Kopfüber aus dem Gitterbett gefallen

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von nina6178 11.03.10 - 13:52 Uhr

Hallo,

uns ist gestern abend was ganz schreckliges passiert. Muß aber vin vorne mit der Geschichte anfangen.

Wir haben enorme Probleme mit dem Einschlafen vom Leonie (2J. 3M.) Ich sitze teilweise 1 1/2 Std. neben ihrem Bett bis sie schläft. Nachdem mir schon einige (auch der KiA) erzählt haben, dass die Methode nach dem Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" mit etwas Geduld und Duchhaltungvermögen gut funktioniert.

Also wollte ich ab gestern die Variante versuchen, ihr eine Geschichte vorzulesen, dann leise Babyschlaflieder anmachen und das Zimmer verlassen.
Natürlich hat sie geschrien wie am Spieß und ich bin immer alle 4-5 Min. wieder zu ihr rein und habe ihr gesagt das alles gut ist und das sie jetzt schlafen kann.

Nach dem dritten Mal hörte ich einen lauten Knall und sie ist tatsächlich samt Schlafsack über die Gitterstäbe des Betts geklettert und voll auf dem Kopf gelandet. Jetzt hat sie eine kleine Beule und eine kleine Schürfwunde. Hatte nochmal Glück im Unglück.

Aber mit dieser Variante komme ich wohl nicht wirklich weiter. Mir tat die Maus natürlich unheimlich leid und ich werde wohl heute Abend wieder neben dem Bett sitzten.

LG Nina mit Leonie (*15.12.07)

Beitrag von inajk 11.03.10 - 13:57 Uhr

Mach einfach die Gitterstaebe raus, so dass sie raus kann ohne zu fallen. Die Methode kannst du trotzdem anwenden (Tuer auf - Tuer zu).

LG
Ina

Beitrag von ina_bunny 11.03.10 - 13:59 Uhr

Habt ihr noch die Gitter drin?
Spätestens jetzt musst du sie rausnehmen.

Zum Glück hat mein Sohn nie so ein Theater mit dem Einschlafen gemacht.
Ich halte nichts davon stundenlang neben dem Kind auszuharren bis es eingeschlafen ist.

Ich denke mit der Variante "kurze Geschichte, kurz kuscheln, leise CD und rausgehen" werdet ihr Erfolg haben. Natürlich nicht von heute auf morgen, aber bei uns klappt das super.

Ist sie mit über 2 Jahren nicht nun schon langsam zu alt für Babyschlaflieder? #gruebel

LG Ina

Beitrag von fbl772 11.03.10 - 14:24 Uhr

natürlich müssen jetzt die Gitterstäbe raus. Allerdings wird sie dann ab jetzt wohl versuchen rauszukommen und zur Tür zu robben ... das Spiel wird sicher nicht einfacher

Für mich persönlich ist die Variante nix. Unser Kleiner wollte schon als Baby nicht alleine einschlafen und ich habe manchmal stundenlang am Bett gestanden. Ich arbeite und brauche abends auch ein paar Minuten für mich und ich will nicht dass mein Kleiner mit Tränen in den Augen einschläft ... Ich lege mich also kurz zu ihm hin und er ist innerhalb von 10 min maximal eingeschlafen. Dann stehe ich auf und er schläft durch bis morgens früh. Ich habe ihn bis ca. 12 Monate in den Schlaf gestillt. Eines Tages habe ich das einfach weggelassen und mit ihm gekuschelt. Keine Tränen, kein Geschrei - es war wohl der richtige Zeitpunkt.

So werde ich es dann irgendwann in ein paar Monaten dann auch machen, mich mit hinlegen, kurz zur Toilette, wiederkommen etc. ...

Ich bin scheinbar eher der "sanfte" Typ :-)

LG
B

Beitrag von tweetys-mom 11.03.10 - 14:29 Uhr

Puh, zum Glück hat Jonah noch nie Anstalten gemacht, über die Gitterstäbe zu klettern... ich hoffe, das kommt nicht noch...

Mal ehrlich, ich halte weder von solchen Methoden-Büchern etwas noch von Ritualen die elektronische Medien beinhalten.

Wieso braucht ein Kind zum Einschlafen CD-Gedudel? Jonah würde völlig irre werden und das zurecht.

Anstatt einen Haufen Ratgeber zu lesen und die CD das Einschlafritual übernehmen zu lassen, würde ich mal genau beobachten, was mein Kind braucht. Es muss ja einen Grund dafür geben, wieso sie nicht schlafen mag.

Suche Dir ein einfaches Ritual. Ins Bett bringen, vielleicht eine kurze Geschichte lesen, ein Lied singen (und zwar immer dasselbe Lied!), Küsschen, Licht aus.

Vielleicht ein Nachtlicht brennen lassen.

Wichtig ist, das Ritual muss IMMER dasselbe sein. Die gleichen Worte, das gleiche Lied. Was uns stupide vorkommt, gibt dem Kind eine große Sicherheit, die es viel leichter in den Schlaf kommen lässt.

Wenn sie dann doch schreit (was am Anfang natürlich passieren wird) dann geh in Abständen zu ihr, sag Ihr dass alles gut ist, dass Mama und Papa draußen sind und dass jetzt Schlafenszeit ist für sie. Dann geh wieder raus. Hock Dich nicht hin bis sie schläft, das ist auch so eine Sache, die ich nie machen würde.

Lass die Abstände, in denen Du nach ihr schaust, immer größer werden. Und vor allem, WARTE wirklich mal ab. Lass sie auch mal jammern eine Weile. Oft genug finden Kinder auch darüber in den Schlaf. Gib ihr die Möglichkeit, den Punkt zum Einschlafen auch selbst zu finden.

Beitrag von brixi2003 11.03.10 - 14:35 Uhr

Hallo,

ich halte gar nichts von diesen Methoden,denn mal ehrlich die meiste Zeit schläft das Kind ein,weil es vom Weinen und schreien total erschöpft ist und nicht weil es etwas gelernt hat....vielleicht liegt es an eurem Ritual,wenn ihr eins habt,oder vielleicht daran dass sie noch gar nicht müde ist,oder vielleicht schon über den müden Pubkt hinweg ist....wir begleiten unsere Beiden auch in den Schlaf und mal haben sie auch so Phasen,meist wenn sie mittags noch geschlafen haben,dann dauert es auch länger bis sie abends schlafen,oder wenn sie(wegen einer Feier)zu lange auf waren,dann klappt es auch nicht problemlos.....ansonsten sind wir abends(ohne Ritual)maximal 15min.am Bett bis sie schlafen,das ist aber auch das längste oft schlafen sie schon nach wenigen Minuten...

Vielleicht ist es aber auch Zeit für ein größeres Bett,dann könntest du dich auch dazu legen,und dieser Stressfaktor wäre nicht mehr so present......denn das merken die Kleinen total,wenn man eigentlich keine Zeit dafür hat oder schon lieber etwas anderes machen möchte.

LG Nadine mit Annkathrin(19.03.06)+Alexander(06.08.08)

Beitrag von kathrincat 11.03.10 - 14:39 Uhr

über 2 jahren noch im gitterbett, echt gefährlich! kauft ein große.

hat eure kleine das einschlafproblem erst jetzt, oder hast du sie von anfang an nicht alleine einschlafen lassen. sie sich daher daran gewöhnt und du willst es jetzt nicht mehr?

Beitrag von lalal 11.03.10 - 16:45 Uhr

Diese Methode ist grausam und gefährlich, du bist das beste beispiel!

Es sollte nicht zuviel verlangt sein sein Kind in den Schlaf zu begleiten auch wenn es manchmal vielleicht "lästig" ist aber die Zeit geht auch vorbei.

Kind schreien lassen und sich wundern wenn sowas passiert#augen

Beitrag von marysa1705 11.03.10 - 16:47 Uhr

Hallo Nina,

ehrlich gesagt werden eine kleine Beule und eine kleine Schürfwunde nur die leichtesten "Nebenwirkungen" dieses Einschlaftrainings sein.
Körperliche Wunden verheilen meistens nämlich recht gut, mit den seelischen schaut es da anders aus...

Sabrina