Was genau ist das Kiss-Syndrom?

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Beitrag von schnuffel0101 09.12.09 - 12:01 Uhr

Meine Frage steht schon oben. Was ist das genau?

Danke für Antworten

Beitrag von sandrinchen85 09.12.09 - 12:10 Uhr

mhm,also mir wurde das damals so erklärt,dass sich da die wirbel in der halswirbelsäule sehr leicht ausrenken und dadurch verschiedene beschwerden(kopfschmerzen,eingeschränkte drehung des kopfes,konzentrationsstörungen etc.)auftreten können.wenn es frühzeitig erkannt wird kann man da wohl noch gut was machen,ich war schon 14 und da ging nur noch einrenken,aber das hilft halt nicht auf dauer :-(
lg

sandra und stella(die davon hoffentlich verschont bleibt)

Beitrag von aita91 09.12.09 - 13:52 Uhr

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,613521,00.html

Beitrag von golali81 09.12.09 - 20:03 Uhr

Mhh, komischer weise kann mein Sohn (5 Monate) nach der Behandlung seinen Kopf wieder frei bewegen, was er vorher nicht getan hat.

Maiki hatte seine so gerne genannte "Lieblingsseite" die es meiner Meinung nach wirklich nicht gibt!

Dadurch hat sich sein Schädel stark verformt.

Seit der Behandlung geht die Verformung langsam zurück, da Maiki den Kopf jetzt auch zur anderen Seite drehen kann.

Wir sollten ihn auch regelmäßig auf den Bauch legen (so stehts auch im Artikel). Das ging aber garnicht. Er hat direkt geschrien!! Nach der Behandlung liegt er gerne auf dem Bauch!!

Und auf den Röntgenbilder sieht man sehr wohl die einzelnen Wirbel.

Beitrag von meto 09.12.09 - 20:33 Uhr

#pro


Mein Sohn hat sich vom ganzen Wesen zum positiven geändert, nachdem er eingerenkt wurde, er wurde ruhiger und ausgeglichenerund lief kurz danach plötzlich los.

Beitrag von marysa1705 09.12.09 - 14:31 Uhr

Hallo,

das Kiss-Syndrom "gibt es gar nicht", höchstens für einige Alternativ-Mediziner.

"Die Existenz eines KiSS-Syndroms im Sinne eines Krankheitsbildes, das klinisch vor allem zu Störungen der Körperhaltung im Säuglings- und Kleinkindalter führen soll oder für eine Reihe von Verhaltensstörungen verantwortlich sein soll, ist nicht bewiesen."
http://de.wikipedia.org/wiki/KiSS-Syndrom

Die "Diagnose" Kiss-Syndrom erhalten alle Eltern, deren Baby nach Meinung der Eltern zu oft weint/schreit.
Dadurch dass diese "Krankheit" dann einen Namen hat und "behandelt" wird, sind die Eltern beruhigt, das überträgt sich dann auf's Kind und auch das Kind wird ruhiger. Et voilà - das Kind ist (selbstverständlich NUR durch die "Behandlung") geheilt!

LG Sabrina

Beitrag von celia791 09.12.09 - 14:49 Uhr

Hallöchen,

na dann haben wir uns dass KISS Syndrom unserer Grossen damals nur eingebildet #rofl und das Röntgenbild, auf dem zu sehen ist, dass das Kopfgelenk nicht in seiner Pfanne sitzt, ist natürlich gefälscht.
Meine Tochter war wirklich total schief, sie spuckte nur, konnte nicht schlafen, höchstens mal für ein paar Minuten. Wir haben dass mal damals für den KIA aufschreiben müssen. In 24 Stunden weinte und schrie sie 16-19 Stunden, selbst beim Trinken.
Nach der Feststellung bei einem Arzt und Chiropraktiker, ist sie eingerenkt worden, danach gab es eine Erstverschlimmerung von einer Woche und dann war Ruhe! Ein zweites Röntgenbild gibt es auch, wo alles wieder in Ordnung ist.
Weisst Du, es gibt Eltern, die vor Verzweiflung fast aus dem Fenster springen, weil ihr Kind nur schreit.
Es gibt auch sicherlich Fälle, in denen ein Arzt oder eine Hebamme, die keine Ahnung von KISS haben, vorschnell zu so einer Diagnose greifen, wo es vielleicht eine andere Ursache hat.

LG Celia

Beitrag von meto 09.12.09 - 16:11 Uhr

Oh, seid ihr auch solche bescheuerten Eltern, die sich sowas nur einbilden?;-)

Ich habe es mir auch eingebildet, dass mein Sohn total schief war, stundenlang geschrien hat, viel erbrach und dann zweimal eingerenkt werden mußte .#ole
http://www.nils-manuel.de.tl/Kiss-_-Syndrom.htm


LG Mella

Beitrag von marysa1705 09.12.09 - 19:44 Uhr

KISS kann ganz sicher NICHT auf einem Röntgenbild nachgewiesen werden.
Aber es gibt natürlich verschiedene Haltungsasymmetrien, wie z.B. den Schiefhals.
Vielleicht solltest Du Dir ja den Artikel nochmals genau durchlesen. #aha

LG Sabrina

Beitrag von celia791 09.12.09 - 21:27 Uhr

Hallöchen,

1. habe ich mir diesen Artikel überhaupt nicht durchgelesen und das werde ich auch nicht tun.
2. kann man KISS sehr wohl auf einem Röntgenbild nachweisen. Wir haben das schriftlich von einem dazu befugten Arzt bekommen. Es ist weder ein Schiefhals, noch ein sonstiges Syndrom gewesen.

Vielleicht solltest Du erstmal mit einem Arzt über solche Dinge sprechen, anstatt Dir nur "Artikel" im Internet durchzulesen und Leuten kluge Sprüche über Dinge erzählst, von denen Du keine Ahnung hast.

#aha

Beitrag von marysa1705 09.12.09 - 22:03 Uhr

Oh keine Angst, ich habe darüber sogar mit den Spezialisten vom cranio-facialen Centrum in Aarau/CH gesprochen.

http://www.hirslanden.com/de/klinikenzentren/institute/zenter.cfm?CenterID=104



Vielleicht solltest Du Dir den Artikel DOCH durchlesen oder Dich zumindest anderweitig über KISS wirklich informieren, denn dann wüsstest Du dass KISS NICHT auf einem Röntgenbild nachgewiesen werden kann.

Es wird aber von jedem "Kiss-Arzt" vor der Behandlung ein Röntgenbild angefertigt. Das bestätigt allerdings nicht das Kiss-Syndrom, sondern soll nur Anomalien der HWS ausschliessen:

"Vor jeder Behandlung wird eine Röntgenaufnahme angefertigt, um Anomalien der oberen
HWS-Körper oder im atlanto-okzipitalen Gelenk auszuschließen, und um entsprechend der
Position des Atlas zu entscheiden, in welche Richtung der Impuls gegeben werden müsse."

Das stammt aus einer Stellungnahme der Gesellschaft für Neuropädiatrie. Und weiter steht dort in einer abschliessenden Zusammenfassung:

"4. Zusammenfassende Stellungnahme
1) Die Existenz der „kopfgelenkinduzierten Symmetriestörung“ (KISS) im Sinne eines
definierten Krankheitsbildes, das klinisch vor allem zu Störungen der Körperhaltung im
Säuglings- und Kleinkindalter führen oder für eine Reihe von Verhaltensstörungen
verantwortlich sein soll, ist eine bisher unbewiesene Hypothese. Die spezielle
manualmedizinische Behandlung im Bereich der HWS bei Störungen der Körperhaltung und
-symmetrie nach Biedermann wurde in ihrer Wirksamkeit bisher nicht ausreichend belegt.
Auch die theoretischen Grundlagen, die zur Begründung einer Krankheitsentität angeführt
werden, sind nur teilweise nachvollziehbar und werden selbst von der Deutschen Gesellschaft
für Manualmedizin in Zweifel gezogen. Diese Feststellung schliesst nicht aus, dass im
Einzelfall durch die Anwendung der von Biedermann empfohlenen Behandlungstechnik eine positive Wirkung auf die Muskelspannung und Haltung des Körpers erzielt werden kann,
insbesondere bei Säuglingen mit asymmetrischer Körperhaltung, welches Wirkprinzip dafür
auch immer verantwortlich sein mag.
Weitergehende Vorstellungen über die langfristigen negativen Auswirkungen des
unbehandelten KISS-Syndroms (auch leichterer Ausprägung) auf Lernfähigkeit und
psychomotorische Entwicklung bis in das Schulalter sind unverständlich. Die Propagierung
dieser Vorstellungen führt zu einer unnötigen Verunsicherung der Eltern und der Kinder
selbst und ist abzulehnen."


Die einzige, die hier keine Ahnung hat, das bist DU!
Anscheinend hast Du Dich recht einseitig informiert.

Sabrina

Beitrag von celia791 12.12.09 - 11:24 Uhr

Hallo nochmal,

war etwas länger nicht mehr bei Urbia.
Dennoch glaube ich überhaupt nicht an das, was Du schreibst. Das ist alles völliger Quatsch. Ich habe es selber an meinem eigenen Kind erlebt, ich habe das Röntgenbild selber gesehen, das Kopfgelenk sass gar nicht mehr in der Pfanne. Voraus ging eine sehr schwere Geburt und meine Tochter war sehr schwer und gross.
Mein Onkel ist Kinderarzt und er selber hat mir bestätigt, dass es das KISS Syndrom ist. Da kann mir jeder irgendeinen Schwachsinn erzählen, von wegen, es gäbe nicht genügend Beweise dafür. Dann sollen sie es erstmal besser machen: Denn KEINER HAT UNS GEHOLFEN von solchen Dummschwätzern. Niemand, weder die Ärzte im Krankenhaus, noch Orthopäden. Sollen sie es erstmal besser machen und die Kinder genauso ruhig bekommen, dann können wir weiterreden. Aber davon hat es keiner geschafft und auch hier wurde uns immer versprochen "Das ist es und jetzt wird es besser" Nix war, keinen Deut wurde es besser. Und wenn die Theorie stimmen würde, dass Eltern nur dadurch ruhiger würden, weil ihnen nun einer eine verwertbare Diagnose gegeben hat, dann möchte ich mal wissen, warum es in den 6 Monaten nicht passiert ist, in denen uns verschiedenen Ärzte etwas "positives" gesagt haben.
Ausserdem, wenn es das KISS Syndrom ja gar nicht gibt, wie kommt es dann dass unsere Krankenkasse uns schriftlich deswegen abgelehnt hat, unser Kind in eine private Zusatzleistung zu nehmen? Wenn es das ja gar nicht gibt, dann könnten sie es ja gar nicht für bare Münze nehmen.
Tut mir leid, aber mit Deinen Thesen bist Du bei mir an der falschen Adresse.

Beitrag von marysa1705 12.12.09 - 12:18 Uhr

Was Du glaubst oder nicht ist Deine Sache.

Tatsache bleibt, dass Kiss nicht nachweisbar ist, aber dass es sehr wohl nachweisbare Haltungsasymetrien gibt.
Wie ich auch schon einer anderen Userin geschrieben habe, kann man es mit der "Existenz" der Homöopathie vergleichen.

Deshalb auch die Ablehung der Krankenkasse.

Beitrag von marysa1705 09.12.09 - 22:04 Uhr

Sorry....habe den Link vergessen:

http://www.neuropaediatrie.com/fileadmin/user_upload/pdfs/Kiss_und_Arlen_neu..pdf

Beitrag von meto 09.12.09 - 16:14 Uhr

So viel Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen#rofl

Du solltest für die Bildzeitung arbeiten#ole


Mella

Beitrag von marysa1705 09.12.09 - 19:51 Uhr

Auch für Dich:

Es GIBT verschiedene Haltungsasymmetrien, wie z.B. den Schiefhals oder einen gebogenen Rücken, aber KISS ist genauso wenig bewiesen wie viele andere alternativ-medizinische "Diagnosen".
Ich glaube gern, dass Dein Kind irgendeine schiefe Haltung gehabt hat, aber für KISS gibt es keinen Nachweis.

Vielleicht hättest Du Dir einfach den Artikel genau durchlesen sollen.

LG Sabrina

PS: Gerade die Bildzeitung würde übrigens über KISS sicher etwas schreiben. Seriösere Blätter schreiben eher darüber, dass KISS eine erfundene Krankheit ist, wie Du z.B. im Beitrag von "aita91" etwas weiter oben sehen kannst.

Beitrag von meto 09.12.09 - 20:38 Uhr

Klar, weil den Schulmedizinern die Patienten weglaufen!!!


Ich bin mit meinem Sohn bei mehreren Ärzten gewesen, keiner konnte ihm helfen, es hat Monate gedauert bis mal ein Orthopäde uns an eine Adresse geschickt hatte und dann kam mal langsam was ins Rollen, aber es war trotzdem noch ein weiter Weg.

Beitrag von marysa1705 09.12.09 - 20:57 Uhr

So ein Quatsch! In Deutschland herrscht seit 2002 Ärztemangel!

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84rztemangel

Beitrag von meto 10.12.09 - 20:44 Uhr

Ja, weil sie diese hauptsächlich mit Impfen und Panikmache wieder reinbekommen!

Beitrag von marysa1705 10.12.09 - 21:43 Uhr

#rofl
An Krankheiten würden Ärzte doch viel mehr verdienen als an diesen lächerlich billigen Impfungen! #klatsch

Sorry, aber auf diesem Niveau mit irgendwelchen haltlosen "Argumenten" diskutiere ich nicht weiter.

Beitrag von meto 11.12.09 - 22:13 Uhr

Die Masse machts.

Hättest mir ja nicht antworten müssen

Beitrag von marysa1705 11.12.09 - 23:07 Uhr

Sicherlich.... #augen

Übrigens hattest DU ja auf MEINEN Beitrag geantwortet, von wegen Blödsinn und Bildzeitung. #aha

Beitrag von meto 12.12.09 - 09:57 Uhr

Oh, entschuldigung, hatte ein Wort vergessen:

Hättest mir ja nicht mehr antworten müssen#augen#rofl

Beitrag von marysa1705 12.12.09 - 11:32 Uhr

#pro

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