte vorher panische Angst davor und habe 9 Monate lang gesagt: PDA auf keinen FAll.

Nun bin ich mit dem 2. schwanger und würde die PDA lieber 10 min zu früh als zu spät setzten lassen.

Die 30 min Ruhe, entspannen und Krafttanken haben mir so gut getan, das sich meine Tochter prommt überlegt hat: ok ich komme :-)

Ich wünsche Dir alles alles Gute !!!
Astrid

Beitrag von redangelfire 22.08.07 - 15:01 Uhr

heul- eine pda bekomme ich nur dann wenn sich wehentechnisch etwas von alleine bewegt. solange die wehen nur vom gelen kommen darf ich mal "pda heißen".#heul

Beitrag von mina1978 22.08.07 - 13:08 Uhr

hallo :-)

es gibt ja verschiedene sachen deren (nicht-)wirkung immerwieder diskutiert wird....
geburtsvorbereitende akkupunktur, wehencoctail (würde ich auch nicht machen...), bewegung, zimttee...
der schon erwähnte nelkenöltampon soll gerade bei frauen, die schonmal geboren haben gut wirken, vielleicht ist der ja was für dich?

ansonsten kann ich dir nur alles gute wünschen...

lieber gruß,
m. , 33.SSW

Beitrag von redangelfire 22.08.07 - 14:58 Uhr

ich habe für morgen einen termin zum ctg bekommen, da werde ich die hebamme gleich mal wegen dem nelkenöltampon fragen. alles was sie mir nämlich heute morgen sagen konnte war, daß ich himbeerblättertee trinken soll. er ist wohl wehenfördernd. ich bin weiterhin über jede antwort von euch glücklich.

Beitrag von sternchengucker 26.08.07 - 17:18 Uhr

Hallo,
ist dein MUMU-Befund denn noch so unreif,dass sie zum Gel greifen müssen?
Vielleicht geht´s auch mit PDA und Wehentropf?
Ansonsten ist ja schon morgen der große Tag.Ich drück dir jedenfalls ganz,ganz fest die Daumen,dass du dein Kind ganz schnell in den Armen halten kannst und du nicht zu sehr leiden musst.
LG,Anja 38.SSW mit dem 6.Kind und auch quasi fünf Einleitungen.