Tagesablauf mit 2 Kids ( 21 monate und 2 wochen )

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von candysandy 02.03.10 - 13:49 Uhr

Hallo,

wir sind seid 2 Wochen zu 4. und das hat alles durcheinander gebracht. Ich weiß nicht mehr wo vorne und hinten ist.

Mein Mann ist längst wieder arbeiten ( ist aber ok für mich ) und ich komme noch nicht so ganz mit allem hinterher.

Mit einem Kind war das noch recht einfach. Ich habe es einfach mit einbezogen.

Morgens aufstehen, frühstücken, alles aufräumen, staubsaugen, evtl. bißle putzen, dann kochen und mittagsschlaf. Danach raus und später dann spielen und warten bis papa kommt. Dann abendessen ( gemeinsam ) und ins Bett.

So war immer alles erledigt, aufgeräumt , alle zufrieden, satt und gut. ( Auch die Mama )

Und nun ???? Chaos.

Mein Tagesplan funktioniert nicht mehr weil mein kleiner ja noch alle 3 Stunden gestillt werden möchte und danach ja auch Zuwendung will und Sohn 1 ist dann nicht grad begeistert und will auch etwas von mir....

wie macht ihr das nur ?????

Lg

Sandra

Beitrag von enni12 02.03.10 - 14:10 Uhr

Hallo Sandra,

ich habe drei Kinder. Die Große ist 11, die beiden Kleine 1,5 Jahre. Ich kann dich sehr gut verstehen, ich empfand die erste Zeit auch als Katastrophe! Aber das einzige was hier hilft ist Ruhe bewahren (ich weiß, leichter gesagt als getan) und auch mal was liegen lassen (fiel mir persönlich auch sehr schwer). Wenn der Kleine in bisschen größer ist, fjndest du auch wieder einen geregelten Tagesablauf. Bis dahin hilft nur improvisieren und versuchen, einen Noftall-Tagesablauf zu gestalten :-)
Bei uns hat immer jeder gedacht, die Große ist mir nur eine Hilfe. Alle haben vergessen, dass auch ein Kind von 11 noch ein bisschen Zeit und Zuwendung braucht.

Ich wünsche euch alles Gute und versuche, es ein bisschen lockerer zu sehen!

LG

Dani

Beitrag von nanny38 02.03.10 - 14:19 Uhr

hach, das kenne ich... meine Jungs sind 1 Jahr und 4 Monate auseinanander, am Anfang fand ich es super schwierig alles unter einen Hut zu bekommen.
( habe auch gestillt bis der Kleine 1 jahr alt wurde und am Anfang auch alle 3 Stunden und das Ganze hat ca. 1 stunde gedauert und mein Großer fand es alles andere als toll )
aber: die erste Zeit vergeht so super schnell und man gewöhnt sích daran und findet auch ganz schnell seinen geregelten Tagesablauf wieder- halt nur mit zwei Kindern.
Ich würde immer wieder in dem Abstand meine Kinder bekommen, jetzt ist es super schön,..
Halte durch, es wird immer einfacher,...

Lg Nancy mit Jungs ( 13 Monate und 2,5 jahre alt)

Beitrag von sweety03 02.03.10 - 14:21 Uhr

Hallo,

unsere Große war gerade 2, als ihre Schwester geboren wurde. Wir brauchten ca. 4 Wochen, bis wir einen Rhythmus hatten.
Beim Stillen habe ich die Große mit aufs Sofa genommen, und sie hat auch etwas gegessen oder getrunken. Dabei haben wir oft ein Buch angeschaut.
Der Haushalt hat in der ersten Zeit auch sehr gelitten, viel haben mein Mann und ich am WE zusammen gemacht. Gerade am WE hat mein Mann oft beide Kinder mit raus genommen und war spazieren, damit ich ein Stündchen schlafen kann. Die Nächte waren bei uns die Hölle.
Ansonsten habe ich die Kleine von Anfang an überall hin mitgenommen, sei es Kinderturnen oder Spielgruppe. Sie wurde einfach in den Tagesablauf unserer Großen "eingebaut", was recht schnell prima geklappt hat.

Sweety

Beitrag von wemauchimmer 02.03.10 - 14:42 Uhr

Ja, ich erinner mich gut an die Zeit.. wir haben 16 Monate Altersabstand.
Es lief so: den ersten Monat hatte ich (Papa) Urlaub. Dann zwei Monate Elternzeit, wo ich 30 Wochenstunden arbeitete. Ich bin dann immer ganz früh zur Arbeit und konnte gegen 14 Uhr heimkommen. Die Mama hat unterdessen mit den Kindern möglichst lange ausgeschlafen und dann die Minuten bis 14 Uhr gezählt. Sobald ich daheim war, hab ich mich um die Große gekümmert.
Die Mama war so kurz nach der Geburt einfach völlig überfordert, zumal die Große dann eben auch immer mehr Action brauchte aufgrund ihrer Entwicklung.
Richtig hart war es dann die nächsten ca. 4 Monate, als ich also keine Elternzeit mehr hatte. Dann kam die Große mit 2 in den Kindergarten, und dann waren plötzlich alle Probleme schlagartig aus der Welt...
Also sei ganz locker und mach Dir kein Streß mit dem Haushalt, insbesondere auch nicht wenn Dein Mann sich nicht einbringt. Viel wichtiger als ein ordentlicher Haushalt ist daß Deine Kinder, allen Voran der Große, jetzt nicht zu kurz kommen.
LG

Beitrag von katharina1 02.03.10 - 19:39 Uhr

hallo, in der Situation war ich auch mal
erstens- Ansprüche an sich selbst runter schrauben
heisst- auch mal was liegen lassen, auch mal ne Maggi Fix Tüte zum Kochen benutzen, mittags mit den kindern ein schläfchen einlegen

zweitens- einen Babysitter
hat mir unheimlich gut getan, gerade in den ersten Wochen. Mein 2 Jähriger wurde 1-2 mal in der woche für 2 -3 Std mit auf den Spielplatz genommen. So konnte ich auch mal in der Wohnung was tun oder sich nur auf den kleinen konzentrieren.

drittens- Papa mit einbeziehen.
Das er vl mal ne Std auf den klienn aufpasst und Du mit dem Großem ganz alleine mal ne Runde raus gehts.

das hat mir gut geholfen. Nach einer kurzen Zeit hat sich aber alles gut eingespielt.
Grüße Katharina

Beitrag von wort75 03.03.10 - 13:03 Uhr

meine sind auch so nahe aufeinander. und so viel einbeziehen bei der babypflege ging auch nicht. nach drei, vier wochen hatte ich den bogen raus: ich packte das baby immer ins tragetuch und es lief so "nebenher" mit. die ganze aufmerksamkeit galt dem grossen kind, um eifersucht vorzubeugen und natürlich dem haushalt. wenn das baby gestillt werden wollte (nicht nach der uhr sondern nach dem kind) habe ich es angesetzt, der grosse durfte neben mir auf dem bett sitzen und in der "stillkiste" wühlen. dort waren spielsachen, die ich ihm neu gekauft hatte. und die er nur dann haben durfte. sobald wärmer war, stellte ich ihm ein winziges plantschbecken auf den balkon und er durfte rumferkeln, während ich auf dem bett sass und ihm zusah. dann kam das baby wieder ins tuch und er war im mittelpunkt.

erst wenn der grosse abends im bett war, konnte ich das tun, was beim ersten den ganzen tag füllte: babymassagte, kuscheln... dafür schlief sie immer bei mir im bett. sie hat sich genauso gut entwickelt wie der grosse. lag sicher daran, dass sie durch das ewige tragen ja immer mit mir in kontakt war. das war wohl fast gleichwertig wie massage. und wenn ich für den grossen gesungen habe, hat sies ja auch gehört...

Beitrag von p.sylvie 03.03.10 - 15:07 Uhr

Also erstmal ist nun das allerwichtigste deine kraft, und dass du ausgeruht bist für deine Kinder. Du wirst deinen Rythmus nur finden wenn du fit bist, also ruh dich aus wo immer du nur kannst und lass den haushalt mal haushalt sein.
Und dann musst du versuchen das Timing ein wenig zu malipulieren, den schlafrythmus und die Essenszeiten der Kinder so anzupassen dass für jedes Kind und auch für dich Zeit herusspringt...
Dass das jetzt nach nur 2 Wochen noch tota chaotisch ist, das ist völlig normal.
Also lass dir zeit und ruh dich aus.
In ein paar Wochen sieht alles schon wieder ganz anders aus.
Lg