Panische Angst vorm impfen...

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Beitrag von sweetmum1989 09.12.09 - 10:39 Uhr

Romy ist jetzt fast 6 Mon alt und noch nicht geimpft. Jeder Arzt sagt es wird langsam Zeit. 2 mal hatte sie am Impftermin einen Infekt und auch jetzt war sie ganz arg erkältet. Heute ist der erste Tag wo es besser ist. Morgen hätten wir Termin zum impfen. Aber ich habe solche Angst davor. Vor Impfschäden, vor den Nebenwirkungen...
Aber andererseits finde ich es auch wichtig.
Ich wollte einzeln impfen lassen aber mein KiAr sagt das genau darine Stoffe sind wie im SG-Impfstoff wo soviel drüber diskutiert wird weil die einzelnen Impfungen so alt sind und die 6-er viel neuer und besser wäre ?!
Ach man sie muss ja mal geimpft werden aber ich hab so Angst davor. Sie is doch schon ständig am fiebern und alles.
Was soll ich denn machen ???
Lg Sweetmum

Beitrag von miau2 09.12.09 - 10:54 Uhr

Hi,
lies dir doch mal durch, welche Folgen die Krankheiten haben können, gegen die geimpft wird. Wenn du schon über "Folgen" nachdenkst, gehört das auch dazu.

Und dann überleg dir, wovor du mehr Angst hast - und entscheide danach.

Einzeln impfen - die Kleinen werden dann entsprechend öfter gepiekst, bekommen entsprechend öfter irgendwelche Zusatzstoffe, die jede Impfung enthält - ob das nun die umstrittenen der SG-Impfung sind oder nicht. Als Alternative zur 6-fach bietet sich die 5-fach an, die soll weniger belastend sein - muss man halt abwägen, wie man das Risiko einer Hep. B - Infektion persönlich einschätzt, also ob man das weglassen würde oder nicht.

Meine zwei sind voll geimpft, ohne jedes Problem. Und das beim Kleinen, obwohl der auch dauernd krank ist (aber z.B. WEIL er so schnell krank wird ist es mir gar nicht so unlieb, dass er die Pneumokokken-Impfung hinter sich hat - das wäre ja eine der häufigsten schweren Komplikationen z.B. bei der Schweinegrippe).

Kann dir niemand sagen, was du machen sollst. Impfen ist ja ein Thema, wo es (bei den meisten) nur schwarz und weiß zu geben scheint. Wenn du deinem Kinderarzt und seiner Empfehlung nicht traust, dann bleibt dir nur, dich selbst über die Risiken von Impfungen und die Krankheiten zu informieren und dann abzuwägen. Wobei ich persönlich es für sinnvoll halte, mir einen Kinderarzt zu suchen, dem ich auch vertraue - egal, ob es um das Thema impfen oder andere, vielleicht nicht einfache Entscheidungen geht.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von cherymuffin80 09.12.09 - 10:56 Uhr

Huhu,

also ich hätte mehr Angst davor was passiert wenn man nicht impft!Wenn deine Kleine eh ständig krank ist scheint sie ja kein besonders gutes Imunsystem zu haben was ne Impfung noch wichtiger macht.
Einzeln impfen ist für das Kind doch ne Qual! So geste 3 mal zu 1 Piek und mehr nicht, sieh das doch mal so.
Impfschäden sind seltener wie Autounfälle an ner grünen Fußgängerampel!

Es wird schon werden und wenn sie etwas Fieber bekommt das geht auch nach spätestens 2 Tagen weg ;-)

Immer positiev denken und vorallem daran denken das du deinem Kind was gutes tust, denn ich denke wenn du nicht impfst und sie dann nen Schaden nimmt ist das wirklich unverzeihlich.

LG

Beitrag von miau2 09.12.09 - 11:03 Uhr

Hi,
im Babyalter häufig krank sein sagt überhaupt nichts über ein schlechtes Immunsystem aus...teilweise ist sogar das Gegenteil der Fall:

die meisten "erstgeborenen" Kinder sind das erste KiGa- oder Krippenjahr mehr oder weniger dauerkrank, zumindest im Winter - total normal und auch das hat nichts mit einer besonderen Schwäche im Immunsystem zu tun.

Viele Geschwisterkinder (die Beobachtung können wir bei unserem Kleinen z.B. machen) sind dagegen von Anfang an, auch im Babyalter bzw. vor jeder Fremdbetreuung also, schon sehr oft krank - meine KiÄ kann mir dafür durchaus Hoffnungen machen, dass unser Kleiner nach dem Krippen- oder KiGastart nicht mehr so oft krank sein wird.

Babys, die oft krank sind von Anfang an haben oft einfach mehr Kontakt zu Krankheitserregern als Babys, die das erste Kind sind und die ersten Monate "von allem, was krank machen könnte" weggehalten werden. Mein Großer war im ersten LJ NIE krank - der Kleine dauernd.

Weder das eine noch das andere sagt irgend etwas darüber aus, wie es den beiden später geht. Ist also durchaus möglich, dass das Kind der TE im KiGa weniger krank sein wird als z.B. deins, wenn deins jetzt noch fast nie krank ist.

Das nur am Rande...

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von cherymuffin80 09.12.09 - 15:40 Uhr

Nur mal so am Rande...

...das meinte sogar meine KiÄ zu mir! Der ihre Meinung ist es das das Imunsystem durchaus schwach sein kann wenn die Kleinen ständig krank sind! Darüber haben wir uns nämlich mal unterhalten.

Und das Kind der TE ist das erste und somit Einzelkind ;-)

Beitrag von miau2 09.12.09 - 17:14 Uhr


Einzelkind...ich kenne Einzelkinder von (früh wieder berufstätigen) Lehrerinnen, Erzieherinnen, Tagesmüttern, Spielgruppenleiterinnen..., die auch nicht weniger Kontakt mit Krankheiten hatten als Kindergarten bzw. Krippenkinder und die im Babyalter schon so oft krank waren wie Krippenkinder. Und die meisten waren so ungefähr ab dem ersten, spätestens zweiten Geburtstag wesentlich gesünder als der durchschnittliche Altersschnitt. Ich weiß es nicht, aber allein daraus, dass das Kind schon früh häufig krank ist auf ein übermäßig schwaches Immunsystem zu schließen halte ich für falsch.

Na ja, zumindest auf ein auf Dauer schwaches.

Natürlich IST es schwach. Wie das Immunsystem JEDES Babys bei Geburt - kein Kind kommt mit einem putzmunteren und fitten Immunsystem auf die Welt. Die einen trainieren es früher - warum auch immer -, die anderen halt später.

O-Ton meiner Ärztin...auch wir haben uns ausführlich darüber unterhalten.

Beitrag von hafipower 09.12.09 - 10:58 Uhr

Ich hatte vor'm Impfen auch total Respekt bzgl. fiebern usw.
Meiner hat dann bei der U4 die 1. und vor glaub 2-3 Wochen die 2.Impfung gekriegt!
Beides mal die 6-fach Impfung und gegen Rotaviren (Rotarix).
Und beide male war gar nix!!!#huepf
Kein Fieber, kein Schreien, kein müde sein, kein schwitzen - NIX!!!! Klar, beim Impfen kurz geweint für 2sek. - aber so n Picks ist ja auch gemein!;-)
Die 3.Impfung kriegt meiner im Januar bei der U5 - und da geh ich mit Sicherheit mit nem Lächeln hin!

LG

Beitrag von mukmukk 09.12.09 - 10:58 Uhr

Hallo!

Unser KiA hat die 6fach-Impfung und die Pneumokokken-Impfung getrennt gegeben weil er damit gute Erfahrungen gemacht hat. Da Deine Kleine aber ja ohnehin schon ständig krank ist, würde ich die Impfungen nicht mehr auf die lange Bank schieben und eher gleich beides impfen - bevor wieder ein Infekt dazwischen kommt!

Finja hat nach der ersten 6-fach-Impfung (da war sie knapp 2 Monate alt) in der Nacht Fieber gehabt und war am nächsten Tag noch sehr weinerlich. Seither sind wir etwa alle 4 Wochen beim Impfen, immer abwechselnd 6-fach und Pneumokokken und dazu noch Rotaviren. Inzwischen reagiert sie nicht mehr so stark sondern ist nur noch etwas müder als sonst.

Kennst Du jemanden mit Impfschäden? Ich nicht... nur jemanden mit Kinderlähmung!

Bist Du geimpft? Vermutlich... Warum hast du also Angst vor der Impfung Deiner Tochter? Ich hätte eher ohne Angst...

LG und "trau Dich",
Steffi

Beitrag von schullek 09.12.09 - 12:33 Uhr

so oder so, wie auch immer du dich entscheidest, musst du dir sicher sein und deine entscheidung begründen können. also würde ich vorschlagen du informierst dich bei zwei verschiedenen kia persönlich, löcherst die mit fragen dazu. schreib dir vorher alles auf. und dann befasst du dich noch mit dem contra (impfen pro und contra als buch z.b.) und dann entscheiden dun und dein mann gemeinsam, was ihr wollt. es gibt alternative impfpläne, wenn man nicht nach stiko impfen will. vielleicht wär das ja was für euch. aber erst nach dem informieren.

hier mal was zum start:

www.impf-info.de

lg,

schullek