Chemo: Wasser wird immer mehr trotz Entwässerungstabletten

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Beitrag von antares01 15.12.09 - 09:23 Uhr

Hallo,

trotz starker Entwässerungstabletten wird das Wasser in den Beinen immer mehr, ist nun schon im Oberschenkel und auch das Gesicht ist betroffen.

Hat jemand Erfahrung damit und kann Tipps geben, wie man das reduzieren kann?

Die Ärzte meinen, die Tabletten bräuchten Zeit, um anzuschlagen, aber doch nicht 3 Wochen?! Und es wird immer schlimmer.

Danke für evtl. hilfreiche Tipps.

#blume

Beitrag von ecjo72 15.12.09 - 09:34 Uhr

hallo,
du allein kannst da nicht viel machen, sondern muß dich einfach auf die therapie der ärzte verlassen.
es gibt ab er viele verschiedene diuretika, die alle einen anderen ansatzpunkt haben
weißt du, welchen du hast? ist ein calcium-antagonist?
frag deinen arzt mal nach sog. "schleifendiuretika", die sind schon ziemlich wirksam.
lg
und gute besserung!!
ecjo

Beitrag von antares01 15.12.09 - 09:40 Uhr

Hallo,

vielen Dank für Deine Antwort. Ich bin nict betroffen, aber ich werde Deinen Tipp gleich mal weitergeben.

Grüsse
antares01

Beitrag von ecjo72 15.12.09 - 09:44 Uhr

ups!
trotzdem gute besserung an die betroffene person! :-)

Beitrag von antares01 15.12.09 - 09:49 Uhr

Danke. Aus meinem Post war das ja auch nicht ersichtlich #blume.

Beitrag von tigger1980 15.12.09 - 10:06 Uhr

Huhu,

ich hab während meiner Chemo auch viel Wasser eingelagert, weil ich während der Behandlung 24 Stunden bewässert wurde und auch Kortison bekam. Mein Gewicht wurde täglich überprüft und wenn es zu viel Wasser war wurde mir Lasik (Lasig oder so ähnlich gespritzt). Danach bin ich für die nächsten 2 STunden alle 10 Minuten auf Toilette gerannt.

Frag doch mal danach.

LG
Sabrina

Beitrag von ecjo72 15.12.09 - 11:09 Uhr

du meinst sicher lasix. der wirkstoff ist furosemid und es ist so ein schleifendiuretikum, von dem ich berichtet habe.
lg ecjo

Beitrag von tigger1980 15.12.09 - 11:20 Uhr


Genau ;o)

Ist bei mir schon ein paar Jährchen her, deshalb die mangelnde Erinnerung.

Aber an so etwas erinnert man sich auch nicht gerne.

Lg
Sabrina

Beitrag von antares01 15.12.09 - 11:35 Uhr

Hallo,

jetzt wird Dytide verabreicht und das hilft nicht.

Grüsse

Beitrag von ecjo72 15.12.09 - 12:50 Uhr

"dytide h" ist ein htc (hydrocholothiazid), welches oft als entwässerungstablette verabreicht wird. im allgemeinen wirkt es auch gut.
aber es gibt fälle, wo man einen anderen ansatzpunkt der entwässerung braucht. die meisten diuretika wirken, vereinfacht gesagt, in der niere. dort gibt es aber verschiedene "punkte", an denen ein medikament wirken kann.
ein schleifendiuretikum, also z.b. lasix, wirkt wirklich sehr, sehr gut (wurde hier ja auch schon bestätigt ;-) ). deshalb ist es auch nicht so gut für den "normalen" bedarf geeignet, sondern dann indiziert, wenn andere möglichkeiten nicht den gewünschten effekt bringen.
es wirkt schnell und zuverlässig.

Beitrag von antares01 15.12.09 - 13:31 Uhr

Vielen Dank für die Information! Werde ich so weitergeben und ich hoffe, dass die Ärzte ggf. auf dieses Medikament umsteigen, denn so geht es nicht weiter.

Viele Grüsse