SULTANOL - DRINGEND!!!! eure erfahrungen bitte

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von gretchen1981 08.12.09 - 16:43 Uhr

hallo ihr lieben!

ich weiß, ich gehöre (noch nicht) in dieses forum, aber ich suche dringend antwort auf meine frage, daher poste ich auch hier & hoffe, es kann mir jemand helfen! DANKE

mein sohn (fast 9 monate) ist nun die 3.woche krank! angefangen hat es mit einer verkühlung, also mit fieber, schnupfen, augen verklebt,... und nun hat er seit über 1 woche starken husten... wenn er atmet rasselt es manchmal richtig stark!

unsere KIA hat uns SULTAMOL zum inhalieren verschrieben - wir sollten 3x täglich 5 (!!!!!!!!!) tropfen! ist doch wahnsinn, wenn man sich die packungsbeilage durchliest. die nebenwirkung haben uns zu sehr erschrocken, zumal mein mann gleich herzrasen bekommen hat wie er es auch genommen hat! außerdem sagt man immer, dass man keine "asthma"-mittelchen nehmen soll, wenn man kein asthma hat...

wir haben das zeug nur 2 tage genommen und inhalieren seitdem 3x täglich nur mit NaCl-Lösung!

wir gehen eh morgen wieder zum arzt abhören, bis jetzt war immer alles in ordnung!

was meint ihr zu dem zeug???

gibt es andere "wundermittel", die helfen könnten?

was haltet ihr von baby-luuf-balsam?

bitte helft mir, ich mach mir echt sorgen, es dauert schon so lange seine erkältung

liebe grüße & danke für viele antworten

Beitrag von mioo 08.12.09 - 16:55 Uhr

Bekomme ich weil ich Asthma habe....
Mit Asthma ist nicht zu spassen

Beitrag von lcecile 08.12.09 - 18:00 Uhr

Wir hatten damals Sanasthmax bekommen zum inhalieren, das hat super geholfen. Unser Kleiner war da aber schon 1 1/4 Jahr....

Beitrag von creni 08.12.09 - 18:35 Uhr

Hallo,

es gibt noch Atrovent, das hat weniger Nebenwirkungen aber wirkt auch nicht ganz so gut wie Salbutamol.

Ich hab das auch manchmal gemacht, die Dosis eigenmächtig reduziert (mach ich z.B. bei Fiebersaft generell - da bekommen meine Kinder, wenn überhaupt, dann höchstens die Hälfte der vorgesehenen Menge). Aber gar nicht geben, würd ich grad bei Bronchitis nicht machen, denn wie eine meiner Vorschreiberinnen schon sagt, das kann die Entstehung von Asthma fördern. Zur Reha wurde die Dosierung für Salbutamol im Regelfall so gehandhabt: Alter des Kindes in Jahren mal zwei. Meine Tochter war 4, bekam also 8 Tropfen Salbutamol (3-4mal am Tag). So betrachtet sind 5 Tropfen für ein nichtmal einjähriges Kind wirklich viel...vielleicht mal zu einem anderen Arzt gehen und nach dessen Meinung fragen?

Wenn dein Kind öfter Bronchitis hat und da ihr ja sowieso familiär vorbelastet seid, würde ich vielleicht mal zu einem auf Kinder spezialisierten Lungenfacharzt gehen. Der kann dir dann auch genau sagen, wie "schlimm" die Medikamente wirklich sind, welche Nebenwirkungen möglich sind und wie die Alternativen aussehen könnten.

Gute Besserung für deinen Sohn!

Beitrag von emilia72 08.12.09 - 19:13 Uhr

Hi,

hatte auch Asthma bis vor der Schwangerschaft. Mein Arzt hatte mir damals gesagt, man würde inzwischen gar kein Sultanol mehr inhalieren... Ich hatte es als Jugendliche und hatte hinterher mit 3 Tropfen immer Herzrasen wie wahnsinnig. Ich persönlich würde es meinem 2-jährigen nicht geben...

Beitrag von mitsomushi72 08.12.09 - 22:40 Uhr

Ich auch noch mal!
Also mein Sohn ist schon 2 und wir haben bei der letzten Bronchitis 3x täglich 3 Tropfen inhaliert. Also, das mit den 5 Tropfen kommt mir auch viel vor - vielleicht holst Du Dir wirklich noch eine zweite Meinung ein und reduzierst bis dahin die Menge auf 2-3 Tropfen. Ganz weglassen... hmmm weiß nicht, das Zeug wirkt ja schon gut und Ihr wollt ja nix Schlimmeres (wie z.B. Lungenentzündung etc.) riskieren.
Zu den Nebenwirkungen: Ich hatte da auch Respekt vor, besonders vor dem Schlafengehen, da mein Sohn eh sehr spät ins Bett geht und davor sehr aufgedreht ist... Er war tatsächlich nach dem Inhalieren immer sehr hyper und ist eine Stunde lang rumgerannt wie von der Tarantel gestochen - aber gutgelaunt, also kann es nicht sooo schlimm gewesen sein. Nach einer Stunde war der Spuk dann immer vorbei. Ich würd daher immer mit mind. 2 Stunden Abstand zum Schalfengehen inhalieren...
Also wie gesagt, würde Euch auch raten zu einem zweiten Arzt zu gehen. Das Mittel an sich ist denk ich aber total okay - meine Kinderärztin ist einfach super und eher vorsichtig mit "härteren" Sachen, und sie verschreibt es auch...
Gute Besserung!
#herzlich lich
mitso