Mein Vater klammert, was soll ich machen?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von lipski22 31.01.10 - 11:26 Uhr

#kratzHallo!

Muss mich jetzt mal "ausschreiben". Mein Vater geht mir zur Zeit wieder sehr auf die Nerven! Er kommt mindestens 1-2 mal die Woche bei uns zu hause vorbei (seine Zentrale ist ganz in der Nähe, und dann verbindet er das immer miteinander) und ruft noch mindestens 2x die Woche an! z.B. am Freitag um ein schönes Wochenende zu wünschen und dann am Sonntag nochmal, um ganz erstaunt zu fragen, ob es uns auch noch gibt, wir melden uns ja gar nicht...!
Na sowas!!!
Ich bin im Moment im Mutterschutz zu Hause und erwarte unser 2. Kind. Nun bin ich schon ein par Tage "überfällig", jetzt ist es noch mehr telefoniere als sonst schon. Weil ICH nun Verständnis haben müsste, dass sich doch alle Sorgen machen... ! ? Hä?... wer steht denn hier vor der Geburt und könnte ein bischen Verständnis erwarten, nicht ständig gefragt zu werden, ob es schon was neues gibt??? bei unserem ersten kind war das auch ganz schlimm! Die kam erst am 11. Tag. Und da hab ich letztens zu ihm gesagt, es soll bitte nicht wieder so werden, wie damals, dass jeden Tag einer anruft und fragt, ob das baby schon da ist! Wo wir allen gesagt haben, wir melden uns und sagen bescheid! Da hat er gleich beleidigt gesagt, dass wir dann auch nicht mehr anrufen brauchen! Was für eine Überreaktion!! Er denkt immer, dass für ihm keine Regeln gelten und er alles machen kann, weil er schließlich mein Vater ist. Und obwohl ich ihn darum gebeten hab, den "Ball flach zu halten" hat er gemeint, er ruft trotzdem an, dann soll ich eben auflegen. Aber was denkt ihr, was dann los wäre, wenn ich beim nächsten Anruf von ihm auflegen würde. Dann wäre er beleidigt, wie ein kleines Kind!!!

Wie mach ich ihm bloß freundlich klar, dass ich nicht 2x die Woche von ihm besucht werden will und dass er nicht so oft anrufen soll??? Bei meinem Bruder macht er das ja auch nicht so.

Puh!

Beitrag von rienchen77 31.01.10 - 11:32 Uhr

sei doch froh das es jemanden interessiert wie es dir geht....

Beitrag von glucke68 31.01.10 - 11:46 Uhr

Hallo,

verstehen kann ich Dich jetzt nicht,sei doch froh das er sich meldet,wenn er das nicht tun würde,wäre das womöglich auch nicht richtig.

Sei froh das du noch einen Vater hast,der sich für Dich und deine Familie interessiert


Meine Mutter ist schon sehr früh gestorben,eine Woche nach ihrem Tod wurde meine Tochter geboren,mein Vater war jeden Tag bei mir, oder jeden Sonntag ging er das Grab meiner Mutter besuchen danach kam er auf einen Kaffee zu uns ,manchmal war das schon brutal weil es früh war und besonders wenn wir den abend davor weg waren.

Als ich mit meiner 2. Tochter in den Wehen lag,sagte mir die Hebamme das mein Papa vor dem Kreisssaal sitzt und mir einen schönen Gruss bestellen soll:-)
Mein Papa hatte keinen Führerschein und die Klinik war etwas weiter weg,er fuhr den weiten Weg nur um bei uns zu sein,mein Mann sagte damals,er glaubt ich könnte im Busch entbinden da würde er noch vorbei kommen-aber es hat uns nie genervt,heute sind das wertvolle Erinnerungen.

Ich denke du reagierst ein bisschen über,vllt sind das die Hormone?

Dann wurde er krebskrank und seine Besuche fehlten,ich würde alles dafür geben wenn es wieder so wäre wie früher

LG
Daniela

Wünsche Dir noch eine schöne Restschwangerschaft und alles Gute für die Geburt

Beitrag von fensterputzer 31.01.10 - 15:28 Uhr

Ganz simpele Maßnahmen: Anrufbeantworter ( gibt es schon für 15 Euro)

An Tagen wo man keinen Besuch haben will (vor allem unangekündigt) hilft es schlicht die Klingel abzustellen.

Beitrag von xyz74 31.01.10 - 11:53 Uhr

Mich persönlich nerven solche Sachen auch.
Ich geh oft entweder nicht ans Tel oder lasse einfah den AB laufen.
Schleißlich steht jeder mal unter der Dusch, ist auf Toi oder gerade einkaufen ;-)
Und wer sagt, dass Du da sein musst wenn er klingelt?
Hier kann es klingeln wie es will, wenn ich meine Ruhe haben will dann mach ich halt nicht auf. Tja, und wenn gefragt wird, dann war ich halt gerade irgendwo unterwegs ...

Beitrag von stinkeblume 31.01.10 - 11:58 Uhr

Lieb Lipski,

sei dankbar drum, dass Du jemand hast. Stell Dir vor, ich habe keine Eltern mehr, meine Mutter ist dieses Jahr 20 Jahre tot, mein Vater zwei.

Weißt Du, wie es ist, wenn gar keiner mehr anruft? Wenn niemand mehr da ist?

Sei froh um jeden Tag, an dem Du seine Stimme hörst- allzu schnell kann es vorbei sein.

Stinkeblume

Beitrag von jans_braut 31.01.10 - 12:00 Uhr

Mmm, vielleicht möchte dein Vater seine kleine "Prinzessin" und seine Enkel regelmässig sehen?
Zwei Anrufe und zwei Besuche pro Woche sind doch nicht so viel... Ich freue mich immer, wen ich meine Eltern sehe...

Beitrag von lipski22 31.01.10 - 12:35 Uhr

Im Grunde haben wir ja auch ein gutes Verhältnis, auch mit meiner Mutter.
Und ich bin auch froh dass sie immer da sind und uns helfen, aber ich finde, es muss auch akzeptiert werden, dass wir mit unseren 30 Jahren unser eigenes Leben führen, und nicht ständig erklären müssen, warum wir mal nicht da waren oder nicht ans Telefon gegangen sind. ich will nicht ständig meinen tag danach planen müssen, wann er hier vorbei schauen will...
Es ist ja nicht so, dass er sonst nicht und niemanden mehr außer mir hat.... wie gesagt, mit meinem Bruder veranstaltet er nicht so einen Dauerkontakt.
Wir haben ja nicht mal die Chance uns von selber zu melden...
Und von 7 tagen in der Woche an vieren mit seinem Vater in Kontakt zu sein, finde ich schon viel!

Beitrag von lisanne 31.01.10 - 13:05 Uhr

Hallo Lipski,
mir ging es genauso, allerdings handelt es sich dabei um meinen Schwiegervater. Er kam uns unangemeldet besuchen wann es ihm passte, rief oft an und quatscht euns dann ewig lange zu und klingelt uns auch schonmal alle 4 morgens um sieben aus dem Bett weil er gerade nicht wusste was er machen soll...
Wenn er dann hier war, interessiert er sich aber null für seine zwei Enkelsöhne, dafür umso mehr fürs essen denn zu 90% kam er zu den Essenszeiten vorbei. Mein Mann schaffte es bisher nicht ihm zu sagen das uns das auf den Keks geht.

Ich habe das vor kurzem in die Hand genommen und ihm alles gesagt was mir missfaellt, auch auf die Gefahr hin das er beleidigt ist (was er auch war).

Wir sind eine eigene Familie und haben unseren gewohnten Ablauf mit Arbeiten gehen, Freunde treffen, Mittagsschlaf der Kinder, feste Essenszeiten usw. da kann es nicht sein das eine Person immer erwartet das man sofort und immer für ihn da ist wenn es IHM in den Kram passt.

So aehnlich habe ich es dann auch gesagt und er war erwartungsgemaeß beleidigt. Eine zeitlang haben wir garnix von ihm gehört. Nach einigen Wochen hatte sich die Situation aber wieder entspannt und jetzt meldet er sich deutlich weniger, ruft an bevor er uns besuchen kommt, fragt wann es uns passt usw. und kommt auch nicht mehr früh um sieben zu uns.

Rede mit deinem Vater und sag ihm offen was dich stört. Wenn er dich lieb hat und weiter Kontakt will, wird er sich auch zukünftig an eure Regeln halten

Alles Gute
Lisanne

Beitrag von lipski22 31.01.10 - 13:18 Uhr

Hallo Lisanne!

ja ich weiß, ich werd da nicht umhin kommen, es ihm direkt zu sagen und auch ER wird beleidigt sein. Und dann wieder mit der "Undankbarkeit" meinerseits kommen... Immer so seine Art auf Kritik zu reagieren.
das Problem ist ja auch, dass er einen Schlüssel von unserem haus hat und jederzeit rein kann. Haben wir ihm gegeben, weil wir uns schonmal komplett ausgeschlossen hatten... Also kann ich nicht mal vortäuschen, dass ich nicht zu hause bin. und wenn das Baby erstmal da ist, wird das mit den Besuchen erwartungsgemäß nicht weniger werden.... :-( ich hab das Gefühl, ich müsste meinen tagesablauf und meinen Wochenplan nach seinen Besuchen gestalten. Und wenn ich dann mal sage, das ich an einem Tag nicht da bin, dann will er eben einen anderen tag kommen. Ich komm da nicht raus...
Wir sind ja dann auch demnächst zu viert und haben unseren festen tagesablauf mit Arbeit usw.!
Ich will nicht immer das Gefühl haben, ihn mit einplanen zu müssen in unseren Alltag. Wenn das telefon klingelt, kann ich mit 90 % Sicherheit sagen, wer es ist.

Ach mensch!..

Beitrag von bessi 31.01.10 - 13:57 Uhr

Hallo,

ich kann mir gut vorstellen, dass es in Deiner Situation nervt, wenn ständig jemand anruft und über den Stand der Dinge informiert werden will. Man selbst ist kurz vor der Entbindung, selbst nervös vielleicht sogar gereizt.

Auf der anderen Seite kann ich jedoch auch Deinen Vater bzw. die Familie verstehen. Sie machen sich Sorgen und wollen wissen, ob es Dir und dem Kind gut geht. Und normalerweise ist es ja schön zu wissen, dass es Menschen gibt, die sich Gedanken machen.

Vermutlich wird Dein Vater mega stolz sein auf seine Tochter und freut sich jetzt schon ein Loch ins Bein, wenn das Enkelchen endlich da ist.

Wenn Dein Kind geboren ist und ein bisschen Normalität in den Allag zurück gekehrt ist, würde ich nochmal ganz in Ruhe mit Deinem Vater reden und ihm Deine Wünsche für die Zukunft mitteilen. Du kannst ihm ja sagen, das Ihr 2x die Woche telefonieren könnt und das Besuche vorher angekündigt bzw. vereinbart werden, wenn Dir das lieber ist.

Bei uns kommt die Familie auch immer unangekündigt vorbei - ich finde es nicht schlimm. Entweder man hat gerade Zeit oder eben nicht, dann gehen sie halt wieder.

Bei meiner Mutter ist es anders. Sie wohnt 50 Km weit eg. Wir telefonieren 3-4 mal die Woche, aber wenn ich mal nicht dran denke, kommt auch oft der vorwurfsvolle Ton...ich nehme es mir mittlerweile nicht mehr so zu Herzen, sondern überspiele es - ansonsten müßte ich mich nur aufregen.

Alles Gute und ne schöne Geburt.

Bessi

Beitrag von petra1982 31.01.10 - 14:02 Uhr

hm es nervt, kenn ich von meiner schwiegermutter, aber sei doch froh das es ihn interessiert und es bringt dich doch nicht um oder

Beitrag von aletheia 31.01.10 - 14:15 Uhr

Ich wäre froh, meinen Vater öfter zu sehen.
Wenn ich mir vorstelle, dass später mein Kind so über mich redet, nur weil ich ihn zwei mal die Woche sehen will und immer mal anrufe (gerade in so einer Besonderen Situation!) werde ich richtig traurig!

Auf mich wirkst du einfach undankbar!

Beitrag von xyz74 31.01.10 - 18:01 Uhr

Wieso ist es eigentlich so schwer nachzuvollziehen, dass es Menschen gibt die so was nicht mögen?

Ich habe mein eigenes Leben und es ist sehr ausgefüllt mit vielen Aufgaben. Käme meine Verwandschaft auf die Idee ständig unangemeldet auf der MAtter zu stehen wäre ich ganz schön sauer.
Und meinen Sohn betrachte ich auch nicht als Lückenbüßer in meinem Leben, der eine Leere ausfüllen soll, die ich selber nicht füllen kann. Ich HABE ein eigenes erfülltes LEben vor meinem Sohn gehabt und wenn er mal ausgezogen ist, werde ich immer noch eigene Interessen haben und sicher besseres zu tun haben als meinem Sohn mit geglucke auf den S... zu gehen.

Beitrag von lipski22 31.01.10 - 18:18 Uhr

Danke! Ich hab ja auch nichts gegen regelmäßigen Kontakt, aber bitte nicht unbedingt mehrfach die woche....
Und ich denke nicht, dass ich schlecht über ihn rede.

Liebe grüße!:-)

Beitrag von aletheia 31.01.10 - 20:05 Uhr

Familie bedeutet für mich nicht, sich alle zwei Wochen mal zum Mittagessen zu sehen und ansonsten macht jeder sein Ding.
Das hat nichts mit "Leere im Leben ausfüllen" zu tun, denn die Familie gehört ja zum Leben dazu.
Vorrausgesetzt natürlich, dass man ein gutes Verhältnis hat.
Wenn jemand sich davon bedrängt fühlt - ok. Ich fände es aber später schon schade, meinen Friseur öfter zu sehen als mein Kind, weil dieses sich dann gleich begluckt fühlt.

Beitrag von xyz74 31.01.10 - 20:41 Uhr

Ich denke, da hat jeder so seine Vorstellungen.
Mich würde aber schon interessieren, wie Deine Vorstellung aussieht.

Ich kann so ein aufeinandergehocke nicht ab aber das liegt auch einfach daran, dass ich genug zu tun habe.
30 Std Job, Haushalt, Kind. Da geht schon mal ne Menge Zeit für drauf. Bißchen Zeit mit meinem Parnter möchte ich auch noch verbringen. Und dann gibt es ja auch noch mich.
Mit mir möchte ich nämlich auch noch Zeit verbringen.
Wenn ich alles so anfallenden Pflichten erledigt habe, dann möchte ich Zeit haben um ein Buch zu lesen und mich zu bilden.
Möchte etwas für meine Gesundheit tun und etwas sporteln.
Außerdem habe ich noch beruflich mein (noch) 2. Standbein.
Das baue ich aus damit es mal meine 1. finanzielles Standbein wird.
Da wir alle (GSD) ca. 250km auseinander wohnen sehen wir uns meistens nur an den Feiertagen und zu Geburtstagen.
Mir reicht das völlig aus.
Für mehr hab ich gar keine Zeit.
wenn Not am Mann ist, wissen wir trotzdem, dass wir eine Familie sind und sind füreinander da.

Beitrag von aletheia 31.01.10 - 21:01 Uhr

Ich sehe meinen Vater ca 1 mal im Monat. Wir wohnen etwa 100 km auseinander. Wir telefonieren mindestens einmal pro Woche miteinander.
Meine Mutter sehe ich sehr selten, aber das ist eine andere Geschichte. Da ist das Verhältnis nicht so super. Aber auch mit ihr telefoniere ich immer mal wieder, um den Kontakt nicht ganz einschlafen zu lassen.
Meine Schwiegereltern wohnen bei uns in der Nähe, so 15 min Fußweg. Die sehen wir 1-2 mal die Woche. Das finde ich auch für unseren Sohn wichtig. Ich möchte, dass er eine Bindung zu seinen Großeltern hat bzw aufbaut und dafür muss man meiner Meinung nach auch Zeit miteinander verbringen. Ich war als Kind in den Ferien ständig bei meinen Großeltern, habe mich immer sehr wohlgefühlt. Das will ich meinem Kind auch ermöglichen und deshalb pflege ich den Kontakt zu meinen Eltern und Schwiegereltern eben.
Wir hocken nicht aufeinander, würd ich sagen (wir futtern uns eher dort durch #rofl)
Und außerdem ist es so, dass ich meinen Vater einfach sehr gerne habe und ihn vermisse, wenn ich ihn eine Weile nicht gesehen habe. Ich brauche das eben, regelmäßig mit ihm bei einem Glas Wein am Tisch zu sitzen und rumzudiskutieren :-)
Es war bei uns nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen und deshalb weiß ich es wahrscheinlich zu schätzen, wenn man Menschen hat, die einen vermissen und Zeit mit einem verbringen wollen.
Ähnlich handhabe ich es mit meinen Freunden. Es kann schon mal passieren, dass man sich zeitbedingt eine Weile nicht sieht, aber ich melde mich dann trotzdem und das Treffen wird nachgeholt.
Ach ja, ich arbeite auch 20h die Woche, bald gehe ich wieder zur Schule #hicks aber ich denke, es wird trotzdem weiterhin alles so klappen.
Dennoch aktzeptiere ich auch deine Einstellung.
Aber vermisst du deine Eltern nicht manchmal?

Beitrag von xyz74 31.01.10 - 21:13 Uhr

Zu meinem Vater hab ich keinen Kontakt.
Ich hab es ein paar mal versucht aber seit der Scheidung, da war ich 6 kommt von ihm nichts.
Nun gut! Ist halt so und ich lebe damit.

Sorry, ich hab gerade gemerkt, dass ich meine Mutter in meinem Posting etwas unterschlagen habe.
Wir telefonieren meistens so 1-2x pro Woche.
Meistens Fr und Sa wenn ich zu Hause bin.
Unter der Woche abends bin ich nicht sonderlich in redelaune und dass weiß sie auch.
Sie kommt aber öfter hier vorbei.
Ich hab ihr X-Mas 2008 die Bahncard geschenkt und verlängere die auch immer, so dass sie auch mal schnell mal vorbeikommen kann ohne gleich ein Vermögen für eine Fahrkarte auszugeben.
Eigentlich ist sie so 1x im Monat hier.
Mein Partner muss jeden Monat für ein paar Tage ins Ausland und dann passt das immer ganz gut. Nicht dass die beiden sich nicht verstehen, ganz im Gegenteil, aber es würde etwas eng werden, wenn wir alle hier zusammenhocken würden.
Sie kommt aber auch mal so zwischendurch vorbei wenn Not am Mann ist und ich zb krank bin.
Ist natürlich auch für den Kurzen schön.
Der freut sich immer wenn Oma kommt.
Meine Mutter ist aber zb "Pflegeleicht" und nicht zb wie meine SchwieMu die den ganzen Tag wie ein Wasserfall reden kann #zitter
Nichts für mich.
Meine Mum packt sich meistens den Kurzen und ist die ganze Zeit draußen mit ihm unterwegs. Kommt nur zum Essen wieder Heim.
Für uns die optimale Konstelation.

Beitrag von ballroomy 31.01.10 - 14:43 Uhr

Hallo,

mein Vater wohnt 500km entfernt. Daher kommt er leider nur selten vorbei.
Es wäre schön, wenn meine Familie näher wohnen würde.
Ich find 2 mal die Woche jetzt nicht wirklich häufig. Aber wenn es Dich stört, dann musst Du mit ihm sprechen.


Alles Gute für die Geburt.


LG
ballroomy

Beitrag von why-is-me-so-dumb 31.01.10 - 17:44 Uhr

Hallo,

Du hast mein vollstes Verständnis! Ist Dein Vater Südländer? Der griechische Teil meiner Familie ist nämlich genau so...
Ich war letzte Woche für zwei Tage krank und wollte nur meine Ruhe. Meine Schwiegereltern haben aber ca. 10 Mal am Tag angerufen, ob sie wirklich nicht vorbeikommen sollen und ob es mir schon besser geht. Das erste Mal geh ich ja gern ans Telefon und freue mich auch über das Angebot.
Wenn ich es dann aber 10 Mal ausschlagen muss, nervt es nur noch. Also geh ich nicht mehr hin...
Als ich das mal zwei Tage am Stück gemacht habe, kamen sie am dritten Tag mit ihrem Schlüssel und ohne zu klingeln in unsere Wohnung, weil sie sich Sorgen gemacht haben... Sie hätten uns tagelang nicht erreicht...

Kritisieren kann man das schon, sie sind dann aber auch nur beleidigt und machen weiter wie bisher.

Für sie steht die Familie eben über allem. Ist ja auch irgendwie süß und oft schön. Aber manchmal eben auch nur nervig!

Liebe Grüße,
Sophie

Beitrag von fruehchenomi 31.01.10 - 18:07 Uhr

Wenn Du auf dem Tel siehst, dass jemand anruft, mit dem Du gerade nicht reden willst, dann geh halt nicht ran.
Ansonsten sei froh, dass Du einen fürsorglichen Vater hast. Hier las ich schon Dutzende Male "meine Eltern interessiert es nicht, wie es mir geht"
Und eine solche Mutter hatte ich auch. Meine Kinder waren ihr schlicht egal, bis sie groß waren, dann wollte sie die Oma raushängen, dann wollten aber die nicht mehr.
Mein Vater war toll, starb aber leider schon mit 58.
Also - red ruhig mit ihm, schalt das Telefon auf stumm, wenn Du Ruhe willst und ansonsten reg Dich nicht auf, wo es nicht nötig ist. 2 x die Woche ein Besuch ist keine Belästigung sondern lieb, wenn man sonst miteinander auskommt (höchstens er wäre ein Ekel, aber das les ich nicht so)
Alles Gute für die Geburt.
LG Moni

Beitrag von lipski22 31.01.10 - 18:35 Uhr

Vielleicht sind es ja auch einfach nur die Hormone, die mich im Moment die Sache etwas empfindlich sehen lassen...
keine Ahnung?!...
Ich kenn ihn ja, ist nur leicht übertriebene Führsorge... im Moment, wegen der bevorstehenden Geburt. Aber ist es wirklich zuviel verlangt, wenn man darum bittet, in dieser Situation ein wenig mehr Ruhe zu haben? kann man da als Eltern seine eigenen Befindlichkeiten nicht etwas zurücknehmen??

ich werd´s ja überleben ;-)
Jetzt ist eh die Geburt erstmal wichtiger...

danke für eure Beiträge!#baby

Beitrag von aletheia 31.01.10 - 21:17 Uhr

Sieh es ihm halt nach, wer weiß, wie aufgeregt du mal bist, wenn du Großmutter wirst...
Ich wäre bestimmt furchtbar nervig #zitter

Beitrag von lipski22 01.02.10 - 11:18 Uhr

Hi!

Wir haben im grunde ja eine feste intakte Familie und freuen uns auch aufeinander und helfen gegenseitig, wenn Not am man ist. Wir verbringen auch alle Geburtstage usw. miteinander. Ich finde es auch wichtig, das unsere "große" Tochter (4 Jahre) ein richtiges Verhältnis zu Ihren Großeltern hat, als nur die Namen und Fotos zu kennen. Und das Verhältnis hat sie ja.
Ich mach mir auch Sorgen und Gedanken, wenn meine Eltern sich mal eine Weile nicht gemeldet haben (kommt bei meinem Vater zwar selten vor, aber..) und rufe Sie an. So ist es ja nicht. Aber wie gesagt, bitte nicht gleich jeden zweiten Tag!
Und ich bin ganz bestimmt nicht undankbar! Das hat nämlich nichts mit den häufigen Anrufen zu tun, denk ich mal.

Wie gesagt, wahrscheinlich sind es die Hormone #schrei#schwanger#huepf..

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