schlechte zimmernachbarin zur geburt

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von leniepch 05.09.08 - 13:51 Uhr

hey mädels,
immer wieder muß ich davon hören/lesen, daß einige, wenn sie zur geburt im kh sind, die übelsten zimmernachbarin haben.#schock
entweder höre ich von ausländern, wo die ganze verwandtschaft inkl. kleiner kinder den ganzen tag dort abhängt und keine rücksicht nimmt.
oder mütter, die gar kein bock auf ihre kinder haben, ständig zum rauchen gehen, das baby nicht trösten, wenn es weint und so oft es geht, bei den schwestern abgeben wollen.
oder irgendwelche anderen mütter, die absolut keine rücksicht auf ihre zimmernachbarin nehmen, aus welchen gründen auch immer.
ich hatte da wohl richtiges glück bei der geburt meines sohnes. denn ich teilte mein zimmer mit einer jungen frau, die echt in ordnung war und als mein sohn geboren war, wurde sie entlassen und karl und ich hatten das zimmer ganz für uns allein für 3 ganze tage. das war herrlich, denn er hat mit seinem nächtlichen geschreih niemanden gestört und ich hatte tagsüber meine ruhe.#freu
wer von euch hat andere erfahrungen gemacht. also siehe oben? und was habt ihr dagegen unternommen?
ich finde, es kann jawohl absolut nicht sein, wenn da von seiten des krankenhauses nix getan wird. meine hebamme erzählte mir erst kürzlich von einem fall, wo ein türkischer mann seiner türkischen frau morgens die anderen 3 kinder ins kh brachte und dann wieder verschwand. das heißt, die frau mußte sich nicht nur um ihr neugeborenes sondern auch noch um 3 kleinkinder kümmern. ich mein, ein kh ist doch keine kita. jeder patient hat jawohl das recht auf erholung. und wenn man keine ruhe zum stillen/schlafen/was auch immer hat, dann kann man auch gleich nach der geburt nach haus gehen.#aerger
ich find das unglaublich und kann nur hoffen, daß ich auch bei der geburt unserer tochter wieder so ein glück mit meiner zimmernachbarin hab.
auf jeden fall werde ich mir sowas nicht gefallen lassen!!! #wolke

lg
madlen mit karl #baby(16 mon.) an der hand und martha #baby (29.ssw) im bauch

Beitrag von bibi2709 05.09.08 - 13:57 Uhr

Hallo,
ich hatte eine auf dem Zimmer die hat nur getratscht und dasn in einer Lautstärke war echt schlimm!
Hatte einen Kaiserschnitt und mich nach 3 Tagen selbstentlassen weil ich einfach nur meine Ruhe haben wollte die ich zu Hause auch endlich bekam!

LG
Bianca

Beitrag von marysa1705 05.09.08 - 14:18 Uhr

Hallo Madlen,

ich war drei Mal zur Geburt im Krankenhaus und hatte immer total nette Zimmernachbarinnen.
Zwischendurch hatte ich auch mal das Zimmer ganz für mich allein.

Für mich war es immer super! Hoffe, dass das auch in Zukunft so bleibt... ;-)

LG Sabrina

Beitrag von -bo- 05.09.08 - 14:57 Uhr

Hi Madlen...

Bei meiner Großen hatte ich eine tolle Zimmernachbarin.
Ihr Lütter kam 12Std früher als meine und als ich abends im KH angekommen und ins Zimmer verfrachtet worden bin hat sie nach der Schwester geklingelt und meinte, sie gibt den Kleinen ein paar Std ins Babyzimmer, damit ich vielleicht noch etwas schlafen kann bevor es losgeht. Na ja, daraus wurd dann nichts, weil Sidney es eilig hatte #schein
Als ich dann morgens mit Kind wieder ins Zimmer kam war ich wirklich fix und fertig und wollte etwas schlafen. Ihr Mann und ihre zwei Großen kamen dann und sie ist samt Anhang in den Aufenthalsraum, damit sie mich nicht stören und wenn anderer Besuch kam, hat man sie kaum mitbekommen.
Da ich mich wegen einem riesen Dammschnitt nicht bewegen konnte hat sie mir auch geholfen die Kleine aus dem Bettchen zu heben zum wickeln und stillen und wir haben uns gut unterhalten und sie konnte mir noch ein paar Tipps geben (Die Gute war irgendwas Mitte 30, Anfang 40, hatte zwei "große" Söhne und den Kleinen hinterher.)

Bei der Zweiten war ich nur ambulant im KH und da war ich nicht böse drüber! Ich war für 2Std in einem 5-Bett-Zimmer und da hätte ich es nicht lang drin ausgehalten. Die Eine, die dort lag meinte nur, sie würde auch gern so schnell wie Möglich raus aus dem "Irrenhaus", aber sie darf leider nicht.
Da bin ich zum Glück drum rum gekommen ;-)

Allerdings würde ich mich auch beschweren, wenn ich so unerträgliche Zimmernachbarn hätte. Klar man hat nichts gegen Besucher etc, aber man kann im KH ja ein bischen Rücksicht erwarten. Egal ob von anderen Patienten oder deren Angehörigen.

LG, Svenja mit Sidney (12/03), Amy (11/05) und #ei (16+1)

Beitrag von josili0208 05.09.08 - 15:11 Uhr

Ich hatte 2x Glück, bin aber auch nicht besonders anspruchsvoll ;-) Klar mit dem Besuch muss man leben, aber bei uns sind die Besuchzeiten sehr beschränkt und es dürfen immer nur 2 Personen pro Bett rein, Kinder ausser der Geschwister gar nicht.
Und die Frauen die ich erwischt habe, waren immer sehr rücksichtsvoll oder selber viel zu k.o. ;-)
Ich war aber beim 2. auch ganze 3 Tage allein in einem 3Bett-Zimmer #huepf

lg jo

Beitrag von 221170 05.09.08 - 15:22 Uhr

Hallo,
ich hatte so ein "Besuchs-Exemplar", die komplette Sippe hing von morgens bis abends da rum....
Das fand ich zwar störend, aber nicht so, das ich was gesagt hätte.
Was mich echt auf die Palme brachte war:
Wir hatten zu der Zeit über 35°. Gerade, das ich die Fenster kippen durfte, Balkontür abends auflassen (ein Stück, nicht komplett)---> Fehlanzeige.
Das war so ätzend, ständig verschwitzte Leute in der Bude und dann alles zugerammelt. Sobald die mal draussen war habe ich alles aufgerissen und mal "gelüftet", so gut es bei der Hitze eben ging.

Tatsache ist, man muß sich entweder arrangieren und damit leben oder sich eben privat versichern, dann passiert so was eher selten.
Ich fands nicht toll, aber ich bin eh am 3. Tag nach Hause, da habe ich die Faust im Sack gemacht und fertig.

G.
22

Beitrag von daroni 05.09.08 - 15:29 Uhr

Hallo madlen,
oh ja, hatte bei meiner Kaiserschnittgeburt vor 16 tagen auch zunächst Glück. Die erste 'Mitbewohnerin' war echt nett, hatte das 2. Kind bekommen und wurde einen Tag nach meiner Entbindung entlassen, somit hatten wir also auch ein Zimmer für uns und ich hatte echt ruhe!
Ich wurde dann aber bestraft, und zwar genau am 4. Tag, als ich eine nette junge Türkin ins Zimmer gelegt bekam. #augen Die Frau war echt in Ordnung, und meine ersten bedenken waren dann voll über Bord geworfen.:-)
Bis gegen mittag ein Schwall an Verwandschaft auflief, der meine kühnsten Erwartungen sprengte!!! Zuerst dachte ich noch, okay, das ist einmal zu verkraften, aber es ging dauernd das Telefon und die Tür auf und zu - unglaublich, wieviel Verwandschaft man haben kann!!!! :-[
Das hat mich letztlich bewogen, mich nicht am Tag 6 nach Kaiserschnitt zu entlassen, sondern bereits am nächsten Tag... #schmoll Denke im Nachhinein, mir hätte ein Tag mehr schon ganz gut getan, denn ich hänge grade im Babyblues und wünsche mir, dass er sich nicht zu einer kleinen Depression ausweitet... #heul
aber um nochmal zum Thema zu kommen, hatte an dem Tag dann auch nur noch Heil in der Flucht gefunden und bin wann immer möglich ins Kinderzimmer geflüchtet mit meinem Kleinen. Und immer, wenn ich zurück kam, saß jemand anderer am bett meiner Nachbarin... #wolke Ihr glaubt nicht, wie kaputt ich an dem Abend war und froh, als dann gegen halb 9 (!) endlich Ruhe einkehrte...!

Wünsche Dir und allen anderen bald-Mamis viel Erfolg und nicht allzu anstrengende Zimmernachbarinnen!!! #pro

Daroni mit Zwerg 2 1/4 und Mini-Zwerg 16 Tage#herzlich

Beitrag von maralala 05.09.08 - 15:32 Uhr

Huhu!

Also, meine Zimmernachberin war aus Thailand, sprach weder Deutsch noch Englisch und hatte noch dazu nen Milchstau.

Nach meiner Mammutgeburt (Leni kam 36 Stunden nach dem Blasensprung um 18:04 Uhr auf die Welt) wollte ich einfach nur schlafen. Leni hat's brav gemacht, aber meine Zimmernachberin hat die GANZE Nacht ihr Bett hoch- und runtergefahren. Schschsch zu ihrem Baby gemacht und ständig nach der Schwester geklingelt, weil sie Hilfe beim Stillen brauchte. Die Schwester hat natürlich immer kurz mit ihr geredet und ich war wieder wach! Außerdem war die ganze Nacht das Licht an. :-[

Das war u.a. der Grund, weshalb ich am nächsten Tag nach Hause bin! Ich sag Dir, NIE wieder... ich entbinde nur noch ambulant oder beiße in den sauren Apfel und bezahl ein EInbettzimmer.

Liebe Grüße
*mara*

Beitrag von nisivogel2604 05.09.08 - 16:07 Uhr

Hallo,

beim zweiten Kind hatte ich zum Glück ein Einzelzimmer.

Beim ersten Kind hatte ich eine total nervige Zn. Sie hatte das zweite Kind bekommen, mit dem Stillen klappte es wohl aber nicht so. Darum ist sie jedes mal ins Stillzimmer gegangen, wobei sie das Bett mit dem baby jedesmal volle Kante gegen mein Bett knallte. Auch Nachts. Dann hat sie jedesmal wenn ihr Mann kam den ordentlich zusammengeschissen, obwohl er wirklich versucht hat nett zu sein. Von ihrem ersten Sohn war sie ebenfalls nur genervt. hat gejammert, das ihre Mutter ihren Mann zu Hause nicht genug im Griff hat und schlussendlich rannte sie wegen wunder Brustwarzen komplett oben ohne über die gesamte Station. Mein Mann staunte nicht schlecht als sie ihm auf dem Flur entgegenkam, als er mich besuchen wollte und hat mich gefragt ob sie das hier normal wäre. Sie hatte eine spontan Geburt und einen Dammschnitt und wenn ihre Ärztin sie untersuchen kam, ging es ihr ja so schlecht, das sie nicht ins Untersuchungszimmer einen Stock tiefer konnte, sondern ich immer schön rausgehen durfte. und mir ging es nach dem KS verdammt dreckig.

LG Denise

Beitrag von xiangwang 05.09.08 - 16:48 Uhr

HI,
ich kam ein paar tage vor geburt ins KH.
Dort lernte ich eine Super nette Freu kennen, Sie war in der 24ssw mit zwillingen.

Wir waren einige Tage zusammen auf Zimmer.
Wir haben uns super verstanden.Haben uns gegenseitig gestützt.
Naja dann ging es bei mir los, ich bekam mein Kind und wurde verlegt, vom Kreissaal aus.
Am nächsten morgen...Mein Kind noch keine 12 std. alt...schnappt ich sie mir und ging auf mein altes Zimmer. Sie hatte niemals mit mir gerechnet.
Jeden Tag bis zur Entlassung war ich bei ihr, auch wenn es nur 5 min.!!!

Auf der Mutter Kind station wo ich nah der Entbindung hin kam, war allerdings Hölle. Meine Nachberin dort, schnarchte so hammer extrem. Das Ihr Kind ständig wach wurde, und dann sie wieder, das war ein abklatsch. Ich war so froh nur 3 tage dort zubleiben.

Nach der entlassung, hielt ich weiter Kontakt mit der Zwillings mama, und besuchte sie zwischen durch.
3Monate später besuchte ich Sie Selbstverständlich zur Geburt Ihrer Kinder. Sie sind jetzt auch schon fast 1 Monat jung und wir stehen weiterhin in Kontakt.

Noch eins ... mein Freund & Ihr Mann haben sich ebenfalls auf anhieb verstanden.

Kontakt besteht weiterhin.

LG
Asiye

Beitrag von hebamme29 05.09.08 - 17:20 Uhr

Tja, leider kann ich auch von vielen solcher Fälle aus dem KKH-Alltag berichten.
Ich habe meine Ausbildung in einem Klinikum der Maximalversorgung gemacht, dort kam es besonders häufig vor dass (leider meistens) türkische Familien zu zig Personen (das krasseste was ich erlebt habe war, als ich 14 Personen aus dem Zimmer scheuchen musste...furchtbar, allein so etwas zu machen finde ich derart unmöglich und respektlos!) die Zimmer und die Wochenstation bevölkern, meistens sehr kinderreiche Familien, die überall rumrennen und andere Patienten stören (Beschwerden häuften sich dort).

Das Pflegepersonal versucht schon, diese Exzesse in Grenzen zu halten, wir Hebammen scheuchen die Massen aus dem KRS (wir haben inzwischen Regeln, wieviele Personen zur Geburt mitdürfen...ist leider nötig, denn sonst würden Mutter, Schwiegermutter, 5 Schwestern und der Vater dabeisein, wenn eine türkische/arabische Frau entbindet)...und dennoch kommt es immer wieder zu solchen Situationen.
Auch ein Grund, weshalb die ambulante Geburt ganz hoch im Kurs steht!

Ich kann euch allen nur empfehlen, seit hart, beschwert euch direkt bei der Frau bzw dem Pflegepersonal. Ihr sollt euch erholen und gerade im Wochenbett sollten möglichst wenig Eindrücke kommen, die kleine Familie braucht Zeit für sich!


LG Hebamme Nina

Beitrag von october 05.09.08 - 19:33 Uhr

Hallo,
ich hatte Glück, ich hab am Mittwoch entbunden und meine Bettnachbarin am Donnerstag. Während sie sich also durch die Geburt (die Ärmste, bis 9 cm MuMu auf, dann Notkaiserschnitt) quälte, konnte ich den ersten Tag mit meiner Püppi genießen.
Mit Verwandten haben wir uns beide nichts genommen. Jeder hatte seinen Anhang. Sogar beim Fernsehprogramm wurden wir uns einig.
Ich war froh, jemanden zu haben, mit dem ich quatschen konnte. Es war ihr zweites Kind und sie hat mir jede Frage beantwortet, die ich hatte.

LG Annika

Beitrag von dani.m. 05.09.08 - 20:36 Uhr

Ich hatte mit meinen Zimmernachbarinnen auch Glück. Es war ein Dreibettzimmer und ich teilte es mir mit einer jungen Georgierin, die am selben Tag entbunden hatte. Sie bekam zwar auch täglich Besuch, aber nur ihr Mann mit Sohn und die Schwiegermutter. Der Junge (18 Monate) war echt süß und gut erzogen (ja, in dem Alter schon). Außerdem gingen sie immer mal mit ihm raus, wenn es ihm zu viel wurde. Die andere Frau hatte ein Down-Kind, dass in eine andere Klinik verlegt worden war. Sie bekam sehr viel Besuch, ging aber meist auch raus mit den Leuten, vor allem wenn wir stillen wollten. Das fand ich richtig rücksichtsvoll.
Mehr hat mich mein eigener Besuch gestört. Besonders meine Freundin, die samt Tochter einrückte und diese dann ins Babyzimmer schickte, die Kleinen ansehen#augen Leider konnte ich dagegen nicht viel unternehmen, außer sie recht schnell los zu werden.

Beitrag von ala2609 05.09.08 - 21:30 Uhr

Hallo,

um diesen Stress zu umgehen habe ich mir zur Geburt ein Einzelzimmer gegönnt (bin aber Kassenpatient).

So konnte ich nachts ohne Rücksicht nehmen zu müssen das Licht anmachen, die Lehne von meinem Bett verstellen und Besuch empfangen wann ich wollte. Und wenn ich Mittags mit meinem Krümel geschlafen habe, hat mich auch kein Besuch von anderen genervt.

Werde ich bei unserem zweiten Kind auf jeden Fall wieder so machen!

Ich warte übrigens bis heute auf die Rechnung!!!!!! (Die Entbindung war am 12.08.07)!!!

Beitrag von leniepch 05.09.08 - 21:53 Uhr

hey,
daß du bis heute noch keine rechnung gekriegt hast, ist ja der hammer. weißt du denn, was der spaß kosten sollte?
ich bin auch versucht, ein einzelzimmer zu nehmen, wenn ich mir das mal so überlege, d.h. wenn es nicht allzu teuer ist.
ich bin zwar sehr kontaktfreudig, aber in so einer situation stelle ich mir ein einzelzimmer besser vor.
mit karl damals hab ich das sehr genossen, nicht genervt zu werden und auch keine rücksicht nehmen zu müssen.
wenn ich jetzt entbinde, kommt mein mann ja auch mit unserem sohn, der dann 1 1/2 jahre ist. das kann evtl. auch etwas anstrengend werden.
na mal sehen, vielleicht lasse ich es auf einen versuch ankommen. vielleicht hab ich ja wieder glück!

lg
madlen

Beitrag von ala2609 05.09.08 - 22:38 Uhr

Hallo Madlen,

das Zimmer sollte glaube ich 80 EUR pro Tag kosten. Und ich war 5 Tage im KH, weil mein Kleiner fast 4 Wochen zu früh kam und erst sein Gewicht stabil bleiben musste.

Aber das war (wäre) es mir auf jeden Fall wert. Mein Mann konnte auch zu jeder Zeit bei uns sein und meine Freundin war an einem Abend sogar bis ca. 21 Uhr zu Besuch.

Beim zweiten Kind ist der "erste" natürlich auch oft da und er soll ja nicht die ganze Zeit still in der Ecke sitzen, damit sich keiner gestört fühlt.

Frag doch einfach in der Klinik nach, was ein Einzelzimmer kostet - wenn man sich das leisten kann kann ich es auch nur empfehlen! Normalerweise bleibt man ja auch nur 2-3 Tage.

Liebe Grüße
Alex

Beitrag von leniepch 05.09.08 - 21:55 Uhr

hey ihr lieben!
danke für Eure zahlreichen antworten. im großen und ganzen waren eure erfahrungen ja wie meine vorwiegend positiv. also geh ich mal davon aus, daß eine nervige ZN eher die prozentual gesehen nicht so häufig vorkommt.
dann hoffe ich mal, wieder glück zu haben! ansonsten #wolke!!!

euch allen alles gute mit euren würmern und viel glück für die nächste geburt!

lg
madlen

Beitrag von smily1309 05.09.08 - 22:03 Uhr

Hallo

da will ich mich mal anschließen.

Ich musste einen Tag vor ET schon ins KH, da am nächsten früh eingeleitet werden sollte. Die Nacht war ich allein im Doppelzimmer -toll!
Am nächsten Tag verbrachte ich die Zeit meist im Kreissaal, als ich abends gegen neun ins Zimmer kam, waren wir noch allein. Die erste Nacht war also traumhaft (außer die Schwestern - die erste Schicht pakte mir alle Gratisproben aufs Bett und die zweite Schicht fragte mich, wie ich denn da schlafen will #kratz, und auf eine Tasse habe ich 2#aerger Stunden gewartet). Am nächsten früh zum Frühstück bekam ich dann eine 21jährige Hochschwangere aufs Zimmer. Sie hatte Wehen (wenn man weiß, wie stark die noch werden auf einer Skala von eins bis 10, waren die 1-2) und stöhnte die ganze Zeit. Das ging auch den ganzen Tag so. Abends verabredete sie sich mit Freunden (gegen 10Uhr) draußen, also Tür auf, Tür zu, ständig aufs Klo und immer!!!!!! stöhnend! Nachts, Ruby und ich wollten schlafen, bekam die heftigere Wehen und stöhnte und hechelte und drehte sich im Bett und stellte das Bett auf und ab und ging alle 2 Minuten aufs Klo. Ich bekam Ruby nicht zum schlafen und war so #aerger, dass ich fünf Uhr morgens zu den Schwestern bin und meinte, dass sie die Olle endlich in Kreissaal bringen sollen, ich will pennen.

Das ende der Geschichte, nach der Visite war ich weg... 39h Aufenthalt...

Die nächste Geburt wird ambulant!!!!

LG Smily

Beitrag von schmuseschaf 05.09.08 - 22:04 Uhr

Ein Wort zu der Problematik:

EINZELZIMMER!!


Wir haben aufgezahlt -auch wenns nicht billig war!

Aber die Intimsphäre und Ruhe wars echt wert!!!

Beitrag von leniepch 05.09.08 - 22:26 Uhr

was hat das denn gekostet???

lg
madlen

Beitrag von candy84 05.09.08 - 23:22 Uhr

Hallo!

Nach der ersten Geburt bin ich in ein Zweibett-Zimmer gekommen. Zum Glück war ich da alleine. Unsere Tochter hat viel geweint weil ich ja nunmal nicht so schnell viel Milch hatte. War da echt froh alleine zu sein. :-)

Unseren Sohn hab ich vor 19 Tagen entbunden und war wieder in einem Zweibett-Zimmer, diesmal mit einer anderen die eine Stunde vor mir entbunden hat.
Ihr Kleiner hat extrem viel geschrien und Besuch gabs da auch viel zu viel.#aerger
Unseren Knubel hat das zum Glück garnicht gestört, der hat seelenruhig geschlafen, aber ich konnte kaum ein Auge zu machen. Wenn der Kleine von ihr dann grad mal ruhig war und ich mich auf ein wenig Schlaf gefreut hab, kamen die Verwandten von ihr rein und haben dann in einer Lautstärke die nicht mehr schön ist, über Gott und die Welt geredet. :-[

Ich verstehe nicht wie wenig man Rücksicht auf andere nehmen kann.
Naja, das Ende vom Lied war dann, das ich dann am nächsten Tag nach Hause gegangen bin. Da wär ich durchgedreht.

LG Candy

Beitrag von brilliantblue 06.09.08 - 00:17 Uhr

Hi!

Also, ich finde, es lohnt sich etwas dazuzubezahlen und ein Familienzimmer zu nehmen. Das hat sich total gelohnt! War fast wie im Hotel. Und da wegen des Babys der Urlaub ja sowieso dieses Jahr flachgefallen ist, war das ein kleiner Ersatz ;-)

LG, Brilli

Beitrag von carrie23 06.09.08 - 00:59 Uhr

Haben wir auch gemacht, allerdings hat unser Spital in JEDEM Zimmer ein Familienzimmer.
Außerdem gibt es dort auch ein Familienappartement.
Wir haben pro Nacht für meinen Mann 50 Euro bezahlt und dafür konnte er natürlich dort auch essen.
Das Appartement hätte dafür 150 pro Nacht gekostet.

Beitrag von maximama22 06.09.08 - 10:37 Uhr

Hallo,

ich hatte bei meinem großen auch eine "super-rücksichtsvolle" türkische Zimmernachbarin. Unsere Kinder sind am gleichen Tag zur Welt gekommen. Ich bin mit meinem Maximilian so um ca 13.00 aufs Zimmer gekommen und sie dann so gegen 13.30 Uhr aber dann gleich mit zehn leuten im Schlepptau. Das fand ich schon nicht sehr prickelnd weil ich über 48 Stunden nicht eine Minute mehr geschlafen hatte, aber naja, was will man sagen, ich habs auf jeden Fall in mich reingefressen. Nachmittag sind dann auch gleich meine Eltern gekommen die aber nur ca 30 min da waren. Das war ales am Samstag. Abends dann so gegen acht (hatte mich gerade zum schlafen hingelegt) kommen doch tatächlich noch fünf Frauen und fangen da lauthals an zu diskutieren, da das Mädchen meiner Zimmernachbarin noch keinen Namen hatte. Ich wollte schon der Nachtschwester klingeln als die Türe aufging und die Oberschwester (machte ihrem Namen alle Ehre) reinkam und erstmal eine Standpauke von sich gab. Ich hab mich schon richtig gefreut denn ich dachte mir, na da werden die nächsten Tage sicher sehr ruhig.
Von wegen, am nächsten Morgen wurde ich eines besseren belehrt. Schon um 9 Uhr morgends (ich kam gerade aus dem Bad und war frisch geduscht) saßen schon wieder 4 Frauen mit ungefähr 9 Kindern im Zimmer und die Männer dazu im Flur vor dem Zimmer. Ich dachte mein Schwein pfeift. Die ganze Zeit Tür auf Tür zu, türkisches gegacker und Kindergeschrei, denn die hatten alles andere nur keinen Anstand. Schauten in meine Tasche (hatte dort noch Notfall Müsliriegel) und haben die gegessen. Da ist mir der Kragen geplatzt und ich sagte ob ich nicht mal meine ruhe haben könnte. Zur Antwort von so ner verschleierten hab ich dann bekommen: Sie können nichts dafür wenn ich neidisch wäre, weil sich ja niemand um mich kümmert und ich keinen Besuch bekäme. Ich wußte gar nicht was ich darauf sagen sollte.
Nachts hat das kleine Mädchen dann nur geweint, weil sie den ganzen Tag nur rumgezogen wurde. Da war dann an schlafen auch wieder nicht viel zu denken. so ging das dann noch die nächsten zwei Tage und eines hab ich mir geschworen, nie wieder lasse ich mir sowas gefallen. Entweder lasse ich mir ein neues Zimmer geben ober aber ich gehe nach Hause!!

Sorry ist etwas lang geworden

Liebe Grüße
Maximama

Beitrag von miau2 06.09.08 - 12:52 Uhr

Hi,

...und wer weiß, wie oft es vorkommt, dass sich in der Anonymität des Internet BEIDE hier (oder woanders) gegenseitig über die jeweilige Zimmernachbarin beschweren.

Ein wenig Rücksicht kann man erwarten, aber bei manchen Beschwerden - na ja, Rücksicht ist nicht immer nur eine einseitige Sache, das wird offenbar ganz gerne vergessen.

Vielleicht war bei der Frau mit den 3 Kindern der Babysitter kurzfristig ausgefallen, niemand sonst verfügbar und der Mann musste nun mal arbeiten gehen (nicht jeder hat die unter vielen Deutschen, die ich kenne weit verbreitete Mentalität, sich dann einfach mal einen Arzt zu suchen, der den Mann ein paar Tage krank schreibt). Kann ja alles passieren, auch wenn es der Zimmernachbarin nicht in Ordnung vorkommen mag und auch wirklich nicht toll ist - aber die Bettnachbarin hat sicher gleich nachgefragt, warum das so ist und dann eine ihrer vielen verfügbaren Verwandten angerufen, der sich gleich spontan bereit erklärt, die Kinder mal ein wenig zu beschäftigen (Ironie aus). Aber wer fragt schon nach - es wird lieber immer gleich beschwert.

Bei uns im KH gibt es Regeln zu Besuchen, und wenn mich die vielen Besuche meiner Nachbarin stören würden und eine persönliche Bitte um Rücksicht nichts helfen würde (die ja wohl noch zu erwarten ist, allerdings gehen ja viele schon von vornherein davon aus, dass die andere einfach rücksichtslos ist und das eh ignorieren würde und beschweren sich lieber gleich, statt mal zu fragen) könnte ich eine Schwester bitten, der entsprechenden Nachbarin und ihrem Besuch mal den genau dafür gedachten Aufenthaltsraum zu zeigen und auf die Verwendung zu bestehen.

Vieles, was immer mal so einfach als pauschal rücksichtslos beschrieben wird ist einfach eine andere Kultur, für die WIR vielleicht kein Verständnis haben. Wie "die ganze Sippschaft" den ganzen Tag zu Besuch. Und wer das, was in seiner Kultur normal ist macht ist vielleicht nicht von vornherein rücksichtslos.

Es geht mich persönlich auch relativ wenig an, ob die Zimmernachbarin ihr Kind bei den Schwestern abgibt oder nicht. Das ist IHRE Sache, und im Zweifelsfall ist es Sache der Schwestern, das mit der Frau zu klären - aber Besserwisserei von jedem mehr oder weniger Ahnungslosen, der einem begegnet trifft alle Mütter noch früh genug, das muss nicht schon auf der Wochenbettstation geschehen.

In unserem KH wird versucht, wenn es irgendwie geht Frauen aus gleichen Kulturkreisen (wie z.B. oft als schlechte Beispiele genommene Türkinnen) zusammen zu legen. Weil sich dann eben jeder über den vielen Besuch und die Aufmerksamkeit für das Neugeborene und die Mama freut und nicht darüber meckert, weil sie zufällig woanders herkommt und lieber ihre Ruhe will. Finde ich gut, fördert zwar nicht den Austausch zwischen den Kulturen, aber der muss ja nicht zwangsweise überall stattfinden ;-).

Ich hatte "Glück" mit meiner Zimmernachbarin, allerdings waren unsere beiden Kinder in der Kinderklinik, vermutlich waren wir auch deshalb zusammen in einem Zimmer. Meine erste Zimmernachbarin (nur für die erste Nacht) hatte zwar ihr Kind theoretisch dabei, aber auch dauernd im Säuglingszimmer, weil es ihr nach der Geburt mit heftigem Dammschnitt ziemlich bescheiden ging.

Und ich maße mir weder eine Bewertung darüber an, dass das ihrem Baby schaden würde, noch beurteile ich ihre Haltung zum Stillen oder sonst irgendwas.

Wenn man nicht nur Rücksicht für sich erwartet, sondern einfach auch mal Dinge, die einen nichts angehen ignorieren kann und selbst rücksichtsvoll ist klappt es i.d.R. auch für 3-5 Tage, sich mehr oder weniger gut mit einem wildfremden Menschen zu verstehen.

Meine Meinung und Erfahrung nach diversen Krankenhausaufenthalten in den letzten Jahren.

Viele Grüße
Miau2

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