stille geburt!!!schockiert mich!!

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von joanna251180 09.09.08 - 21:29 Uhr

Warum mutet man einer Frau so etwas zu!!! Ich bin nicht schwanger aber lese hier verschiedenes und kann nicht verstehen,daß man einer sowieso trauriegen Frauen eine Geburt noch zumuten,wenn das Kind tot ist.
Habe vor paar tagen eine FA und das war schon schlimm genug!!!kann man nicht einfach operieren???Keiserschnit?? Warum stirbt ein Kind noch in der 35Woche???Ich habe so Angs wieder schwanger zu werden!!!:-[

Beitrag von cathrin1979 09.09.08 - 21:38 Uhr



Klar, es ist eine "Zumutung", doch es ist erwiesen, dass Frauen nach einer stillen Geburt besser mit der Situtation zurechtkommen, als nach einem KS. Wenn man in dem Fall überhaupt von besser sprechen kann ...

Man sagt, dass die Frauen dann "wenigstens" die Geburt normal erleben durften. Auch ist nach einem KS die Infektionsrate, Blutungsgefahr sehr hoch. Es ist und bleibt eine OP. Ich kann davon leider ein Lied singen !

Und passieren kann immer was. Ich hatte nach meiner FG schreckliche Angst als ich nach JAHREN endlich wieder ss wurde. Ich ging alle fünf Minuten auf die Toilette und hab geguckt ob ich blute. Wenn sich Lukas mal 10 Minuten ncht gemeldet hat, dann bin ich schon ausgetickt !
Und dann wäre er bei der Geburt fast noch ... ich will gar nicht mehr dran denken !

Die Angst ist da, aber lass sie nicht gewinnen !




Alles Gute und viel Kraft

Cathrin

Beitrag von juhu19981 09.09.08 - 21:50 Uhr

Ich denke auch, wobei ich (gds) nicht aus eigener Erfahrung berichten kann, das eine natürliche Geburt besser ist als ein KS!

Ich denke bei einem KS fühlt die Frau sich noch beraubt dazu?!

Aber , sorry, ich will es mir nicht erlauben, darüber zu Urteilen, weil ich nicht weiss, wie es in solch einer Schlimmen Situation ist!

Aber ich denke hier wird sich jemand finden der dir das besser "beschreiben" kann!

lg

J#aha

Beitrag von rita30 09.09.08 - 23:14 Uhr

Hallo,

ich lese auch oft hier und denke noch oft an die Frauen und an ihre Baby´s#kerze.

#liebdrueck

Beitrag von jel83 09.09.08 - 23:21 Uhr

Hallo
ich hatte eine stille Geburt 2 tage vor ET
wir haben auch beide sofort(ohne uns abzusprechen) Kaiserschnitt gesagt,man sagte uns dann was auch oben schon steht das es besser wäre Normal zu entbinden weil KS eine OP ist usw. sie sagten auch:FR. ... sie sind erst 21 es wäre besser wenn sie normal entbinden auch für spätere Geburten #bla

Ich bin froh das ich das gemacht hab, ehrlich, da wusste ich was bei meiner2.tochter auf mich zu kommt.

Es hat mir glaub ich schon irgendwie geholfen #schmoll
unsere Tochter war gestorben weil es ne Entzündung am Mutterkuchen war und man das anscheinend auch nicht hätte feststellen können

Mach dir aber keine Sorgen an sowas sollte eine Frau nicht denken

LG Evi


#kerze für alle #stern und #sternnen Mamas dieser Erde

Beitrag von summer29 10.09.08 - 00:07 Uhr

Hallo...
ich melde mich hierzu leider auch aus eigener Erfahrung mal zu Wort!
Ich musste meine Elisa-Marie in der 26. SSW still zur Welt bringen (Ursache ungeklärt!!)
Ich habe von Anfang an gesagt, das ich das auf KEINEN FALL auf dem normalen Wege schaffen würde #heul
Aber es wurde gar nicht zur Frage gestellt...ein KS kam nicht in Frage, sonst hätte ich ih nsicher genommen!!
Im nachhinein bin ich auch "froh" (ist sicher das falsche Wort in der Situation) darüber das ich sie so geboren habe, da ich denke, das ich den Abschied so bewusster erleben konnte, als wenn sie "plötzlich weg gewesen wäre" nach dem KS #schock
In dem Moment wo man mit der Situation konfrontiert wird, scheint einem eh alles auswegslos zu sein #heul aber für die Verarbeitung hinterher ist es sicher richtig die Geburt mit allem was dazu gehört zu erleben...nur leider ohne den so sehr ersehnten "SCHREI" des Babys danach!!! #heul#heul#heul

Eine #kerze für all unsere #stern , sie werden immer über uns wachen, bis wir uns mal wiedersehen!!!

Beitrag von momo3103 10.09.08 - 11:37 Uhr

hallo,

ich kann (zum Glück) nicht aus eigener Erfahrung reden, denn ich hatte noch keine stille Geburt, "nur" zwei FGen in der 10. und 6.ssw. Aber ich hab mich auch früher gefragt, warum diese armen Frauen noch gebären müssen und kein KS gemacht wird.
Aber es ist besser so, man erlebt das Ganze bewusster und kann sich richtig verabschieden. Es ist natürlich kein Vergleich, will keinem zu nahe treten, aber ich denke es ist so ähnlich wie bei ner FG mit und ohne AS. Die FG ohne AS habe ich irgendwie bewusster erlebt, als die mit AS. Bei der AS war das so unwirklich, es ging irgendwie an mir vorbei. Es war irgendwie schwerer zu realisieren. Bei der FG ohne AS hab ich geblutet und hatte Schmerzen, ähnlich Wehen, und das war irgendwie ein guter Abschied.
Ist natürlich nicht zu vergleichen, aber ich denke das Prinzip ist das gleiche.

Ausserdem hab ich gelesen, dass man damit quasi dem Kind den letzten Dienst erweist. Eine stille Geburt ist das letzte, was man für sein ungeborenes tun kann.

ich bewundere alle Frauen, die eine stille Geburt erleiden mussten, und habe Respekt davor, ich will mir das gar nicht vorstellen...

lg momo.

Beitrag von taro82 10.09.08 - 16:28 Uhr

ich hatte auch genau die gleiche einstellung dazu. und bin fast wahnsinnig geworden als ich erfahren habe dass ich meinen sohn in der 15.ssw richtig unter wehen zur welt bringen muss. aber ich muss im nachhinein sagen, dass ich es gut fande so... so hatte ich zeit mich von ihm zu verabschieden..irgendwie..ich kanns nicht genau beschreiben aber ich fands gut, auch wenns ganz schrecklich war. einzuschlafen bei ner op, dann ohne bauch aufzuwachen fänd ich viel viel schlimmer.

Beitrag von afortunado 10.09.08 - 16:34 Uhr

Also, ich empfand es nicht als Zumutung. Ich habe unseren Florian in der 23. SSW still zur Welt bringen müssen. Ich hatte dann allerdings eine PDA, da ich zumindestens keine zusätzlichen Schmerzen haben wollte.

Und ich muss sagen, dass ich froh bin, ihn auf natürlichem Wege zur Welt gebracht zu haben. Zum einen ist es für den Körper schonender und zum anderen erleichtert es den Abschied. Wenn ich mir vorstelle, ich hätte noch Tage in der Klinik bleiben müssen wg. einem KS...nein danke! So konnte ich schon am nächsten Tag auf eigenen Wunsch die Klinik verlassen.

Außerdem konnte ich Florian so auch gleich nach der Geburt auf den Arm nehmen und er konnte noch getauft werden. Das war sehr wichtig für mich. Also für mich wirklich die beste Lösung.

LG Silvia

Beitrag von bunny2204 10.09.08 - 19:12 Uhr

Hallo,

ich habe meinen sohn tot geboren, nach dem Blasensprung im 5.ten Monat wollte ich auch einen KS oder eine Ausschabung - aber man hat mich gezwungen zu entbinden.

Heute bin ich unendlich dankbar dafür, so hatte die Schwangerschaft mit meinem Florian ein Anfang und ein Ende. Es war gut so.

Auch wenn es harte Stunden sind, ich kenne keine Frau, die im nachhinein nicht froh darum war, ihr Kind zur Welt bringen zu dürfen.

Die Hebamm meinte damals während der Geburt - "es ist das letzte was Sie für ihr Kind tun können - es gehen lassen"...

LG BUNNY #hasi mit #stern chen Florian

Beitrag von peperonie 10.09.08 - 23:19 Uhr

Habe es gottsei dank nicht durchmachen müssen, habe drei gesunde mädchen,
aber meine Mutter ist hebamme gewesen und die erzählte mir daß ein Körper nur 3 KS schafft und es sein könnte das man danach noch ein paar gesunde Kinder zur Welt bringen könnte aber es andere Ursachen gibt die einen ks unerlässlich machen würden und dann würde es gefährlich werden für das wohl der Muttis! deshalb macht man einen KS nur wenn es keine andere wahl gibt, wobei sie auch sagt es war früher unmöglich einen wunsch ks zu fordern, und auch das machen ja manche, also es wäre vielleicht ein Grund von vielen.


Mit einem lieben Wink an den Himmel voller #stern-Kinder!

Beitrag von steffiez 10.09.08 - 23:25 Uhr

Hallo !

Ich habe, als ich in der 41 SSW von dem Tot meiner Tochter erfuhr genauso gedacht, wie Du.
Ich möchte Dir gerne sagen, das ich heute, mit der Erfahrung, meines Engels Josefine dem Kreissaalteam dankbar bin, das sie mich zu der normalen Geburt pracktisch gezwungen haben. Durch die Normale Entbindung konnte ich meine Tochter annehmen. Es war all den Schmerz wert. Mit einem KS hätte ich sie niemals so annehmen können, denn dann hätten sie sie ja einfach aus mir heraus gerissen.

Ich weiß nicht, ob Du das verstehen kannst.
Ich wünsche niemanden so etwas schlimmes zu erfahren.

Aber für mich war die normale Geburt meiner Tochter, das schönste, auch wenn sie schon ein kleiner Engel war.Ich habe sie nach der Geburt auf den Bauch bekommen und konnte sie Stundenlang halten, spüren und betrachten. Das werde ich im Herzen tragen und Nie vergessen.#heul

Liebe Grüße Steffie mit Josefine und Pünktchen im Herzen und Marleen fest an der Hand