Homöopathisches Mittel VOR und NACH einer Mandel OP?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von linibini84 25.09.08 - 22:04 Uhr

Hallöchen,

meine Tochter hat ständige Mandelentzündungen und sehr große Mandel.

Nun ist es schon soweit das sie bei einem Infekt Kontakttonsillen hat und die HNO Ärztin uns jetzt gesagt hat das die Dinger endlich raus müssen!

Ich habe ganz doll große Angst davor, denn man liest/sieht und hört nichts gutes.

Dazu kommt das die Maus am 13.10. erst 3 Jahre wird, also ist sie noch sehr jung.
Ich habe Angst davor das sie starke Nachblutungen bekommen könnte, was keiner mitbekommt!
Sie kann ja nicht sagen das sie Blut schluckt, weil sie das nicht kennt!

Meine Frage ist eigentlich ob sich hier jemand auskennt mit der Homöopthie?

Ich würde sie gerne vor und nach der OP damit unterstützen! Das hat bei ihr immer sehr gut geholfen, ich denke das es da so einige Mittel geben könnte, die starke Blutungen verhindern könnte, die Schmerzen lindern und den Heilungsprozess beschleunigen!

Wer könnte mir das Rat geben?

Ach ja und vielleicht gibt es auch was für mich als Mami, denn ich drehe jetzt schon fast durch vor Angst!
Bin auch in der 17.SSW.

Beitrag von maml 26.09.08 - 00:35 Uhr

Hallo,

ich möchte Dich nicht verunsichern, aber ich würde Dir nicht so schnell zu einer Mandelentfernung raten.
Deine Maus ist noch nicht mal drei!

Warum versuchst Du nicht erst mal andere Wege?

Wenn Du mehr wissen möchtest, dann schreibe mich persönlich an, ich antworte Dir gern.

Lieben Gruß
Sabine

Beitrag von sali123 26.09.08 - 06:10 Uhr

Morgen,

meine persönliche Meinung ist ja Keine OP machen zu lassen.
Leider werden diese OP`s zu schnell veranlaßt, auch Pauckenröhrchen, ect.
Die Mandeln sind ein natürliches Abwehrschild und ein Schutzmechanismus der uns Menschen mitgegeben wurde.
Vergrößerte Rachenmandeln sind ein Zeichen von größer immunbiologischer Aktivität. Kinder in dem Alter trainieren ihr unreifes Immunsystem erst, so ist es auch nicht ungewöhnlich das oftmal über die kalte Jahreszeit die Lymphknoten und Mandeln angeschwollen sind.
Hier mal zwei Links wie man eine Tonsillitis naturheilkundlich behandeln kann:
http://www.kinderarzt-augsburg.de/medizin.php
http://www.leo-willin.de/indikationen/Anginatonis.htm

Ansonsten ist Arnika ein bewährtes Mittel vor und nach Operationen. Es kann bereits 3 Tage vor der Op eingenommen werden und auch danach. Arnika dient der besseren Wundheilung und Genesung nach solchen Eingriffen.

mfg Franzy

Beitrag von sarinka77 26.09.08 - 08:13 Uhr

Hallo,

hast Du schon mal über eine Tonsillotomie nachgedacht? Dabei werden übergroße Mandeln mittels Laser lediglich verkleinert! Mein Sohn litt jahrelang unter übergroßen Mandeln, die eine HNO-Klinik war superschnell dabei und wollte direkt alles gleich entfernen. Das war mir nicht ganz geheuer, da habe ich mir nochmal eine zweite Meinung von einem HNO-Spezialisten, der auf Tonsillotomien spezialisiert ist, eingeholt. Der Eingriff wurde ambulant durchgeführt, wir konnten nach 2 Std. wieder nach Hause, am nächsten Tag Nachkontrolle, keinerlei Komplikationen oder Nachblutungen und mein Sohn hatte seit 1 1/2 Jahren jetzt keine Beschwerden mehr und der "Rest" der Mandeln erfüllt noch seine komplette Abwehrfunktion! Nicht angewendet werden kann diese Art der OP, falls Deine Tochter an einer chronischen Mandelentzündung leidet, das müsstest Du natürlich vorher abklären lassen! Aber mir wäre eine zweite Meinung auf jeden Fall wichtig!

Drücke Euch auf jeden Fall die Daumen! Alles Gute!

LG, Sarka

Beitrag von linibini84 26.09.08 - 15:28 Uhr

Hallöchen, ich danke dir für deine Antwort.

Ich habe bereits 4 Meinungen eingeholt, 1 Kinderarzt und ein HNO Arzt die beide zur sofortigen Entfernung raten (seit 1 1/2Jahren) und 2 die eher abwarten wollen.

Meine HNO Ärztin ist auch der Meinung das wir warten sollten, bis jetzt jedenfalls.

Wir sind da seit der Geburt in Behandlung und sie sagte immer solch ein Eingriff ist wirlich erst ab einem Alter von 5Jahren. Nun ist es so das ihr Krankheitsbild nicht besser wird, die verkleinerung sollten wir auch schon machen (vor einem Jahr) und dann wurde Lene ständig mit Angina krank. Sie meint das ihre Mandeln keine Funktion mehr haben können, bei dieser Krankheitsgeschichte und es Unsinn wäre sie jetzt zu verkleinern und in 3 Jahren komplett zu entfernen, denn damit tue ich ihr 2 Narkosen an. Der Bakterienkeim ist ja weiterhin vorhanden und bei Kindern mit 5-6 Angina pro Jahr und das infolge bei Frühling/Herbst ist das wohl keine Lösung.

Beitrag von kleinemaus23 27.09.08 - 13:38 Uhr

Hallo, also ich bin mit meinem Kind auch betroffen.
Eine Teilentfernung der Mandeln ist bei gesunden aber übergroßen Mandeln das Richtige!
Aber -lt. mehreren Hno-Ärzten- ist eine Teilentfernung bei ständig entzündeten Mandeln mehr als gefährlich.
Sicherlich haben die Mandeln eine Schutzfunktion, aber wenn diese ständig (also bei uns 9 mal innerhalb von einem Jahr und die letzten 3 innerhalb von 2 Monaten) entzündet sind, dann haben sie diese nun eben nicht mehr.
Glaub mir, als Mama tut man alles um diese OP zu entgehen.