Mein Sohn soll am Mobbing selbst Schuld sein

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Beitrag von bella-stella 04.03.10 - 11:30 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist sieben Jahre alt und geht in die 1. Klasse. Er ist recht lebhaft und lässt sich nicht gern in eine bestimmte Richtung drängen und sagt somit auch recht klar und deutlich was er denkt. Das finde ich einerseits ganz gut. Andererseits ist er nun mal erst 7 und da lässt manchmal das etwa angebrachte Taktgefühl in einigen Momenten zu wünschen übrig. Was seine Gefühle angeht setzt er wirklich stets auf Ehrlichkeit, was bei vielen nicht immer gut ankommt. Seine Art und Weise ist schon aus dem Kiga bekannt und hat sich bis zur Schule weiter "getuschelt". Er ist ein kleines Mathe-Ass, hat aber in Deutsch richtige Probleme und seine Abneigung gegen Lesen und Schreiben hilft ihm da auch nicht gerade weiter. Wir sind eine normale Familie mit 2 Kindern, sozial sowie finanziel gut situiert. (Damit will ich sagen, dass unser Sohn nicht etwa gemobbt wird weil er vieleicht nicht so schick wie andere Kinder ist, oder aus kaputten Verhältnissen kommt.) Seine große Schwester geht in die selbe Schule in die 4. Klasse und hat gar keine Probleme.
So das zur Vorgeschichte.

Unser Sohn hatte schon immer Interesse an älteren Kindern und suchte sich dort auch seine Spielkameraden. Das kam aber eher schlecht an. Er hat seinen Unmut darüber natürlich deutlich zum Ausdruck gebracht und geriet mit den großen unschön aneinander. Mittlerweile hat man sich ihn sozusagen rausgepickt und wird in den Hofpausen ständig attackiert. Er wehrt sich natürlich sogut er kann, Angst hat er keine vor den "großen". Aber nun kommt er schon auf auf den Gedanken mit Helm zur Schule zu gehen. Die Lehrerschaft ist nun aber der Meinung, dass er anfangs seine eigenen Fehler gemacht hat und nun deshalb oftmals Opfer solcher Atacken ist.

Damit soll ich mich nun abfinden???
Wir haben noch drei Jahre an dieser Schule vor uns und das kann es ja wohl nicht sein.#wolke#wolke#wolke

Vieleicht weiß ja einer einen Rat.
Danke
Eure Bella-Stella

Beitrag von muggles 04.03.10 - 11:47 Uhr

Hallo,

verstehe ich das richtig? Er sucht den Kontakt zu den grossen Kindern, die das aber nicht woll(t)en? Er hat deren Ablehnung nicht akzeptiert und sich trotzdem dazwischen gedraengelt?

Und jetzt wird er ohne Grund in den Pausen schikaniert?

Sollte er tatsaechlich ohne Grund traktiert werden, geht das natuerlich gar nicht.

Versucht er denn immer noch, mit aller Macht Kontakt zu den Grossen herzustellen? Was meinst Du mit seiner "Art und Weise": Ist die so besonders, dass man im Kindergarten und Schule ueber Euch spricht? Oder interpretierst Du etwas hinein?

Vielleicht erzaehlst Du uns noch etwas mehr?

Claudia

Beitrag von bella-stella 04.03.10 - 12:47 Uhr

Nun, ich denke dass er es bei den größeren Schülern viel interessanter findet. Mit seiner Art und Weise meine ich seine Offenheit, er scheut sich nicht davor sofort mit seinen Gedanken hervorzupreschen.



Beispiel:"Läusezeit"
Er wurde von einem Klassenkameraden gefragt, ob er im Hort mit ihm spielen würde. Unser Sohn sagte ihm dass er das nicht tun würde weil er glaubte dass der Freund Läuse hätte weil er sich so oft am Kocpf kratzte.
Das Ende vom Lied: Riesen Greschrei

Beispiel: "Mundgeruch"
Unser Sohn zu einem anderen Kind: "Geh weg, das stinkt wenn du sprichst.

Eben nicht sehr taktvoll.

Natürlich reden wir mit ihm darüber und versuchen ihm an Hand von Beispielen beizubringen seine (einfach nur ehrlich gemeinten) Aussagen zuverblümen.

Das kombiniert mit Interesse für ältere Kinder und bestückt mit viel Selbstbewußtsein führt automatisch zu Konflikten.

Sich zurück zu nehmen hat er mittlerweile gelernt, jedoch hat er eben Eindruch hinterlassen.

Hier noch ein Beispiel mit einem Erwachsenen:

Essenausgabe in der Schule, es gibt unter anderem Schnitzel. Hierfür verwendet die Essensausgabe normalerweise eine Zange(oder sollte sie zumindest)
Jedoch legt diese das Schnitzel jedes Mal mit den Fingern auf den Teller. Mein Sohn sagt: "Fass mein Fleisch bitte nicht an, ich finde das eklig."
Weisst du, viele Kinder die auch angestanden haben, dachten das vieleicht aber hätten sich nie getraut das zu sagen.

bella-stella

Beitrag von muggles 04.03.10 - 13:50 Uhr

Dann ist Euer Sohn ein echter Fettnapf-King.

Kinder haben ja ein anderes Gespuer fuer Dinge, mit denen man Mitmenschen eher nicht konfrontiert (O-Ton meiner Tochter, seinerzeit 4 Jahre: "Oma, warum hast Du so einen dicken Po?"). Allerdings lernen diese dann irgendwann, dass solche Aeusserungen sehr verletzend sein koennen. Das hat Euer Sohn offensichtlich noch nicht gelernt.

Wenn ich richtig verstehe, dann hat er eine extrem grosse Klappe und ist frech zu den Grossen. Auch zu den Lehrern?

Die Reaktion der grossen Schueler (obwohl ich nicht weiss, was diese genau tun) kann ich bis zu einem gewissen Grad verstehen. Versucht er denn immer noch, Kontakt aufzunehmen oder hat er verstanden, dass er bei denen nicht willkommen ist?

Wird er grundlos angegriffen oder provoziert er?

LG, Claudia

PS: Warum duzt er die Dame in der Kantine?

Beitrag von rienchen77 04.03.10 - 12:26 Uhr

geht der etwa hier zu Schule?

hier gibt es einen Jungen der redet wie ein Wasserfall, hat immer das letzte Wort, redet mit Erwachsenen genauso wie mit einen Kind, halt sich für King Luis und ist bei jeden unbeliebt wegen seiner rechthaberischen Klappe....


irgendwie als ich den Text gelesen habe, habe ich das Bild von dem Jungen aus der Schule meiner Tochter vor Augen....

Beitrag von bella-stella 04.03.10 - 12:51 Uhr

ich glaube nicht, wir leben in Sachsen-Anhalt

lg bella-stella

Beitrag von pattegiftzahn 04.03.10 - 13:26 Uhr

Hallo Bella,

zieht Euch diesen Schuh bloß nicht an. Unser Sohn ist wegen seines Aspergers, das macht ihn nun mal anders. Was für andere selbstverständlich ist, zb. Taktgefühl, fehlt unserem gänzlich. In mühevoller Sozial- und Verhaltenstherapie, lernt unser Sohn, die für andere selbstverständlichen Dinge Stück für Stück. Was mich ärgert, ist die Intoleranz der anderen. Wir hatten auch lange zu kämpfen, bis wir den Lehrern, Mitschülern und Eltern klarmachen konnten, dass unser Sohn nun mal anders ist als andere Kinder, aber deswegen noch lange nicht wie ein Alien behandelt werden darf. Das Mobbing führte bis hin zu regelmäßigen körperlichen Mißhandlungen, als er es mal wagte, und sich verbal gewehrt hatte, sind die Eltern - vor allem die, deren Kinder unseren Sohn gequält haben, in der Schule aufgelaufen, von wegen Amokläufer usw. Er ist 8. Unser Sohn wurde fast 14 Tage vom Unterricht ausgeschlossen, die Täter kamen ungeschoren davon.

Lasst es nicht soweit kommen, kämpft für Euren Sohn. Ihr seid seine Anwälte. Kein Mensch hat das Recht einem anderen wegen seiner Andersartigkeit Leid zuzufügen.

Mal davon abgesehen, ich finde es auch total widerlich, wenn im Supermarkt an der Wursttheke die Wurst mit bloßen Händen verkauft wird, ich gebe diese dann auch immer zurück, und sage, wie ekelhaft das ist.

Ihr macht bestimmt nichts verkehrt in Eurer Erziehung, das merke ich daran, dass ihr immer im Gespräch mit Euren Kindern seid und ihnen auch erklärt, was falsch und was richtig ist.

LG
Patte

Beitrag von kawatina 04.03.10 - 14:21 Uhr

Hallo,

werf mal einen Blick in die Produktion von Fleisch und Wurstwaren.
Schätze dann ist das Anfassen von Wurst mit gewaschenen Fingern weitaus weniger ekelig.
Wobei ich nicht weiß, was daran ekelig sein sollte.
Weißt du worin die Fleschgabel vorher steckte?

Schon mal gesehen, wenn sich das Brät von haarigen Metzgernterharmen in die Masse geschubbert wird - wohl eher nicht. #rofl

LG
Tina

Beitrag von frauke131 04.03.10 - 13:51 Uhr

Tut mir leid, wenn ich das so sage, aber Dein Kind ist sicher kein besonders symphatisches Kind und ich verstehe, wieso er aneckt! Ich weiß ja nicht, ob da Störungen vorliegen, aber wenn ja, wie sollen denn Erstklässler da mit Verständnis reagieren? Wenn er sich gegenüber anderen äußert, muss er sich nicht wundern, dass er gemieden wird!

Meine Kinder meiden auch Kinder, die stänkern, beleidgend sind oder die sie einfach nicht mögen. Das machen doch erwachsene auch.

Beitrag von brille09 04.03.10 - 14:07 Uhr

Ich finde den inflationären Umgang mit dem Wort "Mobbing" kritisch. Mobbing heißt jemanden "systematisch fertig zu machen" und schließt ein, dass der Gemobbte ernsthaft psychische Probleme mit dem Mobbing hat. Wenn es tatsächlich Mobbing ist, so ist es eine Form der "Körperverletzung" (psychischer Natur) und als solche sogar strafbar. Ist es so bei deinem Sohn?

Das zweite ist, dass leider die aller-allermeisten Angegriffenen die Gründe dafür selber liefern. Bei deinem Sohn hört es sich - nach deiner Schilderung - für mich so an, als würde er die Grenzen seiner Mitmenschen nicht respektieren. Und das sollte ein Kind auch in der ersten Klasse schon können. Also wissen "wann Schluss ist mit lustig". Wenn er das nicht kann, wird er immer wieder anstoßen. Und selbst wenn du es nicht gerne hörst, aber der Punkt ist: Dein Sohn wird die anderen nicht ändern können (das heißt, selbst wenn ihr euch noch so oft in der Schule über das Verhalten der Mitschüler beschwert, dann tun sie es eben im Bus, in unbeaufsichtigten Momenten, ...). Sich selber kann er aber schon ändern. Und das muss er wahrscheinlich auch, denn selbst bei einem Schulwechsel wäre er wohl schnell wieder in der Situation des Gemobbten.

Beitrag von bella-stella 04.03.10 - 15:03 Uhr

Ich danke erstmal für eure Antworten. Der Begriff Mobbing ist klar definiert und wird von mir nicht eifnach so benutzt. Ich schrieb bereits dass mein Sohn gelernt hat sich zurück zu nehmen. Wie gesagt, mußte er das schnell lernen. Er hat mit verbaler und physischer Gewalt zu kämpfen. Wir waren bereits 2 mal gezwungen zum Arzt zu gehen. Einmal wegen einer, wie sich herausstellte Gehirnerschütterung und wegen Verstauchung des Steißes. In dieser Woche wurde er grundlos gegen ein Stahltor geschleudert. Ein Gespräch mit der Schulleitung bestätigte das.

Ich schreibe tatsächlich von Mobbing eines Kindes.
Und es ist wie überall. Wenn möglich wurde nichts gesehen und gehört. Meine Tochter besucht die Selbe Schule in der vierten Klasse. Sie muß dass miterleben und kann oft nicht helfen.

Für mich ist es unverständlich immer wieder den gemobbten Kindern die Schuld zu geben und die Täter zu schützen.

Beitrag von brille09 04.03.10 - 16:15 Uhr

Nein, das hast du falsch verstanden. Man gibt nicht den gemobbten Kindern die Schuld. Aber ein Lehrer, der das realistisch sieht und Erfahrung mit solchen Dingen hat, weiß, dass es sehr, sehr häufig so ist, dass der Gemobbte etwas an sich hat, was immer wieder zu Mobbing führt. Mit Schuld hat das nichts zu tun sondern mit Ursache. Das heißt lange nicht, dass man die Täter entschuldigt oder gar schützt.

Beitrag von pattegiftzahn 04.03.10 - 18:16 Uhr

Hallo Bella,

Du siehst ja bereits an den Antworten hier, in welcher intoleranten Gesellschaft wir leben. z.B. Antwort von Brille: "Mobbing hat was damit zu tun, das der gemobbte irgendwas an sich hat, das andere provoziert"; was für eine gequirlte sch....., sorry, aber das ist genau die Einstellung, die dann auch den Kindern vemittelt wird, und einen Freischein für Mobbing ausstellt. Auch bei den Lehrern geht es oft nach Symphatie und wenn die Chemie nicht stimmt, kann sich das gemobbte Kind anstrengen wie es will, es wird keine Unterstützung erfahren.

So wie du das schilderst, würde ich auflaufen in der Schule, drohe mit einer Strafanzeige gegenüber der Schule wegen unterlassener Hilfeleistung und gegenüber den Schülern wegen Körperverletzung, das zieht meistens.

Niemand hat das Recht, Menschen wegen Ihrer Andersartigkeit zu quälen!!!!!!

Wir sollten endlich mal damit aufhören unsere Kinder in die Ellenbogengesellschaft zu drängen. Toleranz, Verständnis für Anderssein und ein friedliches Miteinander garantieren auch einen dauerhaften Frieden untereinander.

Beitrag von frauke131 05.03.10 - 08:18 Uhr

Aber weder ich noch meine Kinder müssen sich mit Menschen umgeben, die keine Grenzen können, gemeine Dinge sagen. Das hast nicht, dass man Kinder deswegen ärgern und schlagen muss, aber so wie er sich teilweise benommen hat, wundert es mich nicht, dass die Kinder nichts mit ihm zu tun haben wollen.

Ich finde es ganz toll, wie immer nach Verständnis für Kinder mit Störungen geschrieen wird. Aber daber wird vergessen, dass auch "normale" Kinder dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden. Und ein Schulkind hat sicher keine Ahnung von Störungen!

Und ja, es gibt Menschen, die ziehen "Mobbing" an, mit sculd hat das nichts zu tun. Menschen, die mir unangenehm sind, meide ich, warum soll ich meinen Kindern sagen, die sollen Rücksicht nehmen, wenn jemand sie beleidigt?

Beitrag von pattegiftzahn 05.03.10 - 08:47 Uhr

Damit du Deinen Kindern Sozialverhalten beibringst z.B.

Beitrag von frauke131 05.03.10 - 08:56 Uhr

Andere schaffen es ja auch nicht ihren Kindern Sozialverhalten beizubringen!

Beitrag von pattegiftzahn 05.03.10 - 09:01 Uhr

Und weil andere es nicht schaffen, brauchst du es auch nicht. Weil andere Sozialleistungen bekommen, werde ich sie auch beantragen, weil andere wegsehen bei Gewalt, mußt du auch wegsehen, welch asoziale Einstellung. Versuche dir doch mal vorzustellen, wie es dir und deinen Kindern ginge, wenn die Opfer von Mobbing wären, hättest du dann auch noch diese Einstellung?

Beitrag von pattegiftzahn 05.03.10 - 08:59 Uhr

Hier mal die Folgen für Opfer und Täter aus einer Studie:

Mobbing kann für Opfer und Täter folgenreich sein. Die Opfer leiden physisch und psychisch unter Nervosität, Schlaf- und Konzentrationsproblemen, Kopf- und Bauchschmerzen, quälende Erinnerungen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit, Lustlosigkeit und Depressionen. Bei wiederholtem gemobbt werden können die Langzeitfolgen in chronischen psychosozialen Folgen bestehen. Durch die fehlende Akzeptanz von Gleichaltrigen werden grundlegende Erfahrungen für die Persönlichkeitsentwicklung nicht gemacht, was lebenslange Kontakt- und Kommunikationsprobleme zur Folge haben kann.

""Aber auch für die Mobber zahlt sich ihr Vorgehen nicht aus: Jedenfalls diejenigen, die wiederholt die Rolle der Haupttäter einnehmen, werden im Vergleich zu den Gleichaltrigen häufiger kriminell.""

Eltern stehen in der Pflicht, ihren Kindern beizubringen, dass sie nicht das Recht haben, die Würde anderer zu verletzen, egal welche Motivation dahinterstecken mag. Sozialverhalten fängt in der Prävention an und nicht darin, dass man seinen Kindern beibringt ordentlich draufzuhaun.

Beitrag von frauke131 05.03.10 - 09:06 Uhr

Ich bringe meinen Kindern bei, dass andere Kinder nicht aufgrund ihres Aussehens, ihrer Kleidung und ihres Charakters geärgert werden dürfen und bis jetzt habe ich auch noch nie gesagt bekommen, dass sie andere mobben, im Gegenteil.

Genauso gestehe ich ihnen aber zu, sich mit den Kindern zu umgeben, die sie mögen und wenn jemand zu ihnen sagt, sie hätten Läuse, sorry, da wäre ich auch als Mutter sauer! Genauso, wenn jemand ständig in Gruppen reinplatzt und nicht akzeptiert, dass sie nicht mit ihm spielen wollen! Wir mussten als Kinder lernen, dass wir nicht überall beliebt sind, warum machen Kinder diese Erfahrungen nicht mehr? Warum steht da gleiche eine Mutter und sagt, lasst doch X mitspielen? Sozialverhalten lernt man nicht, wenn Muttern sturmläuft!

Ich habe gesagt, dass Mobben nicht geht, aber so wie er sich benimmt, wird er immer wieder anecken! Also muss auch er sich ändern und nicht nur alle anderen!

Es ist ja so einfach heute, alles auf Störungen, das Schulsystem, die anderen Kinder und die Lehrer zu schieben. Nicht hinter jedem gestörten Soz.verhalten steckt eine Störung!

Unsere Kinder müssen aus Selbstschutz lernen NEIN zusagen, wie sollen sie dass, wenn ihnen dann verboten wird, Grenzen zu ziehen und anderen zu sagen Stop!

Beitrag von pattegiftzahn 05.03.10 - 09:17 Uhr

In Bellas Fall geht es nicht darum, dass andere ihrem Kind Grenzen setzen. In diesem Fall geht es um körperliche Mißhandlungen durch andere Mitschüler, hier geht es um Ausgrenzung. Um asoziales Verhalten und das ist einfach nicht zu dulden. Und hier läuft nicht eine hysterische Mutti sturm, hier versucht eine Mutter ihr Kind zu schützen. Hier wird einfach weggesehen sogar durch die achso tollen Lehrkräfte. Das ist der Unterschied. Und die Andersartigkeit von Bellas Kind entschuldigt dieses strafbare Verhalten der Mitschüler und Lehrer in keinster Weise.

Beitrag von frauke131 05.03.10 - 09:44 Uhr

Wir wissen aber nicht, wie er sich verhält! Hier steht nur was von viel Selbstbewußtsein, eigene Art und Weise und fiesen Äußerungen. Wenn er überall aneckt, muss er an sich arbeiten.

Beitrag von pattegiftzahn 05.03.10 - 09:54 Uhr

Vielleicht hast du nicht richtig gelesen, sein Verhalten ist kein Freibrief für andere auf ihn einzudreschen!!!!

Beitrag von frauke131 05.03.10 - 09:59 Uhr

Nein, aber wi wissen ja nicht, wie er sich verhält! Provoziertt er, wird er selber "gewaltätig"? Das weißt Du auch nicht, eagl wie Du hier rumposaunst von wegen alle müssten für die andersartigkeit verständnis zeigen!

Beitrag von pattegiftzahn 05.03.10 - 10:04 Uhr

Die Mutter hat ganz klar geschrieben, wie er sich verhält. Mit Sicherheit kein Grund für Gewalttätigkeiten

Beitrag von frauke131 05.03.10 - 10:10 Uhr

Sie ist nicht dabei!

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