stilltipps- mehr milch?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von melly25746 31.08.07 - 14:10 Uhr

hallo ihr lieben

wollte meine kleinen gerne stillen, aber irgendwie klappt das nicht ganz so.

da er nicht satt wurde hab ich schon im krankenhaus dazugefüttert und nun kommt kaum noch was raus aus der brust.

kennt ihr tricks und tipps wie es evtl wieder mehr wird?

vielen dank

mfg melly und niklas

Beitrag von lele81 31.08.07 - 14:19 Uhr

Hallo!
Ich bekomme immer eine Krise wenn ich höre, er wurde im Krankenhaus nicht satt-da musste zugefüttert werden! Das ist jetzt keine Vorwurf an dich, man weiß es ja schließlich nicht besser!

Es ist ganz klar, dass die Milch weniger wird, wenn zugefüttert wird. Deine Brust weiß ja schließlich nicht, wie viel sie produzieren muss!

Da gibt es nur eine Lösung...
Lass die Flaschen weg und lege dein Kind immer an, wenn es möchte. Das kann jetzt mal ein paar Tage stündlich sein. Aber dann regelt sich alles wieder und es wird mehr Milch produziert.
Also ANLEGEN!

Dann ca. 2-3 Tassen Stilltee pro Tag, Malzbier soll auch helfen und ich finde das Milchbildungsöl von Weleda sehr gut.
Und natürlich Geduld und Ruhe!

Es wird sicher ein paar Tage sehr stressig werden (ich spreche aus Erfahrung!) aber ich habe es mittlerweile schon 3 mal Wieder hinbekommen-es geht also!!!

LG lele

Beitrag von honig7 31.08.07 - 15:56 Uhr

hallo,

ich kann mich der ersten Antwortschreiberin zu 100% anschließen!!

Bei mir hat übrigens Johannisbeersaft immer für literweise Milch gesorgt #hicks #freu

LG L.

Beitrag von tinafibi 31.08.07 - 14:31 Uhr

Hallo,
was oben schon steht sehe ich genauso und noch ein Tip, lass mal den BH aus. Generell viel trinken, ca 2 Liter Wasser am Tag. Dauert dann etwa 3 Tage bis es sich bemerkbar macht. Habe keine Angst das Dein Kind verhungert, die Natur hat das schon genau richtig eingerichtet. Es gibt ein sehr gutes Stillbuch, von Ingeborg Stadelmann, das wäre auch noch ne Idee.
Also viel Glück und drann bleiben.
Gruß
Tina

Beitrag von darkblue81 31.08.07 - 16:31 Uhr

Wie schon gesagt wurde, lass die Flaschen weg, leg dein Kind an, wenn es Hunger hat und ruhig bleiben, auch wenn das einfach gesagt ist ;-)

Ich trinke gern den Stilltee von Milupa oder Alete, Malzbier mag ich auch gerne und ansonsten viel viel Wasser.
Wenn du Sprudel nicht so gern magst, kann ich das Evian sehr empfehlen, da trink ich am Tag so meine zwei Flaschen *hust* Mein Mann fragt schon immer wo ich das alles hinschütte #hicks

Ich finde es schade, das es immer noch Krankenhäuser gibt, die da gleich zur Flasche greifen, es ist noch kein Kind an der Brust verhungert.

Also, lass dich nicht entmutigen, du schaffst das.

LG

Nicole

Dominik (6 Jahre)
Moritz+Jonas (5 Jahre)
Cedric (8 Wochen)

Beitrag von sooza 31.08.07 - 21:56 Uhr

Hallo Melly,

mensch, solche Krankenhäuser sollten echt verboten werden. Warum machen die denn so was? In den ersten Tagen schon zufüttern, warum bloß?! So ist es natürlich wirklich klar, dass sich das Gleichgewicht von Bedarf und Nachfrage an Muttermilch nicht einspielen kann. Woran merkst Du übrigens, dass fast nichts mehr kommt? Pumpst Du ab? Da kommt nie so viel wie wenn Dein Baby saugt.

Ich würde auch sagen, lass bitte konsequent die Flasche weg und leg Niklas an, wann immer er Hunger hat. Immer schön abwechselnd an beiden Brüsten. Und trinke sehr viel.

Ich habe z.B. gemerkt, wie ich nach so ungefähr einer Woche noch mal wohl so was wie einen Nachmilcheinschuss hatte, nachdem Berenike einen ganzen Abend andauernd an meiner Brust gehangen hatte. Fühlte sich an wie der Milcheinschuss 3 Tage nach der Geburt, Spannen und Schmerzen in den Brüsten, nur nicht ganz so krass.

Normalerweise ist das von der Natur so eingerichtet, dass sich das reguliert - vorausgesetzt man greift nicht von außen ein und füttert zu.

Alles Gute für Dich
Sooza

Beitrag von alisa9 31.08.07 - 22:55 Uhr

Hallo Melly,

was Du noch zu dem bereits geratenen machen kannst ist, morgen in die Apotheke gehen und Dir eine doppelseitige Milchpumpe ausleihen und zusätzlich nach jedem Anlegen Pumpen. Meine Kinderärztin hat mir damals ein Rezept ausgestellt, so dass ich nichts zahlen mußte. Macht bestimmt Dein Kinderarzt auch.

Viel Glück,
Alisa

P.S. Sprich Deine Hebamme auf dieses Problem an. Mir hat meine sehr geholfen. Hab auch Globulis bezüglich mehr Milch bekommen.

Beitrag von lovley 02.09.07 - 18:01 Uhr

Hallo Melly!

Kein Problem, solange du ein bisschen Geduld hast!

Erster Schritt: Milchbildungstee kaufen und in der ersten Zeit, das wird so eine Woche sein, jeden Tag zwei Liter davon trinken (Normalerweiße trinkt man davon nur einen, aber in deinem Fall muss man schummeln)

Zweiter Schritt: Bevor du deinem Sohn das Fläschchen gibst, bietest du ihm immer vorher die Brust an. Beide muss er leer trinken, dann gibt es erst das Fläschchen! Ganz wichtig: Vorher Brust, dann erst Fläschchen.

Dritter Schritt: Auch dazwischen immer wieder anlegen... Es ist total egal, ob noch Milch drinnen ist oder nicht. Desto öfter du anlegst, desto mehr produzierst du Milch. Deine Milchproduktion wird sich dem Baby anpassen.

Vierter Schritt: Mindestens drei Litter am Tag trinken. Kein Pfefferminztee und Salbeitee: Die sind Milchhemmend!!!!!

Wenn du das alles so machst, hast du in spätestens zwei Wochen schon alles geschafft und du gehörst zu den stillenden Müttern.

Alles Liebe
Elisabeth, Natalie 17tage, Tobias 5 Jahre