nun muss ich doch zur gallenstein-op! Brauch erfahrungen

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von stolzemutsch 25.09.08 - 12:24 Uhr

hallo,

Hatte ja gestern schonmal geschrieben, dass bei mir ein gallenstein (verkalkt) am gallenausgang entdeckt wurde.

Nun wurde mir heut von mein HA geraten, ihn operativ entfernen zu lassen.

So nun meine fragen,

Wie lang ist der kh-aufenthalt inkl tag vor der op?

Wie lange dauert die op an sich?

Hab ich danach ein schlauch zwecks wundwasser?

Wann darf man mal rausgehen bzw

Wann darf ich mal eine rauchen gehen?

Lg

Beitrag von an-mi 25.09.08 - 12:48 Uhr

Hallo-Laß es bloß schnell machen....wenn alles super läuft,nicht länger als 3 Tage,die OP keine 15 min,schlauch hatte ich nur bei der OP als die Gallenblase entfernt wurde.Steine wurden bei mir durch den Mund entfernt(ERCP),durfte danach gleich aufstehen......bin dann einfach mal losgezogen und hab eine geraucht.

Beitrag von angi05 25.09.08 - 14:40 Uhr

Hi!

Ich habe meine damals mit einer Endoskopie herausbekommen.
Habe drei keine Mini- Narben, sind heute kaum noch sichtbar...

Heisst das bei dir jetzt, dass du gar keine Narben hast?

Wie sind die denn von deinem Mund an die Gallenblase gekommen? Mit so einem mega langen "Greifarm" durch den Magen etc?

Bin neugierig, magst du es erklären?

Beitrag von svenja2006 25.09.08 - 12:48 Uhr

Hi!

Ich habe meine Gallenblase vor 2 Jahren rausbekommen. Es war wirklich nicht SO schlimm. Ich kam Freitag Nacht nach einer erneuten Kolik (extrem schlimm) ins KH, morgens um 9 Uhr lag ich Freitags unterm Messer und Dienstag konnte ich wieder heim. Ich hatte einen Wundschlauch, aufstehen musste ich bereits am Freitag Abend. Rauchen halte ich nach so einer OP nicht gerade für gut, wann, das wird man dir dort sicher sagen.

LG, Nicole

PS: Im Vergleich zu den Koliken war die OP ein Witz!!!

Beitrag von an-mi 25.09.08 - 12:49 Uhr

Das ist wohl wahr...

Beitrag von magic-oliver 25.09.08 - 18:29 Uhr

Hi,

ich hatte 2004 das "Vergnügen". Vier kleine Schnitte für´s Werkzeug und die "sieben dicken Dinger" waren draus.
Montags OP und Mittwochs wieder zuhause. War einer meiner angenehmsten KH-Aufenthalte...

Beitrag von mystery2726 25.09.08 - 21:30 Uhr

hallo,
bei mir wurde die Gallenblase vor 4 Jahren wegen mehrerer Steine enternt.
Wird bei dir nur der Stein entfernt?
ich war seit der Einlieferung ins KH 6 Tage im KH.
2 Tage nach der einlieferung wurde ich operiert. Einen Schlauch wegen dem wundwasser hatte ich ca. 1 tag, danach wurde er gezogen. Ich glaube die OP dauerte eine stunde ungefähr.
LG dani

Beitrag von wunschmama83 25.09.08 - 21:33 Uhr

Hallo!

Ich habe nach 8 monaten koliken am 2.9. meine Gallenblase loswerden können. Leider hatte bei mir keiner festgestellt dass es sich um Gallenbeschwerden handelt... Ich bin auf Magenschleimhautentzündung, Magengeschwür, Reizdarm, Reizmagen etc. behandelt worden...

Dann hab ich mich wieder einmal mit Kolik zum Arzt geschleppt... Gallenblasenentzündung... Einweisung ins Krankenhaus. Zwei Tage später wurde ich operiert. Und es ging schief.

Ich will Dir keine Angst machen - aber: ich dachte auch ich bin nach 3 Tagen wieder draußen...

Ich wurde am 2.9 operiert, hatte extreme Schmerzen weil ich keine Schmerzmittel vertrage, musste die ganze Zeit brechen. Sobald ich aufgestanden bin bin ich 1ens umgekippt, 2ens musste ich mich übergeben und 3ens liefen jedes mal 500ml Blut-/Gallengemisch in die Drainage.

Nach 3 Tagen sind die Ärzte auf die Idee gekommen sie könnten ja mal nachschauen woran das liegt dass ich soviel absondere... Im Magen ist ein Clip aufgegangen. Somit ist die ganze Wundflüssigkeit und (ÄTZENDE) Gallenflüssigkeit im Bauchraum rumgewandert. Bis ich eben aufgestanden bin. Somit hab ich eine Rippenfell/Brustfellentzündung bekommen. Schmerzen hatte ich immer noch extreme. Dann wurde mittels nochmaliger ERCP eine Schiene eingebaut welche in 6 Wochen wieder raus muss.
Außerdem hatte ich dauernd Fieber, dazu kam eine Darmentzündung und eine Lungenentzündung. Glücklicherweise wurde mir auf anraten eines Anästhesisten eine Art PDA gelegt (sprich der Bauch war taub), endlich war ich nach 4 quälenden Tagen fast schmerzfrei.

Jetzt bin ich eine Woche zu Hause und es geht mir soweit wieder ganz gut. Atmen fällt noch schwer und ich habe keine Kraft. Außerdem habe ich keinen Appetit, wenn ich was esse habe ich innerhalb 30 Minuten extremen Durchfall. Das kann Wochen, Monate oder Jahre dauern, bis der Darm sich dran gewöhnt.


Das war meine Gallen-OP. Ich will Dir wirklich keine Angst machen, aber Dir eben mitteilen dass auch mal was schiefgehen kann. Ich habe nicht damit gerechnet und ich würde mir wünschen man hätte mich drauf hingewiesen...


Wenn Du Fragen hast, meld Dich!


lg und alles gute, du packst das schon!

Beitrag von wunschmama83 25.09.08 - 21:35 Uhr

quatsch, nicht im magen... wie komm ich denn da drauf??!
Da wo die Gallenblase "dranhängt" wird abgeklemmt, und die Klemme ging auf.

Außerdem hatte ich ein ganzes Kieswerk Gallensteine. (ca. 50 Stck.)

Beitrag von an-mi 25.09.08 - 22:53 Uhr

Hallo-wenn ich das,was dir passiert ist ,vorher gewußt hätte,dann hätte ich glaube ich nicht so gedrängelt zur OP.Aber ich hatte auch großes Glück dabei.Gute Besserung

Beitrag von robinronja3 26.09.08 - 00:33 Uhr

Hallo

Also mir hat man die Gallenblase und einen Hühnerei Großen Stein entnommen mit der Endoskopiemethode#pro(5 kleine Narben am Bauch,Dafür habe ich jetzt einen grinsenden Bauchnabel(die Narbe sieht aus wie ein Lachmund).Allerdings mußte der vorher noch zertrümmert werden unter der OP weil der sich nicht aufgelöst hat mit Medis.#schockWar aber nicht so tragisch.#freuWie die anderen schon sagen die Koliken sind schlimmer:-[.Ich bin fast 1 und ein halbes jahr rumgerannt bevor einer merkte es ist ein Stein.#kratzIch war auch richtig ohnmächtig geworden vor Schmerz so das man mich heimbrachte da war ich grad noch in der Lehre:-(.Ne halbe Stunde OP,5 tage Aufenthalt,am 2.Tag durfte ich erst aufstehen aber es war ok!Keine Übelkeit nach der OP was will man mehr.:-DEinen Schlauch hatte ich auch die erste nacht nach der OP war aber nicht schlimm.Am 2.Tag kannste bestimmt auch mal raus durfte ich auch.;-);-)Also Kopf hoch das packst du.LG Jana#pro
Und TOI TOI TOI

Beitrag von stolzemutsch 26.09.08 - 13:20 Uhr

danke für eure antworten!

Ich fahre um 2 mit schwiegermama in die klinik um mich dem chirurgen vorzustellen.

Dort werd ich ihn erstmal befragen, wie alles abläuft.

Meine größte angst ist, dass ich nicht mehr aufwache aus der narkose!
Dazu kommt noch, dass ich unmöglich so lange von meinem kind getrennt sein kann *heul*
Als haushaltshilfe nach der op springt meine schwiegermama ein!

Ach mensch, alles doof.
Ich will nicht!!!

Aber was sein MUSS...

Ich will trotzdem nicht *auf den boden stampf*

Beitrag von an-mi 26.09.08 - 14:44 Uhr

Kopf hoch-danach ist alles besser.Ich wünsch dir GAAAAAnz viel Glück.Melde dich mal,wenn du es geschafft hast.