Nach normaler Geburt bei Entlassung nochmal vaginal untersucht?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von ente2 02.03.10 - 08:01 Uhr

Guten morgen,

Bei mir war die Geburt meiner ersten Tochter eine Normale Entbindung, d. h. kein Kaiserschnitt, nur PDA.

Am Tag der Entlassung aus dem Krankenhaus wurde ich nochmal vaginal untersucht.
Das war mir sehr sehr unangenehm wegen dem Wochenfluss und es riecht ja auch komisch. Da kann man duschen wie man will.
Irgendwie kam es mir komisch vor.
Im Bauch ist doch sozusagen dann eine Wunde und dann kurz danach gleich nochmal drin rum stochern?!
Ist das generell überall so, dass das gemacht wird?
Also wie gesagt, es war mir mega unangenehm.

Was meint ihr und wie war es bei euch?

Beitrag von incredible-baby1979 02.03.10 - 08:13 Uhr

Hallo,

wurde kurz vor meiner Entlassung (spontane Entbindung) auch nochmal vaginal untersucht - ich denke, das ist normal.
Hatte außerdem einen Dammschnitt bzw. Dammnaht, nach der wurde auch geschaut.

Ach ja, die "Wunde" ist ja in der GM und nicht in der Vagina - und soweit wird ja nicht "gestochert".

LG,
incredible mit Julian (*28. März 2009)

Beitrag von jacky 02.03.10 - 08:17 Uhr

Wurde ich auch. Meine Bettnachbarin nicht. Sie hatte aber auch eine völlig unkomplizierte Entbindung, während ich eine Saugglockengeburt mit immensem Schnitt hatte. War zwar unangenehm, aber auszuhalten.

Beitrag von muffin357 02.03.10 - 09:21 Uhr

hi,

also bei mir hat sie nur nach der Dammnaht gekuckt aber ist nicht rein, -- zum glück, -da wär ich ja an die decke!....

lg
tanja

Beitrag von nicole2012 02.03.10 - 09:34 Uhr

Hallo,

bei mir wurd auch nur nach der Naht geschaut (wurde geschnitten). Die Ärztin war auch ganz vorsichtig. Ich fand das auch mega unangenehm. Ich war zwar klurz zuvor duschen, aber das Blut läuft und läuft ja...Schmerzhaft war es zum Glück nicht. Aber so angespannt hab ich noch nie auf diesen Stuhl gesessen #schwitz

Zuhause hat meine Hebamme sich meine Wunde auch nochmal angeschaut, nach ca. 1 Woche. War mir da immernoch unangenehm.

LG

Nicole

Beitrag von superschatz 02.03.10 - 09:44 Uhr

Hallo,

ich wurde zur Entlassung nochmal vaginal untersucht (mit Spekulum #schock#zitter#heul). Das war ca. 3 Tage nach der Entbindung. ich bin allerdings noch weitere 3 Tage freiwillig in der Klinik geblieben, weil ich Paul noch nicht mitnehmen hätte dürfen.

Es war SEHR unangenehm. Ich hatte eine sehr heftige Geburt, mit Schnitt und Saugglocke. Mir tat wirklich alles weh. Durch die ständigen Untersuchungen vor der Geburt (3 mal täglich 6 Tage lang) war sowieso alles überreizt. Gleich nach der Geburt wurde noch der GMH gerichtet. #schwitz

Die nächste Untersuchung war dann erst die Nachuntersuchung beim FA. Meine Hebamme musste nie nachschauen, weil alles mehr oder weniger problemlos verlief.

LG
Superschatz
http://www.erdnuss-flip.de

Beitrag von jayda2009 02.03.10 - 10:08 Uhr

hi

also vor 4,5 jahren nach der geburt meines sohnes wurdei ch am dritten tag ebenfalls untersucht. die ärztin war total unfreundliche. ich hatte einen schnitt 3ten grades und ein riesiges hämathom. es war keine streichholz reinzubekommen. ich also auf den stuhl, weil ich dachte, sie schaut sich nur den schnitt schnell an. dann wollte sie tatsächlich mit spekulum untersuchen.

hab das nicht zugelassen. wie kann man als arzt so drauf sind. meine habamme meinte vork urzem noch, dass das keiner frau nach einer geburt zuzumuten ist und man es strickt ablehnen soll und fertig. es kann dich keiner zwingen.

ich werde diesmal ambulant entbinden und mich ganz sicher nicht nach 4 stunden auf diesen stuhl hocken. nie im leben.
falls das ambulant nicht klappt, knnen sie sich gerne den evtl. schnitt anschauen, aber ansonsten nix. never

lg jayda

Beitrag von nisivogel2604 02.03.10 - 10:14 Uhr

Bei mir wurde das auch gemacht und ich fand es furchtbar. Es tat sauweh. Das dritte bekam ich zu Hause und da kam keiner auf die Idee nochmal die Finger in die frische Wunde zu halten.

lg

Beitrag von plaume81 02.03.10 - 10:56 Uhr

Hallo,

ich hatte vor der Entlassung nur ein Endgespräch, da ich keinerlei Geburtsverletzungen hatte, hatte der Arzt gesagt, ist keine vaginale Untersuchung nötig.



LG

Beitrag von sizilia 02.03.10 - 14:50 Uhr

So war es bei beiden Geburten bei mir auch!

Beitrag von mifie1108 04.03.10 - 12:55 Uhr

So war es bei mir auch! Sie sagte nocht sie hatten ja keine Verletzungen dann muss ich sie auch nihct untersuchen!
Ein Endgespräch, der Bauch wurde abgetastet und tschüß

Beitrag von -marina- 02.03.10 - 11:13 Uhr

Hallo #blume

Man wird nur vor der Entlassung vaginal untersucht, wenn man einen Dammschnitt hatte oder sonstige vaginale Verletzungen. Ansonsten nicht.

Ich hatte das Glück, dass bei mir nichts gerissen war und am Entlassungstag wurde Gott sei Dank nur noch mal ein Ultraschall gemacht :-)

LG
Marina

Beitrag von seikon 02.03.10 - 18:55 Uhr

Also ich hatte einen Dammschnitt. Aber da ich keine Probleme hatte und kein Fieber wurde ich nicht vaginal untersucht sondern nur der Bauch abgetastet und ich wurde befragt.

Beitrag von snailshell 02.03.10 - 11:32 Uhr

Hallo!

Bei der ersten Geburt wurde ich vor der Entlassung mit US-Stab untersucht. Ich hatte einen Dammschnitt sowie Scheiden- und Labienrisse. Man kann sich in etwa vorstellen, wie gerade ich auf dem Stuhl wurde.
Das war schlimmer als die Geburt selbst.

Bei meiner 2. Geburt hatte ich einen Dammriss 1. Grades, der vor der Entlassung nur angeschaut wurde. Mehr nicht.
Das war aber auch ein anderes Krankenhaus.
Ich denke, es kommt darauf an, wie die Gepflogenheiten im jeweiligen Krankenhaus sind...

LG
Snail

Beitrag von bjerla 02.03.10 - 12:20 Uhr

Also bei uns im KH wird generell NIEMAND vor der Entlassung vaginal untersucht. Darauf hatte meine Hebi im GVK auch extra hingewiesen. Nur wer noch arge Probleme hatte und das unbedingt wollte, wurde untersucht.

LG

Beitrag von minnie85 02.03.10 - 12:45 Uhr

Nein, aber ich bin auch ambulant gegangen. Meine Hebi hat zuhause die Naht nur mal angesehen, mehr nicht.

Beitrag von rmwib 02.03.10 - 14:07 Uhr

Leider nicht und ich wünschte es wäre gemacht worden, ist vielleicht unangenehm in dem Moment, aber zusammen mit einem kurzen Ultraschall hätte mir das eine Menge Ärger erspart. Beim nächsten Mal bestehe ich drauf.

Beitrag von m_sam 02.03.10 - 14:45 Uhr

Bei mir nicht. Weder bei Nr. 1, noch bei Nr. 2. Allerdings hatte ich auch keinerlei Geburtsverletzungen nach den Entbindungen.
Mir persönlich wäre das auch sehr, sehr unangenehm, weil ich mich sowieso sehr "verklemmt" anstelle, wenn mir da unten jemand rumfummelt, zu dem ich kein Vertrauensverhältnis habe. Habe auch nur FÄ`s gehabt und würde mir komisch vorkommen, wenn eine männliche Person da unten rumarbeitet.
Ausnahme war die manuelle Plazentalösung bei Nr. 1. Da war mir eigentlich egal, wer mir das Zeug da unten rausholt. Aber selbst danach gab es keine vaginale Abschlussuntersuchung.

LG Samy

Beitrag von shorty23 02.03.10 - 15:09 Uhr

Hallo,

bei mir wurde nur auf die Naht geschaut und der Bauch abgetastet, vaginal wurde da nichts untersucht ... scheint wohl doch sehr unterschiedlich zu sein - komisch?!

LG

Beitrag von ronja74 02.03.10 - 17:41 Uhr

Nee, normal ist das nicht!
ICH hätte im Leben niemanden ein paar Tage nach der Entbindung in meiner Muschi herumstochern lassen!! Da hätte ich mich geweigert.
Die Hebamme hat ganz vorsichtig nach meinen Nähten geguckt, während ich auf dem Bett lag. Auf so nen Gyn-Stuhl hätte mich keine 10 Pferde gekriegt!!
Ich verstehe echt nicht, wie man sowas mit sich machen lassen kann...