Erfahrungen mit alternativen Heilmethoden bei Hodenhochstand?

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Beitrag von awinol 23.09.08 - 15:49 Uhr

Hallo.

Mein Sohn hat einen einseitigen Hodenhochstand. Ich habe bereits bei zwei Osteopathen angefragt, ob die da nicht durch manuelle Therapie eine Lockerung des Gewebes erwirken können, aber die haben von einer Behandlung abgeraten und mich zum Urologen geschickt. Der sagte, ich solle in 2 Monaten (wenn der Kleine 10 Monate alt ist) wiederkommen, damit er eine Wanderung des Hodens feststellen kann oder nicht. Er sprach bereits über das Hormonspray, was man ab dem 12 Lebensmonat gibt. Bis jetzt hat sich bei meinem Sohn nichts getan da unten .. und ich will ihm wirklich die Hormontherapie ersparen, weil der kleine Kerl wg. Neurodermitis eh schon so ein schweres Leben hat. Das Spray soll das Selbstbewusstsein des Jungen stark anheben und ihn bockiger machen -> was natürlich zu noch größeren Kämpfen führen kann z.B. beim Wickeln, in den Kinderwagen setzen, nicht bekommen, was er haben will etc...

Die Geburt war sehr schwer mit Saugglocke und wir haben diverse andere Probleme (z.B. will er nachts immer noch jede Stunde an die Brust, hat tausend Allergien etc.). Ich werde das Gefühl nicht los, dass irgendwie alles mit der Geburt zusammenhängt.

Ich würde gerne noch einen Chiropraktiker ausprobieren oder eine andere alternative Heilmethode. Nur haben wir bereits im dritten Lebensmonat wg. übermäßigem Schreien den Osteopathen 2x rangelassen und das hat meiner Meinung nach nur Geld gekostet und nicht sichtlich was bewirkt.

Kann mir jemand berichten, dass ein Heilpraktiker beim Kind mit Hodenhochstand etwas Positives bewirkt hat?? Oder könnt ihr mich bzgl. des Sprays beruhigen?

Dank & Gruß

Beitrag von tonip34 23.09.08 - 15:57 Uhr

Hi, ich bin selber Osteopathin und habe aber so meine Zweifel , das man da mit Osteopathie was erreichen kann , meine Sohn hat auch noch einen leichten HOdenhochstand , er ist nun 2,5 und mein Arzt sagt das es ok ist noch etwas zu warten . Gerade mit der Hormonellen Behandlung wuerde ich es nicht ueberstuerzen .
Und noch mal zur Osteopathie , das ist kein Allerheilmittel, und hilft natuerlich nicht bei jedem Schreikind , da schreien unterschiedlichste Ursachen haben kann . Wenn ein Arzt das schreien nicht beeinflussen kann , sagt auch niemand , die klassische Medizin ist generell nur Geldmacherei .
Osteopathie ist wie gesagt keine Allerheilmethode !

lg toni

Beitrag von blitzi007 23.09.08 - 16:25 Uhr

hallo,

bei unserem Sohn wurde schon bei der U3 ein Hodenhochstand festgestellt.
dieser war auch noch mit 1 Jahr da u. so versuchte es meine damahlige KiÄ mit Globuli (PlumBum heissen die)

Die Globuli brachten nichts. mit 18 Monaten bekam er Hormonspritzen. Das war echt nicht lustig, zu dem kam noch dazu, dass er gerade laufen lernte u. das natürlich verarbeiten musste, er zahnte u. stand am Beginn der Trotzphase.
Auch diese Spritzen brachten rein gar nichts.

Mit 2 Jahren wurde Phil operiert.

lg tina

Beitrag von widowwadman 23.09.08 - 19:14 Uhr

Plumbum? Also Blei? Gut, dass die Verdünnung so gross ist, dass da eh keine Moleküle mehr enthalten sind. #schein

Beitrag von jurbs 23.09.08 - 19:14 Uhr

manche dinge muss man einfach mit schulmedizin versuchen, auch wenns dir schwerfallen mag ...