Abends schreiendes Baby - bitte um Hilfe

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Beitrag von sabrina1984cb 22.09.08 - 21:29 Uhr

Hallochen.

Ich habe mal ein paar Fragen an euch.
Wir sind gestern aus dem KH entlassen worden. Gestern Abend schrie meine Kleine 4 Stunden lang, wir waren schon recht verzweifelt, waren fertig mit den Nerven.
Haben dann nach Anruf bei unserer Hebamme die Nacht noch Fencheltee aus der Apotheke geholt und gegen null Uhr war sie dann ruhig und schlief.

Heute Abend ging es wieder so los.
Ich weiß nicht, was sie hat #heul
Ich habe sie schon gestillt, aber sie verlangt noch mehr, was nicht geht. Zufüttern brauch ich laut meiner Hebi nicht, da sie heute testete, was sie zu sich nimmt (es waren an der einen Brust schon allein 60 gr in 12 Minuten). Ich gebe ihr bei Bedarf ja immernoch die andere Brust.

Habe sie nun gepuckt und hoffe, das sie noch ne Weile ruhig bleibt. Habe echt schon Angst, das es wieder so los geht wie gestern Abend und könnt schon fast wieder heulen :-(

Woran liegt es, das sie so unruhig ist? Die Umstellung? Neue Umgebung?

War/ist es bei euren Kleinen auch so?
Wie lange hat es angedauert?

Ich freue mich über jeden Rat und danke schonmal im Voraus.

gglg, Sabrina + Lillian *17.09.2008

Beitrag von bine3002 22.09.08 - 21:37 Uhr

Vermutlich die Umstellung. Das ist alles schon sehr viel für ein Neugeborenes. Versuch mal, die Umgebung möglichst reizarm zu halten. Keine lauten Geräusche, keine Dauergeräuschkulisse durch Fernsehen oder Radio, einen abgedunkelten Raum und gaaaaaaanz viel Körperkontakt, z. B. im Tragetuch.

Und dann gibt es auch Kinder, die einfach ständig an die Brust wollen. Sie nuckeln dann einfach und sollten das auch tun dürfen. Java hat in Hochzeiten bis zu 4 Stunden an meiner Brust gehangen. Das war sehr anstrengend, aber durchaus normal, weil sie keinen Schnuller angenommen hat und ihren Saugreflex ja irgendwie stillen musste.

Außerdem solltest Du nicht unbedingt immer versuchen, das Baby "still" zu kriegen. Ein Baby muss auch mal richtig meckern dürfen. Nimm es dir nicht so zu Herzen, bleib stark und gib deinem Baby Sicherheit. Sag ihr, dass Du zwar gerade nicht weißt, was los ist, aber dass Du immer für sie da bist. Beziehe auch den Papa viel mit ein. D.h. wenn Du mal nicht mehr kannst, geh eine Runde spazieren und schalte etwas ab.

Beitrag von jennifer1987jenny 22.09.08 - 21:38 Uhr

Hey...

Icxh weiß wie du dich fühlst es ist echt traurig wenn die Kleinen so unermütlich weinen..

Also so in der Art kenn ich das nicht 100%.
Mein Kleiner hatte ziemlich schnell nach der Geburt und es hatte sich rausgestellt dass er einen Infekt hatte, allerdings hatte er durchgehend geschriehen und lies sich gar nicht beruhigen und hat nichts getrunken.

Ich will dir damit auch keine Angst machen, denn immerhin warst du ja bis gestern im Krakenhaus und dort werden sie ja auch untersucht, das hätten sie dann schon festgestellt.

Also bei uns hat (nach dem Infekt und Krankenhausaufenthalt) wenn er dann mal seine Schreikrämpfe bekommen hat immer das pucken geholfen oder laaaaaaangen wiegen auf dem Arm, halt die eigene und meine Körpernähe.

Ich persönlich würde es aber mal an deiner Stelle trotzdem mit zufüttern probieren.
Ich hatte vorbeuglich auch immer am anfang Lefax in die Flaschen gemacht.

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Liebe Grüße Jenny und Darian

Beitrag von emmy06 22.09.08 - 21:40 Uhr

Hallo...

Warum geht es nicht sie öfter zu stillen?
Gerade Abends gibt es häufig das sogenannte Clusterfeeding, das ist Dauerstillen ;-)
Das ist absolut normal und wichtig. Du solltest sie wann immer sie es verlangt anlegen. Das ist gut zur Milchanregung, Milchregulierung usw....

Unser Sohn wurde die ersten 4 Monate alle 90 Minuten gestillt und jeden Abend Dauerstillen bis zu 3 Stunden am Stück.


Vertrau Deinem Kind :-)



LG und alles Gute Yvonne

Beitrag von engelshexle 22.09.08 - 21:53 Uhr

Hallo Sabrina,
erstmal herzlichen Glückwunsch !!!!!

Und dann ist ganz wichtig, daß du ruhig bleibst; Unsicherheit überträgt sich aufs Baby.. Du bist die Mama und weisst, was gut für dein Kind ist... Vertrau auf dein Bauchgefühl !!!!

Du lernst in den nächsten Tagen und Wochen deinen kleinen Schatz kennen und wirst immer mehr Sicherheit bekommen.. Lass dir und deinem Schätzchen Zeit und vesuch entspannt an die Situation heranzugehen...!!!

Versuch herauszufinden ob dein Baby Hunger hat; dann gib ihm was zu essen ( Dein Baby hat noch keinen Rhythmus und sollte nach Bedarf gefüttert werden... Also ruhig öfters anlegen...)

Oder hat dein Baby Blähungen ( die berühmten 3-Monats-Koliken)... Da gibt es ein paar Hilfsmittel.. Kannst du oben in der Suchleiste " Blähungen / Koliken" eingeben; da kommen 1000000 Infos...

Auch ist für dein Baby alles neu; neue Umgebung; neue Geräusche; neue Gerüche; Menschen usw...

Das muß dein Baby verarbeiten... Guck mal unter www.geburtskanal.de unter Wissen A-Z Thema " Schreikinder"... Da werden die abendlichen Schreistunden wunderbar erklärt...

Nimm das Wochenbett ernst; d.h viel Körperkontakt und Nähe zum Kind aufbauen... Haushalt kann warten bzw. von jemand anderem erledigt werden...

Grüßle vom engelshexle mit Nico

Beitrag von melaena 22.09.08 - 21:52 Uhr

"Ich habe sie schon gestillt, aber sie verlangt noch mehr, was nicht geht."

Das verstehe ich nicht. Besonders am Anfang ist es besonders wichtig, das Kind wann immer es will anzulegen.

Und dass sie v.a. abends nicht von Deiner Seite bzw. Brust weichen will ist völlig normal!

Verstehe, dass Du unsicher bist, ging sicher einigen so...
Aber das ist wirklich alles völlig normal!
Wenn Dein Kind abends (oder auch tagsüber) weint heißt das nicht nur "Hunger" oder "Windel voll". Oft ist es auch einfach nur das Bedürfnis nach Nähe, Kuscheln und Nuckeln. Und dieses Bedürfnis zu stillen ist genauso wichtig wie satt und trocken halten!

Also pack Dich aufs Sofa, lass Dir Tee bringen, mach ne Kerze an und still das Kind so lange es will!
Und lass den ollen Fencheltee weg. Den braucht sie nicht und wenn Du Pech hast gibts ne Saugverwirrung.

Alles wird gut!
Bei weiteren Fragen: Schau mal bei "Stillen&Ernährung" rein, da sind viele alte Stillhasen...

Beitrag von m_sam 22.09.08 - 21:59 Uhr

Hallo,

das abendliche Schreien ist eigentlich normal. Die Kleinen verarbeiten den Tag. Versuche mal sie tagsüber alle 1,5 Stunden in einen ruhigen Raum zu legen, damit sie nicht so viele Eindrücke sammelt.
Meist dauert es so 6-7 Wochen mit diesen abendlichen Schreiattacken und dann ist es vorbei. War bei meinen beiden Töchtern so. Bei der Großen habe ich noch den Fehler gemacht und sie am Tag ständig rumgetragen und sie überall mit hingenommen. Da war es dann auch besonders schlimm.
Bei der Kleinen habe ich von Anfang an auf mehr Ruhe geachtet und sie hat auch exakt nach 6 Wochen mit dem Schreien aufgehört.

LG Samy + 2 Mäuse (20 Mon. + *28.05.08)

Beitrag von tiffy75 22.09.08 - 22:25 Uhr

hallo,

wir hatten das am 3. und 4. abend nach der geburt. er hat stundenlang geschrien und war nicht zu beruhigen. wir waren auch hilflos und haben teilweise mitgeheult, weil wir nicht wussten, was mir machen sollten.

dass du puckst ist doch schon toll. das hat im endeffekt dann bei uns geholfen. unsere hebi meinte, dass sie erst einmal in der welt ankommen und die eindrücke, geräusche, die fehlende enge etc. verarbeiten müssen.

leg sie an, so oft sie möchte. hierüber holt sie sich auch die nähe und geborgenheit.

alles gute euch!

Beitrag von myimmortal1977 22.09.08 - 23:32 Uhr

Stillen, wenn es Dein Baby verlangt. Wenn es keinen Hunger hat, wird es auch nichts trinken. Viele Kinder haben ein Saugbedürfnis. Das muss auch befriedigt werden.

Extremschreien kenne ich nicht. Unser hat mal mehr geschrien, aber da hatte er einen Leistenbruch.

Wenn es nicht aufhört und immer wieder am Stück so lange ohne Beruhigungsmöglichkeit geschrien wird, sollte erstmal organisch alles von einem Arzt abgeklärt werden.

Alles Gute, Janette



Beitrag von smaugerl 23.09.08 - 08:39 Uhr

Also ich kenn das auch -

mein Kleiner - gestern 3 Wochen geworden - ist auch bis zu 5-6 Stunden wach am Abend und kaum zu beruhigen - #schwitz

ich stille zwar nicht, gebe ihm aber die Flasche bei Bedarf - viel kuscheln, Körperwärme usw. hilft auch

bei uns ist es schon etwas besser geworden - wir haben auch schon Abende, wo er schon um 22 Uhr schläft:-D