Mein Mann ist heut Nacht ausgerastet und ...

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von psychothriller 10.12.09 - 12:06 Uhr

Hallo!

Mein Mann ist heute Nacht völlig ausgerastet und musste jetzt auf Anordnung der Polizei zum Arzt, um sich ne Überweisung zum Psychologen zu holen :-(

Oh Mann, das war mal wieder ne Nacht #schmoll
Ich kränkel etwas, habe 2 kleine Kinder. Da mein Mann sich ins Wohnzimmer ausquartiert hat, um sich nicht anzustecken, hab ich dem Großen erlaubt, heute Nacht neben mir schlafen zu dürfen, als er heut Nacht raus kam. Klar, könnte er sich anstecken, aber hab wirklich nur ne Erkältung und keine SG #augen ... aber das könnte er tagsüber auch so, kann ihm ja schlecht meine Liebe entziehen ... #schein

Naja, wie auch immer. Jedenfalls kam mein Mann heut Nacht rein, meinte erst noch, dass er mich liebe und dann kam er kurz danach wieder rein und stellte fest: "Ach, jetzt liegt der hier oder was? So ein dummes Schwein!" #schock Ich hab ihm dann versucht, im Ruhigen zu sagen, dass ich es ihm nicht verwehren wollte, weil er sich ja sonst auch dem Kleinen gegenüber (Stillkind, schläft direkt neben mir) benachteiligt fühle, usw. Naja, da ist er plötzlich laut geworden, hat rumgeschrien. Hab versucht, die Situation zu retten, aber konnte nicht viel machen. Er wurde immer aggressiver, schlug dann die Fußseite vom Beistelbett weg #schock schmiss mir Gegenstände entgegen (ich wusste gar nicht, was los war :-() und schmetterte sich dann zwei Mal absichtlich die Schlafzimmertür vor den Kopf, in der jetzt ein großes Loch prangt #aerger
Wir sind hier erst im August eingezogen und nun ist schon wieder die ganze Einrichtung demoliert. Den Wäscheständer hat er auch auf dem Gewissen. Bin mal nur froh, dass er mich oder die Kinder nicht direkt angegriffen hat ...

Da es schon einmal vorgekommen war und ich ihm beim letzten Mal sagte, dass ich das noch nicht einmal mehr mitmache, zumal er mich bespuckte, mich beschimpfte (vor den Kindern mit Fotze, Schlampe, das Allerletzte usw. ) und demütigte, habe ich ihm heute Nacht dann gesagt, dass ich mich trennen möchte. Ich kann wirklich nicht mehr, hab hier alles für ihn gemacht. Er ist arbeitslos, schläft bis mindestens 14 Uhr und macht keinen Handschlag zuhause und ich muss mich um alles allein kümmern und mich nun auch noch aus heiterem Himmel anschreien lassen, wobei wieder keiner zum Schlaf kam. Die Kinder haben natürlich geweint ... #schmoll

Als er sich mir dann die Hand reichen wollte, hab ich ihm dann gesagt, dass ich das jetzt nicht könne und dass er wusste, was passiert, wenn er noch mal ausrastet. Da rief er dann den Lebensgefährten seiner Mutter an und erzählte ihm irgendwelche Lügen, dass ich ihm fremd gehen würde (dabei hat er das letztes Jahr 3 Monate lang getan #aerger), dass ich ihn misshandelt hätte und nur so was ...

Daraufhin kam dann seine Mutter (arbeitet eine Querstraße weiter) zu uns, weil ich auch sagte, dass ich gehen werde und er daraufhin drohte, sich jetzt umzubringen #klatsch Das hat er schon öfter gemacht, damit ich ihm gehorche :-(

Dieses Mal wollte ich mich davon keinesfalls einschüchtern lassen, denn ich hab sonst immer wieder Ja und Amen gesagt und ihm eine Chance nach der anderen gegeben ... Naja, jedenfalls ist er dann auf seine Mutter los und hat im Kinderzimmer (zum Glück waren die Kinder nicht dort) randaliert. Da hatte ich dann so eine Angst, dass ich die Polizei gerufen hab. Dachte echt, er schlägt seine Mutter zusammen. Die Polizei war auch recht schnell da und ließ ihn pusten: Halb acht morgens immer noch 1,84 Promille #schock Er hat 12 Bier getrunken ...

Die Polizei wollte ihn eigentlich der Wohnung verweisen, aber seine Mutter nahm ihn in Schutz und so einigten sie sich darauf, dass er zum Arzt geht, um möglichst sofort in psychologische Behandlung zu kommen. Nun ist er mit seiner Mutter beim Hausarzt. Ich hoffe, es passiert was und er kann schnellstmöglich zum Psychologen. Endlich glaubt man mir mal. Auf mich wurde immer und immer wieder nur eingeredet, ich wäre dran Schuld und solle ihn doch auch mal verstehen und er könne ja hier nicht und da nicht und dort auch nicht. Ich hab ihm vorhin gesagt, dass ich möchte, dass er endlich Hilfe annimmt und hoffentlich auch einen Alkoholentzug macht. Er hat vorhin zum Glück die Hilfe freiwillig angenommen, weil ich ihn vorhin dann endlich mal vor die Wahl gestellt hab. Entweder er lässt sich helfen oder ich bin mit den Kindern erstmal weg (dazu sei gesagt, dass ich ihm niemals die Kinder vorenthalten würde ...)

Mann, sorry, für den langen Text, aber das musste jetzt dringend raus. Ich hab ihm schon mehrmals gesagt, dass ich nicht mehr kann. Ich war auch schon selbst beim Psychologen und beim Jugendamt, um für mich Hilfe zu holen, aber alle meinten immer, er müsse sich selbst helfen lassen und nicht ich mir. Hatten schon Termine bei der Eheberatung, die auch nix halfen. Angeblich wären alle anderen total doof und hätten von nix ne Ahnung #aerger

Und nun hab ich es endlich mal konsequent durchgezogen und mich nicht belabern lassen von anderen, die alle meinen, eine Frau muss so etwas eben ab können #schock :-[

Trotzdem fühl ich mich jetzt scheiße. Die Kinder schlafen jetzt, hatten ja nicht viel Schlaf die letzte Nacht #heul Das tut mir eben alles so leid für die Kleinen; ich musste ja jetzt so handeln #schmoll Hab mir zumindest sonst keinen anderen Rat mehr gewusst :-(

Aber ich fühl mich so schuldig, als wäre ich alles schuld, als wäre ich ne ganz furchtbar schlechte Ehefrau und Mutter. Ich weiß ja gar nicht mehr, auf wen ich hören soll #schmoll Hab hier keinen von meiner Familie und ehrlich gesagt, wissen die über solche Sachen auch gar nicht Bescheid, weil mir das alles so unendlich peinlich ist #hicks

So hab ich mir mein Leben nicht vorgestellt. Ich will einfach nur mal endlich zur Ruhe kommen und nicht ständig Angst haben, dass er ausrastet. :-(

Sorry fürs #bla

LG

Beitrag von carrie23 10.12.09 - 12:15 Uhr

Ich versteh nicht dass du dich nicht getrennt hast.
Er macht nicht freiwillig ne Therapie sondern weil du ihm gedroht hast, was glaubst du wie lang er durchhält?
Mein Vater hatte auch oft solche Ausraster-Psychotherapie brachte rein gar nichts.
Meine Mutter trennte sich, Gott sei Dank.

Beitrag von berliner-kindl. 10.12.09 - 12:20 Uhr

#schock

Man, was ist das den für ein Psycho.
Hoffentlich weisen sie den ein.

An deiner stelle würde ich mich ganz schnell trennen und umziehen.
So einem würde ich keine Sekunde bei meinen Kinder lassen.

Alles gute.

LG

Beitrag von malkasten 10.12.09 - 12:22 Uhr

Hallo,

ich kann nicht nachvollziehen, dass du diesem Menschen noch einmal eine Chance geben willst! Er ist nun zum 2. mal ausgerastet und auch noch vor deinen Kindern.#schock
"Noch" zerstört er "nur" Einrichtungsgegenstände, aber was denkst du, wie klein der Schritt noch ist bis er gewalttätig wird?
Willst du dir und deinen Kindern das antun?
Möchtest du, dass deine Kinder mit "Gewalt" Psychoterror groß werden? Kinder brauchen ein stabiles und vor allem liebevolles Umfeld und nicht so ein Scheiss!!
Denk an deine Kinder und trenn dich..

Alles gute

Beitrag von dore1977 10.12.09 - 12:34 Uhr

Hallo,

ich verstehe nicht wieso Du Dich wie ein Fussabtreter behandeln lässt. Er macht doch blos die Therapie weil Du ihm die Pistole auf die Brust gesetzt hast. Die wird er kaum durchziehen.

Wie kannst Du Deinen Kindern blos so einen Vater zumuten. Schon allein wegen Deiner Kinder solltest Du das weite suchen und zwar so schnell und so weit weg wie möglich!

Dore

Beitrag von frieda05 10.12.09 - 12:40 Uhr

"erst mal weg"...

laß das "erst mal" einfach weg.

und weg!

So schanell, wie nur irgendmöglich. Mit oder ohne Sack und Pack, vor allem aber mit Kindern. Der Vater bezeichnet sein Sohn als "dummes Schwein"? Ich kann mir den Ton vorstellen... - und bin - wieder mal - weit über das rational Fassbare hinaus entsetzt.

Ich dachte sowas würde nur von RTL inzeniert, damit sich das entsprechende Klientel auf dem heimatlichen Sofa gemütlich zurücklehnen und sich gut fühlen könne.

Wenn ich lesen muß "nun ist schon wieder die ganze Einrichtung demoliert." darf ich wohl davon ausgehen, daß Ihr bereits einige Wohnungen in einen leicht desolaten Zustand versetzt habt? Mich gruselt es.

Nimm die Füsse in die Hand und bringe soviel Abstand wie möglich zwischen dieses Individuum, Dich und Deine Kinder.

GzG
Irmi

Beitrag von fipi74 10.12.09 - 12:44 Uhr

Hallo,

"Aber ich fühl mich so schuldig, als wäre ich alles schuld, als wäre ich ne ganz furchtbar schlechte Ehefrau und Mutter. Ich weiß ja gar nicht mehr, auf wen ich hören soll Hab hier keinen von meiner Familie und ehrlich gesagt, wissen die über solche Sachen auch gar nicht Bescheid, weil mir das alles so unendlich peinlich ist"

Das ist momentan dein größter Fehler. Dir die Schuld in die Schuhe zu schieben. Das bist du nicht. Solche Ausbrüche sind mit nichts zu rechtfertigen.

Trenn dich von ihm. Deine Kinder werden dir dafür danken und du wirst auch wieder aufatmen können.

Rede mit deiner Familie drüber. Es braucht dir nicht peinlich sein. Du wirst dich besser fühlen.

Alles Gute #klee

Beitrag von mutterschaf 10.12.09 - 12:50 Uhr

Hallo,
ich kann den Anderen nur beipflichten.
Bring Dich und die Kinder in Sicherheit. Jetzt sofort! Dein Mann hat kein Mitleid und keine Chance mehr verdient. Er ist Täter, ihr seid die Opfer. Du hast KEINE Schuld, überhaupt keine. Lass Dir das bloss nicht einreden. Aber Du wirst schuldig, wenn Du Deine Kinder nicht vor dieser Gestalt rettest. Sollen sie etwa mit einem Irren aufwachsen? Was, wenn er das nächste Mal zuschlägt oder sich ein Messer greift oder sonstwas?
Geh ins Frauenhaus, da seid ihr geschützt. Es gibt ganz, ganz viele Hilfen. Du musst da nicht alleine durch.
Alles Gute,
Sandra

Beitrag von bruchetta 10.12.09 - 12:55 Uhr

Das Problem ist der Alkohol. Alkoholabhängige verändern sich sehr zum negativen.
Er sollte einen Entzug und eine Suchttherapie machen.
Wenn Du ihm immer wieder Chancen gibst, wird das nichts!
Setz ihn vor die Tür, vielleicht besinnt er sich ja und fängt das aus eigenen Stücken an.

Beitrag von Krass 10.12.09 - 12:59 Uhr

Spätestens wenn er mein Kind als"Schwein"betitelt hätte wäre er bei mir hochkant rausgeflogen!
Ich würde mal schauen das du dich trennst als nächstes sind dann die Kinder dran oder wie#aerger

Ich würde endlich mal an meine Kinder denken und nicht an andere Leute oder ihn!
Alles gute dir!
Lg

Beitrag von mutterschaf 10.12.09 - 13:14 Uhr

Im Prinzip hast Du Recht. Aber sich als Frau mit zwei kleinen Kindern mit einen tobenden Mann anzulegen wäre zu gefährlich gewesen.
Ich hätte auch versucht, ruhig zu bleiben. Aber dann bei nächster Gelegenheit die Koffer gepackt. Auf Nimmerwiedersehen.

Beitrag von Krass 10.12.09 - 13:26 Uhr

Da gebe ich dir natürlich Recht aber ich denke der Mann ist auch mal arbeiten oder?
Also ich würde mich vor meinen Kindern nicht so demütigen lassen!Die Kinder leiden doch durch sowas auch!
Ich hoffe die Te macht das richtige und vorallem für das wohl ihrer Kinder!
Lg

Beitrag von .doctor-avalanche. 10.12.09 - 13:14 Uhr

An der Stelle mit dem "dummen Schwein" musste ich lachen. Das hat etwas Bizarres. Schlafendes Kind bei der Mutter = Dummes Schwein. Köstlich!
Ich habe meinen Sohn auch schon mal "Buckliges Schwein" genannt, wenn er nicht gerade bei Tische sitzen will. Natürlich als Scherz. Er antwortet dann sowas wie "Jawohl, alte Hohlbirne!"

Zur Sache: Warum Du Dir die Schuld am Verlauf dieser wenig harmonischen Geschichte gibst, weiss ich nicht. Aber Du bist da, glaube ich, in bester Gesellschaft mit vieolen Frauen, die an den falschen Stellen sich selbst Schuld zuweisen. Vielleicht hat das mit mangelndem Selbstbewusstsein und einem verzerrten Eigenbild zu tun.

Dein Mann, auf dem zivilisatorischen Level von Attila dem Hunnen - erst zuschlagen, dann plaudern - hat natürlich eine verklärte martialisch-romantische Komponente aber die passt nicht mehr so recht ins moderne Männerbild des 21. Jahrhunderts.

Vielleicht entdecken Fachärzte die Ursachen für sein herzhaftes Aggressionspotential.
Aber wie auch immer, es ist der richtige Zeitpunkt nach dieser nächtlichen Eskalation, die Karten neu zu mischen. Ob er irgendwann mal wieder mitspielen darf, entscheidest Du. Mal abgesehen von der vagen Vermutung, er könne irgendwann auch mal Deinen Kopf statt dem Türrrahmen nehmen um seinen Kopf durchzusetzen, ist es einfach zu kostspielig, mit jemandem das Heim zu teilen, der alle paar Wochen oder Monate die Einrichtung zu Klump haut.

Beitrag von gedankenspiel 10.12.09 - 13:15 Uhr

Ich fasse mal ganz kurz zusammen:

Dein Mann

- betitelt seinen Sohn als "dummes Schwein" und gibt DIR noch ganz andere Schimpfnamen

- demoliert die Einrichtung, verletzt sich absichtlich, droht mit Selbstmord, erzählt Lügen über dich und versucht, dich mit Hilfe seiner Familie unter Druck zu setzen

- ist arbeitslos, macht im Haushalt nichts als Mehraufwand

- kriegt regelmäßig aus heiterem Himmel solche Ausraster, hat scheinbar ein riesiges Problem mit seiner Impulskontrolle

- Hilfsangebote in Form von Ehe- oder Suchtberatung lehnte er bislang ab ---> wohl auch kein Schuldempfinden

- - - - - - -

Würdest du deine Hand dafür ins Feuer legen, dass er vor dir und den Kindern halt macht?
Wenn seine Hemmschwelle schon so weit gesunken und sein Aggressionspotential so groß ist, wie du schreibst, dann ist eindeutig Gefahr im Verzug!

Handle JETZT, da der Fall bei der Polizei aktenkundig ist!
Das gibt dir die Möglichkeit, dich von diesem Mann zu lösen und deine Kinder keiner potentiellen Gefahr mehr ausgesetzt zu lassen.

Du würdest dir ewig Vorwürfe machen, sollte er doch einmal Hand an deine Kinder legen!


Ich wünsche dir viel Kraft und Mut,

gedankenspiel

Beitrag von petra1982 10.12.09 - 13:16 Uhr

hallo, dein text ist sehr lang, hab aufgehört zu lesen bei fotze usw. aber das reicht mir auch um dich zu fragen wieso lässt du dir das gefallen? er scheint sich nicht unter kontrolle zu haben, tickt wegen nichts aus, nennt euer kind ein schwein????? mach das du deine kinder packst und gehst er hat null respekt und somit liebt er euch nicht, und wenn er das meint was ist das für ne liebe? tust mir leid, weil ich glaube du wirst aus diesem kreislauf schwer rauskommen.....

Beitrag von lollylolly 10.12.09 - 13:20 Uhr

ich habe kein mitleid mit dir, lediglich für deine kinder.

und ich kann NICHT nachvollziehen wie eine MUTTER ihre EIGENEN kinder nicht SCHÜTZEN kann.


weißt DU eigentlich was DU deinen kindern antust??? mit SO einem mann???

DU trägst verantwortung für DEINE kinder, also ruiniere ihn nicht ihr komplettes leben mit DEINER abhängigkeit.

hol DU dir hilfe, nimm dein leben selbst in die hand und lebe mit deinen kindern dein eigenes leben.

SCHÜTZE deine kinder und lass sie NICHT zu so einem vater. nimm dir einen anwalt und wende dich ans jugendamt.

wenn er nachweisslich wieder klar im kopf ist (durch gutachten) DANN kann man über einen umgang mit den kindern nachdenken.


ich finde es schlichweg traurig das du deine kinder nicht schützen kannst.

solltest du nicht aufwachen hoffe ich das die kinder euch beiden weg genommen werden damit sie eine chance auf ein halbwegs vernünftiges leben bei einer pflegefamilie haben.


anscheinen kannst du die tragweite DEINES handelns überhaupt nicht abschätzen.

du bist eine MUTTER, benimm dich auch so und höre auf zu jammern.

DU bist schuld weil DU nichts änderst!

Beitrag von .doctor-avalanche. 10.12.09 - 13:22 Uhr

Amen!

Beitrag von heike011279 10.12.09 - 14:21 Uhr

Nein, sie hat Recht.
Das "Amen" halte ich für völlig unangebracht.
Sie muss handeln und ihre Kinder schützen.

Beitrag von fipi74 10.12.09 - 13:27 Uhr

Sie hat gerade angefangen sich zu wehren.

Natürlich braucht sie Hilfe um ihr Selbstbewusstsein aufzuarbeiten. Weißt DU wie es in ihr in Wirklichkeit aussieht?

Deine Worte sind sehr hart!

Beitrag von lisasimpson 10.12.09 - 13:30 Uhr

das kann ich so unterschreiben!

lisasimpson

Beitrag von frieda05 10.12.09 - 14:02 Uhr

Ein gerüttelt Maß an Mitleid ist m.E. hier doch angebracht. Wer hier keines mit dieser Frau haben kannst, disqualifiziert sich in Sachen emotionaler Kompetenz.

Und btw. muß Du so schreien? So etwas weckt in mir Unverständnis.

Gzg
Irmi

Beitrag von lollylolly 10.12.09 - 14:06 Uhr

vielleicht wacht sie ja dadurch doch mal etwas auf wenn ihr ihre KINDER etwas bedeuten?

von dutzi dutzi merkt sie wohl kaum das SIE das leben ihrer kinder runiert.

und das ist ja nunmal traurige tatsache.

wenn sie ihr leben von einem mann ruinieren lässt dann ist das ihre entscheiden aber sie ist in der PFLICHT ihre kinder zu schützen.

Beitrag von .doctor-avalanche. 10.12.09 - 14:46 Uhr

"wenn sie ihr leben von einem mann ruinieren lässt dann ist das ihre entscheiden aber sie ist in der PFLICHT ihre kinder zu schützen. "

Was für ein haarsträubender Blödsinn ist das denn wieder? Sie hat sich wohl kaum jetzt oder irgendwann dazu entschieden "So, jetzt lass' ich mir mal fein mein Leben ruinieren!"

Und Dein Geschwätz über Pflichten gegenüber ihren Kindern ist überflüssig. Das weiss sie sicher am besten aber wer noch nicht in einer solchen Situation, einer Mischung aus emotionaler, vielleicht auch wirtschaftlicher Abhängigkeit war verbunden vielleicht mit einer langexistierenden und geübten Opferrolle, sollte sich solche überzogenen und unangemessenen Brandreden sparen.

Und zwischen "Dutzi Dutzi" und Deinem Sermon gibt es sicherlich auch wertvollere Tipps, Ratschläge oder Hinweise, die mehr Hilfe versprechen.

Und schon gar nicht kann ich einsehen, daß nur diesen relativ hilflosen Müttern Pflichten zum Schutz der Kinder auferlegt werden. Es ist die Pflicht der ganzen Gesellschaft auf Kinder oder Schwache oder Bedrohte zu achten.

Wann hast Du das letzte Mal einem Menschen geholfen?

Beitrag von heike011279 10.12.09 - 14:57 Uhr

Doc, aber ganz so einfach, wie Du es hier darstellst, ist es auch nicht.
ich erlebe das tagtäglich. Die Frauen suchen Hilfe, weil sie sich mit ihren Kindern in einer extremen häuslichen S ituation befinden.
Sie bekommen die Hilfe, sei es durch die Polizei, sei es durch Beratungsstellen, Anwälte, Frauenhäuser...
Wie oft gehen diese Frauen wieder zurück zu ihren Männern?
Und wehe, man fragt nach einigen Wochen nach, wie sich die Situation entwickelt hat?
Dann darf man sich nicht einmischen, alles ist eben "dutzi dutzi"..der Typ strengt sich ja sowas von an und ist der liebste Mensch der Welt..
Tja und dann kannst Du langsam anfangen rückwärts zu zählen...irgendwann gehts wieder los.
Und die Frau steht mit Sack und Pack in der Nacht vor der Tür.

Und ja: Die meisten sind aufgeklärt, kennen ihre Möglichkeiten...nur ist es doch so schön bequem, immer dann wenns Ärger gibt, diese zu nutzen und dann wieder einzuknicken und zu dem Mann zurückzugehen.

Ich kann Dir nicht sagen, wie oft das so abläuft. Aber rein vom Gefühl her würde ich sagen, dass es 80% der Fälle betrifft.

Die Frauen handeln erst, wenn der Leidensdruck zu groß wird. Und glaub mir - sie denken nicht an ihre Kinder, sie denken nur an sich. Da kommen dann fadenscheinige Begründungen wie "Ich will den Kindern nicht den Vater nehmen"...

Wenn Du damit fast täglich konfrontiert wirst, siehst Du das alles etwas gefilterter.
Klar habe ich noch Mitleid mit den Frauen, aber das verebbt eben dann, wenn ich sehe, dass trotz mehrmaligem Helfen die Hilfe nicht oder nur zeitweise angenommen wird.
die, die wirklich leiden sind die Kinder.

Gruß
Heike

Beitrag von lollylolly 10.12.09 - 17:54 Uhr

ganz genau so sehe ich das auch.

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