Beikoststart - wie genug Flüssigkeit wenn Flasche verweigert?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von muffin357 23.09.08 - 20:20 Uhr

Hallo und guten Abend,

in einigen Wochen werden wir mit Beikost beginnen ... ich mach mir aber jetzt schon so meine Gedanken und les mich ein bisschen ein ...

Julian verweigert egal aus welchem Sauger Tee/Wasser (egal welche Temperatur) und sogar (testweise) MuMi ... - er verweigert alles, was nicht Brust ist ... wir habens öfter probiert, auch hungrig sowie satt -- sogar mal aus nem Glas.... -- inzwischen hab ichs aufgegeben ....


Wenn ich mit Beikost beginne, dann muss ich ja für genügend Flüssigkeit sorgen ... -- ja wie geht das denn, wenn er alles flüssige aus Flaschen/Saugern verweigert?

Wie mache ist das? -- Was kann denn ein 6-Monate altes Baby alles trinken?

Vielen Dank schonmal.... und schönen Abend
Tanja

Beitrag von perserkater 23.09.08 - 20:51 Uhr

Hallo

einfach weiterstillen!:-) Ich hab letzt gelesen, dass sogar 2 Mumimahlzeiten reichen um keine zusätzliche Flüssigkeit geben zu müssen. Die Trinkerei wird bei Babys völlig überbewertet!

Im Brei ist auch Flüssigkeit und solange du weiterhin stillst brauchst du dir keine Gedanken zu machen.

Lass die Flasche weg, dein Baby kann gleich aus nem Becher trinken. Am besten natürlich Wasser. Biete es immer wieder an, irgendwann wird er auch trinken!

Grüßle
Sylvia

Beitrag von emmy06 23.09.08 - 21:01 Uhr

Genauso verhält es sich bei uns ;-) Tom isst tagsüber komplett Beikost, angefangen von Brei, Brot bis hin zu Obst und trinkt maximal 150ml (Wasser aus einem Trinklerbecher oder normalen Becher) und auch das nur an guten Tagen ;-)

Ansonsten stillt er Nachts mindestens 2x, manchmal öfter. Er zeigt keinerlei Anzeichen von Flüssigkeitsmangel.


LG Yvonne

Beitrag von ninjap 23.09.08 - 21:07 Uhr

hi,
mit der meinung redet man hier aber gegen ne wand ;-)

das motto heißt leider: immer rein mit dem saft/tee/der schorle usw....


lg

Beitrag von emmy06 23.09.08 - 21:17 Uhr

Nix da.... ;-)
Ich biete es Tom an, wenn er möchte trinkt er, wenn nicht, dann halt nicht...
Und Saft oder Schorle anbieten nur um des Trinken Willens geht mal garnicht, zumindest meiner Meinung nach.

LG Yvonne

Beitrag von ninjap 23.09.08 - 21:21 Uhr

wir sind uns einig!#glas *prost*
;-)

Beitrag von muffin357 23.09.08 - 21:01 Uhr

Hallo Sylvia,

vielen Dank für Deine Antwort... -- das mit der MuMi hab ich glaub ich auch irgendwo aufgeschnappt -- allerdings soll ja zuwenig trinken ja auch verstopfung verursachen ...

naja -- mal abwarten ... wasser anbieten:klaro ... mach ich dann --- vielleicht wird es sich ja auch regeln sobald er mal brei kriegt... -- einen trinklernbecher für alle fälle wär mal schon was, hast du recht....

lg
tanja

Beitrag von chimara 23.09.08 - 20:53 Uhr

das gleiche frage ich mich auch schon#kratz

wir wollen so in rund 4 wochen damit beginnen dann ist lasse 5,5 monate alt.

er trinkt jetzt schon nur das nötigste an milch wenn ich dann mit beikost anfange fällt ja dann auch immer mehr die milchflasche weg. er nimmt kein tee und wasser nicht warm und nicht kalt-nix auch keine babyapfelschorle.

bei meinen töchtern war das irgendwie einfacher sie haben schon sehr früh tee getrunken-meine sohn ist in allem etwas spezieller;-)

wir werden sehn...

lg sandra mit lasse tristan#sonne

Beitrag von ninjap 23.09.08 - 21:00 Uhr

hi,
keine panik. und bloß keine stress wegen dem trinken. lass deinem baby bloß die zeit, die es braucht.

du brauchst die erste zeit gar nicht extra flüssigkeit geben. es reicht die mumi aus der brust :-) die meisten füllen ihre kleinen aber schon ganz schön ab mit wasser/tee/saft....... #augen

wirst dann ja auch am stuhl des babys merken, ob die flüssigkeit ausreicht. wenn er durst hat, wird er wohl einfach öfter bei mam trinken wollen... ;-)

wenn du aber willst, dass dein baby was anderes trinken kann zum beikoststart, dann warte doch einfach mit der beikost, bis ers kann.....!!!!!!!!! #cool

mein sohn (8,5 mon) bekommt jetzt 3 (manchmal 4) breimahlzeiten pro tag und ich stille ihn noch.
mehr als ein paar schlucke wasser trinkt (und braucht) er nicht.

sonst warte mal wieder ne woche ab und dann versuchst du nochmal, ob er was ausm glas oder ner trinkflasche nimmt. wenn nicht, denn halt noch nicht. denn wartest wieder ne woche. alles nicht so wild! #pro

lg, ninja

Beitrag von muffin357 24.09.08 - 08:24 Uhr

Hallo und Guten Morgen #tasse ,

danke für Deine Antwort...

ich habe auch vor noch lange weiterzustillen ... allerdings wäre es mir halt so langsam schon recht, wenn er wenigstens mal WAS aus der Flasche akzeptieren würde, -- ganz einfach, weil ich ja weiterstillen MÖCHTE, aber so langsam zum Beispiel am Abend einmal die Woche wieder meinem Hobby nachgehen möchte und das ist 100km weit weg ... es fehlt mir schon ...hm... verzwickt... -- deshalb hatte ich halt auf Flaschenakzeptanz beim Beikoststart sozusagen als Nebeneffekt gehofft ... denn bis abends was ersetzt ist, das ich mal 6std ausm Haus kann abends, geht es ja noch einiges länger....

LG
Tanja mit Ihrem #Baby Julian (zur Zeit 19-Wochen-Schub-Ningelchen genannt :-) )

Beitrag von ninjap 24.09.08 - 11:58 Uhr

tja, das hatte ich ja auch mal gehofft. wenigstens ab und an mal ne flasche mit mumi, damit man was allein machen kann... aber man kann an einer hand abzählen, wie oft er milch aus nem fläschchen getrunken hat..gefiel ihm irgendwie nicht so...
lg

Beitrag von jamila1812 24.09.08 - 01:29 Uhr

Hallo,

ich fühlemich verpflichtet, Dir zu schreiben, wenn auch etwas spät.
Mit meiner Tochter war es das gleiche. Habe mit 6 Monaten mit Beikost nach Stillen angefangen. Hat jede Flaschenart und -inhalt verweigert. Kann Dir zwar nichts hilfreiches raten, aber sagen, dass es bei uns nach 2 Monaten geklappt hat. Sie liebt nun ihre Flasche und trinkt mit jedem Sauger. Ich denke mal, bei uns haben zwei Dinge geholfen.
1. Ich habe immer weniger gestillt, bis am Ende kaum noch was in der Brust war.
2. dann habe ich (nach ein paar Tagen Probierpause) ihr einfach mal eine Flasche mit Riesemloch in den Mund gestopft. Als sie merkte, dass was rauskommt und auch noch so viel auf einmal, hat sie getrunken. Es wurde dann mit jedem TAg mehr. Du solltest darauf achten, dass die Milch etwas süßlich schmeckt (z.B. Hipp).

Flüssigkeit anderweitig haben wir nicht zugeführt. Haben dann am Abend einfach nach dem STillen noch Flasche angeboten. Irgendwann hat sie die genommen, ach 2 Monaten, wie gesagt. Arzt meinte auch, dass es nicht nötig sei, weitere Flüssigkeit zuzuführen. Wenn sie Durst hätte, würde sie schon was trinken.

Also, alles Gute und habe Geduld!!!

Gruß,
Jamila

Beitrag von muffin357 24.09.08 - 08:28 Uhr

Hallo und Guten Morgen #tasse ,

danke für Deine Antwort...

ja -- es stimmt, mit weiterstillen brauchts nicht wirklich was dazu ... -- ich hatte halt als Nebeneffekt auf Flaschenaktzeptanz gehofft (mal was zu trinken und in seltenen Fällen mal Pulvermilch), weil ich eigentlich schon noch länger weiterstillen möchte, -aber halt nie länger als 2std weg von Julian kann .... -- so langsam wünsch ich mir halt, es ab und zu (für hobby oder so) doch mal zu können -- und das ist in den 2std zwischenraum fast nie möglich, -- ausserdem hätte ich die möglichkeit, ab und zu mal ein paar stunden in meinem alten job auszuhelfen... --tja -- mit vollstillkind, das nichts anderes nimmt, kann ich mir das vorerst abschminken.... -- naja -- aber vielleicht ist es in 2 monaten doch alles anders...

LG
Tanja mit Ihrem #Baby Julian (zur Zeit 19-Wochen-Schub-Ningelchen genannt :-) )