Schreikindmamas! Wie geht es euch heute??

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von mel130180 14.09.08 - 20:30 Uhr

Hallo ihr Lieben,

nach dem Kirmesposting ist mir gerade der Gedanke gekommen wie eure Mäuse heute drauf sind.

Hannah ist schon mit Regulationsstörungen zur Welt gekommen und hat die ersten 3 Monate nur gebrüllt, ist aber auch heute noch ein sehr unruhiges Kind.

Nur ein paar Beispiele des heutigen Tages. Hannah wird um 6.45 Uhr (Ührzeit durchaus ok für uns) laut brüllend wach. Keinerlei Gemotze vorher, direkt aus dem Tiefschlaf losgebrüllt. Toller Start in den Tag.

Vormittag war ok, aber nach dem Mittagsschlaf das gleiche Spiel. Direkt brüllend wach geworden.
Wir wollen mit ihr eine Runde über unsere Dorfkirmes drehen. Keine Chance, nach 2 Minuten müssen wir abbrechen da sie nur noch gebrüllt hat und total überreizt war. Wohlgemerkt eine kleine Dorfkirmes mit ein paar Buden und einem Autoscooter. An Kinderkarussel fahren wäre nicht im Ansatz zu denken gewesen. (Muss ja auch nicht!)

Der Nachmittag war ähnlich stressig. Sie ist immer noch sehr schreckhaft (Staubsauger, Mixer, Föhn, etc.) und dann auch kaum zu beruhigen. Wenn sie losheult, dann erstmal mit weitaufgerissenem Mund, kein Ton und sie vergisst Luft zu holen, bis sie nach ca. 20 endlosen Sekunden losbrüllt.

Auch auf jede Veränderung reagiert sie extrem. Die Verwandtschaft in Meck-Pomm. zu besuchen ist mit anschließenden wochenlangen Stressnächten verbunden. Gott sei Dank schläft sie annähernd jede Nacht durch, aber wenn sie mal wach wird dann ist an Schlaf nicht mehr zu denken, ich rede nicht von Krankheit, Schmerzen oder so, sondern eher von schlecht geträumt, Schnuller verloren oder so etwas. Sie ist dann total ausser sich und schläft auch in unserem Bett nicht mehr weiter.

Bin gespannt auf eure Antworten wie es euch heute geht.

Liebe Grüße
Mel + Hannah 15,5 Monate

Beitrag von tekelek 14.09.08 - 20:41 Uhr

Hallo Mel !
Emilia war auch ein Schreibaby und im ersten Jahr äußerst nervös und unruhig. Das zweite Jahr war dann schon besser, aber schnell überreizt war sie trotzdem (allerdings hat sie dann nicht gebrüllt wie Deine Tochter, sondern wurde einfach immer hibbeliger und nervöser - abends fing dann die Brüllerei an).
Das dritte Jahr war dann sehr stressig, da sie enorm "getrotzt" hat und dazu auch noch extrem eifersüchtig auf ihren Bruder war.
Das vierte Jahr ist nun ziemlich entspannt (naja, bis auf die momentane Phase), sie ist eigentlich von Jahr zu Jahr ruhiger geworden und ein überdurchschnittlich intelligentes, hochsensibles Mädchen.
Laute Geräusche oder viel Tumult verträgt sie nach wie vor nicht, ich darf nicht neben ihr Staubsaugen, wenn ich den Entsafter benutze darf ich erst einschalten, wenn sie die Küche verlassen hat, u.s.w. ...
Man sagt ja auch, daß die meisten hochbegabten Kinder als Babies Schreibabies waren und Anpassungsstörungen hatten - ob da was dran ist werden wir denke ich in den nächsten Jahren sehen.
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (3,8 Jahre) und Nevio (2 Jahre)

Beitrag von nijura 14.09.08 - 20:45 Uhr

Hallo Mel,

ich bin keine Schreikindmami #schwitz
Aber ich hab mal grad in deine VK gelinst und war total verzaubert von deiner kleinen Maus #herzlich - sie ist ja sowas von süß!!!

LG #blume
Ela

Beitrag von mel130180 14.09.08 - 20:47 Uhr

Danke. ;-)

Ist aber auch ein kleiner Charmeur, den ihr da habt. :-)

LG
Mel

Beitrag von lala77 14.09.08 - 21:13 Uhr

Hallo Mel!

Lene ist nun 21 Monate und wir warteten damals auf den magischen Moment, dass sie endlich 3 Monate alt ist, aber das Schreien ging weiter :-(

Ich weiß gar nicht wie lange, aber es wurde ganz langsam weniger. Wir hatten in der Zwischenzeit 2 Schreiambulanzen durch.

Heute ist es weitaus entspannter, auch wenn ich mir damals nie vorstellen konnte, dass sie irgendwann mal aufhört #hicks.

Ein strahlendes Kind erwartet mich am Morgen auch nicht, aufwachen = los motzen #augen, das kenn ich gar nicht anders :-(.

Trotzdem ist sie ein sehr fröhliches Kind. Sie lacht sehr viel, ist sehr interessiert, aber auch seeehr anhänglich, schämt sich vor Fremden und in Menschenmassen. Oft denke ich, dass sie auch weitaus schneller unzufrieden ist als andere Kinder, aber vielleicht bin ich durch die frchtbare erste Zeit auch sehr kritisch.

Der Mut für ein zweites Kind fehlt übrigens. Die Angst, dass es nochmal so kommen könnte, macht den Wunsch zu nichte :-(.

LG, Lala & Lene Charlotte

Beitrag von cosima79 14.09.08 - 21:20 Uhr

hallo..

ich hatte auch ein schreibaby..die ersten 4,5-5 monate..

heute ist er ein super lustiger, freundlicher,fröhliger kleiner süßer junge...keiner glaubt mir heute das er ein so schlimmes schreikind war...

allerdings ist er oft sehr schreckhaft..oder übersensibel...auch anstrengende tage mit vielen leuten,kindern,trubel,geräusche und gerüche muss er schwer verdauen..er weint dann abends noch sehr viel..lässt sich kaum beruhigen...aber es wird immer weniger...

außerdem ist mein kleiner ein recht unruhiger schläfer..er stöhnt..babbelt und weint im schlaf oder wacht öffter mal kurz weinend auf...

ich denk auch um so älter die kleinen werden um so besser wirds..aber kleine sensibelchen werdens wohl bleiben...hehe

LG cosi mit corvin damian (bald14 monate)

Beitrag von schnullabagge 14.09.08 - 22:34 Uhr

Hallo!
Nina hat die ersten dreieinhalb Monate ihres Lebens verschrien. Nach einer Behandlung beim KISS Spezialisten war Ruhe.
Auch falls es das nicht ist, schaden regelmäßige Besuche beim Osteophaten sicher nicht.
LG Steffi

Beitrag von 400 15.09.08 - 01:03 Uhr

Hi,

ich weiß nicht, ob man Ben als Schreikind bezeichnet hätte damals. Oder doch, wahrscheinlich schon. Er hatte extreme Koliken als Baby und hat eigentlich bis zum 6. Monat kaum was anderes gemacht als zu brüllen. Danach wurde es etwas besser, obwohl die Nächte immer noch grausam waren. Die Nächte wurden erst besser, als er so etwa 1 Jahr alt war.

Ich hätte damals nie niemals nicht gedacht, daß er so ein sonniges Kerlchen werden würde. Er lacht im Grunde den ganzen Tag, es sei denn, er will was. Anspruchsvoll und anhänglich ist er allerdings immer noch. Er braucht sehr viel Aufmerksamkeit. Aber gut. Er ist auch noch so klein.

Viele Grüße,
Susan mit Ben (22 Monate)

Beitrag von arica 15.09.08 - 06:58 Uhr

Hallo,

mein Sohnemann war auch ein Schreikind. Jeden Abend 2-3 Stunden geschrien. Tagsüber auch sehr oft. Was gut geholfen hat war das Tragetuch. Kinderwagen ging gar nicht. Das wurde mit 3 Monaten weniger. Recht gut ging es ab dem 7. Monat für ca. 3 Monate. Dann war es wieder vorbei. Schlechte Nächte ohne Ende. Teilweise 10 - 15 mal wach in der Nacht und gebrüllt. Das ging dann auch wieder so 3 - 4 Monate. Jetzt geht es wieder gut. Seit dem WE schläft er sogar freiwillig in seinem Bett ein. Ansonsten ist er seit er läuft ein recht sonniges Kerlchen. Als er Krabbeln wollte und es nicht so ging wie er wollte waren die Tage sehr anstrengend, aber als das dann funktionierte wurde er zufriedener. Dafür wurden die Nächte wieder schlimm. Durchschlafen schafft er auch noch nicht. Er braucht viel Nähe. Zuviel Trubel wie irgendwelche Feste sind ihm auch oft zu viel. Er will dann sehr schnell zu mir auf den Arm. Die Nächte sind dann auch nicht so toll. Hat er seinen geregelten Tagesablauf ist alles ok. Aber wehe wir sind unterwegs und der Tagesablauf ist durcheinander, dann ist Streß angesagt. Die Nächte darauf sind anstrengend. Das scheint wohl bei allen Schreikindern ähnlich zu sein. Von anderen betroffenen Eltern weiß ich das es mit ca. 3 Jahren wesentlich besser wird. Die ehemaligen Schreikinder die ich mittlerweile kenne und älter als 3 Jahre sind, sind die Ruhe selbst und können sich auch gut selbst beschäftigen. Das macht mir Hoffnung.

Gruß Arica mit Kendrik (15 Monate)

Beitrag von liasmama 15.09.08 - 09:07 Uhr

Guten Morgen!

Elias ist 22 Monate alt, und er wird immer toller. ;-)
Er ist in vieler Hinsicht noch immer"schwieriger" als andere Kinder, aber jetzt in einem Maße mit dem man gut umgehen kann.

Zu viel Aufregung, neue Eindrücke und Stress werden erst mit stiller Verwunderung quittiert und Abends respektive Nachts geht's dann rund, aber seine Schmerzgrenze was Neues angeht liegt nun immer höher und wir trauen uns jetzt sogar in unseren ersten Urlaub mit ihm. #freu

Übrigens: Die zunehmende Selbstständigkeit hilft ungemein. #pro
Bei uns ging auch kein Aufwachen ohne Brüllen ab, nun schläft Elias schon einige Monate im großen Bett nur mit Rausfallschutz.
Zuerst fing er an, nach dem Mittagsschlaf einfach aufzustehen und zu mir zu kommen, und vorgestern stand er dann zum ersten Mal auch MORGENS auf einmal mit den Worten "Mama, Morge!" vor unserem Bett! #huepf

Nee, unser Sohn ist nicht verkehrt. und wird, wie gesagt,immer toller. :-)

Nur Mut, wird auch bei euch alles gut werden mit der Zeit! #liebdrueck

LG,
liasmama

Beitrag von mannu 15.09.08 - 10:31 Uhr

Hallo Mel,

das erste Jahr mit meinem Kleinen war für mich der Horror: KISS der nach 3 Monaten erst diagnostiziert wurde und ein bis dahin fast ununterbrochen schreiendes Kind.
Aber auch danach. Niko hat eine sehr niedrige Frustrationsgrenze und macht auch heute noch zum Teil aus einer Mücke einen Elefanten.
Beispiel:
Ich frage ihn ob er etwas trinken möchte.
Anstatt das er einfach nein sagt, fängt er bitterlich an zu jammern und/oder zu schreien: will nicht trinken.

Aber alles in allem ist er schon sehr viel ruhiger geworden wie noch im ersten Jahr.
Dennoch bin ich noch nicht wirklich über dieses Jahr hinweg und auch heute noch oft fertig mit den Nerven.
Obwohl ich meinen Ausgleich durch den Job habe.

Ich habe aber auch mal gelesen, dass es einige Jahre dauern kann, bis man sich von so einer Zeit wirklich erholt hat.
Bei mir bleibt immer die Restangst: jetzt geht das wieder los.

Lg Mannu + #nikolas (26 Monate)

Beitrag von pinkypia 15.09.08 - 12:49 Uhr

Hallo Mel und alle anderen!!!
Erstmal super zu lesen, dass es auch andere Mamas gibt, die so ein Baby hatten,kam mir immer unendlich alleine mit meinem Schreibaby/Kleinkind vor...
Habe erst demletzt meine Unterlagen aus der Schreiambulanz wieder vorgeholt,weil ich gar nicht mehr so genau wusste, wie lange er jetzt tatsächlich täglich gebrüllt#schrei und geschrien hatte,war bis Ende 8ter Monat,dann wurde es endlich besser,langsam,aber immerhin,es kam mir wie ein Wunder vor....
Noch heute ist es so,dass alles was nicht so ist,wie immer,ihn aus dem Konzept bringt,d.h. er wird unruhig,fängt an zu schreien,schläft furchtbar schlecht....
Fynn-Lenny hatte ein Geburtstrauma, Koliken und Regulationsstörungen,außerdem war und ist er ständig krank( asthmatische Bronchitis)....
Erst als ich anfing,sein Alltag sehr straff zu strukturieren, seine Schlafzeiten fest einzuhalten, bemerkte ich eine Verbesserung.....
Trotzdem gibt es immer noch sehr anstrengende Tage,wo er ständig unzufrieden ist und sehr viel weint..#schock..
Ach ja aufwachen am Morgen,tut er auch nur mit Gebrüll,warum auch immer,mich macht das manchmal sehr traurig.....
Ich lese hier bei fast allen,das Schlafen auch ein sehr schwieriges Thema ist,vielleicht gibt es da auch einen Zusammenhang,weil das bei uns auch ganz extrem war und er noch heute kaum eine Nacht,ohne Schreien und Weinen#schrei verbringt und in seinen 15 Monaten erst 7 Tage durchgeschlafen hat..#gaehn....

Ps. Noch eine Frage an euch alle,hattet Ihr auch immer das Gefühl zu versagen?
Habt Ihr euch auch immer so hilflos gefühlt?
Mir ging dass die erste Zeit so,für mich war es so schlimm,weil ich Erzieherin bin und ich mich immer gefragt habe,Du kannst 25 Kinder betreuen,bekommt aber dein eigenes Kind nicht zur Ruhe....



Ganz liebe Grüße Pinkypia mit Fynn-Lenny der gerade ganz unruhig Mittagschlaf macht,weil er schon wieder krank ist:-[

Beitrag von mel130180 15.09.08 - 14:25 Uhr

Hallo Pinkypia,

ja stimmt, es tut gut zu hören dass man nicht alleine ist. Wir waren allerdings nie in einer Schreiambulanz. Mir wurde immer nur gesagt "Kinder schreien nun mal, du musst lernen ruhiger zu werden". Da kam ich mir richtig beschissen und unfähig vor.

Aber es stimmt tatsächlich, ein straff strukturierter Tag hilft uns ungemein. Es macht allerdings leider auch schrecklich unflexibel und wenn man aufgrund von Terminen oder so die Zeiten mal nicht einhalten kann, dann ist die Katastrophe schon vorprogrammiert. Wir wollten letzt einen großen Stadtbummel machen, so dass Hannah ihren Mittagsschlaf im KiWa macht. Keine Chance. Sie hat nur gebrüllt vor Übermüdung und Überreizung. Wir mussten nach Hause fahren. Im Auto ist sie dann eingeschlafen. #augen

Wir hatten Gott sei Dank immer das Glück, dass die Nächte mit Hannah meist ruhig waren. Sie hat von Anfang an in ihrem Zimmer geschlafen und ich habe auch das Gefühl, die Ruhe und Dunkelheit ihres Zimmers ist das einzige was sie vernünftig runterfahren lässt. Ich hab immer die Mütter beneidet, deren Kinder immer und überall einschlafen konnten. Aber dafür haben wir wirklich das Glück ruhiger Nächte und das ist ehrlich Gold wert. Hätten wir die nicht, dann wäre ich schon so manches Mal auf dem Zahnfleisch gelaufen.

Ich muss ehrlich sagen, ich gebe mir insgeheim die Schuld an Hannahs Unruhe. Ich hatte einen Kaiserschnitt (mehr oder weniger auf meinen Wunsch) und vermutlich aufgrund dessen hatte Hannah die Adaptionsstörungen und deswegen war sie auch die ersten 3! Tage nach der Geburt nicht bei mir. Sie ist einfach so ins Leben gerissen worden und hatte dann noch nicht mal ihre Mama. Die ganze Situation hat mir noch ne fette Wochenbettdepression eingebracht und alles in allem war unser Start mehr als schwierig. An manchen Tagen hätte ich am liebsten meine Tasche gepackt und wäre abgehauen. Ganz ehrlich. Das einzige was mich davon abgehalten hat ist mein übergroßes Verantwortungsgefühl für alles und jeden. Obwohl ich meine Tochter von der ersten Sekunde mehr geliebt habe als ich mich selber jemals lieben könnte, hatte ich diese Gedanken.

Ich kann auch heute ihr Geschrei nur schwer ertragen und fühle mich oft überfordert sie zu trösten.

Aber ich denke, gerade weil wir solche Zweifel haben und weil wir uns soviel Gedanken machen, sind wir gute Mütter. Ansonsten wäre es uns vermutlich einfach egal.

LG
Mel

Beitrag von pinkypia 15.09.08 - 17:58 Uhr

Hallo Mel,
Du sprichst mir aus dem Herzen, habe mich fast genauso gefühlt, Fynn-Lenny ist per Saugglocke gekommen,eine furchtbare Geburt mit vielen Komplikationen( Nabelschnur um Hals und Bein,Herztöne im Keller, ich hatte mehrere Blutstürze),stand kurz vor einer Notop....Auch die Schwangerschaft war mit vielen Komplikationen verbunden.
Zuhause hatte ich dann massiv mit Albträumen zu kämpfen und musste innerhalb der ersten 14 Tage,wieder in die Klinik.
Hatte eine Brustentzündung, die mich mit 41 grad Fieber komplett lahm gelegt hatte,konnte nichts mehr alleine und bekam dann Antibiotikum über den Tropf,fast 10 Tage lang,war eine Entzündung die von der Geburt herrührte.
Egal ich denke,dass war der große Knackpunkt in unsrer ersten Bindung,er war zu Hause und kam mit dem Papa nur stundenweise in die Klinik,weil ich so schwach war,außerdem habe ich sofort aufgehört mit stillen,was heute im nachhinein falsch war,aber in dem Moment hab ich es als Rettung gesehen,so schnell es geht wieder nach Hause zu kommen...
Ab da ging es dann los und es war die Hölle auf Erden,ein kleines Wesen so unendlich zu lieben und gleichzeitig so überfordert zu sein,war schrecklich für mich....
Ich lag oft abends im Bett und hab gebetet,dass es am nächsten Tag vorbei ist,leider war dem nicht so...
Ich denke wenn Fynn-Lenny wenigstens Nachts geschlafen hätte,wäre es einfacher zu ertragen gewesen,aber so hat er mir nicht eine Stunde Pause gelassen.
Er war Nachts jede halbe Stunde wach,oh gott ich sah aus wie nen Zombie#schock

Ja Du hast Recht,flexibel kann ich mit ihm auch nicht sein,es ist manchmal wirklich schwer spontan was auszumachen,weil es einfach nicht in den Zeitplan passt,dafür haben wenige Verständnis,aber mir ist das egal,weil ich habe dann wieder ein total quengeliges Kind zu Hause.
Er schläft nur in seinem Bett, weder im Kiwa noch im Auto,also müssen wir immer zu seiner Mittagsschlafzeit zu Hause sein oder wir haben den ganzen Nachmittag Terror!!!
Ja ich liebe dieses immer fordernde Kind überalles,vielleicht gerade deswegen?#kratz
Aber ob es ein zweites geben wird,steht in den Sternen, die Angst ist zu groß,es könnte nochmal so kommen....

Ganz liebe Grüße Pinkypia