Anlauttabelle

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von pitti66 09.12.09 - 20:43 Uhr

Hallo mein Sohn ist in der 1. Klasse und die Kinder
lernen Lesen und Schreiben mit einer Anlauttabelle,
er kommt damit nicht zu Recht.
Wer hat Erfahrungen mit dieser Lernmethode gemacht.
Mein Großer heute 14 Jahre hat erst die Buchstaben
alle gelernt und dann Wörter gelernt und dann das Lesen.

Danke für Eure Antworten
pitti66

Beitrag von buntstift 09.12.09 - 20:49 Uhr

WO liegt denn sein Problem?
Meine Tochter schreibt dank der Anlauttabelle schon e-mails, der Wunschzettel ist selbstgeschrieben und ständig bekomme ich kleine Briefchen von ihr.

Meine Kleine (4 1/2) lernt mit und kann nun dank der Anlauttabelle seit einigen Tagen leichte Wörter selber schreien (Salat, Mama, Papa, Baum, Nase ect.)

Rede mal mit der Lehrerin, vielleicht liegt das Problem woanders oder sie hat Tips wie er besser damit lernen kann.

Ich finde die Anlauttabelle super, schreiben wie man hört ist doch toll, peu á peu lernen die Kinder die Worte auch jetzt schon richtig schreiben, denn sie lesen ja auch und sehen die Wörter wie sie richtig geschrieben werden.

Übst Du denn mit ihm? Lest ihr viel? Singen bringt auch sehr viel für das Sprachverstehen und somit auch für das Lesen und schreiben lernen.


Beitrag von s30480 10.12.09 - 19:15 Uhr

Hallo,
also wir lernen auch mit der Anlauttabelle, allerdings haben wir sie so gut wie noch nie gebraucht.. das hören der Buchstaben kannte Lukas schon vom Kindergarten, einige Buchstaben (große) konnte er schon schreiben und die Kleinen lernt er jetzt.. Die Anlauttabelle ist bei uns frei zur Verfügung... wir haben sie vielleicht seit September 2x rausgeholt. Wir haben zwar gesagt bekommen wir sollen so viel wie möglich mit ihr schreiben, zu Hause als Übung aber irgendwie brauchen wir sie nie...Unserer Lehrerin ist noch vom alten Schlag ich glaube sie mischt das System, zumindest kommt es mir so vor. Lukas hat schon super lesen gelernt und schreibt eigentlich auch ganz gut. Wenn er ein Wort schreiben möchte spricht er es sich so oft vor bis er die Buchstaben durchhat, er spricht recht klar und deutlich und macht relativ wenig Rechtschreibfehler, mehr so Sachen wie Libes Kristkind, aber ie und Chr ist was wozu er meiner Meinung nach noch Zeit hat zu lernen.
Aber eigentlich finde ich die Anlauttabelle eine tolle Sache, aber man kann genauso gut üben die Buchstaben rauszuhören, dass kann unser Kleiner mit 4 jetzt auch schon ein bisschen.
LG Sandra

Beitrag von engelein1406 09.12.09 - 21:09 Uhr

Hallo!!
Also bei uns in der Schule machen die Kinder das auch mit der Anlauttabelle und uns worde schon 2 Monate nach der Einschulung gesagt,dass "unsre" Kinder weiter sind,wie die Kinder die es ohne der Tabelle machen. Und das soll ja ma was heißen:-D
Ich freu mich auch auf kleine Briefe von meiner Maus:-D Vorallem wenn drin steht das Sie mich so liebt und ich doch die Beste bin:-D Das geht ja dann runter wie Öl:-D

Frag besser nochmal in der Schule nach.
Kennt ihr auch den Lautfisch?

Lg von Nicole (27) und Xenia(7)

Beitrag von leomama 09.12.09 - 21:29 Uhr

Hallo, mein Sohn ist auch in der 1. Klasse und lernt Schreiben mit der Anlauttabelle. Ich war anfangs super skeptisch, Leo hat sich auch recht schwer getan, Zahlen liegen ihm wohl einfach mehr. Irgendwann hat sich ein Hebel umgelegt und von heute auf morgen schreibt er alles, was man ihm diktiert, auf die Tabelle schaut er dabei kaum noch. Da entstehen zwar Wörter wie z.B. Schtean (=Stern), aber er ist so stolz. Er hat seiner Oma einen kleinen Brief und dem Weihnachtsmann seinen Wunschzettel geschrieben, ganz alleine. Ich habe ihn immer wieder motiviert, wir haben zusammen tolle Wörter gesucht, ich habe die überdeutlich vorgesprochen, damit er die Buchstaben gut raushört und dann haben wir es anderen Leuten zum Lesen gegeben, er war immer völlig baff, dass das funktioniert und darüber hat er irgendwann Spaß an der Sache bekommen. Wir haben spielerisch täglich 3-4 Wörter geschrieben, manchmal Phantasiewörter, egal, hauptsache, er hatte Freude und Spaß daran, ich verbessere ihn auch nie, er schreibt so, wie er es versteht, auch wenn sich mir manchmal die Nackenhaare aufstellen. Viel erklären kann man den Kindern dabei sicher gar nicht, nur immer wieder üben und die Freude am Schreiben vermitteln, eben über kleine Briefe oder Zettel, mit denen er anderen eine Freude machen kann, das ist doch für Kinder die größe Motivation. Ich habe auf jeden Fall meine anfängliche Meinung revidiert und halte inzwischen sehr viel von dieser Methode.
Liebe Grüße von Dani

Beitrag von juki 09.12.09 - 23:11 Uhr

huhu

ja ich krieg auch manchmal die "Krise" wenn ich manche Sachen lese....aber es ist soooo süß....ihr Wunschzettel sah in etwa so aus:

Libes Kristkind, isch heise Kim, isch wünsche mia ein nintendo ds schpil und eine hanna montana parüke

LG

Beitrag von baltrader 10.12.09 - 18:59 Uhr

Das wichtigste ist doch, daß man Hanna Montana schreiben kann ;-)

Wie süüüüüüüüß...

Lg,

Mimi

Beitrag von gunillina 10.12.09 - 06:51 Uhr

Unsere Anlauttabelle funktioniert so: Jeder Laut hat ein Bild. Das "B" hat den Ball, also weiss das Kind, dass das "B" eben so klingt, wie der Anfang vom BALL. Das "Ei" hat das Eis als Bild, so geht es immer weiter. Es ist recht einleuchtend, finde ich.
Wir lesen jeden Abend 5-10 Minuten, das ist eine Seite der Lesefibel (ungefähr). Wenn Rasmus ein Wort schwer fällt, blättern wir zur Tabelle und schauen, wie der Buchstabe klingt, fertig.
Ich denke, die Übung macht es und die Motivation.
Rasmus hat dem Nikolaus einen Brief geschrieben:

"Lid (durchgestrichen und ersetzt mit) ba. Nickolaus. Ich wünsche - b (durchgestrichen und ersetzt mit) dia froe weinachten" (Die Satzzeichen hat er so hingesetzt...)

Sein Wunschzettel ist sehr kurz:

"Rasmus Wunschzetel
Di Drachenburk"

Ob das was wird?

Achja...#hicks#heul#schein was hab ich ihn lieb... Also, es wird noch kommen, übe mit ihm, zwing ihn nicht, aber locke ihn, sich damit zu beschäftigen. Nur durch das Üben wird es auch etwas.

L G und Geduld!
G, die sich jetzt in ihren ganz persönlichen Weihnachtsstress stürzen wird (viel Arbeit, 3 Weihnachtsfeiern, gefühlte 500 Geschenke kaufen und basteln und verschicken... das Übliche eben)

Beitrag von nessi104 10.12.09 - 08:05 Uhr

ach wie süß!

ich bekam zum muttertag eine selbstgemachte karte von meinem sohn.
er hat sie bemalt,und es stand drauf-

libe mama
ich hap dich gans lip,weil du dech imma um mech kümmas!

dein leon

das fand ich soooo niedlich

sein brief an den osterhasen war auch ein kracher!!!

lg

Beitrag von schichtsalat 10.12.09 - 09:35 Uhr

Ja, das ist echt süß!

Hannah war mit ihrer Klasse (1. Klasse) am Dienstag im Theater um dort das Stück "Ronja Räubertochter" anzusehen.
Gestern mussten sie dann in der Schule ein Blatt gestalten zum Theaterstück, malen und schreiben. Die beiden Wörter, die ihr in Erinnerung geblieben sind waren "Berenhöle und hosenscheisa" #hicks :-D ! Sie hat es mit nach Hause gebracht und uns gezeigt, war superstolz auf ihre Wörter und nach meinem Lob musste ich erstmal rausgehen und mich auslachen #heul ! Das war ja klar, dass das Wort Hosenscheisser bei ihr Eindruck schindet ;-) .

Ach ja, Hannah lernt auch mit einer Anlauttabelle und kommt prima damit zurecht.

Liebe Grüße,
schichtsalat

Beitrag von rienchen77 10.12.09 - 07:38 Uhr

unsere Kinder hier lernen ohne diese Tabelle, mußte mir das erstmal googlen was das sein sollte... und... ich finde die Tabelle einfach und verständlich... wäre für unsere Kinder mit Sicherheit einfacher mit diesen Anlauten zu lernen....

Beitrag von bluehorse 10.12.09 - 09:15 Uhr

Hallo,

bei uns wurde die (leider) auch verwendet. Es ist richtig, dass die Kinder dadurch schneller "schreiben" lernen. Allerdings kommen dann nach und nach die Grammatikregeln dazu. Und da liegt auch das Problem. Die Kinder schreiben nach Gehör und prägen sich dadurch eine falsche Schreibweise ein, die wir jetzt z.B. mühsam wieder verändern müssen, weil nun in der 2. Klasse in den Diktaten Rechtschreibfehler zählen. Für meine Tochter war das die falsche Methode, aber man kann es sich nicht aussuchen.

LG bluehorse

Beitrag von buntstift 10.12.09 - 10:31 Uhr

VIelleicht habt ihr zu wenig gemeinsam gelesen, denn wenn die Kinder sehr viel lesen lernen sie dabei wie die Worte richtig geschrieben werden. Wir lesen jeden Tag und siehe da, so nach und nach schreibt sie die Wörte richtig.

Beitrag von bluehorse 10.12.09 - 15:44 Uhr

Am Lesen liegt es sicher nicht, sie liest viel und gerne. Sie wird die Rechtschreibung auch lernen, nur ist es meiner Meinung nach auf diese Weise viel schwieriger. Wenn die Kinder nach Gehör schreiben und nicht korrigiert werden, dann müssen sie es irgendwann richtig lernen. Da wäre es einfacher, wenn sie es von Anfang an richtig lernen würden und nicht erst im Kopf die falsche Schreibweise durch die richtige ersetzen müssen. Diesen Umweg finde ich überflüssig.

Beitrag von lena10 10.12.09 - 16:19 Uhr

Das stimmt so nicht!

Kinder, die mit der Anlauttabelle schreiben lernen, prägen sich ihre Wörtern NICHT falsch ein, sondern sie konstruieren sie immer wieder neu. Das erkennt man z.B. daran, dass das gleiche Wort in einem Text unter Umständen jedes Mal anders geschrieben wird.
Wenn sie dann Rechtschreibregeln lernen, werden diese beim Schreiben automatisch mit beachtet.


Gruß, Lena

Beitrag von marathoni 10.12.09 - 21:22 Uhr

ooohhh doch!!! Diese Kinder haben spätestens in der weiterführenden Schule Probleme mit der Rechtschreibung.

Beitrag von lena10 11.12.09 - 13:34 Uhr

Dann liegt es an anderen Dingen oder daran, dass die Methode nicht richtig gelehrt wurde!

Beitrag von marathoni 10.12.09 - 15:08 Uhr

Lesen und Schreiben lernen nach Gehör ist der größte Schwachsinn den sich unser Schulsystem wieder hat einfallen lassen.
Es ist absolut vorprogrammiert, dass diese Kinder absolute Schwierigkeiten in der Rechtschreibung bekommen. ( z.B. das Wort Affe: Mit Anlauttab. schreibt das Kind afä. So spricht es und hört es. ) Und das soll ich dann als Mutter so stehen lassen ?
Es ist einfach nur furchtbar was mit unseren Kindern da gemacht wird. Versuchskaninchen sind die.
Ich spreche aus Erfahrung ( 4 Kinder ). Meine 2 Ältesten haben noch nach der alten Methode gelernt, der 3. dann nach dieser Anlauttabelle. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Der 3. ist in der Rechtschreibung eine Katastrophe. Und das führe ich auf diese AT zurück.
Fazit: Ich halte nichts davon, aber wenn es in der Grundschule so gelehrt wird, bleibt dir nichts anderes übrig. Leider !!

Beitrag von marathoni 10.12.09 - 15:20 Uhr

Ach ja, ein kleiner Tipp noch zu meinem vorherigen Beitrag: Wenn es eben in deiner Schule so mit dieser AT praktiziert wird, leses, lese, lese viiiieeeeel mit deinem Kind. So kannst du nur hoffen, dass es sich ein wenig die gelesenen Wörter richtig einprägt. Aber oft lesen leider die Kinder viel zu wenig und dann ist es ganz sicher so, spätestens in der weiterführenden Schule haben sie Probleme. Sagen bei uns übrigens alle Lehrer in den höheren Schulen. Die können genau sagen, welche Kinder mit AT schreiben und lesen gelernt haben und welche noch nach dem alten, viel besseren System.
Es ist einfach nur schade, schade ,schade um die Kinder.
Wie gesagt, auffällig werden sie erst in den weiterführenden Schulen , noch nicht so sehr in der Grundschule.

Beitrag von buntstift 10.12.09 - 17:08 Uhr

Komisch, zwei meiner Freunde sind Lehrerinnen an weiterführenden Schulen und ihre Kinder gehen mit meiner Tochter in die Schule.

Sie meinen dass es toll ist wie die Kinder Schreiben lernen mit der Anlauttabelle und dass sie ein tolles Gefühl für die Sprache entwickeln.

Meine Tochter geht nun seit September in die Schule und schreibt schon ganze Sätze mittlerweile ohne die Tabelle. Wörter die sie vom lesen her schon oft richtig geschrieben gesehen hat, schreibt sie auch richtig. Neue Worte schreibt sie nach Gehör. Wobei ich es schon bedenklich finde wenn ein Kind bei dem Wort Affe echt ein Ä hinten hört. AFÄ ??? Hab eben meine Tochter buchtstabieren lassen da kam AFE bei raus. Bei Deinem Vorschlag von AFÄ mußte sie eben lachen:"Quatsch Mama, da sagt man doch kein Ä !"

Die Kinder aus unsere Grundschule gehen zu großen Teilen aufs Gymnasium, vom Rest geht der größte Teil auf die Realschule und nur ein kleiner Teil auf die Hauptschule.

Beitrag von marathoni 10.12.09 - 19:37 Uhr

Ja, aber stell dir mal vor du sprichst zu Hause mit deinem Kind das ortsübliche Dialekt....was kommt da denn raus. Bei uns hier spricht man es eben afä aus...
Ich sage zu diesem Thema nun nichts mehr. Es ist alles gesagt. Purer Wahnsinn diese AT !!!!!

Beitrag von mauerbluemchen86 11.12.09 - 22:16 Uhr

Hallo,
auch wenn Du nichts mehr zu dem Thema sagen möchtest, möchte ich noch zwei Dinge loswerden darüber. Ich bin übrigens eine große Befürworterin der Anlauttabelle.

Erstens, die Kinder lernen die Sprache vom Prinzip besser kennen, sie verstehen und erkennen selbst (WICHTIG!) wichtige Prinzipien der deutschen Sprache. Dazu zählt zum Beispiel, dass sie nach einiger Zeit die Häufigkeit bestimmter sprachlicher Formen kennen und auch wenn sie dialektal bedingt anders sprechen, so abstrahieren können, dass sie beispielsweise wissen, dass es unglaublich unwahrscheinlich ist, dass ein Wort im Deutschen auf "Ä" endet. Und da sind wir bei ganz anderen Strategien, die für die allgemeine Intelligenz von Kindern eine große Rolle spielen. Es ist nämlich nun mal so, dass analytische Kompetenzen stärker gewichtet sein müssen als rein reproduktive (und nichts anderes ist es in der Anfangsphase des Fibellesens!).

Zweitens, sind genau solche Eltern, die meinen, sie wüssten es besser, weil es ja bei uns allen vorher auch immer wunderbar geklappt hat (und sogar noch bei den älteren Geschwistern...), dass man sich Neuerungen komplett verwehrt. Genau DAS ist nämlich leider das Problem am deutschen Schulsystem und es regt mich maßlos auf. Es ist sicherlich wichtig, kritisch Neuerungen gegenüber zu stehen, aber sie prinzipiell abzulehnen und sich nicht mit den tatsächlichen Vor-und Nachteilen zu beschäftigen, ist einfach nicht richtig und führt zu keine Veränderung (-> Verbesserung). Im Übrigen bin ich mir mehr als sicher, dass sich diese Methode schon vor vielen Jahren entwickelt hat, aber leider erst mit großer Verspätung Eingang gefunden hat in das Schulsystem. Wie es so oft ist.

Wie auch immer, ich denke, wenn Du auch schon selbst meinst, dass eh nichts hilft, Du Dich also mit Deiner Rolle abfinden musst, Du hoffentlich wenigstens vor Deinen Kindern nicht so eine negative Stimmung verbreitest und sie in IHRER Methode, die die AT nunmal ist, unterstützt und Dich auch drauf einlässt und nicht alles schlecht redest, was Deine Kinder schriftlich produzieren...es liegt in der Natur der Methode, dass man Fehler macht. Gewollt, bestimmt, richtig.

Grüße,
Mauerblümchen #blume

Beitrag von baltrader 12.12.09 - 00:11 Uhr

Meine Tochter (seit September in der Schule) kann dank Anlauttabelle (bei uns gab es ein Gedicht, wo alle Laute drin waren) schon richtige Texte verständlich lesen, wobei sie vor der Schule auch schon lesen konnte, aber es wird natürlich mit Übung besser. Sie schreibt nun schon abends immer in ihr "Tagebuch", es ist natürlich alles so geschrieben, wie sie es hört, aber man kann es verstehen. Ich habe mir angewöhnt ihr bei den Hausaufgaben die die Worte dann überbetont vorzulesen, so daß sie alle Laute hört, die sie schrieben muß.
Ich konnte aber beobachten, daß einige Kinder in der Klasse damit gar nicht zurechtkommen.
Wird bei euch denn individuell gefördert? Bei uns bekommen die Kinder in derselben Klasse ganz unterschiedliche Aufgaben, je nach Lesestand, so daß die "schnellen" nicht aufgehalten werden, die anderen aber noch mitkommen.

Berichte doch mal, wie es weitergeht.

Lg,

Mimi