Was ist besser Wehenbelastungstest oder Einleitung???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von muffinmojo 03.09.08 - 14:24 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich lese jetzt schon öfters, dass viele sich keine Enleitung wünschen weil das so "schlimm" ist.

Da ich keine Ahnung hab und neugierig bin und außerdem in der 40. SSW bin: vielleicht kanns mir jemand erklären?
Soll, wenn unser kleiner bis zum ET (10.09.) nicht von alleine kommt ins KH....

Sind dann die Wehen schlimmer bei eine Einleitung?
Gibt es einen Unterschied zwischen einem Wehenbelastungstest und der Einleitung?
Hatte beim ersten auch einene WEhenbelastungstest, den fand ich aber nicht weiter schlimm.....
Kann man sich das aussuchen oder muss ich das vor der Überweisung beim FA sagen?

Vielen Dank vorab für Eure Meinungen....

LG
Cristina

Beitrag von claudia.1970 03.09.08 - 14:31 Uhr

Hallo

Also ich hab bereits 5 Kinder nach Einleitung bekommen und den Wehenbelastungstest IMMER 2 Tage vor der Einleitung gemacht bekommen.
Das ist hier Grundvorraussetzung für eine Einleitung.

Man bekommt einen Wehentropf angelegt niedrig dosiert und will ja nur ein paar Wehen damit erreichen um zu sehen wie sich das Baby unter Wehen verhält.
Wenn alles ok ist dann gibt man der Mutter einen Tag Pause und leitet dann die Geburt ein.

So ists zumindest hier bei uns und so hab ichs schon 5 mal hinter mir.

Die Wehen vom Wehenbelastungstest sind ein Witz gegen die Wehen die man hat wenns wirklich losgeht.

Aber es passiert auch manchmal das der Wehenbelastungstest so stimulierend wirkt das es danach von ganz alleine los geht.

Also einfach nicht verrückt machen und abwarten was passiert.

Was die Wehen angeht. Künstlich erzeugte Wehen ( also nach Einleitung ) sollen schlimmer sein als natürliche Wehen. Ich hab jedoch nie natürliche Wehen gehabt von daher kann ichs nicht vergleichen.

Ich kann nur soviel sagen das ich alle 5 Kinder ohne PDA oder sonstiges zur Welt gebracht hab und die Wehen recht gut veratmen konnte.

LG
Claudia ( KS -13 )

Beitrag von kati543 03.09.08 - 15:02 Uhr

Ich habe das auch schon öfters gehört, ich selber habe jedoch 2 x eine Einleitung bekommen und ja, es tat ganz schön weh. Aber tut das nicht jede Geburt? Ich weiß nicht, ob man bei diesen Schmerzen überhaupt noch Vergleiche anstellen kann. Der Wehenbelastungstest - hatte ich bei der Geburt meines Großen - war schmerzfrei und kann manchmal den Schubser für die Geburt geben. Die Einleitung ist im Grunde das selbe, aber eben das Oxytocin (wird das so geschrieben?) höher dosiert. Das wird aber auch langsam gemacht. So wird man auch von den Wehen nicht ganz so überrollt.

Beitrag von hochheim 03.09.08 - 18:00 Uhr

Hallo du!

Also, ich werde morgen (ET+7) eingeleitet.
Ich habe den Arzt der Klinik direkt gefragt und der meinte, das sei alles nicht mehr so schlimm. Vor 2-3 Jahren (daher die ganzen Berichte) war es wohl noch so, dass man die Einleitungsmedis überwiegend per Zäpfchen bekommen hat, die haben sich dann häufig mal recht plötzlich auf einmal entladen, deshalb die sogenannten "Wehenschübe".
Heute hat man die Wahl (auf jeden Fall im meiner Klinik) zwischen Mini-Tabletten, die eigentlich mal für den Darm-, Magenbereich entwicklelt wurden und ner Art Gleitgel. Das kann ganz niedrig dosiert werden und führt kaum noch zu den extrem heftigen Wehen.
Dafür kann es halt sein, dass sich das Ganze zieht, deshalb hat er meinem Mann auch geraten, erst mal morgen nicht frei zu nehmen, sondern aufs Handy zu gucken, weil es auch mal länger als 1 oder 2 Tage dauern kann bis es dann richtig los geht.

Hoffe, ich konnte dir helfen!

Liebe Grüße, Anja

Beitrag von muffinmojo 03.09.08 - 18:29 Uhr

Hallo Anja,
habe bisher auch nur negative Berichte über die Einleitung gelesen und das macht mir ja doch irgendwie Angst....
Obwohl ich mich jetzt auch belesen habe, dass es verschiedene Methoden gibt die Geburt einzuleiten, man muss also nicht gleich mit Wehentropf anfangen.

Mein Mumu ist schon sehr weich und der GMH ist schon weg, also vielleicht doch ganz gute Voraussetzung dass es entweder bald los geht oder eine sanfte Einleitung genügt.
Wenn es irgendwie geht möchte ich auch eine PDA aber das werden wir bestimmt im KH besprechen, falls der kleine Mann bis dahin nicht freiwillig gekommen ist;-)

LG
Cristina

Beitrag von hochheim 03.09.08 - 19:20 Uhr

Hallo Cristina!

Ich bin mittlerweil einfach froh, dass es endlich in die richtige Richtung geht und mein Arzt konnte mir die Angst echt gut nehmen! Wehentropf kommt echt erst nach mehreren anderen Versuchen!!!
Bei mir liegt der Kindskopf schon ewig total tief, Mumu ist 1,5 cm, hab ständig Wehen, aber die bringen kaum was. Ich lasse mir auch die Möglichkeit einer PDA. Bekomme übrigens auch nen kleinen Mann ;-)

Alles Gute dir, denk morgen mal an mich!

Liebe Grüße, Anja