Abstilltabletten selbst bezahlen????

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tinar81 17.09.08 - 08:24 Uhr

Hallo an alle Flaschenkinder-Mamis...

Im GVK hat uns unsere Hebi gesagt, dass man für die Abstilltabletten (da wo man nur 2 tabletten nimmt) in unserem KH ein Rezept braucht, weil man ansonsten welche kriegt, die man über 10 Tage oder so nehmen muss....

Da war ich schon das erste Mal geschockt, da ich bei der Entbindung meines Sohnes vor fast genau 3 Jahren diese Tabletten automatisch bekommen hab.

Naja, letzte Woche war ich dann beim FA und hab nachgefragt und er hat das bestätigt. Also er der Sprechstundenhilfe gesagt, dass ich ein Rezept für diese Tabletten brauch. Sie schreibt und drückt mir dann ein Privatrezept in die Hand. Ich hab mir gedacht ich seh nicht recht...... Die Dinger kosten über 26 EUR - für 2 Mini-Tabletten!!!!!! Da hab ich zur Sprechstundenhilfe gesagt, dass ich das aber auch ned verstehen muss, da die KK zwar ewig lange Wochen die Hebi zahlt wenn sie wegen Stillproblemen kommen muss, aber solche Tabletten die die anderen Kosten verhindern nicht... Da hat sie gemeint, das haben sie auch schon oft gehört und können das selber nicht verstehen.

Jetzt mal meine Frage: Musstet ihr die Tabletten alle selber zahlen oder nehmt ihr die andere Variante oder ist das von KH zu KH unterschiedlich????? Kann man das eigentlich genau wie die Zusatzuntersuchungskosten von der Steuer absetzen???

LG Martina, Sebastian fast 3 J und Viktoria ET-13

PS: Bitte jetzt keine Postings nach dem Motto "Würdest du stillen dann könntest du dir das und viel anderes Geld sparen....."

Beitrag von muckel1204 17.09.08 - 08:27 Uhr

Ja das ist wohl so, wenn keine medizinische Indikation vorliegt, wegen der Du nicht stillen darfst.
Bei uns im Kh regulieren die das anders.
Die Kinder werden einfach nicht angelegt und die Mütter bekommen Salbei oder Pfefferminztee, sowie kühlende Umschläge, noch bevor die Milch einschießt.
Falls es doch passiert bekommt man ohne Probleme und ohne Zuzahlung die Abtsilltabletten. (so war es bei einer Mitpatientin)
Telefonier doch mal mit Deiner Krankenkasse, was die dazu sagen.

LG Carina

Beitrag von saskia33 17.09.08 - 08:28 Uhr

Kann dir da leider nix zu sagen,find das aber ganz schön krass #schock

Damals bei meinem ersten Sohn brauchte ich auch nix bezahlen!!!
Will diesmal auch wieder nicht Stillen!
Werde das nächste mal meine Hebamme mal fragen wie das bei uns gehandhabt wird #kratz


lg sas 31.SSW

Beitrag von sheltie 17.09.08 - 08:30 Uhr

Na das ist ja krass


ich habe nämlich dieses mal auch keinen bock auf stillen.
Aber wenn es so ist dan bezahl ich halt.



lg

Beitrag von tinar81 17.09.08 - 08:37 Uhr

Bezahlt hab ich es auch - aber ich find das schon krass...
Was sich in 3 jahren so alles ändert...

LG Martina, Sebastian fast 3 J und Viktoria ET-13

Beitrag von fabienne78 17.09.08 - 08:32 Uhr

Hallo Martina,

ich erspare Dir das "Würdest Du...", kann Dir aber leider nicht weiterhelfen.
Bei mir hat es bei den beiden vorherigen Schwangerschaften leider nicht mit dem Stillen geklappt, habe dann die Milch abgepumpt für meine Babys und das langsam reduziert. Vorteil: Die Kinder haben trotzdem die gesunde Muttermilch gehabt, ich musste keine Tabletten schlucken und durch die ausgeliehene Pumpe bei der Apotheke hatte ich keine Probleme mit dem Reduzieren der Menge und auch nicht mit irgendwelchen Entzündungen etc.

Das es die Tabletten automatisch gibt oder gegeben hat, wäre mir neu. Meine Schwester und ich haben beide nie solche angeboten bekommen (meine und ihre Kinder sind zwischen 4-6 Jahren). Meine Mutter hat früher (das ist jetzt schon über 25 Jahre her) auch solche Tabletten erhalten - musste diese damals auch erst "beantragen" ! Deswegen finde ich es interessant, dass Du die beim ersten Kind automatisch bekommen hast.

Ich weiß, das war jetzt alles nicht sehr hilfreich, aber vielleicht bekommst Du noch ein paar passende Antworten. Ob die Tabletten steuerlich absetzbar sind, wage ich aber zu bezweifeln (ist aber nur meine Meinung, kein fundiertes Wissen)...

Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute,
Fabienne

Beitrag von tinar81 17.09.08 - 08:41 Uhr

Bei meiner ersten SS hab ich auch schon von vornherein gesagt dass ich nicht stillen möchte und hatte gleich als ich ausm Kreissaal drauss und im Zimmer drin war diese Tabletten bekommen. Musste da nicht nachfrage und nichts...

Naja, da ihr beide wahrscheinlich stillen wolltet, ist es ja klar, dass euch diese nicht angeboten wurden. jemand der stillen will, braucht sie ja nicht ;-).. Aber meine Freundin hat vor 2 Jahren ihre Tochter bekommen (im gleichen KH wo ich meinen Sohn entbunden habe) und hat die Tabletten auch sofort bekommen und musste ned 100mal nachfragen.

LG Martina, Sebastian fast 3 J und Viktoria ET-13

Beitrag von fabienne78 17.09.08 - 08:52 Uhr

Hallo Martina,

mir wurde gar nicht die Möglichkeit eröffnet, das ich eventuell die Tabletten bekommen könnte. Und da ich in einem "still-freundlichem" Krankenhaus war (mit Zertifikat #augen ), hätte ich die wahrscheinlich nicht mal so ohne weiteres bekommen....
Die haben mich bei meinem ersten Kind tagelang belagert und versucht das Baby durch alle möglichen Positionen an die Brust zu legen. Dann wurden ganz dünne Schläuche auf meine Brust geklebt, durch die ebenfalls Muttermilch lief (hatte ich vorher abpumpen müssen), damit das Kind mehr Milch beim Saugen bekommen würde... geklappt hat das auch nicht. Wie gesagt, das ging tagelang so. Mein Sohn war zum Schluss gar nicht mehr kräftemäßig imstande, genug zu trinken. Er ist jedesmal eingeschlafen (er hat sich beim Trinken so angestrengt, dass ihm der Schweiß auf der Stirn stand) vor Erschöpfung und dann hungrig wieder aufgewacht. Das ging zum Schluss teilweise im 15 Minuten-Takt. Als dann irgendwann vier (!) Hebammen um mich herumstanden und auf mich einschwatzten konnte ich nicht mehr... Habe heulend darum gebeten, dass man jetzt endlich auf eine Flasche umstellt (und die Muttermilch darüber gibt) und als das dann gemacht wurde hatte ich endlich Ruhe und mein Sohn war wie ausgewechselt. Er konnte sich das erste Mal satt trinken...

Deswegen wäre es schon schön gewesen, wenn ich wenigstens beim zweiten Kind vielleicht darüber informiert worden wäre, dass es auch diese Möglichkeit gibt. Ob ich das dann mache, ist ja wieder was anderes... Nur das finde ich so komisch: Wenn man nicht fragt, bekommt man nichts gesagt... aber so ist das wohl überall.

Liebe Grüße,
Fabienne

Beitrag von tinar81 17.09.08 - 09:03 Uhr

Also das find ich ja echt krass... Ich entbinde auch in einem Stillfreundlichen KH und viele Freundinnen von mir auch in anderen Still-KHs - aber sowas wie bei dir hab ich noch nie gehört.... Das ist ja der totale Horror. Die hätt ich wahrscheinlich verklagt oder so, das ist ja alles andere als normal. Stillfreundlich hin oder her, warum Mutter und Kind solange quälen wenn es auch anders geht?!?!?!!?

Ich war auch auf einem Info-Abend bei dem KH in dem ich meine Tochter entbinden werde und da wurde auch gesagt, dass sie natürlich am liebsten haben wenn alle stillen, aber wer nicht will, kriegt halt ne Flasche. Fertig.

Aber du hast schon recht: Wenn man nicht fragt, kriegt man nichts gesagt. Bei mir ist es auch so, dass mein Arbeitsvertrag während der Mutterschutzfrist ausläuft (4 Wochen nach ET).. Hab ewig bei der KK nachfragen müssen wie das dann mit dem MuSchu-Geld ist, ob ich dass dann nur 4 Wochen nach der Geburt oder länger krieg... Nach ewigem hin und her, hat man mir dann gesagt, dass ich nach Vertragsende dann irgendwie den Betrag kriegen würd, als wenn ich Krankengeld erhalten würde...

LG Martina, Sebastian fast 3 J und Viktoria ET-13

Beitrag von gsd77 17.09.08 - 08:34 Uhr

Hallo,
ich hatte bei meiner ersten Tochter zu wenig Milch, aber doch soviel das ich abstillen mußte. Funktionierte aber ohne Tabletten, nur mit warmen Brustbädern und Kaffee, so komisch wie es auch klingt....

LG

Beitrag von idolchrissy 17.09.08 - 08:47 Uhr

Hallo

ich musste bei der entbindung vor einem Jahr kein rezept oder so für die beiden Tabletten besorgen, das ging einfach so.

Beitrag von kleenesonne 17.09.08 - 08:48 Uhr

Huhu

Ich hab die 28 Euro seinerzeit von der KK zurückerstattet bekommen dank meiner Hebi...
Für mich und meine Kleine war stillen eher eine Qual, weil ich nach einer Nacht ohne stillen aus beiden Brüsten grade mal 40 ml rauspumpen konnte...
Sie meinte, daran könne man arbeiten, aber sie mag keiner Frau diese "Arbeit" zumuten und stellte mir frei, ob ichs versuchen mag oder nicht...daher bekam ich ein Rezepbt vom FA, mußte es bezahlen und meine Hebi hatte mir das Geld zurückgeholt...
Was Sie angegeben hatte oder so, keine Ahnung, aber ich bin Ihr bei den stolzen Preis sehr dankbar!!

LG

kleine Sonne

Beitrag von lilliana 17.09.08 - 08:52 Uhr

Nach huch #aerger - bei meinem Sohn bekam ich die auch "einfach" so bereits im Kreißsaal.

Muss ich mal beim Arzt nachfragen, aber ist schon seltsam. In der ersten Schwangerschaft musste ich eigentlich für nichts bezahlen und diesmal... naja, dafür DARF ich auch nen höheren Kassenbeitrag bezahlen #augen

Beitrag von tinar81 17.09.08 - 09:04 Uhr

Geht mir genauso. In der ersten SS ständig US und Bilder ohne Ende und so. Und dieses Mal mus sich alles selber bezahlen....

LG Martina, Sebastian fast 3 J und Viktoria ET-13

Beitrag von sumamaso 17.09.08 - 09:49 Uhr

Hallo Martina,

wozu braucht man Abstilltabletten #kratz?

Bei meiner ersten SS mit meiner Tochter habe ich ganz normal abgestillt.

1. immer weniger Milch abgepumpt
2. starken schwarzen Kaffee trinken

u.s.w.

Nach zwei oder drei Wochen war das geschichte gewesen mit Milch in der Brust.

Ich habe nur im KH gestillt und zu Hause gleich abgepummt und aufgehört zu stillen.

Das verstehe ich nicht, die Tabletten kenne ich auch nicht.

So werde ich es diesmal auch wieder machen.

LG Susi (24. SSW)

Beitrag von tinar81 17.09.08 - 13:27 Uhr

Die Tabletten nimmt man, damit man erst gar keine Milch bekommt.

Warum soll ich mich erst durch den Milcheinschuss quälen und dann ein paar Wochen rumhantieren mit Pumpen und was weiss ich, wenn es auch ohne geht??

LG Martina, Sebastian fast 3 J und Viktoria ET-13