3 Jährige rechnet selbstständig,Fördern oder nicht???

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von becky100 26.12.09 - 22:28 Uhr

Ich bin echt baff.

Meine Große (3einhalb) rechnet selbständig - und + #schock

Wenn z.B. Gummibärhen auf dem Tisch liegen zählt sie sie ab.(sie kann bis 10 zählen)
Dann nimmt sie welche weg und zählt sie wieder ab oder legt wieder welche dazu.

Ist das normal??????

Zudem spricht sie extrem gut für ihr Alter,kennt Höflichkeitsformen, wo so manch Erwachsener schmunzeln muss;-)

Waren zu Besuch bei ner Grundschullehrerin(ne Freundin von mir) und ihr fiel es auch gleich auf dass sie sprachlich sehr weit ist.#gruebel

Lesen möchte sie auch am liebsten schon lernen.

An wen kann man sich da wenden?

Beitrag von visilo 26.12.09 - 22:33 Uhr

Ich finde das nicht ungewöhnlich. Sprachlich ist meiner zwar ein absoluter Spätzünder ( hat erst nach dem 4. Geburtstag angefangen verständlich zu sprechen) aber das mit dem Zählen konnte unserer auch so um den 3. Geburtstag, z.B. wenn wir früh mir dem Bus in den Kiga gefahren sind konnte er an jeder Station sagen bzw zeigen wieviele Leute nun im Bus waren ( früh waren nur immer sehr wenige unterwegs). Wie gesagt, das finde ich normal. Auch das im Kiga manche Kinder mit 3 schon den Namen schreiben weil sie es bei Größeren sehen finde ich nicht ungewöhnlich.

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von becky100 26.12.09 - 22:38 Uhr

Danke für deine Antwort#schwitz
Das beruhigt mich etwas.

Beitrag von visilo 26.12.09 - 22:43 Uhr

Lukas hat mit knapp 2 Jahren aus Magnetbuchstaben Wörter wie Mama, Papa Oma usw gelegt, da dachten wir es ist was Besonderes. Bis wir gemerkt haben das hat garnichts mit "lesen können" zu tuen, es war einfach ein "Bild" was er nachgelegt hat, das hat sehr schnell aufgehöhrt.
Nun mit 5 rechnet er im zehner Bereich relativ sicher aber "schreiben" kann er auch nur Mama, Papa und seinen Namen. Ich denke die Kinder haben immer wieder Phasen wo sie sich für ein Thema sehr interessieren und dann plötzlich nicht mehr. Falls das Interesse bleibt, hol dir einige Vorschulblöcke da kann man auch spielerisch lesen, rechnen und schreiben üben.

LG
visilo

Beitrag von zickl2000 26.12.09 - 22:40 Uhr

Hallo,
ich habe das hier schon öfter gelesen, ist also wahrscheinlich nicht sooo ungewöhnlich. Pascal zählt bis 32 und kennt alle Buchstaben seit ca 1 Jahr. Manche Worte kann er lesen und seinen Namen, sowie Oma und Opa schreibt er. Wir haben das nicht extra gefördert, sondern lediglich seine Fragen beantwortet. Jedes Kind ist anders. Andere können vielleicht mit 3,5 Jahren schon andere Dinge perfekt, von denen unsere noch keinen Schimmer haben. warte bis zur Schule, bis dahin relativiert sich vieles.
lg
Nicole

Beitrag von lulu2003 26.12.09 - 22:44 Uhr

Hallo,

also ich muß immer echt schmunzeln wenn hier so Antworten kommen wie, dass ist doch alles normal in dem Alter.

Nein, finde ich nicht. Klar, die Kinder heute sind weiter als wir damals. Doch wenn ein Kind von 3 Jahren schon + und - rechnet finde ich, ist es schon sehr weit.

Wenn manch eine Mutter diese Beiträge liest muß sie ja meinen ein "entwicklungsverzögertes" Kind daheim zu haben, wenn ihr Kind dieses noch nicht beherrscht. ;-)

Ich würde deine Maus einfach machen lassen. Wenn sie so ein starkes Interesse an Zahlen hat, würde ich sie spielerisch fördern. Und vielleicht mal den Kinderarzt fragen.

Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von becky100 26.12.09 - 22:48 Uhr

Sie hat einen ich glaube Rechenschieber heißt das#kratz
Damit spielt und zählt sie oft ausdauernd.

Ich überlege halt ob ich ihrem Wunsch nach dem lesen entsprechen soll#gruebel
Ich möchte da auch nichts Fehlinterpretieren.

Beitrag von zaubertroll1972 26.12.09 - 22:49 Uhr

An wen willst Du Dich wenden und warum? Weil Dein Kind Danke und Bitte sagen kann und bis 10 zählt ? :-)
Ich lach` mich kringelig :-D

Beitrag von becky100 26.12.09 - 22:51 Uhr

Ich finde nicht, dass man sich darüber lustig machen muss,
oder konntest du mit 3 + und - rechnen??

Ich jedenfalls nicht.

Beitrag von zaubertroll1972 26.12.09 - 22:57 Uhr

Keine Ahnung ob ich das mit 3 konnte. Muß mal meine Eltern fragen.
Ich finde im übrigen auch nicht daß das Rechnen ist. Würde es vielmehr als Abzählen bezeichnen.
Ich finde es einfach nur lustig wenn man sich aus diesen Gründen fragt an wen man sich wenden soll. An wen soll man sich denn wenden? Ist das jetzt schon etwas übernatürliches???

Gute Nacht....Z.

Beitrag von windsbraut69 27.12.09 - 07:47 Uhr

Sie rechnet nicht, sie ZÄHLT.

Gruß,

W

Beitrag von juniorette 27.12.09 - 09:09 Uhr

Richtig!

Ich verstehe gar nicht, warum so viele hier abzählen und rechnen verwechseln und warum es nicht als normal angesehen wird, dass ein 3Jähriges Kind bis 10 zählen kann.

LG,
J.

Beitrag von windsbraut69 27.12.09 - 09:37 Uhr

Da ist wohl der Wunsch Vater des Gedanken.

Diese Einschätzung liest man hier ja ständig, ob es ums "Rechnen", "Schreiben" oder "Lesen" geht....

LG

Beitrag von olegre 27.12.09 - 09:48 Uhr

Hallo,
ich weiß nicht, was "normal" ist und was nicht, das vorweg.
Aber war das rechnen angeht: So wie es beschrieben ist, rechnet dieses Kind eindeutig NICHT! Es zählt einfach nur was ab. Und das empfinde ich nun definitiv nicht als dermaßen besondere oder herausragende Leitung. Gut, viele andere Kinder tun dies wohl nicht, aber schließlich hat jedes Kind wieder andere Begabungen und Fähigkeiten. Andere können dafür wieder was anderes besser.
Ich mußte bei dem Beitrag auch eher schmunzeln. Insbesondere auch deshalb, weil hier allgemein gerne jeder Pups, den die Kinder machen als Hochbegabung eingeschätzt wird. Mal ehrlich: Die wenigsten Menschen sind hochbegabt.
Nur bei urbia sind es mindestens 70 %, seltsam..... #kratz
LG
olegre

Beitrag von woodgo 27.12.09 - 11:07 Uhr

Gummibärchen "zählen" ist noch kein Rechnen!!!
Soetwas machen Kinder, das ist auch gut, aber Rechnen sieht anders aus;-)

Beitrag von hanni123 26.12.09 - 22:53 Uhr

Huhu,

wenn es so ist, wie Du beschreibst, dann finde ich es normal. Genau so bekommen Kinder ja ein Zahlenverständnis, das hat mit systematischem Rechnen (wie später in der Schule) noch nicht so viel zu tun, sondern mit einem Verständnis von Mengen etc. Und das ist ja wichtig!

Viele Kinder können mit 2 schon "zählen", aber das ist auswendig gelernt, wenn man ihnen 4 Gummibärchen hinlegt, und sie fragt, wieviele das sind, dann sagen sie "viele" ;-). Was Deine Tochter gerade macht, ist die Verbindung von dem Zahlwort zur tatsächlichen Menge herstellen. Ist doch super! Wenn sie Spass dran hat, kauf ein paar Rechenspiele, da gibt es genug schöne Spiele.

Wenn Deine Tochter allerdings "7-2 = 5" rechnet, und das in einem Schritt, ohne abzuzählen, dann fände ich es sehr aussergewöhnlich!

Mein Sohn ist 3 Jahre und 2 Monate alt und zählt oft auch bis 10 (abzählen, nicht aufsagen), sicher klappt es nur bis 5. Er kann schon einige Worte lesen, und sagt immer, mit welchem Buchstaben ein Wort anfängt. Ich glaube, zwischen 3 und 5 fängt einfach das Interesse an solchen Dingen an. Ich habe ja zum Beispiel geglaubt, dass mein Sohn nie irgendwas malen wird, weil er knapp 3 Jahre lang Stifte immer ignoriert hat. Dann, plötzlich, nahm er einen Stift und malte ein Auto und eine Rakete. Wow! Ich finde es toll, wenn man wieder eine neue Fähigkeit entdeckt, die die Kinder erworben haben!

LG

Han

Beitrag von mari75 26.12.09 - 22:57 Uhr

Hallo,
das mit dem Subtrahieren und Addieren find ich schon sehr weit für das Alter.
Meine 3jährige Tochter zählt auch schon alles immer ab und sprachlich ist sie auch sehr weit, sagte auch der Kia und die Erzieherinnen im Kindi. Aber ich denke Mädels sind sprachlich einfach fitter heisst es doch oft ? Und was wo geschrieben steht und wie die Buchstaben heissen muss ich auch immer sagen.
Aber + und -, ne da hat sich noch (zum Glück) kein Interesse.

Also ich würde dein Kind jetzt nicht extra fördern sondern immer nur soweit mitmachen wie sie Interesse zeigt. Wirst ja sehen, ob das nur ne Phase war oder sie tatsächlich so begabt ist in der Richtung.

LG
Mari

Beitrag von prolactini 26.12.09 - 23:02 Uhr

Hallo du,

also Katharina kann seit sie 2J 7 Monate alt ist alle Grossbuchstaben lesen - 2 Monate später dann auch die kleinen. Das kann sie bis heute (3J 10 Monate). Sie kann aber keine Wörter lesen. Zählen kann sie bis 20 fehlerfrei und seit sie im Kindergarten ist sagt sie 3-2-1-keins und nimmt dabei die Gummibärchen vom Tisch. Ich habe bei der U7a der Ärtztin gesagt das sie alle Buchstaben kennt und sie meinte wir warten jetzt noch die U8 ab und entscheiden dann, ob wir einen Hochbegabtentest machen lassen. Dafür gibt es Zentren. Das ist nicht wichtig um stolz zu sagen "mein Kind ist Hochbegabt" sondern um damit richtig umzugehen denn oft haben Hochbegabte Kinder in anderen Bereichen defizite. Laut unserer Kindergärtnerin liegen diese in der sozialen Kompetenz. Katharina zieht sich bei Gruppenaktivitäten zurück und schaut nur zu. Sie spielt oft alleine oder mit einem einzelnen Kind. Das müsste dann explizit gefördert werden - nicht die Hochbegabung, denn das kann sie ja sowiso.

Wenn deine Tochter anstalten macht, lesen lernen zu wollen dann bring ihr die Buchstaben bei. Das kann doch nicht schaden und sie lernt es jetzt am allerschnellsten und ohne Druck. Ich habe damals Kastanien gesammelt und die einzelnen Buchstaben ganz groß auf den Teppich geschrieben. LESEN ist aber dann doch noch ganz was anderes. Da muss wohl ein anderer Hebel im Kopf umgelegt werden. Und da kann man nichts beschleunigen. Das bringt die Entwicklung mit. Probier es aus - du wirst sehen was deine Tochter daraus macht...

Viel freude noch mit deinem aufgeweckten Kind!

Prolactini

Beitrag von becky100 26.12.09 - 23:13 Uhr

Danke für deine Antwort.

Sie versteht was sie da macht,sie plappert es nicht nach.
Sie macht dass koplett selbstständig.

Ich bin nicht eine der Mütter die unbedingt ein hohbegabtes Kind wollen.
Denn dass bringt auch viele Probleme mit sich.

Deshalb hoffe ich auch eher dass es eine Phase ist.

Aber wenn es dass nicht ist, möchte ich sie altersgemäß fördern.

Mein Mann ist hochbegabt und kam eher schlecht damit zurrecht da in der Kindheit nicht erkannt wurde dass er einfach mehr lernen will als andere.

Beitrag von juki 27.12.09 - 00:24 Uhr

Zudem spricht sie extrem gut für ihr Alter,kennt Höflichkeitsformen, wo so manch Erwachsener schmunzeln muss


Das mit Höflichkeitsformen war bei meiner Maus in dem Alter auch noch.....und jetzt....pustekuchen ;-)

LG

Beitrag von mama06und2010 27.12.09 - 08:45 Uhr

klar wenn es ihr spaß macht denke ich schon das man das spielerisch födern kann.

Beitrag von juniorette 27.12.09 - 09:05 Uhr

Abzählen hat doch nichts mit Addition und Subtraktion zu tun.

Wenn sie - ohne nachzuzählen - sagen könnte

"Wenn ich 5 Gummibärchen habe und ich lege 2 dazu, dann habe ich 7 Gummibärchen",

DANN kannst du von selbstständigen Rechnen reden.

Mein Sohn (3,5 Jahre) kann fehlerfrei bis 11 zählen und kennt auch Höflichkeitsformen.
So hat er seiner Erzieherin im Kindergarten am 23.12. "schöne Feiertage" gewünscht. Die Erzieherin ist fast vom Stuhl gekippt, weil sie das anscheinend noch nicht so oft von 3Jährigen gehört hat.

Und ja, natürlich sollte man die Interessen und Talente seiner Kinder fördern.

LG,
J.

Beitrag von smr 27.12.09 - 09:46 Uhr

Hallo!
So, wie Du es beschreibst, hat es aber nichts mit Rechnen zu tun, sondern mit zählen und das ist normal.
LG
Sandra

Beitrag von nomse01 27.12.09 - 09:49 Uhr

Hm,

ich seh da nix ungewöhnliches... Paul konnte in dem Alter auch schon in diesaem Bereich rechnen. Da er die Zahlen jedoch nicht schreiben konnte haben wir dann Magnetzahlen benutzt um das Ergebnis anzuzeigen.

Heutzutage sind die Kids einfach weiter.
Ich denk mal es ist völlig normal, brauchst dich an niemanden zu wenden!
Vor allem wozu???

Lg,
Aga

Beitrag von stephanieanne 27.12.09 - 09:53 Uhr

Hallo,

das hat meine Große in dem Alter auch gemacht. Sie konnte mit 3 schon Zahlen bis 10 lesen - aber nur, weil wir im Urlaub waren und nur UNO als Erwachsenenspiel dabei hatten und sie das lernen wollte.

Bevor sie in die Grundschule kam konnte sie im Zahlenraum bis 20 gut rechnen - ohne dass wir das besonders gefördert hätten.

Sie wurde dann mal im SPZ getestet (aus völlig anderen Gründen) und da war der Mathewert sehr gut - überdurchschnittlich.

Jetzt ist sie in der 2. Klasse und tut sich in Mathe echt schwer.

Das gibts bei Kindern, dass sie mal weiter sind und mal hintendran.

LG
Anne

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